Franz Lermer , Andrea Lermer Broken Bread

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Inhaltsangabe zu „Broken Bread“ von Franz Lermer

Andrea steht mit zwei Kindern vor den Trümmern ihres Lebens. Die Scherben der Beziehung zu ihrem manisch-depressiven Mann, die eigene Erkrankung und die drohende Arbeitslosigkeit haben tiefe Wunden in ihre Seele getrieben. Sie ist am Ende, zerschlagen, zerbrochen. In einem Moment völliger Ausweglosigkeit fleht sie Gott um Hilfe an. Dasselbe tut andernorts der Unternehmer Franz Lermer. Er hat nach der Wende den Goldrausch im Osten mitgemacht und dafür die bayerische Heimat verlassen. Als seine Firma pleite geht, bricht für ihn eine Welt zusammen. Kaum hat er sich aufgerappelt und mit einem neuen Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, stirbt völlig unerwartet seine Frau. Allein mit den Kindern steht er nun hilflos vor Gott und bittet ihn um Beistand. Die Gebete verhallen nicht ungehört im Universum. Die beiden finden zueinander; sie erleben es als Führung. Von da ändert sich alles. Heute leben sie mit den vier Kindern als Patchwork-Familie auf ihrer "Horse4C-Ranch" zwischen Chemnitz und Dresden. Sie halten Westernpferde, betreiben eine Landwirtschaft, vermieten Ferienwohnungen, bieten Freizeit, Erholung, Seminare und Gottesdienste an. Und wenn Gäste das möchten, beten sie für sie. Auf den Ruinenfeldern ihrer gebrochenen Lebenswege entsteht Neues: Gebrochenes Brot für viele.

Immer wieder aufstehen, nicht liegenbleiben

— peedee

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  • Die wahre Geschichte einer heilsamen Gottesbegegnung

    Broken Bread

    LEXI

    23. January 2018 um 23:18

    Die wahre Geschichte einer heilsamen Gottesbegegnung„Gott hat aus den Scherben unseres Lebens etwas Neues gemacht!“Andrea und Franz Lermer sind felsenfest davon überzeugt, dass es Wunder wirklich gibt und nichts unmöglich ist, wenn Gott seine Finger im Spiel hat. Als ihr Leben in Trümmern lag und sie „ganz unten“ waren, begegnete ihnen Gott und ihr Leben veränderte sich.Im vorliegenden Buch geben die beiden Ich-Erzähler Franz und Andrea Lermer abwechselnd Einblick in ihre Lebensgeschichte. Sie verstehen „Broken Bread“ als Erfahrungsbuch und äußern sich in eindrucksvoller Offenheit zu den bisherigen Höhen und Tiefen ihres Lebens, zu Liebe und Glück, aber auch Misserfolg, Schmerz und Leid. Ihr vorrangiges Ziel ist es, anderen Menschen Mut zu machen und ihnen Kraft zu geben. Andrea und Franz Lermer möchten ihre ganz persönlichen Gotteserfahrungen mit anderen teilen. Sie sind der Meinung, „dass Gott ihre Tränen getrocknet, ihre Träume und Hoffnungen beim Wort genommen, verborgene Wünsche und tief versteckte Sehnsüchte ans Licht geholt und ihnen gezeigt hat, wie daraus ein ganz reales Leben wird“. Nach einem kurzen Vorwort folgt der biografische Teil dieses Buches, der unter dem Titel „Sehnsucht nach mehr“ mit einem ganz besonderen Abschnitt abgeschlossen wird. Hier wird detailliert auf die eigenen Glaubenserfahrungen und den dadurch bedingten Veränderungen eingegangen und die Autoren geben ihren Lesern praktische Erfahrungen mit auf den Weg. Die Berichte dieses Ehepaares haben mich sehr berührt und teilweise auch zutiefst betroffen gemacht. Andrea Lermer erzählt von ihrer Kindheit auf einem Bauernhof in den bayrischen Bergen, ihrer Internatszeit, ihren zum Teil hoch dramatischen Beziehungen zu Männern, und ihren beiden Kindern. Franz schildert das Aufwachsen in einer religiösen Familie voller Brauchtumspflege und Rituale, jedoch ohne persönliche Beziehung zu Jesus. Ein junger Franziskaner wurde für ihn zum Wegweiser und Freund. Es folgen ein kometenhafter Aufstieg als Unternehmer, schwere Niederlagen, und der tragische Tod seiner geliebten Ehefrau, der ihn völlig unvermutet mit nur vierzig Jahren zum Witwer machte. In eindringlichen Worten schildert er seine inneren Kämpfe, seine Trauer, seine Sehnsucht nach einer gläubigen Partnerin, und seine inneren Dialoge mit Gott. Das Kennenlernen von Andrea und Franz über einen Chatroom gestaltete sich nach ihren bisherigen prägenden Erfahrungen entsprechend vorsichtig und war mit anfänglichem Misstrauen verbunden. Andrea und Franz Lermer leben auf ihrer Ranch und veranstalten Seminare und Konzerte. Ihr Wunsch ist es, für ihre Gäste da zu sein, mit ihnen zu beten und ihnen mit ihrer eigenen Geschichte Mut zu machen. Dies ist ihren Worten zufolge auch das Anliegen dieses Buches – und meiner Meinung nach vortrefflich gelungen. Franz spricht in sehr offenen Worten über den „Bayrischen Katholizismus der Äußerlichkeiten“ in seiner Familie. Der Charismatik und damit verbunden der Prophetie oder Spontanheilungen durch Handauflegung von Krebskranken und Gelähmten stand ich jedoch ein wenig skeptisch gegenüber. Nichtsdestotrotz haben mich der unerschütterliche Glaube dieses Paares und ihre beeindruckenden Lebensgeschichten tief bewegt, ihrer Arbeit kann man nur die allergrößte Bewunderung zollen.„Gott schickt uns Menschen über den Weg, die uns Türen öffnen. Er schenkt uns Begegnungen, die uns innerlich weiterbringen. Manchmal sind es nur kurze Begegnungen, die große Folgen haben können. Manchmal sind es Freundschaften, die einen durchs Leben begleiten. So oder so: solche Begegnungen wirken. Sie sind wie Wegweiser für den eigenen Lebensweg.“

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  • Gebrochenes Brot für viele

    Broken Bread

    orfe1975

    13. January 2018 um 18:46

    Cover und Gestaltung: Das Cover mit den beiden strahlenden Gründern der H4C-Ranch in Cowboy-Outfit passen gut zu ihrer Biographie, zumindest, wenn man an das "Endprodukt" denkt. Denn zuvor hatten beide noch einen steinigen Weg zu bewältigen. Das optimistische Lächeln ist einladend. Als Hardcover mit Schutzumschlag ist das Buch sehr hochwertig gestaltet. Es fehlt nur noch ein Lesebändchen. Inhalt: Franz und Andrea Lermer erzählen abwechselnd von ihrem Leben, ihrer teilweise schweren Kindheit, ihren Erfolgen und Niederschlägen beruflich und privat bis zu der unglaublichen Geschichte, wie sie einander fanden und ihr Leben nun gemeinsam gestalten. Mein Eindruck: Im Vorwort wird der Leser gleich geduzt und eingeladen, an der Lebensgeschichte der beiden teilzunehmen. Das Du empfinde ich normalerweise als nicht passend, hier aber fühlte ich mich tatsächlich so, als würde ich am Lagerfeuer sitzen und mir die Geschichte von zwei Freunden anhören. Dabei ist der Sprachstil flüssig, klar und wirkt wohl überlegt, nicht zu spontan oder zu salopp. Beider Erzählungen lassen sich angenehm lesen. Was sie erzählen ist unglaublich. Während Franz' Leben besonders als Geschäftsmann sowohl wahnsinnige Erfolge als auch die totale Insolvenz erlebt, worunter auch sein Familienleben leidet, erscheint mir Andreas' Leben ein ständiges "Vom Regen in die Traufe kommen". Ich war tief beeindruckt, wie beide, zunächst unabhängig voneinander nicht am Leben verzweifeln, sondern immer wieder aufstehen und weitermachen. Vor allem hilft ihnen ihr Glaube an Gott, dessen Eingreifen immer wieder für eine Kehrtwende im Leben sorgt und nicht zuletzt beiden dazu verhilft, zueinander zu finden. "Es war, als ob Gott uns an der Hand nahm und in einem neuen Lebensstil einführte. Gemeinsam durften wir in die Schule Gottes gehen. Sein "Lehrplan" ließ uns staunen. Gott braucht keine Klassenzimmer und keine Tafel. Er unterrichtet durch das Leben." (S. 240)Irritierend fand ich den Untertitel "Selbst der Tod war nicht das Ende", da ich damit den Tod einen der beiden bzw. eine Nahtoderfahrung assoziierte. Gemeint ist aber der Tod der beiden ehemaligen Partner von Franz und Andrea und wie sie schließlich mit ihren 4 Kindern (jeder hatte 2) zu einer neuen Familie zusammenwachsen und schließlich nach einigen Umwegen die H4C-Ranch (Horse for Christ) in Hainichen (Sachsen) gründen, wo sie anderen Menschen durch Gottesdienste, (christliche) Seminare und Lebensberatung ihre Hilfe anbieten. Die Pferde sind dabei eher "Beiwerk", denn wie man der Homepage entnehmen kann, wird kein Reitunterricht angeboten, die Pferde leben dort und werden dort ausgebildet. Besonders Franz hat eine besonders Verbindung zu Gott und berichtet immer wieder, wie er Visionen hat, in der Gott ihm den richtigen Weg weist.Des Weiteren berichten die Lermers von vielen Heilungen, die durch ihre Gebete ermöglicht wurden. Das ist schön, aber man bekommt den Eindruck, dass ein Gebet zwangsläufig zu einer Heilung führt und ich glaube, dass dadurch falsche Erwartungen geweckt werden. Trotzdem finde ich das Buch sehr ermutigend. Die offene und ehrliche Art, in der die beiden schreiben, manchmal auch mit einem Augenzwinkern, macht ihre Erlebnisse nachvollziehbar und man hat nach dem Buch den Eindruck, beide gut kennengelernt zu haben. Am Ende geben die beiden Ratschläge, zu einem "ganzheitlichen Lebensstil" zu finden. Jedoch fehlt auch hier der erhobene Zeigefinger. Sie betonen stets, dass es für sie funktioniert, die Tipps jedoch nur ein Hinweis sind, wie es gehen könnte. Am Ende bekommt man große Lust auf einen Ranch-Aufenthalt, vor allem wenn man die Fotos im letzten Teil des Buches sieht. Man sollte sich beim Aufenthalt jedoch etwas auf die Kosten eines 3-4 Sterne-Hotel einstellen. Fazit: Mutmachende Biographie mit der Botschaft, dass man immer wieder aufstehen und auf Gott vertrauen sollte

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  • Gott setzt nicht auf's falsche Pferd

    Broken Bread

    Smilla507

    28. November 2017 um 20:49

    Die Lebensgeschichte von Andrea und Franz Lermer hat mich ziemlich fasziniert. Es sind zwei sehr bewegende Geschichten, die in einen gemeinsamen, von Gott geleiteten Lebensweg mündet. Direkt im Vorwort »warnen« sie ihre Leser: »Ja, unser Buch ist ein schonungsloser Blick in die Abgründe des Lebens. Aber vor allem ist es die wahre Geschichte einer heilsamen Gottesbegegnung. Diese Geschichte möchten wir mit Dir teilen, teilen wie gebrochenes Brot (...), das den Hunger stillt.«Ich war direkt neugierig und schon wenige Seiten später zutiefst bewegt von dem, was die beiden erlebt haben. Das ist für eine Person allein schon ganz schön krass, aber von beiden nacheinander zu lesen, das hat mich umgehauen. Es ist unfassbar, was ein Mensch alles durchmachen kann. Besonders Andreas Bericht hat mir fast das Herz zerrissen. Missbrauch, Gewalt, Ausbeutung... und noch mehr.Ab dem gemeinsamen Kennenlernen wechseln sich Andrea und Franz in kurzen Abständen mit dem Erzählen ab, das war mir sympathisch und weckte in mir das Gefühl, die beiden säßen mir gegenüber und erzählten mir alles persönlich. Und nach dem langen, dunklen Tal, das sie durchschritten haben, leuchtet Gott in ihre Leben hinein, verändert ihre Leben vollkommen und lässt diese Liebe nach außen strahlen. Es sind viele Wunder, die in diesem Buch beschrieben werden. Wie Gott Wege lenkt, besser als jeder Mensch es planen könnte. Im letzten Drittel gibt das Ehepaar Zeugnis von seinem Glauben und gibt Tipps an jene, die sich für den Glauben interessieren und neue Schritte mit Gott wagen möchten. Aber auch für bereits gläubige Christen ist dieses Buch ein spannend zu lesendes Zeugnis. Es list sich flüssig und gut, auch wenn beide keine Profi-Autoren sind. Das macht den Charme dieses Buches aus. Pferde spielen zwar eine Rolle, aber nicht die Hauptrolle. ;)Die wertige Aufmachung des Buches möchte ich nicht unerwähnt lassen. Leineneinband mit goldgeprägten Schriftzügen, Vorsatzblätter in Holzoptik - passend zum Schutzumschlag. Da schlägt mein Buchliebhaberherz höher!

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  • Die Geschichte von Andrea und Franz Lermer

    Broken Bread

    Arwen10

    25. November 2017 um 14:16

    Andrea steht mit zwei Kindern vor den Trümmern ihres Lebens. In ihrer beinahe auswegslosen Situation fleht sie Gott um Hilfe an. Zur gleichen Zeit verliert Franz plötzlich seine Frau kurz nachdem er eine schwere Zeit durchmachen musste. Alleine mit den Kindern bittet er Gott um Beistand. Ihre Kennenlerngeschichte ist was Besonderes. Heute leiten Andrea und Franz Lermer eine Ranch und bieten daneben noch Seminare und Gottesdienste an. Dies ist nun ihre Geschichte.Die Kennenlerngeschichte der Beiden fand ich sehr spannend und interessant. Beide haben einiges erlebt. Andrea hat zudem schwierige Beziehungen hinter sich . Bei manchem Erlebnis muss man echt schlucken. Die beiden Autoren haben in ihrer Geschichte einiges von sich verraten. Im letzten Teil des Buches geht es nun um die geistige Sache.Weil ich das sehr interessant fand, habe ich mir zudem die Homepage des Ehepaares angeschaut, wo man auch nähere Infos zur Ranch erhält. Die Autoren berichten von sich, dass sie sich ganz auf die Versorgung Gottes verlassen. Momentan kann man für eine Feuertreppe spenden laut Infos auf der Homepage. Es sieht da ganz toll aus, wunderschöne Zimmer und mehr. Aber ich gestehe, ich könnte es mir nicht leisten. Wer genug Geld hat, kann sich ein persönliches Coaching und mehr buchen.Im Buch wird meiner Meinung nach im letzten Teil angenommen, dass man wenn man sich auf Gott verlässt, überreich gesegnet wird. Auch von Heilungen uä. wird berichtet. Das stimmt meiner Meinung nach nur teilweise. Nicht jeder, der glaubt und auf Gott vertraut, erhält finanziellen Segen, auch Heilung kann man nicht immer erwarten. So könnte man jenachdem enttäuscht werden, wenn man das Buch liest und man trotz Glauben und Vertrauen nicht so viel Geld zusammenbekommt, keine Heilung erfährt uä. Es ist schön, wenn es den Autoren so geht, aber  man kann es nicht verallgemeinern. Insgesammt ist es ein sehr interessantes Buch mit ermutigenden Gedanken. Ein Aufenthalt auf der Ranch und das geistige Angebot ist sicher interessant, wenn man es sich leisten kann.

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  • Interessant, ehrlich und ermutigend

    Broken Bread

    waldfee1959

    17. November 2017 um 20:33

    Andrea in Bayern, Franz als Bayer in Sachsen. Beginnend in ihrer Kindheit berichten beide sehr offen und ehrlich von ihrem jeweiligen Leben. Jeder von ihnen hat eine ganze Menge erlebt und durchgemacht. Firmenpleite, Krankheit, Tod und Selbstmord der Ehepartner sind nur ein Teil davon. Immer spielen auch der Glaube und die Suche nach Gott in ihrem Leben eine Rolle. Völlig am Ende angekommen ist es eine wunderbare Führung, dass die beiden sich kennen und lieben lernen und einen gemeinsamen Weg finden, wo auch ihre Kinder miteinbezogen werden. Nicht alles geht von da an glatt in ihrem gemeinsamen Leben, doch sie erleben immer mehr dass Gott erfahrbar ist. Sie begegnen Gott in einer Weise, die sie früher nicht für möglich gehalten hätten. Die Erfahrung, was Gott aus den Scherben ihres Lebens gemacht hat verändert ihren Glauben und ihr Leben komplett. Ich fand den biografischen Teil des Buches hochinteressant zu lesen, da beide einen so tiefen Einblick in ihr Leben geben. Durch das ehrliche Weitergeben ihres Erlebens konnte ich sehr viel für mein Leben mitnehmen. Bilder ergänzen die Biografie. Ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen geben Andrea und Franz Lermer in einem zweiten kleinen Teil des Buches noch Tipps dafür, wie ein ganzheitlicher Lebensstil gelingt. Sie teilen sozusagen das Brot, das sie sattgemacht hat mit anderen. Auch diesen Teil fand ich sehr hilfreich. Er macht Mut, völlig auf Gott zu vertrauen und alles von ihm zu erwarten. Ein sehr gutes, leicht zu lesendes Buch, das Hoffnung verbreitet.    

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  • Leserunde zu "Broken Bread" von Franz Lermer

    Broken Bread

    Arwen10

    Auf diese Neuerscheinung vom fontis Verlag war ich besonders gespannt. Es ist ein sehr interessantes Buch geworden, nachdem, was ich bisher lesen konnte. Ich danke dem fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Franz & Andrea Lermer Broken Bread Zum Inhalt: Andrea steht mit zwei Kindern vor den Trümmern ihres Lebens. Die Scherben der Beziehung zu ihrem manisch-depressiven Mann, die eigene Erkrankung und die drohende Arbeitslosigkeit haben tiefe Wunden in ihre Seele getrieben. Sie ist am Ende, zerschlagen, zerbrochen. In einem Moment völliger Ausweglosigkeit fleht sie Gott um Hilfe an. Dasselbe tut andernorts der Unternehmer Franz Lermer. Er hat nach der Wende den Goldrausch im Osten mitgemacht und dafür die bayerische Heimat verlassen. Als seine Firma Pleite geht, bricht für ihn eine Welt zusammen. Kaum hat er sich aufgerappelt und mit einem neuen Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, stirbt völlig unerwartet seine Frau. Allein mit den Kindern steht er nun hilflos vor Gott und bittet ihn um Beistand. Die Gebete verhallen nicht ungehört im Universum. Die beiden finden zueinander; sie erleben es als Führung. Von da ändert sich alles. Heute leben sie mit den vier Kindern als Patchwork-Familie auf ihrer „Horse4C-Ranch“ zwischen Chemnitz und Dresden. Sie halten Westernpferde, betreiben eine Landwirtschaft, vermieten Ferienwohnungen, bieten Freizeit, Erholung, Seminare und Gottesdienste an. Auf den Ruinenfeldern ihrer turbulenten Lebenswege entsteht Neues: Gebrochenes Brot für viele. Franz Lermer ist Ehe- und Familiencoach, Coach für Führungskräfte, Seelsorger, Pferdetrainer und Westernreiter. Er ist verheiratet mit der gelernten Hotelfachfrau Andrea Lermer. Gemeinsam betreiben sie eine Westernpferde-Ranch zwischen Chemnitz und Dresden mit Landwirtschaft und Ferienwohnungen. Link zur Leseprobe: https://www.fontis-verlag.com/buch/franz-andrea-lermer-franz-andrea-lermer-broken-bread/ Und Videos zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=J8crBycIvEI https://www.youtube.com/watch?v=UC6sG_8ptms Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 16. Oktober 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen  ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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  • Immer wieder aufstehen, nicht liegenbleiben

    Broken Bread

    peedee

    12. November 2017 um 13:31

    Franz und Andrea Lermer betreiben die H4C-Ranch („Horse for Christ“) zwischen Chemnitz und Dresden. Sie haben einige Schicksalsschläge einstecken müssen, bevor sie sich kennengelernt haben. Mit der Hilfe Gottes sind sie sodann ihren Weg gemeinsam weitergegangen und sagen „Selbst der Tod war nicht das Ende. Gottes Wunder in unserer Geschichte“.Erster Eindruck: Auf dem Cover ein sympathisches Paar, ein Pferd, der Titel auf hängenden, rustikalen Holzbrettern – gefällt mir sehr gut. Ein interessanter Untertitel. Ebenso gefallen mir die Fotos, die ich bei solchen Erfahrungsberichten immer sehr schön finde; sie machen das Ganze ein wenig persönlicher.Es gibt im Buch zwei Mal eine Andrea: die eine Andrea ist die aktuelle Frau von Franz, die andere Andrea-Christa die frühere Frau von Franz. Ich finde es sehr gut, dass diese Namensgleichheit gleich zu Beginn thematisiert wurde und ich finde es auch richtig, dass sie die Namen so belassen haben, wie sie waren, und aus Andrea-Christa nicht plötzlich jemand anders wurde. Der Leser wird darauf hingewiesen und kann dem Ganzen folgen.Franz ist ein Unternehmertyp; aus dem Nichts stampft er im Osten ein Unternehmen aus dem Boden. Die Firma wächst und wächst – und dann stürzt alles ein! Erstaunt hat mich die Aussage, dass Franz trotz seiner grossen Karriere immer noch von Minderwertigkeitsgefühlen geplagt wurde. Nachdem Franz und Andrea-Christa ihre Idee, Missionare zu werden, verworfen haben, um wiederum ein neues Unternehmen zu gründen – und das erst noch in einem Gebiet, wo sie keine Erfahrungen hatten – fand ich das schon extrem mutig, wenn nicht gar unvernünftig (ich bin kein Unternehmertyp). Als dann endlich alles wieder aufwärts ging, stirbt Andrea-Christa! „Zu Hause war alles wie immer, aber nichts mehr so wie früher.“ (S. 173)Andrea erzählt von ihrer Kindheit, dass sie schon immer sehr tierlieb war, sie Hanni-und-Nanni-Bücher geliebt hat und deshalb in ein Internat ging (obwohl sie Heimweh hatte). Andrea hat mit ihrem ersten Mann zwei Kinder, doch ihre Erfahrungen mit den Kleinkindern sind nicht wirklich erfreulich. Umso schöner dann, als sie später sagt, dass beide grossartige Menschen geworden sind und sie mächtig stolz auf die zwei ist. Die Beziehung mit ihrem Mann driftet immer mehr auseinander. Andrea beschäftigt sich mit dem Internet und lernt so „Johnny“ kennen. Als sie ihn in Echt kennenlernt, ist sie von „Johnny“, der Richie heisst, sehr überrascht. Ich frage mich, was sie an ihm gefunden hat. Es dauert nicht lange und er tickt schon das erste Mal aus. Die Beziehung nimmt kein gutes Ende.Die Kennenlerngeschichte von Franz und Andrea fand ich interessant. Ich kann mir gut vorstellen, wie das erste echte Treffen schwierig war, obwohl sie sich ja via E-Mail bzw. später per Telefon schon so intensiv ausgetauscht hatten. Am 23. Oktober 2008 ist Franz‘ erste Frau gestorben, und am 16. Juli 2009 haben er und Andrea geheiratet. Das nenn‘ ich mal Tempo. Die neue Familie fügt sich bestens zusammen, da haben sie aber wirklich Glück gehabt. Gemeinsam bauen sie die H4C-Ranch auf („Horse for Christ“).„Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden. Jeder ist einzigartig, niemand läuft als Kopie durch die Welt.“ (S. 268)Abgesehen von ein paar für mich unnötigen Wiederholungen hat sich das Buch flüssig lesen lassen. Überraschend fand ich die vielen kurzen Kapitel. Und den Wechsel der Erzählperspektive („ich, Franz…“ bzw. „ich, Andrea…“) fand ich nicht optimal gelöst. Mit etlichen Dingen habe ich keine Erfahrung – wie z.B. Prophetien oder Heilungsseminaren – und daher wirken diese dann für mich ungewohnt. Ich wünsche der Familie Lermer alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

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