Ein Heimatroman, ja, nur anders.
Ein ungeheuerliches Buch, brutal, abstoßend, räudig und konsequent. Innerhofers eigentliche Biographie, ungeschönt, so wie es eben war - heute unsagbar, undenkbar. Es gab keine Kindheit, es gab nur Arbeit und den Knüppel. Innerhofers Schreibe ist so hart wie das Leben selbst, kurz, prägnant, oft am Stakkato, aber wirksam, kleine Portionen Lebensekel, und man muss sich erholen. So sollte Literatur sein: Keine Fabeln, sondern realistisch und roh. Lesen schmerzt hier, und leicht lesen ist auch nicht.








