Franz Kafka Das Urteil /Die Verwandlung

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Inhaltsangabe zu „Das Urteil /Die Verwandlung“ von Franz Kafka

Normaler Versicherungsangestellter im Leben, hat Franz Kafka ein eigenwilliges Werk voll grotesker Begebenheiten hinterlassen. Ein Handlungsreisender zum Beispiel verwandelt sich in Kafkas berühmtester Erzählung in einen Käfer, ein Sohn geht auf die Prophetie seines Vaters hin ins Wasser. Irrwitzig, rätselhaft, doch mit überzeugender Plausibilität erzählt Kafka vom Kampf des Menschen gegen eine verborgene Übermacht. Mit den Beiträgen zu beiden Werken aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Verstehe ich? Verstehe ich nicht? Grotesk ist zwar ein passender, aber nicht hinreichender Ausdruck für die Szenerie, die Kafka erschafft.

— Laupez
Laupez

Zwar immer noch sehr hin und her gerissen, aber ich will auf jeden Fall noch mehr von Kafka lesen !!! :D

— Sevotharte
Sevotharte

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  • Man nennt mich Käfer. Mist Käfer.

    Das Urteil /Die Verwandlung
    Laupez

    Laupez

    01. March 2014 um 22:33

    Vater verurteilt Sohn zum Tode des Ertrinkens. Und der Sohn? Er folgt dem. Ein anderes Mal geht es um Gregor Samsa, der Handlungsreisender ist, und sich in einen Käfer verwandelt. Grotesk ist das richtige Wort, um diese Geschichten zu beschreiben. Und irgendwie doch ... real. Realer, als was man sonst manchmal liest. Verstehe ich? Verstehe ich nicht? Beim ersten Lesen wohl eher letzteres. Ich habe nicht einmal sofort mitbekommen, wann wer das Zeitliche gesegnet hat. Ist der jetzt tot oder wie?, habe ich mich gefragt und musste das Ganze nochmal überfliegen. Aber das war keineswegs nervig. Nein! Es war - ist! - spannend, Kafka nicht zu verstehen. Das jedenfalls ist das Resumé, welches ich gezogen habe, nachdem ich diese meine ersten Erzählungen von Kafka gelesen habe. Und ich kann es kaum erwarten, mehr zu lesen. Herrje, hab ich schon von meinem Resumé verraten, obwohl die Rezension erst angefangen hat? Dann wird sie wenigstens nicht zu lang.Besonders die Erzählung um Gregor, der sich in einen Käfer verwandelt, ist so surreal, dass sie beinahe realer als die Wirklichkeit scheint. Ist es nicht der Blick von ganz woanders her, der besonders klar ist? Mit einer tragischen Ironie und doch Distanz, wie durch einen dünnen Schleier, entführt Kafka und schärft zugleich den ungewohnten Blick auf das Wesentliche.Fazit: Ein neuer Favorit, der noch einige Male gelesen werden muss, aus Hoffnung, Verstecktes zu finden.

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  • Teils sehr gut, teils na ja ...

    Das Urteil /Die Verwandlung
    Sevotharte

    Sevotharte

    30. April 2013 um 10:16

    Puh … mein erster Kafka und was soll ich euch sagen, ich bin sehr hin und hergerissen. Oo Also fangen wir mal mit dem Guten an. „Das Urteil“ hat mir sehr gut gefallen. Klar, man muss sich erst an die Sprache und den Schreibstil gewöhnen, aber das ging bei mir relativ schnell und dann genießt man das kurze Intermezzo auch und denkt sich am Schluss nur … wow … also da muss ich sagen, hat mich Kafka voll gehabt … fünf Sterne, auf jeden Fall! Doch dann kam „Die Verwandlung“ und damit mein Zwiespalt. Zum einen fand ich diese Geschichte oft sehr interessant, mitreißend und gesellschaftskritisch, was mir alles auch sehr gut gefallen hat, andererseits waren auch viele Sachen dabei, die mich einfach nur gestört haben, ich für unnötig und zu langatmig fand und auch gelangweilt haben. Den Schluss fand ich dann auch etwas zu … ja, keine Ahnung, abrupt und merkwürdig, auch wenn ich verstehe, warum er es hat so enden lassen. Alles in allem drei Sterne und ein mulmiges Gefühl im Magen. Fazit nach meinem ersten Kafka: Ich will definitiv noch mehr von ihm lesen und bin schon gespannt, ob da noch mehr a la „Das Urteil“ kommt!

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  • Rezension zu "Das Urteil / Die Verwandlung" von Franz Kafka

    Das Urteil /Die Verwandlung
    brividolibro

    brividolibro

    13. July 2012 um 11:52

    Zusammenfassung Der Hauptprotagonist ist Georg Bendemann. Er führt als Sohn eines angesehenen Kaufmannes ein erfolgreiches Leben. Er ist verlobt und wird bald heiraten. Sein Freund, der nicht vom Glück gesegnet ist, wie er, lebt in Russland. Sein Freund aus Petersburg und er stehen im ständigen Kontakt. Georg will ihm sein Glück nicht aufdrängen und verschweigt sein erfolgreiches Leben. Kurz vor der Hochzeit, rät ihm seine Frau, dass er seinem Freund davon berichten soll. Er verfasst einen Brief und zeigt dieses Schriftstück seinem Vater. Doch dieser fasst diese Nachricht, überaus unerwartet, schlecht auf und es kommt zu einem Konflikt. Interpretation Beginnen wir zunächst mit der stilistischen Seite des Werkes, erfahren wir, dass es er mit vielen Stilmitteln arbeitet. Unter anderem finden wir eine Akkumulation (Anhäufung), Alliteration (Wörter mit gleichen Anfangsbuchstaben), Aufzählungen, Gegensätze und rhetorische Fragen. Sein Schreibstil ist einfach gehalten und aufgrund dessen war, diese Novelle zu lesen und zu verstehen. Dabei will ich nicht behaupten, dass Kafka einen schlechten Schreibstil hat, im Gegenteil er drückt sich verständlich aus und formuliert seine Sätze trotzdem sehr präzise und schön. In diesem Fall wage ich es zu behaupten, dass schön ein passendes Adjektiv für seinen Schreibstil ist und kein nichtssagender Ausdruck. Kommen wir nun zum Inhaltlichen Aspekt. Trotz der Kürze dieses Werkes von Franz Kafka, welches charakteristisch ist, für die Novelle, finde ich, dass der Text überaus viel Inhalt hat und tiefgründig ist. Meiner Meinung nach, ist es nicht zwingend notwendig einen 500 Seiten Roman zu verfassen, um sich auszudrücken. Das beste Beispiel hierfür ist diese Novelle von Kafka. Des Weiteren weist dieses Werk einen Vater-Sohn Konflikt vor. Die beiden stehen in einem ständigen Machtkampf zueinander. Während der Vater immer über Georg stand, änderte sich das später und sein Sohn übertrumpfte ihn. Zuletzt wird uns gezeigt, wie der Vater wieder die 'Oberhand gewinnt und dies endet tragisch Da ich vermute, dass das Urteil eher biografischer Natur ist, finde ich auch keine richtige Erklärung dafür, was Kafka uns damit sagen will. Vielleicht will er uns damit nichts sagen, sondern schlichtweg „nur“ etwas Erzählen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass er uns damit aufzeigen will, dass es in vielen Familien, die den äußeren Schein wahren, doch zu Krisen kommt und genau das der Grund ist, warum sie sich nicht verstehen. Wenn man ständig unter dem Druck steht, dass man sich perfekt inszenieren muss, um nicht angreifbar zu wirken, macht einen das früher oder später kaputt. Persönlicher Eindruck Die Novelle von Franz Kafka fand ich überaus spannend und der Inhalt hat mich, trotz der Kürze, sehr begeistert. Es hat mich tatsächlich überrascht, wie tiefgründig und gefühlvoll dieses Werk ist. Anfangs hatte ich Zweifel, ob eine Novelle mich derart begeistern kann. Ich denke, dass ich nach den vielen Büchern, die ich gelesen habe, eine Art neuen Sinn entwickelt habe, um herauszufiltern, welche Titel mich auch inhaltlich begeistern zu können. Um wieder auf das Werk von Kafka zurückzukommen, muss ich gestehen, dass die anfängliche Skepsis komplett verschwunden ist und ich mich freue, dass ich diese „Pflicht“ in etwas Gutes umwandeln konnte. Die Tatsache, dass der Vater-Sohn Konflikt dermaßen ausgeufert ist, hat mich sehr schockiert. Ich hab, als ich den Titel gelesen habe, eher eine Art Gerichtsverhandlung oder an einen Krimi gedacht, aber dieser Inhalt und vor allem das Ende haben mich berührt. Um ehrlich zu sein, finde ich die Reaktion seinen Vaters mehr als übertrieben. Einen solchen Disput gibt es oft in Familien, doch dieses Ende kommt, hoffe ich, seltener vor. Ein Grund, warum dieser Streit auf diese Weise endete, könnte sein, weil sich über die Jahre vieles aufgestaut hatte und es irgendwann explodieren musste. Dieser Brief war höchstwahrscheinlich das berühmte Zünglein an der Waage und hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Die Dramaturgie kommt bei dieser Novelle nicht zu kurz und auch viele andere Gefühlsebenen werden bedient und dies bringt mich letztendlich zu meinem Eindruck dieses Werkes und dieser Eindruck fällt sehr gut aus. Ich würde diese Novelle jedem weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Die Verwandlung / Das Urteil" von Franz Kafka

    Das Urteil /Die Verwandlung
    nana_what_else

    nana_what_else

    16. December 2011 um 22:17

    "Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungezieger verwandelt." Franz Kafkas Erzählung über Gregor Samsa zählt zu den aufregendsten Werken der Weltliteratur. Endlich habe ich mich an "Die Verwandlung" herangewagt, und wurde positiv überrascht.. Gregor Samsa, lebt und leidet als guterzogerner Sohn, der sein ganzes Leben nur der Arbeit widmet, um für seine Familie zu sorgen, die indessen in sorgenloser Trägheit dahinschwelgt. Eines Morgens wacht er auf, sein Wecker hat ihn ihm Stich gelassen, und muss feststellen, dass der versäumte Zug, das geringste Übel ist. Er liegt am Rücken ins einem Bett, über ihm zappeln voller Eifer und aus Furcht viele dünne Käferbeinchen - es sind die seinen.. Kafka versteht es die verfahrene Situation so zu schildern, dass das eigentlich Skandalöse zum Nebenthema wird, das Verhalten der Familie wird zur eigentlichen Tragödie. Wieso ich mich so lange davor gescheut habe, Kafkas Verwandlung zu lesen? Ich weiß es nicht. Die 77 Seiten umfassende Erzählung ließt sich spannend, jedoch meist mit schwerem Herzen. Nicht zu unrecht wird sie als "schweigender Protestschrei, der am ende ohnmächtig bleibt" bezeichnet. Noch ein Wort zur Anaconda-Ausgabe: Die Bücher dieses Verlages sind immer sehr schön gebunden und liegen wunderbar in der Hand. Gerade was Klassiker, Geschichtensammlungen und Märchenbände betrifft ist der Anaconda-Verlag für mich die Nummer Eins.

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  • Rezension zu "Das Urteil /Die Verwandlung" von Franz Kafka

    Das Urteil /Die Verwandlung
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    15. April 2009 um 09:21

    Die Geschichte ist beängstigend, drückend und beunruhigend. Gregor Samsa ist ene Figur, die zwar nicht unbedingt sympathisch ist, seine Ängste und Wahrnehmungen werden jedoch so eindrücklich geschildert, dass man sich des Bildes des riesigen Käfers, der durch sein Zimmer kriecht nicht erwehren kann. Besonders bedrohlich ist die Figur des Vaters sowie die zunehmende Hoffnungslosigkeit mit der die Geschichte auf den Tod Gregors zu steuert.

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  • Rezension zu "Das Urteil /Die Verwandlung" von Franz Kafka

    Das Urteil /Die Verwandlung
    SagMal

    SagMal

    06. August 2008 um 18:54

    Einfach wahrhaft faszinierend widersprüchlich!