Franz Hohler Der Stein

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Inhaltsangabe zu „Der Stein“ von Franz Hohler

In jedem Stein liegt eine eigene GeschichteManchmal ist das, was uns als Zufall erscheint, voller Zwangsläufigkeit. Im Rückblick betrachtet, zumindest. Oder auch umgekehrt kann das, was wir für Notwendigkeit halten, in Wahrheit nichts als Zufall sein. Enorm unterhaltsam und mit dem ihm eigenen Sinn für das, was sich unserem Alltag nicht fügen will, kreisen Franz Hohlers Erzählungen um das, womit niemand rechnet, das aber umso zielstrebiger geschieht.Was hat einen jungen Mann während einer Demonstration dazu getrieben, einen unauffälligen Stein neben sich aufzuheben und ihn in die Menge zu schleudern? Warum begeistert sich der Präsident eines Landes an einem frühen Morgen für eine junge Katze und gewährt ihr, gegen den Rat seiner hochrangigen Mitarbeiter, einen ersten Unterschlupf in seinem Büro? Ahnt er, dass dieses Tier ihn retten wird? Oder wer genau ist der als König verkleidete Mann, der am vierzigsten Geburtstag eines Mannes mit einem Hornschlitten bei ihm auftaucht? Ist es der Tod oder ein unbekannter Helfer, ein Geist oder ein Phantasieprodukt, das der heftig an Fieber leidende Mann selbst geschaffen hat? Franz Hohler, der sich schon früh mit dem Band »Die Rückeroberung « und zuletzt mit den Bänden »Die Torte« und »Das Ende eines ganz normalen Tages« großes Ansehen als Erzähler erworben hat, erkundet in seinen neuen Geschichten die kaum exakt auszumachende Grenze, die zwischen dem Wahrscheinlichen und Unwahrscheinlichen, zwischen dem Erwartbaren und dem Zufall liegt. Ihn beschäftigt das Unwägbare, das nur schwer zu Greifende, und dies keineswegs nur, weil es Angst und Schrecken verbreiten kann. Diesem Unwägbaren verdanken Franz Hohlers Figuren auch ihr Glück – und seine Erzählungen ihre vollendet unpathetische Schönheit.

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  • Rezension zu "Der Stein" von Franz Hohler

    Der Stein
    Karin1970

    Karin1970

    27. December 2011 um 15:15

    Im Buch „Der Stein“ besticht Franz Hohler mit hochaktuellen Fragen des Lebens. In seinen Kurzgeschichten hat er ein Auge auf die Politik und dessen Auswirkungen, über Neurosen, zwischenmenschlichen Beziehungen und über die Wahrnehmung der Realität. So wird z.B. in „Die Raucherecke“ die Thematik des Rauchverbotes unter die Lupe genommen und von Hohler gekonnt auf die Spitze getrieben. Die Geschichten sind dadurch sehr vielseitig. Sie beginnen recht harmlos, teilweise recht merkwürdig und enden meist mit einer Überraschung. Hohler zeigt uns auf 139 Seiten wie Zufall und Entscheidung unser Leben bestimmen, dass aber alles auch einen tieferen Sinn hat. Seine eigene Sicht der Dinge regt zum Nachdenken an.

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