Franz Kafka Das Schloß

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Inhaltsangabe zu „Das Schloß“ von Franz Kafka

'Es war spät abend als K. ankam. Das Dorf lag in tiefem Schnee. Vom Schloßberg war nichts zu sehn, Nebel und Finsternis umgaben ihn, auch nicht der schwächste Lichtschein deutete das große Schloß an.' – Je dringlicher der Landvermesser K. nach seiner Ankunft versucht, ins Schloss zu gelangen, desto weiter entfernt er sich von seinem Ziel, bis er es schließlich ganz aus seinem Blick verliert. Was bleibt, sind die unnahbaren Beamten und ihre bedrohliche Bürokratie – und ein Roman, der bis heute nichts von seiner großartigen Rätselhaftigkeit eingebüßt hat. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Nur schon dieser Anfangssatz ...

— JacquelineZwimpfer
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    Das Schloß
    Bob68

    Bob68

    21. February 2015 um 14:32

    Wenn ich mir die Nachrichten anschaue und den Alltag so betrachte, bin ich immer wieder erstaunt, wie aktuell dieses Roman ist in Hinsicht aud die Mechanismen, die Menschen als gegeben hinnehmen ohne sie zu überprüfen. Die Hauptperson, der Vermessungstechniker K., gibt sich erst am Ende der Geschichte nach einem langen, von Kafka hervorragend geschriebenen Kampf gegen die irrigen Vorstellungen der Menschen den vermeintlichen Gegebenheiten hin. Heutzutage geschieht dies bei den Meisten leider bereits viel früher...aus Bequemlichkeit.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Rezension zu Franz Kafka, Das Schloss

    Das Schloß
    DiagramLajard

    DiagramLajard

    30. December 2014 um 19:25

    Was für ein wundervolles Buch! Sehr schnell kriegt man raus, dass der Landvermesser niemals ins Schloss kommen wird, was immer er auch anstellt, und von da an ist das Buch ausgesprochen komisch. Auf einer höheren Ebene kann man sich mit der Frage amüsieren, wie denn das eigentlich alles gemeint ist: Ist das eine Satire aufdie Bürokratie? Geht es um die institutionalisierte Religion, die vor den direkten Zugang zu Gott immer neue und immer schwerer zu übersteigende Hürden errichtet? Geht es um den Sinn unserer Existenz, den wir immer nur knapp zu fassen bekommen, und dann doch nicht? Geht es psychoanalytisch gesprochen um Sex - oder warum sind die Protagonisten in so vielen Szenen im Bett und/oder nur unvollständig bekleidet? Man kann sich vornehmen, auf den nächsten zehn Seiten des Buchs einen dieser Ansätze anzuwenden, und man findet heraus, es passt. Ganz egal, welchen Ansatz man für welches Kapitel gewählt hat. Es passt. Wahrscheinlich hat sich Kafka mit seiner absichtsvollen Mehrdeutigkeit einen Spaß mit seinen Lesern gemacht, und so wie er den Landvermesser bei seinen Versuchen, ins Schloss zu kommen, immer wieder frustriert, so frustriert er auch den Leser in dessen Bemühen, hinter die Erzählabsicht zu kommen. Irgendwo im Roman steht der schöne Satz: Lass doch das Deuten. Die Pointe ist, dass das eben nun mal einfach nicht geht. Also deuten wir immer weiter, immer weiter ...  

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  • Kafka hat Humor

    Das Schloß
    berenstein

    berenstein

    07. January 2014 um 00:10

    Kafka gilt allgemeinhin als düster und schwer, verrätselt und komplexüberladen – zumindest wird dieses Bild von ihm kultiviert und tradiert. Er ist der Autor, der in seinem Werk orakelhaft die Schrecken und Grauen des 20. Jahrhunderts vorweggenommen, ja visioniert hat. Oder er ist das großgewordene Kind, das sein Leben lang die in der Kindheit erlittenen Traumata (vom Vater auf den Balkon gestellt usw.) abarbeiten musste. Man sagt Kafka nach, er wäre ernst, verklemmt und depressiv gewesen. Ein Mann, der ins Kino geht und weint, der aber nicht lacht. Warum aber ist man bemüht, Kafka so sehen zu wollen? Keine Ahnung, aber wenn sich einmal ein Bild festgesetzt hat in den Köpfen, ist es schwer wieder zu korrigieren. Auf alle Fälle beweist „Das Schloß“, dass Kafka Humor hatte, und leicht und humorvoll erzählen konnte. Die Geschichte vom Landvermesser K., der auf das Schloss gelangen möchte, hat mich wirklich zum Lachen gebracht. All die Dinge, die ihm passieren, die Figuren, denen er begegnet, sein vergebliches Bemühen – all das ist komisch. In diesem Buch zeigt Kafka, wie komisch er wirklich ist. Sein Humor ist aber keiner, der sich aufdrängt oder liebdienerisch anbietet. Er ist eher beiläufig, dahingeworfen, so dass man achtgeben muss, ihn aufzufangen, nicht an ihm vorbeizulaufen. Es gibt Berichte darüber, dass er bei Lesungen seiner eigenen Werke gelacht haben soll. Es gibt tatsächlich Fotos, auf denen Kafka lächelnd zu sehen ist.

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  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    einMalTee

    einMalTee

    29. July 2011 um 16:23

    Dieses Buch sollte es eigentlich gar nicht geben. Kafka hat in seinem Testament hinterlassen, dass alle vollgeschriebenen Zettel und unvollständige Manuskripte verbrannt werden sollten. Darunter befand ich auch „Das Schloß“ (neben 'Der Prozeß' und 'Amerika'). Wie sein enger Vertrauter und Verleger Max Brod aber richtig erkannt hat, war es gut, dies nicht zu tun, sondern all diese Niederschriften aufzubewahren. Posthum wurde dieses Buch herausgegeben. Worin besteht aber der Reiz ein unvollendetes Buch zu lesen? Also nur noch Fragment. Es ist eine schwer zu beantwortende Frage. Es kann daran liegen, dass Kafkas Stilistik unverwechselbar und schier lesenswert ist. Ein Ziel kann es natürlich auch sein, sich selbst das Ende zu denken. Zwar hat Kafka Brod dies mündlich mitgeteilt, aber schien noch nicht bis zur Gänze ausgereift zu sein. Worum geht es aber in dem Werk? Wie auch in 'Der Prozeß' ist der Hauptcharakter ein gewisser 'K.'. Im 'Prozeß' hat er noch den Vornamen Josef, beim 'Schloß' heißt er einfach nur: K. Sein Beruf ist Landvermesser und angeblich hat er den Auftrag in einem Dorf das dazugehörige Schloß auszumessen. K. ist ein sehr selbstbewusster und kluger Mann. Dennoch lässt er sich gerne ablenken, ist zu akribisch und gewillt alles zu wissen. Es hat den Anschein, dass genau diese Eigenschaften ihm das Genick brechen. Denn sonderbarer Weise soll er gar nicht dem Auftrag nachgehen, es schien ein bürokratischer Fehler zu sein. Die Quelle ist nicht klar auszumachen, wahrscheinlich ging es von Klamm aus, einem der höchsten Beamten, der im Schloß arbeitet. Selbstverständlich will K. nun Klamm sprechen. Erreichen soll er dies nie. Er wird nicht ein Mal die Möglichkeit haben das Anwesen zu betreten, auch in die Nähe des Schloßes wird er nicht gelangen. Groß und unfassbar verflochten ist das bürokratische System. So lernt K. viele Leute kennen, die ihn immer nur weiterleiten. Sein Wille weiterzugelangen ist allerdings so groß, dass er mit allen Mitteln versucht im Dorf Fuß zu fassen und irgendwann seine Messarbeiten zu beginnen. Das Herz der jungen Frieda will er erobern, mit dem Boten Barnabas und seiner Schwester Olga hat er zwei Freunde gefunden, die ihm immer wieder helfen wollen, doch wirklich nützlich scheint es nicht. So endet das Buch nach über dreihundert Seiten mehr oder weniger im Nichts. Was bleibt? Es bleibt ein wahnsinniger Eindruck, wie durchdacht das Werk ist. Es ist geboten, sehr aufmerksam zu lesen, was schwer fällt, da einige Passagen ermüdend sind. Kafkas Sprache ist sehr nüchtern, geradlinig und äußerst korrekt. Ein beliebter Interpretationsansatz ist der religiöse. Das unerreichbare Schloß stehe für eine gewisse Göttlichkeit, Brod spricht von „Gnade“. Das Schloß, seine Beamten und die dazugehörigen Entschlüsse tun den Menschen gut, die verleihen allen Bewohnern Zuversichtlichkeit, Schutz und Geborgenheit; auf das Schloß ist Verlass. So sei es auch mit Gott, eine immerwährende Konstante, aber doch unerreichbar. Das Schloß an sich kann aber auch für zahlreiche andere Dinge stehen: Väter, totalitäre Systeme oder ein Witz auf die Bürokratie.

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  • Rezension zu "Das Schloá" von Franz Kafka

    Das Schloß
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2010 um 16:32

    Ein Landvermesser auf der Suche nach einem Schloß, deren undurchsichtiger Bürokratieapparat ihn nur in immer enger werdene Gänge treibt, je näher er diesem Schloß kommt, das er nicht zu Gesicht bekommt. Eine Woche treibt er sich um. Ich glaube es ist das gelungste Werk, es ist wahrlich künstlerisch.

  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    PaulTemple

    PaulTemple

    03. March 2010 um 16:44

    Kafkas Erzählungen und Romane lösten bei mir schon immer Faszination und Unwohlsein aus, beherrscht er doch wie kaum ein Zweiter den atmosphärischen Aufbau einer undurchsichtigen, ablehnenden und sich lähmenden Umgebung. Auch "Das Schloss" weist die typischen Erzählmerkmale auf, bei denen ein Mensch anscheinend zufällig in ein immer unüberschaubareres und sich verdichtendes Netz von Bürokratie und Organisationsformen gerät, aus denen es kaum einen Ausweg zu geben scheint. Doch während im "Prozess" der Protagonist Josef K. vor diesen Machenschaften zu flüchten versucht, stellt sich im "Schloss" die Hauptfigur K. der Herausforderung und beabsichtigt unbeirrbar dem Geheimnis des scheinbar alles beherrschenden Schlosses mitsamt seinen Verwaltungsbeamten auf die Spur zu kommen. Unbedingt lesen, ein wahrer Prototyp der kafkaesken Erzählform!

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  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2008 um 19:56

    Diese Erzählung finde ich hochinteressant. Man kann so viel hineininterpretieren, aber andererseits hat man nie das Gefühl, wirklich dahinter zukommen (ich jedenfalls nicht). Sehr anstrengend zu lesen.
    Schade, dass Kafka die Geschichte nie zu Ende geschrieben hat!

  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    Holden

    Holden

    10. December 2008 um 18:46

    Ein typischer Kafka mit dem Problem eines einzelnen, der einer anoymen Bürokratie gegenübersteht. Eien Schullektüre, wäre in der Freizeit nicht so mein Ding.

  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    tvb

    tvb

    21. September 2008 um 20:46

    Oft hat man den Eindruck, dass die Einführung dient, um einen Überblick zu verschaffen. Dieser Überblick ermöglicht dann auch später die Einblicke in die Zusammenhänge zwischen den Personen. Doch hier sind die Motive von Personen verschwommen und wechselhaft. Besonders ist, dass Behörden und Institutionen einen Eigendynamik und damit eine Eigenmotivik leistet. Die allerdings folgt klaren Regeln, die jedoch dem einzelnen Individuum verborgen bleiben.

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  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2008 um 20:52

    Ein Buch wie ein Marsch durch Schnee - glitzernd, beklemmend, euphorisch, aussichtslos, unwirklich - den sich kein Freund des Träumers aus Prag entgehen lassen sollte. Was mit Anklängen des Schauerromans beginnt, führt schnell vor verschlossene Türen und undurchsichtige Strukturen des Schlosses, lässt uns Bekanntschaft mit bizarren Dorfbewohnern schließen und schlägt einem mitunter wie ein Vorschlaghammer ins Gesicht. Auch in diesem Fragment dämonischer Heftigkeit findet sich viel Humor, den der Literaturapparat Kafka immer wieder streitig macht, obwohl er doch so offensichtlich zwischen den Pappdeckeln seiner Bücher waltet. "Das Schloss" mag zwar das kryptischste unter den außergewöhnlichen Werken Kafkas sein, aber auch ohne akademische Interpretation sickert dieses in kühl und befremdender Sprache erzählte Werk ins Unterbewusstsein, schlägt dort Wurzeln und verwandelt sich in ein aufbäumendes Etwas, das nicht nur sich, sondern auch den geschätzten Leser verwandelt. Ich stehe in Flammen. Auch nicht schlecht: Sex bei Kafka... "Dort lagen sie, aber nicht so hingegeben wie damals in der Nacht. Sie suchte etwas, und er suchte etwas, wütend, Grimassen schneidend, sich mit dem Kopf einbohrend in die Brust des anderen suchten sie und ihre Umarmungen und ihre sich aufwerfenden Körper machten sie nicht vergessen, sondern erinnerten sie an die Pflicht zu suchen, wie Hunde verzweifelt im Boden scharren so scharrten sie an ihren Körpern und hilflos enttäuscht, um noch letztes Glück zu holen, fuhren manchmal ihre Zungen breit über des andern Gesicht. Erst die Müdigkeit ließ sie still und einander dankbar werden. Die Mägde kamen dann auch herauf, "sieh, wie die hier liegen", sagte eine und warf aus Mitleid ein Tuch über sie." Franz Kafka, Das Schloss.

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  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    ude

    ude

    25. June 2008 um 18:45

    Dazu kann man nichts sagen. Das ist Weltliteratur, durch nichts zu toppen, höchstens durch andere Gipfel, die aber weit entfernt sind.

  • Rezension zu "Das Schloss" von Franz Kafka

    Das Schloß
    katermurr

    katermurr

    05. May 2008 um 15:59

    Aus einem Grund, den ich nicht mehr erinnere, es ist schon so lange her, fand ich "Das Schloss" nicht so schlimm und eben auch nicht so gut wie "Der Prozess". Ich habs auch nicht ganz so gierig verschlungen. Es schmeckt aber auf seine Art bestimmt genau so gut.

  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    Bernie

    Bernie

    19. July 2007 um 18:05

    In "Das Schloß" beschreibt Franz Kafka die Bemühungen des Landvermessers K., zum Schloss vorzudringen. Ein Begehren, dem sich ein schier undurchsichtiges bürokratisches Netz entgegenstellt! Hier entwickelt sich die Geschichte dramatisch über lange Strecken hinweg nicht weiter. K. bemüht sich auf verschiedenen Wegen, schlägt jedoch immer fehl. Doch diese Niederlagen erzeugen keine Spannung, stattdessen ermöglichen allein die Schilderungen von K.s Bemühungen ein immer tieferes Eindringen in die "Logik" der merkwürdigen Bürokratie, die das Dorf beherrscht.

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  • Rezension zu "Das Schloß" von Franz Kafka

    Das Schloß
    couchpotatogirl

    couchpotatogirl

    11. July 2007 um 09:31

    Die narrative Instanz des Romans ist ein personaler Er-/Sie-Erzähler, wobei aus der Sicht von K. erzählt wird, und beginnt mit K.s Ankunft in einem Dorf, über dessen genaue geographische Lage keine Auskunft gegeben wird. Er stellt sich als Landvermesser vor, der vom Schloss her berufen wurde, muss jedoch gleich zu Beginn erkennen, dass es sich bei dieser Berufung scheinbar um einen Irrtum handelt, und somit kein Landvermesser benötigt wird. Seine Bemühungen, sich mit den Herren im Schloss in Verbindung zu setzen, sind nicht erfolgreich, auch sind ihm die Dorfbewohner weder hilfreich, noch freundlich gesinnt. Der Roman besitzt eine immanente Raumstruktur, die sich aus der sprachlichen Gestaltung ergibt. Darstellung der Hierarchie. Enge Räume spiegeln oft die sozial niedrige Stellung der Bewohner wider. Das geographisches Verhältnis Schloss – Dorf (beschrieben am Anfang des Buches) veranschaulicht die Beziehung zwischen Dorf und Schlossbewohnern. Das Schloss liegt sehr weit entfernt, es gibt keine Möglichkeit für K. dort hin zu gelangen, und auch die Dorfbewohner haben meist keinen direkten Kontakt zum Schloss. Auch die schneebedeckte Landschaft trägt zur Beeinträchtigung von K.s Orientierung bei, indem sie die Raumstruktur verwischt. Ein weiteres Charakteristika für die räumliche Gestaltung ist die Labyrinth-Struktur, die sich auch in anderen Texten Kafkas wiederfindet. Die unüberschaubaren, verwinkelte Räume und Labyrinthe zeigen die emotionale Verlorenheit der Protagonisten. Ein Beispiel hierfür, und darin zeigt sich bereits in weiterer wichtiger Aspekt des Buches, ist die räumliche Gestaltung der Aktenverteilung im Herrenhof. Die Bürokratie ist ein zentrales Thema, und wird in mehreren Szenen karikiert, so etwa in der Szene mit dem Gemeindevorsteher, der versucht zu erklären, wie es zu dem Irrtum mit der Berufung eines Landvermessers kam. Interpretationen des Romans sind zahlreich vorhanden, am bekanntesten ist wohl jene von Max Brod, der das Schloss, und K.s streben Einlass zu erlangen, als Symbol für Gott sieht. Auch tragen einige Figuren biblische Namen, so etwa Barnabas, der als Vermittler zwischen K. und dem Schloss auftritt. Von dieser Sichtweise ausgehend, erscheint das von Brod überlieferte Ende des Romans besonders bedeutungsvoll: K. Anstrengungen, ins Schloß zu gelangen, enden in seinem Tod, am Sterbebett trifft jedoch ein Brief vom Schloß ein, daß ihm letztendlich doch gestattet wird, im Dorf zu leben. Somit erhält K wenigstens teilweise Genugtuung.

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