So ein Sog hinein ins Leben, in den Sturm des Erlebbaren, der das geerdete Dasein doch nicht anficht! So eine Liebe - selbst und gerade zum Schweinchen, das geschlachtet wird, und zum Blutwurstmachen, zum Eintauchen in das Vergehen, zum Hochsteigen, zum eigenen Haar und zum Aufgeben von dem, was nicht mehr nötig ist. Selten gab mir ein Buch so fest die Hand und nahm mich mit, so daß ich sie heut noch spüre. Und das einzige, was ich zutiefst bedaure, daß ich seinen tschechischen Wohlklang nicht kenne noch verstünde.
Franz Peter Künzel
Alle Bücher von Franz Peter Künzel
Keinen Eintrag gefunden.
Neue Rezensionen zu Franz Peter Künzel
Ein alter Mann erzählt aus seinem Leben. Zuhörerin ist ein junges Mädchen, das diesen einzigen Monolog über sich ergehen lässt. Dabei kommt der Alte von Einem ins Andere, er spricht über seine Zeit beim Österreich-Ungarischen Militär, um im nächsten Augenblick wieder von einem "jungen Dämchen" zu philosopieren.
Hrabal mag mit diesem Monolog eine einzigartige Geschichte gelungen sein, die zu schreiben ihn mit Sicherheit ziemliche Anstrengungen kostete, da er hoch konzentriert immer darauf achten musste, was sein Protagonist schon erzählt hat. Und dabei kommt die Geschichte ganz ohne Schlusspunkte aus, sie ist ein einziger Satz auf fast 90 Seiten. Zu lesen ist dies allerdings recht einschläfernd.
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
in 15 Bibliotheken
auf 1 Merkzettel
von 1 Leser*innen aktuell gelesen



