Franz M. Wuketits

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Alle Bücher von Franz M. Wuketits

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Evolution

Evolution

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Erschienen am 16.03.2009
Zivilisation in der Sackgasse

Zivilisation in der Sackgasse

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Erschienen am 12.11.2012
Mord. Krieg. Terror.

Mord. Krieg. Terror.

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Erschienen am 24.09.2015
Lob der Feigheit

Lob der Feigheit

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Erschienen am 01.05.2008
Karl Popper und die Medizin

Karl Popper und die Medizin

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Erschienen am 01.12.2006
ausgerottet - ausgestorben

ausgerottet - ausgestorben

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Erschienen am 01.09.2003

Neue Rezensionen zu Franz M. Wuketits

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101844s avatar

Rezension zu "Evolution" von Franz M. Wuketits

Gelungene Einführung ins Thema!
101844vor 2 Jahren

Ein sehr gutes Buch zur Einführung ins Thema. Inhaltlich sorgfältig strukturiert und durch sinnvolle Grafiken unterstützt, erfährt der/die Leser/in kurz und prägnant die wichtigsten Fakten der Evolution. Es ist leicht verständlich geschrieben und gespickt mit zahlreichen Beispielen die das Verständnis erleichtern und das Lesen spannend halten. Es werden auch Informationen und Probleme der neueren biologischen Forschung beschrieben.
Ein Sachbuch mit hohem Lesevergnügen, garantiert!

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annlus avatar

Rezension zu "Die Selbstzerstörung der Natur" von Franz M. Wuketits

Was ist Natur?
annluvor 3 Jahren

Der Hunger verursacht den Tod anderen Lebens. Das Töten ist somit – ob wir uns damit abfinden wollen oder nicht – ein elementarer Wesenszug der Natur.

Was ist Natur? Was stellen wir uns darunter vor? Wie Darwin die Vorstellung von Mensch und Natur? Was bedeutet Egoismus in diesem Zusammenhang? Und in wie weit zerstört sich die Natur selbst?

Das Buch beschäftigt sich mit diesen und vielen anderen Fragen. Dabei basiert es nicht ausschließlich auf biologische Fakten, gibt auch Meinungen wieder, bezieht sich auf Philosophen genauso, wie auf Biologen und Physiker und wirft einige Fragen zum Nachdenken auf. Die Gesellschaft, die Einstellung der Menschen und ihre Kultur werden genauso kritisch betrachtet, wie die Religion. Es werden viele Themen angesprochen, auf einfache Weise erklärt und immer wieder Schlagwörter, die mit ihnen zusammenhängen, aufgenommen. Der Autor wirft kritische Fragen auf, die zum Nachdenken anregen. Viele Textstellen sind Argumentationen, die an eine Verteidigung der Meinung des Autors erinnern. Von daher hatte ich öfters das Gefühl, dass ich nicht genau einschätzen konnte, ob es sich hier nun um eine Theorie, oder um Fakten handelt. Obwohl mir die Themen zu Beginn des Buches sehr interessant vorkamen, konnte ich nicht ganz einschätzen, auf was das Ganze hinaus will. Ein Hauptaugenmerk des Buches liegt auf die Definition von Natur und unser Naturverständnis. Dabei wird immer wieder betont, dass die Natur nicht verniedlicht oder romantisch gesehen werden kann, wenn Zerstörung, Fressen und Gefressen werden ein Teil dieser Natur sind.

Grundsätzlich fand ich die Themen des Buches interessant, die Erklärungen zu den biologischen Schlagwörtern waren mir allerdings zu wenig tiefgehend und die Grundessenz der Aussagen zu einheitlich. So zielt das ganze Buch darauf hin, die Natur realistischer zu sehen und viele der Argumentationen waren mir zu weitläufig und langatmig, da ich von vorn herein mit einigen der Meinungen des Autors übereinstimmte.

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olli2308s avatar

Rezension zu "Zivilisation in der Sackgasse" von Franz M. Wuketits

Gegen die Verhausschweinung des Menschen
olli2308vor 5 Jahren

Der Evolutionsforscher Franz Wuketits, der an der Universität Wien Philosophie der Biowissenschaften lehrt und 40 Bücher sowie weit über 400 Artikel publiziert hat, will mit seinem neuen Buch „Zivilisation in der Sackgasse“ keine Zivilisationskritik im Sinne einer pessimistischen Untergangsprophetie üben, sondern anhand der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Disziplinen wie Evolutionsbiologie, Verhaltensforschung, Soziobiologie oder Anthropologie Wege gegen die „Verhausschweinung des Menschen“ und für eine „artgerechte Menschenhaltung“, aufzeigen, die auf die natürlichen Bedürfnisse des „Steinzeitmenschen in uns“ Rücksicht nimmt.

Sein Unbehagen an der Entwicklung der menschlichen Zivilisation drückt der Professor anhand konkreter Beispiele aus, die jeder von uns auch schon mal erlebt hat und die in dieser geballten Masse schon ein wenig Angst machen können. Insgesamt macht Franz Wuketits die Fehlentwicklungen in der Zivilisation, die diverse psychische Krankheiten wie Burnout und Depression zur Folge haben, an vier Phänomenen fest: Das erste Phänomen ist der Verlust der historischen Kontinuität: In keiner Epoche war man auf Reformen und Innovationen so versessen wie jetzt. Ob der Bau von unterirdischen Bahnhöfen (Stuttgart 21), die Reformation des Bildungswesens (Bologna, Turbo-Abitur) oder die Verlegung von Einkaufszentren auf die grüne Wiese, der Mensch ist zwar ein flexibles Wesen, stößt aber mit seiner Anpassungsleistung hier an seine Grenzen.

Das zweite Phänomen ist der Größenwahn und die damit verbundene Ideologie vom grenzenlosen Wachstum: Eisenbahnzüge sollen immer schneller, Flugzeuge immer größer, Straßen immer breiter und Bauwerke immer höher werden. Damit einher geht ein drittes Phänomen: die Beschleunigung. Statt Kaffeehäuser gibt es „Coffeeshops to go“, Bundesligatrainer werden nach drei sieglosen Spielen gefeuert, Beziehungen nach den ersten Problemen beendet (es gibt ja genug Singlebörsen im Internet) und Arbeitnehmer in Zeitarbeitsfirmen verramscht. Die Zeit des Trödelns und des gepflegten Müßiggangs ist vorbei, in diesem „Tempodrom“ haben Ruhe und Wohlbefinden keinen Platz mehr. Hinzu kommt als viertes Phänomen die Regulierungswut. Jedes kleinste Detail unseres Alltagslebens wird von Staatsbeamten und der EU geregelt, vermeintlich im Interesse unserer eigenen Sicherheit und Gesundheit. In Wahrheit geht es um die Entmündigung des Individuums, dass nicht mehr spüren soll, dass irgendetwas ganz gewaltig schief läuft.

Seiner Natur nach ist der Mensch das geborene Kleingruppenwesen. Weder das anonyme vereinsamte Singlewesen noch der globalisierte Weltbürger entspricht der wahren Natur des Menschen: „Nur eine Organisation menschlicher Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme in kleineren Einheiten mit Eigenverantwortung und Selbstverwaltung kann dem Einzelnen die ihm adäquaten Entfaltungsmöglichkeiten bieten“. Seine Hoffnung setzt Wuketits auf die junge Generation der „Politikverdrossenen“, die schon lange den Glauben an die staatlichen und wirtschaftlichen Institutionen verloren haben und sich in weitestgehend gewaltfreien Rebellionen für eine andere, gerechtere, bessere Welt einsetzen.

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