Franz Herre A wie Adenauer. Erinnerungen an die Anfänge der Bonner Republik.

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Inhaltsangabe zu „A wie Adenauer. Erinnerungen an die Anfänge der Bonner Republik.“ von Franz Herre

Als die Bundesrepublik Deutschland 1949 gegründet wurde, war der Weg, den das Land einschlagen sollte, noch verhältnismäßig unklar. Sollte man neutral werden, was wird aus Europa, wohin führen die Beziehungen zu Ostdeutschland? Alles Fragen, die die erste Regierung zu beantworten hatte. Es war dies die Stunde von Bundeskanzler Konrad Adenauer, der in seiner langjährigen Amtszeit die Weichen für die weitere Entwicklung Deutschlands stellte.<P> Die Karriere Adenauers in der westdeutschen Politik, also die Zeit zwischen 1948 und 1966, gibt Franz Herres Buch wieder. Eng damit verbunden erhält man einen Überblick über die deutsche Nachkriegsgeschichte -- in der Darstellung immer geprägt von Herres persönlichen Erfahrungen aus jenen Tagen.<P> Es beginnt mit der Berufung des bereits 72jährigen Adenauer in den verfassungsgebenden Parlamentarischen Rat. Mit knappster Mehrheit wird Adenauer dann Bundeskanzler und zeigt sich hier als echter Prinzipienpolitiker. Mit festen Ansichten bringt er die junge Republik auf den noch heute gültigen Westkurs. Adenauer lehnt das sowjetische Angebot eines vereinten, aber neutralen Deutschland strikt ab und richtet es vielmehr Richtung Westeuropa aus. Man stelle sich nur unser Land heute vor, wären die Grundlinien nicht so festgelegt worden! Die politische Entwicklung wird weiterverfolgt bis zu Adenauers Amtsende 1966 -- ein für viele zu später Abgang, denn Adenauer hielt sich verbissen im Amt.<P> Herres Buch kann von der historischen Seite her kaum Neues liefern, ist aber dennoch eine ansprechende Lektüre. Seine Vermischung von hoher Politik und persönlichem Erleben jener Zeit gibt dem Buch die besondere Note und dem Leser auch gleich Zeitkolorit mit auf den Weg. Ein Ansatz, der eine für die meisten nicht mehr selbst erlebte Zeit veranschaulicht. <I>--Joachim Hohwieler</I>
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