Franz Herre

 3.8 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Maria Theresia, Napoleon und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Franz Herre

Franz Herre wurde 1926 geboren. Mit zahlreichen hiostorischen Büchern hat er sich einen Namen gemacht. Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung und hervorragender Lesbarkeit. Veröffentlichte Werke über Kaiser Franz Joseph von Österreich, Maria Theresia, Prinz Eugen und George Washinton.

Alle Bücher von Franz Herre

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Buchformat:
Cover des Buches Maria Theresia9783492242134

Maria Theresia

 (6)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Marie Antoinette9783898501187

Marie Antoinette

 (4)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Joséphine9783492247733

Joséphine

 (2)
Erschienen am 01.12.2007
Cover des Buches Kaiser Franz Joseph von Österreich9783462400748

Kaiser Franz Joseph von Österreich

 (2)
Erschienen am 22.05.2017
Cover des Buches Ludwig II.9783898362610

Ludwig II.

 (3)
Erschienen am 01.08.2004
Cover des Buches Rom9783462400656

Rom

 (1)
Erschienen am 22.05.2017

Neue Rezensionen zu Franz Herre

Neu
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Rezension zu "Ludwig II." von Franz Herre

Die Person Ludwig ist interessant, aber mit einigen Längen
-BuchLiebe-vor einem Jahr

Leider hat es ein paar Längen und ich muss in Schande zugeben, dass ich am Anfang ein paar Seiten überblättert habe *hüstel* Und bin auch im Nachhinein der Meinung da nichts verpasst zu haben. Ich wollte das Buch Lesen um etwas über den Menschen Ludwig II zu erfahren. Aber das Buch startet mit irgendwelchen Vorfahren die im Jahr 11. Jahrhundert irgendwen geheiratet haben und warum und blabla. Ludwig wurde aber "erst" 1845 geboren und ich habe mich einfach null für die Vorfahren mehrere Jahrhunderte vorher interessiert. Es wurde dann ganz interessant als sich seine Eltern kennen gelernt haben, er geboren wurde und wie seine Kindheit verlaufen ist. Es blieb interessant bis es ca. über der Mitte mehr um die Politik der damaligen Zeit ging. Auch dies leider wenig interessant für mich. Tapfer habe ich nichts übersprungen und mich durch die Mitte gequält. Dann wurde es aber nochmal richtig interessant als es dann wieder mehr um den Menschen Ludwig ging.
Also Alles in Allem interessant, aber durch uninteressante Passagen/Längen zieht es sich hier und da leider ein wenig. Schade.
Ansonsten hat es beschrieben was ich wissen wollte und was mich interessiert hat. Wer dazu noch Politik interessiert ist betreffend dieser Zeit ist mit diesem Buch genau richtig ;)

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Rezension zu "Wien - Historische Spaziergänge" von Franz Herre

Zeit für einen historischen Spaziergang durch Wien?
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

Franz Herre, Autor vieler historischer Bücher und Biograph von hist. Persönlichkeiten wie Napoleon, Josephine, Marie Antoinette oder George Washington, begleitet den historisch Interessierten auf sieben Spaziergängen durch die Stadt.
Wir besuchen u. a. den Stephansdom, das Belvedere und die Hofburg. Er spannt den Bogen von imperialem Glanz über die Bauwerke der Ringstraße bis zum Wiener Zentralfriedhof, der mehr Tote beherbergt als die Stadt Einwohner hat.

Auch für Wien-Besucher, die die Stadt abseits der üblichen Touristenpfade kennen lernen wollen, nützlich.

Allen Rundgängen haftet der Herre eigene Humor an. So kann man z.B. auf Seite 18 als eine der 300 möglichen Interpretationen des berühmten AEIOU lesen:
"Aerarisches (=aus dem Staatssäckel bezahltes) Essen Ist Oft Ungenießbar" (Zitat aus einer k. und k. Kadettenschule)

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Rezension zu "Joséphine" von Franz Herre

"Du wirst unglücklich verheiratet sein. Du wirst Witwe sein. Du wirst Kaiserin sein. "
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

Der Historiker und Autor Franz Herre stellt seinen Lesern in fünfzehn Kapiteln eine schillernde Persönlichkeit vor:

Marie-Rose-Joséphe de Tascher de la Pagerie, besser bekannt unter dem Namen „Kaiserin Joséphine“.

Inhalt:


Marie-Rose-Joséphe wird 1763 auf Martinique geboren. Sie wächst unter lauter Frauen auf der ständig verschuldeten Zuckerrohrplantage ihrer Eltern auf. Wenn man ihren kolportierten Erinnerungen glauben darf, so hat eine Wahrsagerin der vierzehnjährigen im Jahre 1777 folgendes prophezeit:

„Du wirst unglücklich verheiratet sein. Du wirst Witwe sein. Du wirst Kaiserin sein“ (© Sandra Gulland, „Joséphine“).

Nun gut, um Satz eins und zwei vorherzusagen braucht man weder Voodoo-Zauber noch Rauschmittel. Der überwiegende Teil der Frauen WAR unglücklich verheiratet und recht bald Witwe. An den dritten Teil der Weissagung klammert sich das Mädchen.

Nach Paris geschickt, heiratet sie 1779 Alexandre de Beauharnais. Sie bringt zwei Kinder zur Welt (Eugène und Hortense) und IST unglücklich. Man vereinbart eine Trennung.
Nach einem Aufenthalt in ihrer früheren Heimat Martinique geraten die Beauharnais in die Fänge der Französischen Revolution. Alexandre wird hingerichtet.
Die mittellose Witwe angelt sich den korrupten Lebemann Barras, seines Zeichens Direktor des Staatskonvents.
Auf einer seiner Gesellschaften lernt sie den linkischen General Napoléon Bonaparte kennen. Mit dem untrüglichen Sinn für kommende Männer verkuppelt Barras seine Geliebte mit dem Korsen.
Die beiden heiraten. Berichten zufolge ist Napoléon schwer in seine Gemahlin, die er nun Joséphine nennt, verliebt. Er eilt von Sieg zu Sieg, sie von Liebhaber zu Liebhaber.
Sie gibt ihm – auf Grund ihrer hocharistokratischen Herkunft – den gewünschten gesellschaftlichen Status, er begleicht laufend ihre immensen Schulden.

Klingt nach einer ziemlichen Zweckgemeinschaft.

1804 krönt sich Napoléon zum Kaiser Frankreichs und setzt auch seiner Joséphine die Kaiserkrone auf, sehr zum Missfallen auch seiner eigenen Familie, die mit der alternden und berechnenden Frau nicht viel anfangen können. Somit ist der dritte Teil der Weissagung in Erfüllung gegangen.
Als klar wird, dass die Gemahlin keine Kinder mehr bekommen kann, lässt er sich 1809 aus Staatsräson scheiden. Anschließend heiratet Napoléon die Tochter des Habsburgerkaisers, Marie-Louise.

Joséphine zieht sich ihr Schloss Malmaison zurück, wo sie 1814 stirbt.

Erzählstil/Sprache:

Im Gegensatz zu zeitgenössischer Literatur, die sie als „Grande Dame“ feiern und späteren Generationen, die sie im höflichen Fall „Femme Fatale“ sonst aber „alternde Schlampe“ nennen, geht Franz Herre auf die vielschichtige Person der Marie-Rose-Joséphe ein.

Der Vorwurf, eine Mätresse zu sein, geht insofern ins Leere, als dass es zu dieser Zeit wenige Möglichkeiten für Frauen gab, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Außerdem war die Erziehung daraufhin abgezielt, einen reichen Mann zu heiraten.

Der Schlachtruf „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ galt nur für Männer.

Ja, Joséphine ist berechnend. Ja, sie ist verschwendungssüchtig. Doch wer sollte ihr das verdenken? Nur knapp der Guillotine entgangen, muss sie sich um ihre Kinder kümmern. Niemand weiß, wann wieder welche Köpfe rollen. Das Leben wird in vollen Zügen genossen.

Der Historiker lässt seine Leser am dekadenten Glanz und Pomp der Napoléonischen Ära teilhaben. Wir hören die seidenen Gewänder rascheln, sehen vor unserem geistigen Auge die Damen der Gesellschaft in hauchzarten durchsichtigen Kleidchen frieren und hören gleichzeitig das Waffenklirren der Armeen.

Ergänzt wird das Buch durch zahlreiche zeitgenössische Bilder, die Joséphine in verschiedenen Lebensabschnitten zeigen.

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Herre verwendet präzise Worte und hält sich trotz aller Opulenz nicht mit sprachlichen Schnörkeln auf. Diese Biographie zeichnet das Sittenbild einer Epoche.

Wer es lieber romantischer möchte, dem sei die Joséphine-Trilogie von Sandra Gulland empfohlen.

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Zusätzliche Informationen

Franz Herre wurde am 10. April 1026 in Fischen (Deutschland) geboren.

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