Franz Kafka Der Heizer /Das Urteil /In der Strafkolonie

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Inhaltsangabe zu „Der Heizer /Das Urteil /In der Strafkolonie“ von Franz Kafka

Im September 1912 verfasste Kafka "Das Urteil", für ihn - nach seinen eigenen Worten - der "Durchbruch zur Literatur". Er beschreibt hier die Lage eines Sohnes in einer Dreiecksbeziehung zu Vater, Geliebter und zum Freund. Im Jahr 1913 las Kafka seinen Prager Freunden erstmals aus seinem Roman "Die Verschollenen" (erst durch Max Brod veröffentlicht unter dem Titel "Amerika") vor, wobei der erste Abschnitt "Der Heizer" von ihm immer als geschlossene Geschichte angesehen wurde. 1914 folgt dann "In der Strafkolonie" (gedr. 1919). Alle drei Erzählungen zeugen davon, dass Kafkas Schaffen immer wieder vom Gedanken der Gewalt der Rechtsord-nung, die alles Leben überformt, bestimmt war. Im Nachwort werden sachliche und sprachliche Erläuterungen zu den einzelnen Texten gegeben.

"Der Heizer" hat mir am besten gefallen, "Das Urteil" war so lala und "In der Strafkolonie" ziemlich brutal. Schöne Schachtelsätze. :)

— LenaausDD

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  • Rezension zu "Der Heizer /Das Urteil /In der Strafkolonie" von Franz Kafka

    Der Heizer /Das Urteil /In der Strafkolonie

    Heike110566

    10. January 2010 um 09:21

    Dieses Büchlein enthält drei Erzählungen Kafkas (1883-1924). 1. "Der Heizer" Franz Kafka begann 1912 mit der Arbeit an dem Roman "Der Verschollene", der aber bis zum Tode des Autors unvollendet blieb und als Fragment von Max Brod, gegen den Willen Kafkas, als "Amerika" herausgegeben wurde. "Der Heizer" ist das erste Kapitel des Romans, das Kafka als selbständige Erzählung im Jahre 1913 veröffentlichte. Der 16-jährige Karl Roßmann wurde von seinen Eltern nach Amerika abgeschoben, weil daheim eines der Dienstmädchen von ihm ein Kind bekam. Lediglich mit dem was er auf seinen Leib trägt, einem Koffer mit einem geflickten Anzug, einem Hemd und einer Veroneser Salami darin, einem Regenschirm sowie etwas Geld ausgestattet, landet er, zusammen mit vielen Auswanderern im Hafen von New York. Bei der Ankunft stellt er fest, dass er seinen Regenschirm vergessen hat und bittet naiverweise einen Mitreisenden, den er aber nur flüchtig kennt, auf seinen Koffer aufzupassen. Er verirrt sich aber auf den Schiff und hat so Schirm und Koffer schon bei der Ankunft verloren. Auf seinem Irrweg begegnet er den Schiffsheizer, der gerade entlassen wurde und über diese ihm angetane Ungerechtigkeit sich echauffiert. Karl will ihm helfen. Gemeinsam gehen sie ins Bureau, wo sie dem Kapitan, dem Oberkassier, dem anwesenden Senator Jakob und anderen von der Sache berichten. Allerdings: Der Heizer, der "überhaupt langsam in seinen Bewegungen" (S. 8) war, kann Schubal, seinem Vorgesetzten, nichts konkretes vorwerfen. Die Offiziere fühlen sich genervt. Der Senator beginnt sich aber für Karl zu interessieren ... 2. "Das Urteil" Die Erzählung "Das Urteil" erschien 1913 zum ersten Mal in dem von Max Brod herausgegebenen "Jahrbuch der Dichtkunst Arkadia" und als seperater Druck, auf Kafkas Wunsch, 1916 innert der Buchreihe "Der jüngste Tag". Georg Bendemann ist ein junger, aufstrebender, erfolgreicher Kaufmann. Seine Geschäfte laufen sehr gut. Das Familienunternehmen, dass er seit dem Tod der Mutter führt, schreibt gute Zahlen. Und auch privat scheint das Glück ihm hold zu sein. Hat er sich doch kürzlich mit der aus wohlhabenen Hause stammenden Frieda Brandenfeld verlobt. Alles scheint zu passen. - An einem Sonntag aber schreibt Georg einen Brief an seinen Freund in Petersburg. Und er steht vor der Frage, ob er diesen Freund wie immer in den letzten drei Jahren einen nichtssagenden Brief mit nichtssagenden Inhalt schreibt oder ob er von den Erfolgen und Veränderungen in seinem Leben berichtet. Er tut diesmal letzteres und sucht danach seinen Vater in dessen kleinem Zimmer auf und erzählt seinen Entschluss. Sein Vater bezweifelt, dass Georg einen Freund in Petersburg habe. Georg denkt, dass sein Vater sich nur an ihn nicht erinnern könne und erzählt von dessen letzten Besuch bei ihnen. Aber der Vater wusste wer gemeint war. Er stellte nicht in Frage, dass es jemanden in Petersburg gibt, den Georg "Freund" nennt; er stellte in Frage, dass Georg diesen Menschen seinen Freund nennt, diesen Menschen, den er jahrelang vernachlässigt und belogen hat. Genau wie Georg jahrelang seinen Vater vernachlässigt und sich selbst belogen hat. Und alles nur des eigenen Erfolges wegen. --- Nun bekommt er die Quittung von seinem Vater, des Vaters Urteil ... Desweiteren ist als dritte, ebenso spannende und interessante Erzählung "In der Strafkolonie" in diesem Büchlein enthalten. Kafka besticht durch eine herausragende Erzählweise und macht die Lektüre dieser Erzählung zu einem Lesegenuss

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