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Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 5 Jahren

Faszinierende Wiederentdeckung:
Das Reisetagebuch von Thronfolger Franz Ferdinand

"Eine andere Mehlspeise als der ewige Pudding scheint überhaupt nicht bekannt zu sein."
Franz Ferdinand über die österreichische Gastronomie

Worum geht's?
Von 1892 bis 1893 unternahm der Habsburg-Thronfolger Franz Ferdinand mit einer großen Gefolgschaft eine Weltreise. Der 29-Jährige erkrankte auf den Molukken an Malaria, rauchte in China Opium, ließ sich in Japan mit 52.000 schmerzhaften Stichen tätowieren und ärgerte sich in den USA über die örtlichen Kochkünste. 1895 ließ er sein umfangreiches Reisetagebuch publizieren, nach seinem Tod geriet es in Vergessenheit. Er schildert darin nicht nur seine Erlebnisse unter anderem in Indien, Australien, Teilen der Südsee, Japan und Nordamerika, er gewährt auch Einblick in seine Gedanken, Gefühle, seine Marotten und Abgründe. Er ist ehrgeizig, misstrauisch, stets zu Geringschätzung und Spott aufgelegt. Dazu ein fanatischer Jäger, der nicht nur Elefanten und Tiger erlegt, sondern auch Koala-Bären und Stinktiere. Auffallend oft beschäftigt er sich mit der Attraktivität der weiblichen Besuchten – verschont aber auch sie nicht mit seiner Kritik: „Die Nasenringe verunstalten, indem sie bis zum Munde herabhängen, das ganze Gesicht, was die Application eines Kusses erheblich erschweren müsste.“ Ergänzt wird der Band mit etwa 50 Original-Fotografien, die auf dieser Reise aufgenommen wurden. Ein Buch für Monarchisten und Antimonarchisten, Jäger und Jagdgegner, Liebhaber historischer Reiseerzählungen und unfreiwilligen Humors.
Erscheinungstermin: 1. März 2013

> (ab März) auch als E-Book verfügar!

Die Autoren
Franz Ferdinand von Österreich-Este

österreichischer Thronfolger, 1914 in Sarajewo ermordet, war in morganatischer Ehe mit Gräfin Sophie Chotek verheiratet. Er galt als extrem konservativ und lehnte alle neuen kulturellen Entwicklungen vehement ab. Als fanatischer Jäger erlegte er im Lauf seines Lebens 274.899 Stück Wild. Die auf seiner Weltreise gesammelten 14.000 ethnologischen Objekte befinden sich heute im Wiener Völkerkundemuseum.

Frank Gerbert
Buchautor und Journalist, veröffentlichte u.a. in Zeit, Spiegel und Focus. Eine Familien-Anekdote, nach der sein böhmischer Urgroßvater während einer Jagd Franz Ferdinands diesem als lebendes Gewehrstativ dienen musste, veranlasste ihn zu Recherchen über den Erzherzog. Er stieß auf dessen Reisetagebuch und stellte aus den 1100 Seiten des Originals diese gekürzte und kommentierte, sonst jedoch unveränderte Ausgabe zusammen.

>> Informationen zum Buch
>> Leseprobe

Bewerbung zur Leserunde: 

Wollt ihr mehr über die Weltreise von Franz Ferdinand erfahren? Dann bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Die Eingeborenen machten keinen besonders günstigen Eindruck" und gewinnt eines von 15 Leseexemplaren, die exakt zum Erscheinungstermin bei euch eintreffen werden! Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Lasst uns bis einschließlich 25. Februar wissen, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt haben müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Wer liest mit? Bewerbungen" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

> Folgt uns auf Facebook und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Autor: Franz Ferdinand von Österreich-Este
Buch: Die Eingeborenen machten keinen besonders günstigen Eindruck

micluvsds

vor 5 Jahren

Wer liest mit? Bewerbungen

Dann werde ich mich mal bewerben...
mich interessiert Geschichte sehr, und besonders gerne mag ich solche auf Aufzeichnungen basierenden Bücher, oder die Erzählungen von Zeitzeugen. Das macht die Geschichte lebendiger. Und gerade der österreichiche Trohnfolger ist ja nun eine auch an der neueren Geschichte Deutschlands nicht unwesentlich beteiligte Person. Daher würde ich gerne mitlesen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Wer liest mit? Bewerbungen

Wow Super! Danke für die Einladung zu diesem Thema. Warum ich mitlesen möchte? Das war mein Vorschlag aus der Progammvorschau :) Alleine der Titel verspricht eine interessante Lektüre. Länder und Menschen der Welt durch andere Augen zu sehen und das mit dem Blick eines privilegierten Menschen vor knapp 120 Jahren. Auf den Bericht und die Fotos darin bin ich jetzt schon sehr gespannt!

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CHRISSYTINA

vor 4 Jahren

Seite 230 - 283 : Kanada - USA - Rückreise
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Der Schluss hat mir sehr gut gefallen - auch wenn diese Eindrücke nicht so überraschend sind, weil man doch viel mehr über Amerika weiß als über einige andere der bereisten Länder.

Grauenvoll, dass er die Tiere in Amerika mangels Jagderlaubnis einfach mit Steinen beworfen und mit Stöcken totgeschlagen hat. Aber zum Glück blieben die Bären verschont.

Ich habe mich richtig mit ihm gefreut, als er endlich in der "ewigen Kaiserstadt" ankam - nach so einer langen Zeit endlich wieder zurück daheim!

CHRISSYTINA

vor 4 Jahren

Eure Rezensionen
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Vielen herzlichen Dank an den Verlag, dass ich mitlesen durfte und für die wunderbare Betreuung!

Hier meine Rezension, die ich auch im Amazon veröffentlichen werde:

http://www.lovelybooks.de/autor/Franz-Ferdinand-von-%C3%96sterreich--Este-/Die-Eingeborenen-machten-keinen-besonders-g%C3%BCnstigen-Eindruck-1022574973-w/rezension/1039731317/

Ich möchte mich nochmals entschuldigen, dass ich so lange für dieses Buch gebraucht habe. Aber es war einfach kein Buch, dass sich schell herunterlesen lässt. Die Eindrücke mussten bei mir immer noch eine Weile nachwirken.

Deengla

vor 4 Jahren

Frank Gerbert bedankt sich bei der Leserunde

Wir haben zu danken für die Möglichkeit, dass wir das Buch in dieser Leserunde lesen durften! :)

vielleser18

vor 4 Jahren

Seite 133 - 180: Zu den Inseln: Neu-Caledonien - Salomon Inseln - Papua-Neuginea - Aru-Inseln - Indonesien - Singapur
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Ich muss gestehen, nach dem ersten Teil lag das Buch eine ganze Weile auf meinem Tisch und ich wollte eigentlich nichts mehr lesen, denn die vielen Jagdszenen haben es mir langweilig werden lassen. Dann kam im Juni unser Kurztrip nach Wien. Dabei waren wir u.a. auch im Heeresgeschichtlichen Museum.Dort steht bekanntermaßen das Auto in dem FF saß als er erschossen wurde, sowie seine Uniform und sein Sterbebett (eher eine Couch). Daraufhin habe ich mich doch wieder an das Buch gemacht. Und siehe da, dieser zweite Abschnitt hat mir gefallen. Es ist jetzt mehr von der Landschaft, Eingeborenen, aber vor allem von anderen Erlebnissen (als vom Schießen) die Rede. Schmunzeln musste ich bei seinen Beschreibungen der weiblichen Eingeborenen im Evakostüm, die im in Papua-Neuguinea gefallen haben.....

vielleser18

vor 4 Jahren

Seite 180 - 230: China - Japan

Dieser Teil hat mir bisher am Besten gefallen. Die Darstellung gerade des Lebens und der Gerichtsbarkeit in China, die gesicherte Reise durch Japan.
Diesmal ging es aufgrund der Reisezeit nicht auf die Jagd, was für mich als Leser sehr positiv war. Auffällig nur, es gab leider nicht so viele Bilder wie in den vorherigen Kapiteln.

vielleser18

vor 4 Jahren

Seite 230 - 283 : Kanada - USA - Rückreise
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Am besten hat mir bei diesem Teil die Reise durch Kanada gefallen, man merkt am Bericht, dass es auch FF dort eher hinzog als in die USA. Wie im Prolog schon beschrieben, gedachte er sich in der USA nicht der Pressemeute zu stellen und seine Eindrücke durch die USA spiegeln seine ablehnende Haltung wieder. Seine Einschätzung über die Zustände der USA sind in weiten Teilen auch heute noch übertragbar.

vielleser18

vor 4 Jahren

Eure Rezensionen

Ich bin zwar arg spät dran, muss gestehen, dass es mir zwar gefallen hat, aber ich konnte dieses buch nur stückchenweise lesen. Nun bin ich aber durch und habe meine Rezi eingestellt:
http://www.lovelybooks.de/autor/Franz-Ferdinand-von-%C3%96sterreich--Este-/Die-Eingeborenen-machten-keinen-besonders-g%C3%BCnstigen-Eindruck-1022574973-w/rezension/1052923551/

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