Franz Josef Czernin Metamorphosen

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Inhaltsangabe zu „Metamorphosen“ von Franz Josef Czernin

Enthält 72 Gedicht-Streifen zum selbst Kombinieren, 36 Kategorie-Karten und ein ein poetologisches Begleit-Heft. Die Poesie ist die verspielteste Gattung unter allen Formen der Literatur. Keine fordert so wie sie zur Kombinatorik heraus, zum Spielen mit Wörtern und Lauten, mit Bildern und Metaphern, mit Sinn. Auf den Spuren seines berühmten Vorgängers Raymond Queneau ("Cent mille milliards de poèmes", 1961) hat Franz Josef Czernin – nach seinen Kühlschrankmagnet-Gedichten – ein weiteres Lyrik-Spiel geschaffen: "Metamorphosen" enthält 72 Gedichtzeilen, die auf nahezu unbegrenzte Weise kombiniert werden können. So wird das Erzeugen von Gedichten zu einem kniffligen, intelligenten und vergnüglichen Gesellschaftsspiel, das nach strengen Themen- und Motivvorgaben gespielt wird (im Extremfall bis zu einem bestimmten Modus, dem 'Germanisten-Spiel', bei dem die erzeugten Versfolgen auch noch interpretiert werden müssen …) Die beigelegte Gebrauchsanweisung ist gleichzeitig eine Poetik: Umfassend, informativ und kurzweilig weist einen Czernins Begleittext zur kleinen Kosmologie darauf hin, dass der Umgang mit Worten nach Regeln erfolgt und dass die sprachliche Erzeugung von Sinn nicht willkürlich abläuft.
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  • Rezension zu "Metamorphosen" von Franz J. Czernin

    Metamorphosen
    Idomeneo-Bodan

    Idomeneo-Bodan

    16. June 2012 um 14:02

    45 minuten bahnfahrt genügen für dieses kleine witzige buch mit mehr als einer millarde anregungen, selber poesie zu verfasssen; der theorieteil ist äusserst gelehrt geschrieben, die hermeneutischen kenntnisse des autors greifen sehr tief, das büchlein wird meinen schreibtisch und mein nachttischlein nicht so schnell verlassen - eine brilliante perle