Franz Renggli Das goldene Tor zum Leben

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Inhaltsangabe zu „Das goldene Tor zum Leben“ von Franz Renggli

Die Seele fühlt von Anfang an Das seelische Erleben beginnt weit vor der Geburt. Die Pränatalpsychologie weiß heute, dass wir Menschen vom Moment der Zeugung an voll bewusste Wesen sind. Auch wenn wir uns nicht an die Zeit im Mutterleib und an die Geburt erinnern können, hat unser Körper Spuren dieser Erfahrungen abgespeichert, oft als früheste Verletzungen und Traumatisierungen. Sie hindern uns, unser Leben zu leben. Zugleich verbirgt sich unter ihnen unser größter Schatz: unsere Kreativität, unsere Intuition und unsere Fähigkeit zu Liebe und Bindung. Dieses menschliche Potenzial zu befreien ist die Kernaufgabe des Pränataltherapeuten Franz Renggli. Sein berührendes und erhellendes Buch zeigt, wie wir die frühesten Verletzungen ausheilen lassen und unser Leben mit voller Kraft leben können. So erfahren wir im Nachhinein die Geburt als goldenes Tor ins Leben.

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  • Trauma der Geburt

    Das goldene Tor zum Leben

    Bücherwurm

    20. April 2014 um 18:34

    "Das goldene Tor zum Leben" ist ein Sachbuch des Schweizer Autors Franz Renggli. Ein ganz aussergewöhnliches Buch, das ich wirklich jedem Menschen empfehlen möchte, egal ob alt oder jung, männlich oder weiblich, schwanger, bereits Mutter, Familie planend, oder -wie bei mir- auf Familie verzichtend, weil schwere Kindheitstraumen eine normale Beziehung unmöglich machen. Franz Renggli ist Psychoanalytiker. Als solcher hat er sich auf die pränatale Psychologie spezialisiert, arbeitet heute mit Babies, Kleinkindern und Familien. In diesem Buch schreibt er nicht nur über seine Erfahrungen, er gibt uns Einblick in die Entwicklung und Geschichte der pränatalen Psychologie, spricht über das Geburtstrauma, der Geburt an sich, auch im Hinblick der Wahl des Geburtsablaufes.  Er widmet sich aber auch der Schwangerschaft im Hinblick darauf, was ein Foetus an Stress, Ängsten und Sorgen der Eltern mitbekommt und wie er darauf reagiert. Belegt werden die Aussagen durch Elternbeispiele, Berichte über Therapieabläufe und deren Auswirkungen. Mich hat das Buch beeindruckt, ich habe viel verstanden, in meinem eigenen Leben wiedererkannt und kann heute noch besser mit der Aggression meiner Mutter mir gegenüber umgehen und kann auch mein kindliches Verhalten in jungen Jahren erstmals verstehen. Mir ist klargeworden, dass psychologische Probleme und spätere Macken nicht erst im Kleinkindalter gesät werden, sondern oft schon wesentlich früher. Was mir sehr gut gefiel, war die Gliederung des Buches, die Einleitung in der der Autor auch offen über seine eigene Geschichte spricht und damit zeigt, auch mit einem Borderline Leben kann man glücklich werden und auch aus Nicht-funktionierenden Beziehungen kann man gereift und gestärkt hervorgehen. Es ist keine Leistung, die wir anstreben sollten, eine Beziehung haben zu müssen, sondern auch ein Teilzeit-Begleiter kann eine wichtige Bereicherung im Leben sein. Es zeigte mir, dass dieses Klammern aneinander, auch wenn man sich nicht gut tut, für die Kinder schädlicher sein kann, als eine frühe Trennung mit respektvollem Umgang nach der Trennung. Franz Renggli geht das Thema Geburt, Trauma, Schock und Stress sehr sachlich an, belegt es mit wissenschftlichen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen aus Ländern, die uns in diesem Gebiet weit voraus sind. Was mich bewog keine 5 Sterne zu geben, das ist einfach die Tatsache, dass der Autor mich relativ unvorbereitet in seine Therapiesitzungen mitnahm, die doch dem esotrischen Familienaufstellen sehr ähnlich anmuten. Ich habe diese Aufstellungen noch nie nachvollziehen können, selbst allerdings auch nie teilgenommen, kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass das Nacherleben der Geburt durch einen Menschentunnel tatsächlich ewige Heilung bringt. Besser gefallen haben mir dann wieder die Berichte aus den Sitzungen mit den Eltern, die Vorträge und diese ruhige Art, mit der der Autor zwanglos in neue Erkenntnisse führt. Ein wirklich tolles und wichtiges Buch!

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  • Leserunde zu "Das goldene Tor zum Leben" von Franz Renggli

    Das goldene Tor zum Leben

    Arkana_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Community, da sich so viele von euch für die Buchverlosung, die vor 2 Wochen gestartet ist, gemeldet haben und der Wunsch nach einer Leserunde zu "Das goldene Tor zum Leben" mehrfach geäußert wurde, haben wir uns entschieden eine solche zu starten. Dafür stellen wir noch einmal 5 Bücher zur Verfügung, für die ihr euch kurzfristig bis Montag bewerben könnt. Viel Spaß beim Diskutieren und Gedanken austauschen! Wir freuen uns auf eure Eindrücke. Euer Arkana Verlag

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    • 91
  • Ein goldenes Buch

    Das goldene Tor zum Leben

    Rusty78

    12. December 2013 um 23:34

    „Das goldene Tor zum Leben“ gibt Einblicke in die Pränatalpsychologie: der Autor Franz Renggli ist der Auffassung, dass der Mensch schon vor der Geburt, während seiner Zeit im Mutterleib, Erfahrungen sammelt, die sein weiteres Leben beeinflussen. Außerdem sei ein Baby geistig sehr mit seinen Eltern verbunden, und verstünde mehr vom Gefühlsleben der beiden, als man gemeinhin annimmt. Es werden keine Schuldzuweisungen aufgebracht, vielmehr erklärt Herr Renggli sehr einfühlsam, dass jeder Mensch die Chance auf Heilung erfahren kann, dass man sich von einem erlebten Trauma befreien kann. Hier wird auf das therapeutische Vorgehen eingegangen, das anhand vieler Fallbeispiele wunderbar verständlich gemacht wird. Obwohl mir persönlich einige der Therapiesitzungen zu esoterisch waren, fand ich gerade die Fallbeispiele sehr gut, um bestimmte Dinge als Laie besser zu verstehen, vielleicht sogar einen anderen Blickwinkel als sonst zuzulassen. Im Anhang befindet sich außerdem eine Liste von Anmerkungen, Buchbeispielen und Quellenangaben, die ich zum Teil sehr interessant fand. Es ist kein Ratgeber - dazu gibt es zu wenig Anleitungen. Aber es ist ein Buch, das Eltern oder schwangeren Frauen eine andere Perspektive ermöglicht. Der Autor verurteilt nicht, gibt aber Ideen weiter. Welche Schlüsse man daraus zieht, ist jedem selbst überlassen. Mir hat das Buch – bis auf die hohe esoterische Linie und die (für mich) manchmal sehr abstrus anmutenden Gruppentherapien – ausgesprochen gut gefallen. Ich habe viele Dinge entdeckt, die mir bisher unbekannt oder nicht wichtig waren, und ich glaube, dass ich für mein Leben und das meiner Familie etwas dazugelernt habe. Was wünscht man sich mehr von solch einem Buch? :-)

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  • Sehr interessant - aber stellenweise zu esotherisch für mich...

    Das goldene Tor zum Leben

    katze102

    05. December 2013 um 12:01

    Dass wir vom Moment unserer Zeugung beginnen Einflüsse aus unserer Umwelt wahrzunehmen, sie uns beeinflussen, auch wenn wir uns daran nicht erinnern, erläutert der Therapeut und Autor Franz Renggli ausführlich in diesem Buch und zeigt Wege auf, wie wir unserTrauma aus Geburt und Schwangerschaft ausheilen können. Dafür protokollierte er viele Paar-mit-Kind und Gruppensitzungen und erzählt aus eigenen Erfahrungen. Ergänzt wird das Ganze durch sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Buch war sehr interessant, leicht zu lesen und zu verstehen; sehr gut gefallen hat mir die abwechslungsreiche Gestaltung der Texte. Es regte zum Nachdenken eigener Erlebnisse oder eindrücke an... Die Wahrnehmung und das Erleben im Mutterleib war jetzt nicht wirklich eine neue Thematik, wohl aber in den beschriebenen Umfang - und da gab es einiges, was mir persönlich zu esotherisch anmutete, z.B. daß die Einflüsse, die die eigene Mutter als kleines Kind erlebt hat in unserem Unterbewußtsein vorhanden sind, da wir sie ja in der damals schon vorhandenen Eizelle miterlebt haben.... oder, in einem Beispiel ertrinkt ein einjähriges Kind im Bach, liegt mit dem Gesicht im Wasser. - Ich weiß, soetwas passiert..... und das Problem liegt darin, dass die Kleinen ihren schweren Kopf in liegender Position nicht selber aus dem Wasser anheben können... - Im Fallbeispiel erklärt der Therapeut, er habe "die innere Vorstellung, das Ertrinken im Bach könnte ein kindlicher Suizidversuch gewesen sein - Kinder in diesem Alter können nur so, durch einen "Unfall" den Tod suchen". Diese Erklärung  des Suizid gibt es dann auch für Fehlgeburten, tote Zwillinge, plötzlicher Kindstod und.... Ich muß gestehen, diese inneren Vorstellungen des Autors sind mir zu esotherisch und ich finde sie eher gefährlich..., weshalb ich nicht die volle Sternzahl gebe. Besonders gut gefallen hat mir die erste Seite des Epiloges, in der man eine zusammengefaßte kleine Handlungsstrategie an die Hand bekommt. Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant und hilfreich.

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  • Neue Einblicke

    Das goldene Tor zum Leben

    Saphir610

    03. December 2013 um 21:21

    Der Autor, Franz Renggli, ist Körperpsychotherapeut und Familien- und Babytherapeut in Basel. Er spezialisierte sich auf die Therapie von Traumata durch die Schwangerschaft und Geburt, arbeitet viel mit Babys, Kleinkindern und deren Familien, gibt Seminare zur Weiterbildung. In diesem Buch erklärt der Autor auf gut verständliche Weise was unter der Pränatalpsychologie zu verstehen ist, was der Mensch schon im Mutterleib und während der Geburt wahr nimmt, im Körper abgespeichert wird, und das zu späteren Traumata führen kann. Ebenso schildert Herr Renggli, wie man diese Traumata auf die Spur kommt und sie wieder auflösen kann. Sehr eindrucksvoll sind die beschriebenen Beispiele aus seiner Praxis. Alles sehr emotional und so wie an den verschiedensten Problemen gearbeitet wird, dann wieder sehr einleuchtend. Es macht schon fast betroffen, was man oft schon so lange aus dieser Zeit vor und während der Geburt mit sich schleppt, wie man diese Probleme, mit entsprechender Hilfe, lösen kann. Dieses Buch macht klar, dass der Mensch schon bei der Zeugung "ist", erlebt und auch mal entscheidet. Vielleicht ist es für einige auch ein Hinweis für eigene Probleme und wie man diese beheben kann. Sicherlich ist es aber auch gerade die Person Franz Renggli, die einen großen Anteil an der positiven Arbeit mit diesen seelischen Verletzungen bringt. Schade ist nur, dass Franz Renggli in der Schweiz lebt und arbeitet und von ihm ausgebildete Therapeuten nur im Süden von Deutschland vorhanden sind. Mich hat dieses Buch sehr angesprochen.

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  • Renggli, Franz - Das goldene Tor zum Leben.

    Das goldene Tor zum Leben

    Emili

    02. December 2013 um 11:28

    Ein informatives, verständlich geschriebenes, interessantes Buch zum Thema: Pränatalpsychologie. Der Autor vertritt die These, die sich inzwischen deutlich mehr durchgesetzt hat, als zu ihren Anfängen, dass die Menschen von dem Moment der Zeugung an bewusste Wesen sind. Auch wenn die Menschen im Nachhinein an die Zeit, die sie im Mutterleib verbrachten, oder an den Moment der Geburt sich nicht erinnern können, so ist doch das Wissen über diese Zeit, die Gefühle, Empfindungen in dem Körper und Geist gespeichert, und haben Auswirkungen auf das weitere Leben. Franz Renggli versucht zu erklären, dass manche Momente der pränatalen Zeit traumatische und einschneidende Erlebnisse darstellen können. Außerdem gibt er in seinem Buch einen Überblick über die Geschichte der pränatalen und perinatalen Psychologie, und informiert darüber, wie es in der Psychotherapie mit dieser Thematik gearbeitet wird. Er selbst bietet unter anderem Seminare zum Thema "Reise in eigen Schwangerschaft und Geburt" an und arbeitet auch mit einzelnen Patienten. An vielen Fachbeispielen in dem Buch, stellt er seine Arbeit dar. Jahrelange Erfahrungen, und zwar über vierzig Jahre, machten seine Berichte besonders interessant. Informell fand ich auch, dass Franz Renggli besonders ausführlich auf das Thema Schwangerschaft und Geburt in allen möglichen zeitlichen Stationen des Prozesses einging. Seine Ansichten vermischen sich stellenweise mit dem esoterischen Wissen. Nicht nur informativ und hilfreich, sondern auch interessant und unterhaltsam ist das Buch "Das goldene Tor zum Leben"

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  • Buchverlosung zu "Das goldene Tor zum Leben" von Franz Renggli

    Das goldene Tor zum Leben

    Arkana_Verlag

    "Machen Sie sich beim Lesen darauf gefasst, mit tiefen Schichten Ihrer Seele in Kontakt zu kommen und von Ihrer eigenen Geschichte berührt zu werden." - Spuren Magazin über "Das goldene Tor zum Leben" Liebe LovelybookerInnen, wir verlosen 10 Exemplare von Franz Rengglis "Das goldene Tor zum Leben"! Alles was ihr tun müsst, um euch ein Buch zu sichern, ist uns zu schreiben, was genau ihr an dem Thema spannend findet! Anschließend wird das Los über die Gewinner entscheiden. Also nichts wie ran an die Tasten :) Zum Buch: Das seelische Erleben beginnt weit vor der Geburt. Die Pränatalpsychologie weiß heute, dass wir Menschen vom Moment der Zeugung an voll bewusste Wesen sind. Auch wenn wir uns nicht an die Zeit im Mutterleib und an die Geburt erinnern können, hat unser Körper Spuren dieser Erfahrungen abgespeichert, oft als früheste Verletzungen und Traumatisierungen. Sie hindern uns, unser Leben zu leben. Zugleich verbirgt sich unter ihnen unser größter Schatz: unsere Kreativität, unsere Intuition und unsere Fähigkeit zu Liebe und Bindung. Das berührende und erhellende Buch des Pränataltherapeuten Franz Renggli zeigt, wie wir diese frühesten Verletzungen ausheilen lassen und unser Leben mit voller Kraft leben können.  

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    • 64
  • Das goldene Tor zum Leben

    Das goldene Tor zum Leben

    cole88

    26. November 2013 um 17:38

    Der Autor Franz Renggle hat sehr rührend beschrieben, wie er auf den Weg zu sich selbst war. Eine Reise um mehr Verständnis und annehmen des eigenen Ichs. Er beleuchtet darin auch die vorgeburtliche Zei im Mutterleib. In seinem Buch berichtet er über seine Arbeit mit Babys, überforderten Eltern, problematischen Kleinkindern.Das Buch vermittelt einen sehr tiefe und fundierte Einblicke in die Erlebniswelt eines Kindes, die man selbst nur allzugern vergisst Angesprochen werden alle Erlebnisse von Ablehnung bis Zangengeburt. Mein Fazit: Das Buch ist sehr angenehm verfasst und lässt sich leicht lesen und ist sehr fundiert recherchiert. Ein Stern Abzug das es mir an manchen Punkten etwas zu esoterisch war.

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  • Interessante Thesen, die man objektiv für sich bewerten sollte.

    Das goldene Tor zum Leben

    Floh

    26. November 2013 um 07:14

    Sehr berührend erzählt Franz Renggli, wie er selbst auf der Suche nach einem Weg war, sich selbst zu verstehen und anzunehmen. Dieser Weg führte Renggli zurück bis zu seiner vorgeburtlichen Zeit im Mutterleib.  Heute nutzt er seine Erkenntnisse und Erfahrungen in intensiven Sitzungen, mit Klienten, die an ihren frühesten traumatischen Erfahrungen arbeiten. Er erzählt in dem Buch, wie seine Arbeit mit jungen Familien, mit Schrei-Babies, schwierigen Kleinkindern oder Kindern mit Schlafproblemen tiefe positive Veränderungen bewirken kann. Auch seine Erzählungen von den Prozessen der Teilnehmer seiner Geburts-Kurse erschüttern und geben gleichzeitig Hoffnung. Dieses Buch gibt tiefe Einblicke in das Erleben eines Kindes bereits ab der Zeugung. Ab diesem magischen Moment ist der Zellhaufen ein Wesen, was sensibel empfänglich für alle Reize ist. Das Buch schenkt verblüffende Einsichten, wie bewusst so ein winziges menschliche Wesen von allem Anfang an ist. Und wie wichtig es ist, dass werdende Eltern, ihr familiäres und sonstiges Umfeld und die ganze Geburtsmedizin darauf große Rücksicht nehmen. Durch getrennte Kinderzimmer haben wir uns selber Babys heran erzogen, die Schreien müssen, um gehört zu werden (hier verweist Renggli auf andere Kulturen und auch ins Tierreich).  Es wird auch auf die Klinikgeburt eingegangen, auf Schmerzmittel, Zangengeburt und Kaiserschnitt, und was es bewirken kann. Zum Beispiel Bindungsprobleme, Ablehnung, Störungen, Trauma... Ein Ausbruch aus diesem Kreislauf aus Traumatisierung und Weitergabe an die eigenen Kinder wird anhand von Beispielen aus dem Therapiealltag des Autors erklärt. Es wird anhand von atemberaubenden Therapieansätzen ein Weg aus dem Kreislauf gezeigt.  Trotz des Schuldfreispruchs direkt zu Anfang des Buches, neigte ich als junge Mutter doch zu gewissen Schuldgefühlen, wenn man die Sensibilität betrachtet.  Fazit: Ein sehr sympathischer Autor, mit vielen Einblicken in eine Jahre lange Erfahrung als Patient und Therapeut. Viele fundierte Aussagen und atemberaubende Erkenntnisse. Stellenweise etwas sehr esoterisch. 

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  • Wichtige Informationen/Erklärungen für Betroffene, kein Selbsthilfebuch!!!

    Das goldene Tor zum Leben

    Talitha

    15. November 2013 um 00:39

    Das Buch stellt die These auf, dass die Persönlichkeit eines Menschen bereits im Mutterleib geprägt wird. (Unbewusste) Ablehnung des ungeborenen Kindes durch die Eltern und traumatische Erfahrungen bei der Geburt führen daher zu einer Reihe von psychischen und physischen Störungen, die den Menschen bis ins Erwachsenenleben hinein beeinträchtigen können, so dass er seine Traumata und Ängste auf die eigenen Kinder und somit in die nächste Generation überträgt. Es wird auch auf die Klinikgeburt eingegangen, auf Schmerzmittel, Zangengeburt und Kaiserschnitt, und was es bewirken kann (Bonding-Probleme, Betäubung des Kindes bis Tage nach der Geburt etc.), allerdings eher oberflächlich im Vergleich zu anderen Büchern zum entsprechenden Thema. Ein Ausbruch aus diesem Kreislauf aus Traumatisierung und Weitergabe an die eigenen Kinder wird anhand von Beispielen aus dem Therapiealltag des Autors erklärt. Es wird gezeigt, wie Kinder und Erwachsene ihre Traumata erkennen und überwinden können. Allerdings braucht es dazu einen entsprechenden Therapeuten. Das Buch ist kein Selbsthilfebuch! Manche Aussagen sind für Betroffene allerdings schon sehr heftig, z. B. dass Frauen, die sich eigentlich ein Kind wünschen, wegen ihrer Traumatisierung unbewusst deswegen nicht schwanger werden können/wollen, weil sie ihr Kind ablehnen. Oder dass seelische Probleme oder Stress in der Schwangerschaft für viele viele Störungen beim Kind verantwortlich sind, die in einer langen Liste aufgezählt werden (auch wenn vorne drinsteht, dass den Eltern die Schuld nicht zugeschoben werden soll, weil es gesellschaftlich bedingt ist, ist das schon ein harter Brocken). Auch wird das Buch zum Ende hin für meinen Geschmack doch zu sehr esoterisch (Reinkarnation, Seelen, die sich ihre Eltern aussuchen oder halt eben nicht, bei Fehlgeburt etc.). Sehr schade, da es den wissenschaftlichen Ansatz vom Anfang zerstört und man als Betroffene doch recht ratlos zurückgelassen wird.

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