Die Verwandlung

von Franz Kafka 
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Die Verwandlung
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Positiv (1074):
L007s avatar

Skurril, merkwürdig, außergewöhnlich. Ich habe die kurze Geschichte in einem Rutsch gelesen, weil sie so gut geschrieben ist. Tolle Ausgabe!

Kritisch (171):
T

Schulbuch

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Inhaltsangabe zu "Die Verwandlung"

Eines Morgens erwacht der Handlungsreisende Gregor Samsa nicht mehr als Mensch, sondern als käferartiges Wesen. Seine Verwandlung aber ist kein Traum, sondern Realität.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783906815022
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:132 Seiten
Verlag:PRONG PRESS
Erscheinungsdatum:20.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.09.2003 bei Naxos erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    zukunftskinds avatar
    zukunftskindvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschön mit sehr starker Symbolik! Innerhalb einer Nacht verwandelt sich ein Mensch, der respektiert und geliebt wird, in eine Kakalake.
    Wunderschön mit sehr starker Symbolik!

    Innerhalb einer Nacht verwandelt sich ein Mensch, der respektiert und geliebt wird, in eine Kakalake.

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    T
    there_are_applesvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schulbuch
    Sehr skurril

    Wirklich skurril und ich hätte es warscheinlich niemals ohne den Zwang von der Schule gelesen.
    Es ist einfach krank wie der Protagonist sich transformiert und die Familie darunter leidet und sich die Lebensstandarte verändert.

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    Paulikekss avatar
    Paulikeksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein klassischer, wirrer Kafka, der viel zu kurz war und 1000 Fragen aufgeworfen hat.
    Ein wunderbarer Kafka

    Allgemeines
    Titel: Die Verwandlung
    Autor: Franz Kafka
    Format: Taschenbuch
    Verlag: Klett
    Seitenzahl: 57


    Inhalt
    Eines Morgends wacht Gregor Samsa als hässlicher, menschengroßer Käfer auf und bringt das gesamte Leben der Familie durcheinander. Auch er selbst muss erstmal mit der veränderten Situation umgehen, er verliert seine Arbeit und seine Familie will nichts mehr mit ihm zu tun haben.




    Meine Meinung
    Ich habe vor ungefähr einem Jahr "Der Prozess" von Kafka gelesen und war total begeistert. Die Geschichte war total abgefahren, der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, aber faszinierend. Die Verwandlung fiel mir deutlich leichter, denn der Schreibstil war nicht ganz so anspruchsvoll, dafür war die Handlung wieder sehr verrückt. Auch fanden sich viele Parallelen zum Prozess, was mir besonders gut gefallen hat.

    Die meisten Menschen verfluchen Kafka, ich kann es verstehen, denn so einfach ist er nicht, aber wenn man bedenkt, dass er ein Meister der offenen Enden und Fragen ist, dann kann man ihn gar nicht hassen. Letztendlich hat er mich mit vielen Fragen zurückgelassen auf die ich, wie beim Prozess, nie eine Antwort bekommen werde.


    Fazit
    Es verdient 4/5 Sternen. Zwar es war es ein sehr guter Roman, aber er war mir irgendwie zu kurz und es blieb zu viel offen. Das was vorhanden war, war toll, man hätte aber mehr draus machen können.

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    NiWas avatar
    NiWavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Kafka muss man gelesen haben. :)
    Kafkaesk

    Als Gregor erwacht ist er plötzlich zum Käfer geworden. Es liegt auf der Hand, dass er sich nicht seinen täglichen Pflichten widmen kann, weil so etwas Haarsträubendes geschehen ist.

    Dieser Klassiker der phantastischen Literatur erklärt auf wenigen Seiten, was unter dem Begriff ’kafkaesk’ zu verstehen ist. Kafka geht auf Lieblosigkeit, Pflichtgefühl und familiäre Zwänge ein und lässt seinen Protagonisten als Käfer dahinsiechen.

    Vielleicht ist es unglaublich - es ist aber wahr, ich habe noch nie etwas von Franz Kafka gelesen. Ich hatte große Bedenken und noch viel mehr Respekt, mich diesem Werk zu widmen. Jetzt bin ich froh, dass ich es getan habe.

    Gregor erwacht als Käfer in seinem Bett und wird gleich mit den versäumten Pflichten konfrontiert. Der Prokurist klopft schon an der Wohnungstür an, die Eltern und die Schwester wissen sich nicht zu helfen, und Gregor siecht als Käfer in seinem Bett vor sich hin.

    Meine Ausgabe ist in drei Teile unterteilt, wobei sich der erste Abschnitt mit den kurzfristigen Konsequenzen der plötzlichen Verwandlung auseinandersetzt. Hier habe ich Tränen gelacht, weil ich die Idee des Käferleibs richtig witzig gefunden habe. Man stelle sich vor, dass man als Insekt erwacht und die größte Sorge ist, wie man zur Arbeit kommt? Damit hatte mich Kafka sofort bei der Stange, vor allem, als er dann noch die Bewegungsversuche des schwerfälligen Leibs beschreibt.

    Im zweiten Teil werden ernstere Töne angeschlagen, weil Gregors Familie in ihrem Sohn einen ärgerlichen Lebensumstand sieht. War er doch als angesehener Handlungsreisender stets für den Unterhalt der Familie verantwortlich, nützt er in seiner jetzigen Gestalt - als Ungeziefer - kaum etwas.

    Der Abschluss der Geschichte ist mir dann richtig unter die Haut gegangen und regt ordentlich zum Nachdenken an.

    An eine Interpretation wage ich mich nicht heran, weil das auch gar nicht mein Anspruch ist. Ich vermute, dass Kafka auf das Leben, Familie und Pflichten eingeht und dabei die Reduktion des Einzelnen auf seinen gesellschaftlichen Nutzen hervor streicht.

    Mich hat Kafkas „Die Verwandlung“ jedenfalls überzeugt, auch wenn ich mir vieles nicht erklären kann. Es ist eine abgefahrene Geschichte, die vor Fantasie und Gesellschaftskritik strotzt und viele Emotionen anregt. Ich habe gelacht, gebangt, war traurig und ergriffen - was man bei knapp 100 Seiten erst einmal zustande bringen muss.

    In diesem Sinn muss ich mich der geläufigen Meinung anschließen und meine, dass man Kafka gelesen haben muss. 

    Kommentare: 15
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    Jaris avatar
    Jarivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch kann einem das Herz brechen wie kein anderes.
    Franz Kafka - Die Verwandlung

    Dieses Buch habe ich nun schon zum dritten oder vierten Mal gelesen und jedes Mal entdeckte ich etwas Neues. Kafka schreibt in einer Symbolsprache, die oft so ausgeprägt ist, dass seine Werke manchmal als nicht interpretierbar eingestuft werden. "Die Verwandlung" ist hierbei noch eines der klareren Titel und eignet sich somit sehr gut für Einsteiger in die kafkaeske Welt.
    Natürlich kann man das Buch so lesen, wie es geschrieben ist. Gregor Samsa verwandelt sich in einen Käfer. So habe ich das damals gemacht, als ich elf oder zwölf war und mit dem Buch überhaupt nichts anfangen konnte. Wieso verwandelt sich der Typ in einen Käfer?
    Unterdessen weiss ich, dass man bei Kafka tiefer graben muss. Viel tiefer. Dabei entwickelt die Geschichte um Gregor eine Tragik, die man ihr erst gar nicht angesehen hat. Die Verwandlung ist eine symbolische, eine Diskrepanz zwischen Gregor und der restlichen Welt. Dieses Buch kann einem das Herz brechen wie kein anderes.
    Vor allem die Familiendynamik sticht einem ins Auge. Gregor, der sich sein Leben lang aufgeopfert hat, einen Beruf hatte, den er nicht mochte, sich abgerackert hat, um die Schulden der Familie zu bezahlen, sogar die Schwester auf eine teure Schule schicken wollte. Doch hat er sich so weit von der Familie entfernt, dass er schlussendlich nichts mehr ist als Ungeziefer.
    In vielen kleinen Details zeigt sich ein tiefer Graben nicht nur zwischen den Familienmitgliedern und Gregor, sondern auch zwischen Gregor und der restlichen Welt. Ein Graben, den man nicht so einfach überspringen kann. Wenn man sich etwas mit der Biographie Kafkas auskennt, ist einem bewusst, dass Kafka selbst auch unter einer solchen Trennung zwischen sich und der Welt litt. Schreiben war für ihn eine Möglichkeit, damit umzugehen.

    Kafka und seine Werke nehmen in der Literaturwelt einen ganz eigenen, besonderen Platz ein. Wer sich mit diesen Büchern und ihrem Autoren auseinandersetzt, weiss auch, wieso. Nicht jeder Schriftsteller geht als Adjektiv in die Geschichte ein.

    Für dieses Jahr habe ich noch "Brief an den Vater" fest eingeplant, aber ich hoffe, endlich noch mehr von Kafka lesen zu können!

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    emilayanas avatar
    emilayanavor einem Jahr
    Ein weiterer wundervoller Klassiker

    1.     Handlung: Die Verwandlung beschäftigt sich mit dem reisenden Tuchhändler Gregor Samsa, der sich über Nacht unwillentlich in ein übergroßes Insekt verwandelt. In der Verwandlung aus dem Jahr 1912 geht es aber nicht nur um die Verwandlung Gregors, sondern auch um die fehlgescheiterte Kommunikation innerhalb der Familie. Zudem um Anerkennung und Schulden, die man durch die pure Familie hat.

    2.     Schreibstil: Der Schreibstil Kafkas ist außergewöhnlich. Er beschreibt extrem metaphorisch, ohne das Beschriebene konkret zu nennen, doch es schwing zwischen jeder Zeile mit. Man kann es immer erahnen, aber nicht greifen, sich nie vollkommen sicher sein. Kafka beschreibt die albtraumhaften Szenen mit einer gekonnten Distanz, sodass man keiner seiner Figuren zu Nahe kommt. Seine Erzählart ist so besonders, dass es dafür einen eigenen Begriff gibt: Kafkaesk.

    3.     Charaktere: Die Charaktere werden im Grunde nicht näher beschrieben, obwohl es einen personalen Erzähler gibt, doch auch hier wird eine gewisse Distanz gewahrt. Man erfährt zwar immer bruchstückhaft Dinge aus der Vergangenheit und wie es damals in der Familie abgelaufen ist. Allerdings eben auch nur in Bruchstücken. Die Charaktere haben alle verschiedene Eigenheiten und nehmen eine eigene Position in der Handlung ein. Jede einzelne ist wichtig für die Geschichte und vor allem für die Entwicklung, die Verwandlung, die Gregor durchmacht. Mehr und mehr hin zur Einsamkeit und zur vollkommenen Isolation von der Gesellschaft. Die Verhältnisse ändern sich drastisch durch die Verwandlung.

    4.     Umsetzung: Die Verwandlung ist in 3 Kapitel unterteilt. Diese stehen für die unterschiedlichen Stadien in denen sich Gregor befindet. Von der Verwandlung bis hin zur Isolation von der Gesellschaft. Mir hat in diesem Buch jedoch vollkommen die Spannung gefehlt. Irgendwie konnten mich die Konflikte nicht so fesseln, wie es andere Lektüren konnten, die auch Klassiker waren. Ich kann den Grund nicht ganz benennen. Allerdings finde ich, dass die Verwandlung einen guten Einstieg in die Welt der anspruchsvolleren Romane bietet.

    5.     Cover: Das Cover des Buches ist wie bei jedem klassischen Buch recht langweilig geraten, aber das macht bei diesen Inhalten eigentlich nichts.

    6.     Ende: Das Ende war vorhersehbar, wenn auch bittersüß. Ich hatte es mir noch ein wenig dramatischer vorgestellt. Schlussendlich kann ich zu dem Buch nur sagen, dass es mir Spaß gemacht hat es zu lesen, aber nicht meine Einstellung zum Lesen verändert, wie es Faust getan hat.

    7.     Bewertung:

     

    1.     Handlung:           32 / 40

    2.     Schreibstil:         15 / 15

    3.     Charaktere:        18 / 20

    4.     Umsetzung:        7 / 10

    5.     Cover:                  4 / 5

    6.     Ende                    7 / 10

     

                                                            83 / 100

     

    Gesamtwertung:   8.3 P

    Genrewertung:      8.5 P

     

     

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    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine sehr traurige, aber auch interessante, Geschichte.
    traurige Geschichte

    Inhalt: "Die Geschichte handelt von Gregor Samsa, der sich über Nacht in ein Ungeziefer verwandelt, die es ihm immer schwerer macht, sich mit seinen Mitmenschen zu unterhalten. Selbst seine Familie hält ihn irgendwann nicht mehr aus."

    Cover: Das Cover passt zur Geschichte. Wirklich ansprechend finde ich persönlich es aber einfach nicht.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist gut zu lesen. Ich kam recht schnell und flüssig voran.

    I. Teil: Das erste Viertel war sehr interessant, aber auch serh traurig, da Gregor so missverstanden wird.

    II. Teil: Hier wuchs mein Mitleid mit Gregor stetig. Keiner versteht ihn oder versucht, ihn zu verstehen. Auch versucht niemand, herauszufinden wie es dazu kam oder wie man es wieder rückgängig machen könnte. Warum ließt die Familie keine Bücher dazu oder holt einen Arzt/eine Heilerin/o.ä.? Irgendwo muss es doch jemanden geben, der helfen kann

    III. Teil: Das Ende war dann auch noch einmal sehr traurig für Gregor - mein Mitleid wuchs stetig. Es verstand ihn einfach keiner und keiner hatte ihn mehr lieb.

    Die Geschichte ließ mich nachdenklich zurück. Warum versuchte niemand, herauszufinden, wie es zu dieser Verwandlung kam und wie man sie rückgängig machen konnte.
    Was will mir die Geschichte sagen? Soll man mehr versuchen, sich in Tiere hineinzuversetzen?

    Fazit: Das ist eine traurige, interessante und zum Nachdenken erregende Geschichte.

    (c) Nelebooks

    Kommentare: 1
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    hausknechthildes avatar
    hausknechthildevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.
    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche

    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.

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    ritzelmeierbabettes avatar
    ritzelmeierbabettevor 2 Jahren
    Ungewöhnlich

    Über den Inhalt werde ich nichts schreiben. Auch nicht über die Personen oder Käfer, die handeln. 

    Ich weiß, dass viele "Die Verwandlung" eklig finden. Ich finde die Geschichte aber toll, weil sie mein Vorstellungsvermögen beflügelt und das packen nur ganz wenige Bücher.

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    Dorfwolfs avatar
    Dorfwolfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist für jeden anders zu lesen.
    Es gibt keine richtige Interpretation

    Die Verwandlung ist ein Buch, welches man im laufe des Lesens zu verstehen lernt. Doch nicht jeder versteht es gleich und dies ist auch der Grund weshalb das Buch so faszinierend ist. Es gibt viele Interpretationsansichten und keine davon ist richtig oder falsch.

    Das Buch ist für jene etwas, welche gerne bei Texten zwischen den Zeilen lesen.

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