Franz Kreuzer Waldsterben

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(1)
(3)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Waldsterben“ von Franz Kreuzer

Der in München erfolgreiche Niederbayer Valentin Steinberg zieht zurück in seine Heimat, um in einer Glasfabrik eine interessante Aufgabe zu übernehmen. Doch der vermeintliche Traumjob ist härter als geahnt und als Steinberg eine Leiche in einem Wolfsgehege entdeckt, entwickelt sich die Rückkehr in den Bayerischen Wald endgültig zum Albtraum. Von Schulfreunden, die heute ein naturnahes Künstlerleben führen, erfährt er, dass der Tote ein bekannter Gegner des Nationalparks war. Weitere Nachforschungen führen ihn zu den geheimnisvollen Schrazelgängen und weit in die Vergangenheit …

Stöbern in Krimi & Thriller

Memory Game - Erinnern ist tödlich

Wer einen guten Psychothriller sucht, sollte sich "Memory Game" zur Hand nehmen.

MareikeUnfabulous

Die Bestimmung des Bösen

Spannend bis zum Ende!

Blubb0butterfly

AchtNacht

Ein bedrückender, nachdenklich machender Thriller.

PettiP

Angstmörder

Sehr interessanter Thriller mit einem außergewöhnlichen Ermittlerteam, das mich total überzeugen konnte. Grandioses Debüt!!!

claudi-1963

Die Party

Sehr empfehlenswert!

tardy

Nachts am Brenner

Sehr komplexer Fall im schönen Südtirol

silvia1981

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Waldsterben" von Franz Kreuzer

    Waldsterben

    Lene1277

    Der gebürtige Niederbayer Valentin kehrt beruflich München den Rücken und kehrt zurück in seine Heimat, um eine interessante Aufgabe in einer Glasfabrik zu übernehmen. Unter der Woche wohnt er in Zwiesel in einem Hotel, weil er erst ein geeignetes Haus für sich und seine noch in München lebende Familie suchen will. Um sich ein bisschen abzulenken von dem Job, der härter ist als er dachte, fängt er abends an Sport zu treiben. Eines Abends entdeckt er während des Joggens eine Leiche in einem Wolfsgehege. Anfangs scheint alles auf einen schrecklichen Unfall hinzudeuten. Doch irgendetwas stimmt nicht. Valentin erfährt von alten Schulfreunden, dass der Verunglückte ein Gegner des örtlichen Nationalparks war. Zusammen mit der Polizeipraktikantin Sara beginnt er Nachforschungen auf eigene Faust, die beide in die geheimnisvollen Schrazelgänge führen.... und sie beginnen die letzten Tage des Toten zurück zu verfolgen. Irgendwas schien er gefunden zu haben, nur was? Und war dieses Etwas Grund genug, einen Menschen umzubringen? Ich mag ja regionale Geschichten und Krimis ebenso. Enttäuscht wurde ich nicht: das Buch beinhaltet jede Menge Lokalkolorit. Für mich gut zu lesen, da ich in der Gegend um Zwiesel vor ein paar Jahren mit einer Freundin einen Kurzurlaub verbracht habe und demnach gut mitverfolgen konnte, wo sich die Figuren im Roman bewegen. Allerdings muss man es mögen - zum Teil lesen sich manche Passagen wie ein Reiseführer für die Region und sind zum Teil auch sehr ausführlich beschrieben. Zur Geschichte kann ich sagen, dass diese zu Beginn recht langatmig ist. Es dauert ein klein wenig, bis man richtig in der Story drin ist - aber dann gewinnt das ganze an Fahrt. Es beginnt mit dem Umzug Valentins und der Leiche im Wolfsgehege. Danach verfolgt man Valentins erste Tage im Job und seine Eingewöhnung in die alte / neue Umgebung und seine Schwierigkeiten, die unangenehme berufliche Anforderungen so mit sich bringen. Dieser Teil ist zwar schon wichtig für die Geschichte, liest sich auch gut, aber irgendwie fehlte mir da ein wenig die Spannung. Diese beginnt dann erst wieder, als sich Valentin mit Sara auf die Spuren des Toten macht mithilfe von GPS-Daten. Dieses Element fand ich interessant - wie eine Art moderne Schnitzeljagd mit allerlei Rätseln, die es zu lösen gilt. Hier beginnt auch der Krimi so richtig und es hat wirklich Spaß gemacht die Beiden bei den Nachforschungen leserlich zu begleiten. Die Charaktere sind sehr authentisch und vor allem Valentin und Sara sind sehr gut beschrieben. Zwischendurch war ich mir sogar sicher, dass sich hier noch eine Art Liebesgeschichte entwickelt. Allerdings blieb mir Sara so ein wenig undurchsichtig. Genau wie die Familie von Valentin - diese wird immer nur leicht erwähnt, existiert - findet aber so richtig nicht statt. Dafür sind gerade seine alten Schulfreunde Axel und Richard zwei wirklich schrullige Gestalten. Was ich persönlich gut fand, ist das man neben der eigentlichen Geschichte beim Lesen viel über die Region, die so genannten Schrazelgänge (von deren Existenz ich bis dato nicht wusste) und dem Handwerk des Glashandwerks und der Glaskunst erfährt. Mir persönlich hat das Buch ganz gut gefallen, auch wenn ich ein wenig gebraucht habe, um in die Story reinzukommen. Eine moderne Schnitzeljagd mit authentischen Figuren inklusive einem kleinen Reiseführer für den Bayrischen Wald.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Waldsterben" von Franz Kreuzer

    Waldsterben

    gaby2707

    17. May 2012 um 17:24

    Valentin Steinberg, verheiratet, 2 Mädchen, zieht dank eines Jobangebotes aus einer Glasfabrik wieder zurück ins heimatliche Zwiesel. Bis zum Kauf eines neuen Eigenheimes wohnt er im Hotel. Bei einer seiner sportlichen Aktivitäten lernt er Biatlethin Sara kennen, die ein Praktikum bei der Zwieseler Polizei macht. Bei einem seiner abendlichen Läufe macht er eine grausige Entdeckung: Im Wolfsgehe liegt ein Mann und wird gerade zer- fleischt. Zusammen mit Sara versucht er die Hintergründe des angenommenen Selbstmordes zu entschlüsseln und beide stoßen auf immer neue Geheimnisse... Nach den vielen teils wunderschönen Landschaftsbeschreibungen bekomme ich richtig Lust, diese Gegend des Bayerischen Waldes auch einmal zu erkunden. Aber auch die Geschichte selbst, leicht und flüssig geschrieben, hat mich von Anfang an in ihrem Bann geschlagen. Die Protagonisten klar und prägnant beschrieben, so dass ich sie mir sehr gut vor meinem geistigen Auge vorstellen kann, habe ich bald ins Herz geschlossen. FAZIT: Ein trotz fehlenden Blutes spannender Krimi bis zum Schluss.

    Mehr
  • Rezension zu "Waldsterben" von Franz Kreuzer

    Waldsterben

    Kaci

    07. May 2012 um 18:36

    Der Niederbayer Valentin Steinberg kehrt seit Jahren wieder in seine Heimat Zwiesel im Bayerischen Wald zurück. Frau & Kinder bleiben erstmal in München zurück. Er hat ein super Jobangebot in einer Glasfabrik als Controller bekommen, dass er sich nicht entgehen lassen will. Doch als er beim joggen im Wolfsgehege eine Leiche findet und seine erste große Aufgabe in seinem Job ist, 300 Mitarbeiter zu kündigen, stellt sich ihm die Frage, ob das die richtige Entscheidung war... Den Bayerischen Wald als Schauplatz zu nehmen war eine großartige Idee. Der Autor hat es durch seine präzisen Beschreibungen der Landschaft und Gegenden geschafft, mich wieder in meine Kindheit zu versetzen. (Meine Familie väterlicherseits lebt im Bayerischen Wald und meine Tante wohnt in Daglfing, so ein Zufall.^^) Die Protagonisten sind alle sehr ausgearbeitet und authentisch beschrieben. Die Story ist spannend und trotz der Lockerungen zwischendurch wird es nie langweilig. Einzig die Dialoge fande ich manchmal ein bisschen blump. Dann kam mir der Gedanke "So redet doch kein Mensch?!" Deshalb 4 Punkte Gruß vom Mittelpunkt der Welt, K. ;-)

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Waldsterben" - Eure Träume zum "idyllischen" Leben auf dem Lande

    Waldsterben

    FranzKreuzer

    Liebe Krimifreunde, vor zwei Wochen ist mein erster Krimi "Waldsterben" erschienen. Er spielt im Bayerischen Wald und handelt von einem in der Großstadt erfolgreichen Niederbayern, der aufgrund eines sehr attraktives Angebots als Vorhut seiner Familie nach 20 Jahren zurück in die Heimat zieht. Das Argument "arbeiten, wo andere Urlaub machen", ein üppiges Salär und eine spannende Aufgabe haben ihn zu dieser Entscheidung gebracht. Nach einer idyllischen Anfangszeit entpuppt sich der Traumjob allerdings als nahezu unbezwingbare Aufgabe für einen knallharten Sanierer und dann findet er auch noch beim abendlich joggen einen schrecklich entstellten Toten im Wolfsgehege des Nationalparks. Mehr zum Krimi und viele Fotos findet Ihr bei http://www.franz-kreuzer.de/Waldsterben.html Das erste Kapitel als Leseprobe gibt es unter http://www.franz-kreuzer.de/WaldsterbenK1.pdf Wer den Text gerne vorgelesen haben möchte findet hier die passende MP3-Datei http://www.franz-kreuzer.de/WSK1.mp3 Zusammen mit Daniela Möhrke von Lovelybooks habe ich mir überlegt, dass es sehr interessant wäre Eure Vorstellungen von einem schönen Leben auf dem Land mit dem guten Gehalt eines Städters zu erfahren. Schreibt mir Eure Ideen, Träume und Vorstellungen zu diesem Thema. Am 25. März verlosen wir unter allen Teilnehmern fünf "Waldsterben"-Exemplare. Ich bin sehr neugierig auf Eure Ideen! Euer Franz Kreuzer

    Mehr
    • 143
  • Rezension zu "Waldsterben" von Franz Kreuzer

    Waldsterben

    Winterzauber

    17. April 2012 um 00:15

    Valentin Steinberg, Familienvater aus München hat seinen Traumjob als Controller in einer Glasfabrik in seiner Heimatstadt Zwiesel gefunden. Er trifft Freunde aus der Schulzeit wieder und lebt sich bald wieder in Zwiesel ein. Nachdem Valentin einen Toten im Wolfsgehege entdeckt hat, entwickelt sich sein Traumjob immer mehr zu einem Alptraum. So soll er z.B. 300 Entlassung für seinen Chef aussprechen. Beim Joggen lernt er die Polizistin Sara kennen und freundet sich mit ihr an. Inzwischen gibt es immer wieder Ungereimtheiten, die den Unfall des Opfers im Wolfsgehege in einem anderen Licht erscheinen lassen und sich sein Verdacht immer mehr verhärtet, dass es sich eher um ein Verbrechen handelt. Super geschrieben und beschrieben, man könnte meinen, man wäre in Zwiesel dabei und kann den plastischen Beschreibungen von Land und Leute gut folgen. Die Familie von Steinberg, die er am Wochenende besucht. bleibt blaß und distanziert. Umso mehr treten Job und Freunde in Zwiesel in den Vordergrund. Gut recherchiert und schlüssig wird nach und nach ein Verbrechen aufgedeckt, welches mit der Glasfabrik in Verbindung steht. Nett beschrieben sind auch die feuchtfröhlichen Treffen Steinbergs mit seinen Künstlerfreunden. Ich kann das Buch weiterempfehlen, obwohl ich glaube, dass Leser aus Zwiesel und Umgebung sicher noch mehr Spaß beim Lesen haben werden, da sie die Örtlichkeiten kennen.

    Mehr
  • Rezension zu "Waldsterben" von Franz Kreuzer

    Waldsterben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 18:39

    Valentin, verheiratet, zwei Töchter, erfolgreicher Controller wohnhaft in München nimmt in seiner Heimat Zwiesel ein unschlagbares Jobangebot in einer Glasfabrik an. Voerst wohnt er in der Woche ohne seine Familie in einer Pension, um in Ruhe nach geeigneten Immobilien zu schauen. Um für eine gescheite Freizeitgestaltung ohne Familie zu sorgen, fängt er an zu joggen und kauft sich ein Mountain-Bike. Es dauert gar nicht lange, als Valentin erkennen muss das nicht alles Gold ist was glänzt. Er bekommt die ruhmreiche Aufgabe in der Glasfabrik geschlagene 300 Stellen abzubauen. Als einer der größten Arbeitgeber in der Umgebung natürlich eine heikle Sache. Nach anfänglichem Schwächeln kommt er auch sportlich auf touren und läuft zur Entspannung und zum abschalten eine abendliche Runde zum Wolfsgehege und sieht dort nur noch durch den Zaun das die Wölfe an einem Arm rumzerren. Spätestens jetzt wird sein Trip a la "Back to the Roots" zum absoluten Alptraum. Der Tote ist schnell identifiziert.Ein strafversetzter Forstbeamter und ausserordentlicher Gegner des Nationalparks. Alle Zeichen stehen auf Selbstaufgabe und somit Selbstmord. Der Fall scheint für die örtliche Polizei bereits gelöst....wenn...ja wenn Valentin nicht eine Speicherkarte in seiner eigenen Hose gefunden hätte, die er am Wolfsgehege fand, einsteckte und vergas. Die Daten, einmal chemisch gereingt sind von Valentin nicht zu entschlüsseln und er bedient sich eines Freundes. Der Speicher enthält lediglich GPS Daten..... Was haben GPS Daten mit dem Tod des Beamten zu tun? War es wirklich Selbstmord? Kann Valentin 300 Arbeitsplätze retten oder ist er am Schluß der Beelzebub? Ein spannender und fesselnder Regionalkrimi. Das Buch nimmt den Leser förmlich mit in den Bayrischen Wald. Der Hauptprotagonist Valentin, sein Tun, seine Umgebung sind so bildhaft und authentisch geschrieben das es mich umhaut! Ich konnte nicht anders als mit Valentin mitgehen! Absolute Leseempfehlung!!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Waldsterben" von Franz Kreuzer

    Waldsterben

    Finky

    10. April 2012 um 23:07

    Valentin Steinberg kehrt nach vielen Jahren in seine Heimat zurück um in einer Glasfabrik zu arbeiten. Kurz nach seinem Eintreffen macht er allerdings eine grausige Entdeckung. Bei einer Jogging Tour stößt er auf eine Leiche. Gemeinsam mit der Polizistin Sara versucht er herrauszufinden warum der Mann gestorben ist. ________________________________________________________________ Meine Meinung: Das Buch ist toll geschrieben, leider hat es mich nicht 100% in seinen Bann gezogen. Die Story ist gut und auch die Hintergrundinformationen zu den "Glashütten" fand ich sehr toll und können einen dazu bewegen auf eigene Faust mal zu recherchieren. Im allgemeinen kann man allerdings sagen das es gut geschrieben ist und jeder der den Bayerischen Wald mag sollte das Buch auf jedenfall lesen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks