Franz Kafka Amerika

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Inhaltsangabe zu „Amerika“ von Franz Kafka

Über Kafkas großen Amerika-Roman, den der Prager Dichter selbst in seinen Tagebüchern 'Der Verschollene' nannte, schrieb Kurt Tucholsky bewundernd: 'Hier ist der ganz seltene Fall, daß einer das Leben nicht versteht und recht hat'. Hauptperson ist der junge Karl Roßmann, der, von seiner Familie verstoßen, in die Neue Welt aufbricht, um die Freiheit zu suchen, nach der er sich sehnt. Diese Ausgabe präsentiert die erste Fassung, die Kafkas Freund und Nachlassverwalter Max Brod postum 1927 herausgab. (Quelle:'Fester Einband/27.02.2009')

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  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    PaulTemple

    18. June 2012 um 21:13

    Der 16 jährige Karl Roßmann kommt Anfang des 20. Jahrhunderts per Schiff in New York an und symbolisiert einen von Tausenden deutschen Auswanderen, alle auf der Suche nach der Erfüllung ihrer Träume. Per Zufall trifft er seinen wohlhabenen Onkel, der ihm sogleich Arbeit verschafft und sein Neubeginn in Amerika scheint unter guten Zeichen zu stehen... Das erste Romanfragment Kafkas ist noch nicht durchgehend von der Düsternis und dem bürokratischem Wahnsinn der anderen Werke durchzogen, jedoch schimmern diese kafkaesken Themen des öfteren durch. Für Kafka-Fans definitiv empfehlenswert, für Einsteiger empfehle ich eher den "Prozess"

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  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2011 um 14:18

    Das auch unter dem Titel "Der Verschollene" veröffentlichte Romanfragment weiß durch skurrile Situationen und unglaublich naive Entscheidungen des Protagonisten zu fesseln. Dabei handelt es sich um einen 16-jährigen Deutschen, der von seiner Familie nach Amerika verschickt wird. Dort trifft er mehr zufällig seinen Onkel, verliert diesen fast beiläufig wieder und schlägt sich dann mit Hilfe einiger Bekanntschaften durch. Dabei bringt er es fast zu einem Ausgangspunkt für eine aussichtsreiche Karriere, den er aber alsbald wieder aufgeben muss, da er sich immerzu ausnutzen und ablenken lässt. Wie ein roter Faden zieht sich dabei sein grenzenloses Urvetrauen an das Gute im Menschen durch das Buch ...

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  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    sun@work

    24. October 2010 um 15:32

    Ich dachte immer, ich mag Kafka. Hebe hiermit diese Meinung auf. Schade eigentlich

  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    Wolkenatlas

    16. April 2010 um 09:07

    Über die Melancholie des Verschwindens… Franz Kafkas Romanfragment „Der Verschollene“, bzw. in der von Max Brod herausgegebenen Ausgabe „Amerika“ ist wohl sein heiterster literarischer Exkurs. Der sechzehnjährige Karl Roßmann wird von seinen Eltern nach Amerika abgeschoben, weil er vom Dienstmädchen der Familie verführt wurde und sie geschwängert hat. Eine recht eigenwillige Strategie zur Lösung des Problems, die jedoch symptomatisch für den Rest dieses Romans ist. Mit diesem Ereignis beginnt ein Abenteuer, dass den sehr menschlichen, aber in gewissen Punkten schwachen Karl Roßmann einen besonderen Abstieg hinlegen lässt, der nur im konsequenten Verschwinden, in einem Sichauflösen enden kann. Skurrile, wenn man will, „kafkaeske“ Situationen führen den Leser durch die Kajüte eines (gänzlich unbekannten) Heizers, in dessen Bett sich der junge Roßmann aus Platzmangel gerne legt und sich dabei geborgen fühlt; in weiterer Folge davon der Versuch, des Heizers Kündigung aufzuheben und die Bekanntschaft mit dem Onkel Roßmanns, der ihn aufnimmt und in die feine Gesellschaft einführt, ihn aber bei erster Gelegenheit abstößt. Was Karl Roßmann in der Nacht auf dem Land widerfährt, ist eine zynische, sadistische Falle seines Onkels, die allerdings, auch mit den manischen Szenen um das Fräulein Klara und ihre fernöstliche Kampfkunst literarisch faszinierend gelöst ist. Ausgestoßen, findet Karl mit dem Iren Robinson und dem Franzosen Delamarche Kameraden, die sich nahtlos in die Reihe derer einordnen, die den gütigen und von Grund auf ehrlichen Karl Roßmann ausnutzen, betrügen und weiter in den Abgrund mitreißen. Eine Beschäftigung als Liftjunge lässt ihn kurz hoffe, bevor auch diese Gelegenheit durch die Rückkehr Robinsons zunichte gemacht wird. Roßmanns Kündigung und Verhör durch den Oberkellner ist eine großartige Ausreizung des Ohnmachtgefühls, das man hat, wenn man zu Unrecht eines Vergehens beschuldigt, bzw. dafür auch noch verurteilt wird. Eine Ohnmacht, die auch hier durch resigniertes Handeln beendet wird. Als letzter Schritt in den Abstieg soll Karl der psychisch labilen Sängerin Brunelda und Delamarche als Diener zur Seite stehen. In diesem Teil des Romans zeigt das Handeln Karl Roßmann erstmals erste Zeichen von Auflehnung gegen das Unrecht, das ihm angetan wird. Ein Sprung in Geschehen und Zeit führt den Leser zu Karl Roßmanns Ausbruch und seinem erfolgreichen Bestreben, Mitglied im absolut absurden Naturtheater Oklahoma zu werden, das als größtes Theater Amerikas, bzw. der Welt gelten soll. Mit der Figur Karl Roßmanns hat Franz Kafka ein Psychogramm eines grundgütigen jungen Mannes gezeichnet, der von Unrecht und Gemeinheit verfolgt, das Menschsein und seine Grundehrlichkeit nie aufgibt, bis zur endgültigen Flucht aus seiner Identität, die durch die Ablegung seiner Identität besiegelt wird. Max Brods Version von Franz Kafkas Text ist vor allem der Versuch, die Eigenheiten von Franz Kafkas Rechtschreibung und vor allem auch, seiner Interpunktion, auszubessern, die Sprache Kafkas dem Leser näherzubringen. Die beiden im Anhang angehängten Fragmente von Kapiteln, die Max Brod aus dem Roman herausgenommen hat, sind meiner Meinung nach für das Geschehen unwichtig und ablenkend. Beide Fragmente können als Versuche gedeutet werden, das Geschehen um Brunelda in andere Bahnen zu lenken. Möglicherweise blieben sie deshalb fragmentarisch, weil Frank Kafka sich dessen bewusst war, dass er, um das endgültige Verschwinden Karl Roßmanns zu inszenieren, nicht mehr in diese Richtung gehen kann. Möglicherweise fehlt diesem Romanfragment die Überleitung zum letzten Kapitel um das Naturtheater Oklahoma; andererseits macht aber dieser doch recht ruppige Sprung, dieses Unvollständige hier den großen Reiz aus. Nicht alles muss gesagt werden. Meiner Meinung nach ist „Amerika“, auch wenn nie wirklich vollendet, doch ein vollendeter und in sich geschlossener Roman, der durch das offene Ende sehr lange zum Nachdenken anregt. „Amerika“ ist von einer durchgehenden melancholisch-heiteren Stimmung durchleuchtet und hat u.a. mit seinem zwanghaft neurotischen Antihelden Karl Roßmann einen Protagonisten, der den Leser mitleiden, aber auch immer wieder mitschmunzeln lässt. Sprachlich brillant, mit unvergesslichen Szenen und Sätzen, die immer in Erinnerung bleiben werden.

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  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    olgica

    17. March 2010 um 14:27

    Der 16jährige Karl Rossmann wird von seinem Dienstmädchen verführt und schwängert dieses dabei. Um einen Skandal zu vermeiden, wird er daraufhin von Prag nach New York zu seinem Onkel geschickt. Genauso naiv wie er sich in dieser Angelegenheit verhielt, benimmt er sich auch in der Neuen Welt. Kurz nach der Ankunft bei seinem Onkel, lässt Karl sich von einem Bekannten zu einem Aufenthalt auf dessen Landsitz überreden, woraufhin ihn sein Onkel nicht mehr bei sich haben will. Karl beschließt darauf sein Glück im Westen zu suchen. Doch unterwegs trifft Karl auf zwei zwielichtige Männer die ihn überreden sich ihnen anzuschließen. Dass die Männer ihn nur ausnutzen merkt der Jugendliche nicht und seine Lage verschlimmert sich immer mehr. Das Buch war mein erstes von Franz Kafka und ich war überrascht wie leicht es zu lesen war. Hatte ich doch mit einer weitaus negativeren und "kafkaesken" Prosa gerechnet. Der Schreibstil war flüssig und die Geschichte verlief leicht und unterhaltsam. Kafka bedient sich einer schönen, schnörkellosen Sprache, welche gut mit der Aussage des Romans harmoniert. An seinem Stil lässt sich auch ermessen, dass das Buch bereits vor einigen Jahrzehnten verfasst wurde. Die Thematik ist nichtsdestotrotz aktuell, wenn es auch die Rahmenbedingungen und Lebensweise nicht mehr ist. Der Protagonist hat mich mit seiner grenzenlosen Naivität an vielen Stellen genervt, da er aus seiner Gutgläubigkeit nie etwas gelernt hat, obwohl er dadurch oft Nachteile erlitt. Obwohl die Lektüre Spaß machte, hat sie oft auch Unbehagen bereitet, ob des unbeholfenen Protagonisten und der schlechten Menschen, welche dessen schwachen Charakter ausnutzen. Dieses Verhalten spiegelt gut die Natur des Menschen wider und bezeugt auch, dass zur Ausbeutung immer zwei Seiten gehören - Täter und Opfer.

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  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    sneijder

    06. January 2009 um 17:37

    Auf Anraten mehrerer Freunde habe ich Franz Kafkas Amerika ausgewählt. Durch die durchwegs positiven Empfehlungen war ich mit einer großen Erwartungshaltung an das Lesen herangegangen. Das Werk besticht durch gut gewählte Dialoge, in denen die handelnden Personen immer wieder ihre Abhängigkeiten von anderen Personen ausdrücken. Interessant finde ich die Szene als Karl seinem Onkel aus Amerika das erste Mal gegenübersteht. Er tritt mit dem Heizer zur Forderung von Gerechtigkeit verschiedensten ranghöheren Menschen gegenüber und wird dabei von einem, dem Senator, als Neffe erkannt. Spannend ist dabei, dass er dann angehört wird, obgleich er dem Heizer auch nicht mehr wirklich helfen kann. Dass der Onkel Karl dann gleich aufnimmt und versorgt ist ihm nicht vorzuwerfen. Als Karl dann aber wählt bei einem nicht der Familie angehörigen Mann zu verbleiben, verstößt der Onkel Karl, was vielleicht auf seine moralisch, gesellschaftlichen Verpflichtungen zurückzuführen ist, dem Neffe gegenüber aber nicht unbedingt gerecht ist. Durch das Werk ziehen sich immer wieder Situationen in denen Karl seine Standpunkte äußern muss, um in seinem Leben weiterzukommen. Dies gelingt ihm aber in der bürokratischen neuen Welt in Amerika nicht wirklich. Er ist zu wenig egoistisch. Gut gefallen hat mir die Art Kafkas aufzuzeigen, dass nicht jeder den großen amerikanischen Traum auch wirklich so umsetzten kann, wie man sich das zumeist wünscht. Karl stößt immer wieder auf Probleme, findet sich nicht so wirklich zu Recht in dem neuen Leben. Der junge Mann versucht mit seine Ehrlichkeit im neuen Land Freunde zu gewinnen, was ihm jedoch mehr schadet als hilft. Zudem beschreibt Kafka in diesem Werk ganz gut, wie aussichtslos die Lage eigentlich für Karl ist: Er versucht alles um sich sein Leben in Amerika aufzubauen, wird jedoch durch die Macht anderer und steinharte Bürokratie immer wieder daran gehindert. Zumeist ist es jedoch nicht Karls Fehler, der nichts dafür kann, aber auch nichts dagegen tun kann. Das Buch ist keineswegs uninteressant, nur hat es mich durch die vorherige positive Beeinflussung doch etwas enttäuscht. Als Einstieg in Kafkas Werke war es vielleicht nicht die beste Wahl.

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  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 09:45

    Der Roman an sich hat mich schlichtweg kalt gelassen. Karlchen geht nach Amerika fällt auf die Nase, fällt wieder auf die Nase und fällt erneut auf die Nase.... Schrecklich nerviger Mensch scheint er zu sein und sein Umfeld ist einfach nur sehr überzeichnet dargestellt. Kafka halt. Aber ich kann mit dieser Art und Weise einfach nichts anfangen. Vermutlich ist mein Weltbild dann doch zu positiv geprägt, um für all das Verständnis aufzubringen. Kafka wollte aufzeigen, daß in der schönen neuen Welt von Amerika nicht alles goldig ist, was glänzt, aber bei mir kam die Nachricht nicht an. Hab mich gelangweilt, die Sprache war mir zu verquer und die Personen wenig glaubwürdig. Höhere Literatur mag das sein, gute Unterhaltung nicht und die Aussage dahinter, erschließt sich mir auch nur bruchstückhaft. Ich mag Kafka nicht, wenn dieser Band auch wesentlich leichter zu lesen war als der Prozess, noch einen Kafka les ich nur unter Waffengewalt und Androhung von Schlägen....

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  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    Beagle

    22. October 2008 um 14:26

    Kaffkas Buch ist wunderbar, wie er sich das Leben in Amerika vorstellt und dabei doch eher das Europäische beschreibt. Dennoch gibt er die Problematik des Auswanderns wieder, das Problem mit falschen Freunden, das Übgerleben und die endlose Suche nach Arbeit.

  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    Ronek

    07. September 2008 um 18:14

    Eine Sprachfülle, deren abnorme Qualität Blüten trägt auf Seiten, die man beim langsamsten, genussvollsten Lesen noch viel zu schnell umblättert. Kafka schildert ein Land, das, gerade erst im Entstehen begriffen, durcheinander geht und helle Aufregung bis Resignation zu verursachen vermag bei seinen Bürgern, in all seiner Wunderlichkeit, Härte und herrlicher Tollheit.

  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    Kathafee

    04. September 2008 um 21:24

    Ich bin generell kein Fan von Fragmenten, die lassen einen immer mehr oder weniger verwirrt zurück.
    "Amerika" konnte mich aber auch so nicht wirklich begeistern. Die Story hat mich nicht gepackt, der Protagonist Karl hat mich mit seiner Art ständig aufgeregt, vieles blieb ohne Erklärung.

  • Rezension zu "Amerika" von Franz Kafka

    Amerika

    Beagle

    07. August 2008 um 09:28

    Einer der Klassiker schlechthin - man mag Kafka, oder nicht. Die Geschichte überzeugt

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