Franz M. Wuketits Die Selbstzerstörung der Natur

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Inhaltsangabe zu „Die Selbstzerstörung der Natur“ von Franz M. Wuketits

Im vorliegenden Buch behauptet Franz M. Wuketits, daß die Zerstörung der Natur druch den Menschen nur Teil einer evolutionären Logik ist, die im Wesen der Natur selbst liegt und mit dem Homo sapiens bestenfalls eine neue Dimension erreicht hat. Die zerstörerischen Potentiale der Natur waren von Anfang an gewaltig, und alles, was je in der Evolution entstanden ist, konnte nur entstehen, weil anderes zerstört wurde. Damit behandelt der Autor einen stark vernachlässigten Aspekt der Naturgeschichte und enttäuscht damit alle Naturromantiker, weil er zeigt, daß das lange gehegte Bild von der 'schönen', 'guten' Natur unhaltbar ist.§ Was tatsächlich nun unter Natur zu verstehen ist, entfalten die einzelnen Kapitel dieses Buches. Dabei haben die ersten beiden Kapitel historischen Charakter, Darwins Evolutionstheorie wird dem romantisch verklärten Naturbegriff gegenübergestellt. Kapitel 3 bis 5 handeln über den Egoismus der Natur, Selbstorganisation und Selbstdestruktion sowie Evolution als Katastrophengeschichte. Kapitel 6 thematisiert die derzeit von Menschen verursachte Katastrophe des Artensterbens und die Schwierigkeiten eines umfassenden Artenschutzes. In Kapitel 7 geht es schließlich um die Frage, was Natur uns wert sein sollte. Gerade hier enthält da Buch vieles an ethischem und politischen Zündstoff und lenkt das Nachdenken über die Natur in zeitgemäße neue Bahnen.§

mir fehlte etwas die Essenz - das ganze Buch lässt sich auf wenige Grundaussagen reduzieren

— annlu

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  • Was ist Natur?

    Die Selbstzerstörung der Natur

    annlu

    27. January 2016 um 16:59

    Der Hunger verursacht den Tod anderen Lebens. Das Töten ist somit – ob wir uns damit abfinden wollen oder nicht – ein elementarer Wesenszug der Natur. Was ist Natur? Was stellen wir uns darunter vor? Wie Darwin die Vorstellung von Mensch und Natur? Was bedeutet Egoismus in diesem Zusammenhang? Und in wie weit zerstört sich die Natur selbst? Das Buch beschäftigt sich mit diesen und vielen anderen Fragen. Dabei basiert es nicht ausschließlich auf biologische Fakten, gibt auch Meinungen wieder, bezieht sich auf Philosophen genauso, wie auf Biologen und Physiker und wirft einige Fragen zum Nachdenken auf. Die Gesellschaft, die Einstellung der Menschen und ihre Kultur werden genauso kritisch betrachtet, wie die Religion. Es werden viele Themen angesprochen, auf einfache Weise erklärt und immer wieder Schlagwörter, die mit ihnen zusammenhängen, aufgenommen. Der Autor wirft kritische Fragen auf, die zum Nachdenken anregen. Viele Textstellen sind Argumentationen, die an eine Verteidigung der Meinung des Autors erinnern. Von daher hatte ich öfters das Gefühl, dass ich nicht genau einschätzen konnte, ob es sich hier nun um eine Theorie, oder um Fakten handelt. Obwohl mir die Themen zu Beginn des Buches sehr interessant vorkamen, konnte ich nicht ganz einschätzen, auf was das Ganze hinaus will. Ein Hauptaugenmerk des Buches liegt auf die Definition von Natur und unser Naturverständnis. Dabei wird immer wieder betont, dass die Natur nicht verniedlicht oder romantisch gesehen werden kann, wenn Zerstörung, Fressen und Gefressen werden ein Teil dieser Natur sind. Grundsätzlich fand ich die Themen des Buches interessant, die Erklärungen zu den biologischen Schlagwörtern waren mir allerdings zu wenig tiefgehend und die Grundessenz der Aussagen zu einheitlich. So zielt das ganze Buch darauf hin, die Natur realistischer zu sehen und viele der Argumentationen waren mir zu weitläufig und langatmig, da ich von vorn herein mit einigen der Meinungen des Autors übereinstimmte.

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