Franz Kafka In der Strafkolonie

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Inhaltsangabe zu „In der Strafkolonie“ von Franz Kafka

Kafkas berühmte Erzählung über einen »eigentümlichen
Apparat«, in der Fassung der Erstausgabe. Mit einer Chronik,
Varianten, dem Kampf um die Veröffentlichung und
den zahlreichen Quellen.

Die Lektüre dieser Erzählung war faszinierend, aber nicht sehr erfreulich.

— melvil

Ich habe es von vorleser.net als Hörbuch heruntergeladen und war sehr fasziniert von der Geschichte.

— Akiragirl

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  • Rezension zu "In der Strafkolonie" von Franz Kafka

    In der Strafkolonie

    Akiragirl

    29. August 2012 um 19:26

    In Kafkas Geschichte "In der Strafkolonie" geht es um einen Reisenden, der in einem fremden Land eine Strafkolonie besichtigt. Dort wird ihm eine furchtbare Folter- und Tötungsmaschine gezeigt und in allen Details deren Funktionsweise erklärt. Der Verteidiger dieser Methode bittet den Reisenden schließlich, ihm dabei zu helfen, diese Methode weiterhin zu erhalten. Der Reisende selbst findet sie in Wahrheit jedoch ungeheuerlich und menschenverachtend. Zusammen mit "Die Verwandlung" ist dies meine Lieblingsgeschichte von Kafka. Das Szenario ist äußerst bedrückend und in meinen Augen gar nicht so unrealistisch, wenn man bedenkt, mit welchen Methoden z.T. auch heute noch gefoltert und getötet wird. Gerade die Detailverliebtheit, mit welcher die Maschine beschrieben wird, lässt das Ganze so beklemmend wirken. Zudem macht die Geschichte deutlich, wohin ein System führen kann, in dem zuviel Macht bei einzelnen Personen liegt und wo technische Perfektion die Menschlichkeit abgelöst hat.

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  • Rezension zu "In der Strafkolonie" von Franz Kafka

    In der Strafkolonie

    Sarii

    06. August 2010 um 11:52

    Die Erzählung „In der Strafkolonie“ (1919) von Franz Kafka thematisiert das Justizleben auf einer Insel. Das Besondere hierbei ist jedoch, dass diese Insel über einen Apparat verfügt, der Verurteilte zum Tode foltert und erst währenddessen das Urteil Preis gibt. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Ein Forschungsreisender wird auf diese Insel gebeten und soll sich von dem vorliegenden Rechtssystem überzeugen lassen. Dieses ist nämlich von einem Urteil des Reisenden bezüglich des Apparates abhängig. Diese Maschine ist auch das Zentrum der Erzählung. Der Offizier ist gänzlich von der Maschine, eine Entwicklung des alten Kommandanten, überzeugt und lädt den Besucher zu einer öffentlichen Exekution ein. Diesem wird somit der Apparat im Vorfeld Stück für Stück erklärt. Leider kann ich diese Beschreibung nicht so realistisch erscheinen lassen wie Kafka. Wichtig an der Maschine ist, dass diese aus einer Mehrzahl von Eggen besteht, die dem „Opfer“ nach und nach das Urteil in den Körper einritzt. Der Verurteilte erfährt sein Urteil jedoch auch erste selbst bei der Exekution. Deutlich wird hier, dass es keinen richtigen Strafprozess gab und der Verurteilte keine Möglichkeit bekam sich zu verteidigen. Der Forschungsreisende möchte jedoch nicht über die Maschine urteilen, findet sie jedoch inhuman aber auch zugleich faszinierend. Der bestürzte Offizier lässt sich selbst auf den Apparat spannen und freut sich auf die eigene Exekution, bei der die Maschine aber klemmt und auseinander zu springen droht. Nach einem abschließenden Besuch bei dem neuen Kommandanten und dem Grab des alten Kommandanten in einem Teehaus ergreift der Forschungsreisende voller Entsetzen die Flucht und lässt keinen Inselbewohner mit auf sein Schiff. Der Grund ist die Inschrift auf dem Grab: „Hier ruht der alte Kommandant. Seine Anhänger, die jetzt keinen Namen tragen dürfen, haben ihm das Grab gegraben und den Stein gesetzt. Es besteht eine Prophezeiung, dass der alte Kommandant nach einer bestimmten Anzahl von Jahren auferstehen und aus diesem Hause seine Anhänger zur Wiedereroberung der Kolonie führen wird. Glaubet und wartet!“.... ----- Trotz der Kürze der Erzählung hat diese eine große Wirkung. Die Anonymität der Insel und der Beteiligten lässt die Handlung auf alle belieben Orte sowie Menschen der Erde übertragen und die Grausamkeit jedes Einzelnen erkennen. Der Hang zur Grausamkeit und zugleich Neugier/ Bewunderung für derartige perverse Maschinerien oder Begebenheiten wird besonders deutlich. Die Beschreibung des Apparates nach Kafka wird sehr beeindruckend und furchterregend, mich hat dieses Bild auch nicht mehr losgelassen, sodass ich sogar von ihr geträumt habe. Im Grunde genommen schildert Franz Kafka (1883- 1924) in dieser Erzählung die Abgründe des menschlichen Denkens und Daseins auf eindrucksvolle Art und Weise. Bedenklich ist leider nur hinsichtlich der folgenden Jahren nach der Veröffentlichung (1919), dass diese Willkür und Brutalität nicht nur Fiktion war.... ------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit: Diese Erzählung hat einen besonders faszinierenden und brutalen/ unheimlichen Charakter zugleich. Besonders der Apparat lässt einen nicht mehr los. Für mich war dieses Buch absolut lesenswert, da es einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und mich auch nicht mehr loslässt.

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  • Rezension zu "In der Strafkolonie" von Franz Kafka

    In der Strafkolonie

    Molks

    16. March 2010 um 11:39

    Ein absolut typischer Kafka-Klassiker, der die Grausamkeit in einer nüchternen Sprache beschreibt, die kaum noch übertroffen werden kann. Ein Reisender wird in die Foltermethoden einer nicht näher benannten Strafkolonie eingeführt. Eine Maschine steht dabei besonders im Fokus, die innerhalb der Kolonie mehr und mehr Gegner findet. Ein Offizier versucht verzweifelt an der Folterung durch diese Maschine festzuhalten. Mehr und mehr muss er erkennen, dass ihm niemand beisteht und unterstützt. Seine Vision der Folterung durch diese Maschine nimmt er - im wahrsten Sinne des Wortes - mit in's Grab.

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  • Rezension zu "In der Strafkolonie" von Franz Kafka

    In der Strafkolonie

    Moni 3007

    29. November 2009 um 21:48

    Einem Forschungsreisenden wird das Rechtssystem einer Strafkolonie vorgeführt. Es besteht darin, dass jeder Angeklagte unabhängig von seiner Schuld von einem Apparat in minutiösem Ablauf stundenlang gefoldert und dann getötet wird. Den Apparat beschreibt Kafka als überdimensionalen Parlograph in der Funktionsweise eines Phonographen mit vibrierender Metallplatte und Nadel. Dieser Apparat ist der Hauptgegenstand in der für mich sehr beklemmenden Erzählung. Auch diese für mich gute Erzählung hat den typischen Kafka-Schreibstil. Auch von dieser Erzählung war ich so gefangen, das ich dieselbe nicht aus der Hand legen konnte. Im übrigen gibt es auch ein kostenloses Hörbuch zu finden bei dem Bayern Radio 2 - Hörspielpool -. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "In der Strafkolonie" von Franz Kafka

    In der Strafkolonie

    wuseltina

    20. February 2008 um 15:50

    Ich hasse Kafka :-p

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