Franz Sales Sklenitzka

 4.1 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Drachen haben nichts zu lachen, Hexenmond und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Franz Sales Sklenitzka

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Drachen haben nichts zu lachen

Drachen haben nichts zu lachen

 (17)
Erschienen am 01.01.2008
Drachen kann man nicht bewachen

Drachen kann man nicht bewachen

 (4)
Erschienen am 01.01.1999
Hexenmond

Hexenmond

 (4)
Erschienen am 01.07.2004
Im Labyrinth der Bücher

Im Labyrinth der Bücher

 (3)
Erschienen am 01.08.2007
Wenn kleine Drachen Freude machen

Wenn kleine Drachen Freude machen

 (2)
Erschienen am 10.10.2009
Drachen machen starke Sachen

Drachen machen starke Sachen

 (2)
Erschienen am 01.05.2005

Neue Rezensionen zu Franz Sales Sklenitzka

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Alexandra0612s avatar

Rezension zu "Wenn kleine Drachen Freude machen" von Franz Sales Sklenitzka

Sehr lustig und ganz bunt
Alexandra0612vor 2 Jahren

Dieses Buch ist eines unserer Lieblinge. Oft gelesen und immer noch sehr lustig. Schön bunt mit tollen Bildern. Sehr zu empfehlen!

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pardens avatar

Rezension zu "Drachen haben nichts zu lachen" von Franz Sales Sklenitzka

Was für ein nettes Kinderbuch!
pardenvor 2 Jahren

WAS FÜR EIN NETTES KINDERBUCH!

Turniere sind dem Ritter Ottokar von Zipp ein Gräuel, und Tiere hat er viel zu lieb, als dass er sie jagen würde. Am liebsten hat er Drachen. Damals gab es ja noch Drachen: die zarten Erddrachen, die flinken Zaundrachen, die scheuen Kammdrachen, die glänzenden Smaragddrachen, die stacheligen Bürstendrachen und die bunt schimmernden Karfunkeldrachen. Sie will er vor dem Aussterben retten. Wie das geschehen soll, weiß Archibald von Exeter, der Minnesänger - so nannte man damals die langhaarigen Popsänger. Er hat eine tolle Idee ...

Der Ritter Ottokar von Zipp macht seiner Zunft wahrlich keine Ehre. Das Kämpfen überlässt er gerne seinen Kollegen, und auch sein sonstiges Verhalten passt so gar nicht zu dem eines Mitglieds des Ritterstandes. Während andere Ritter die Bauern bis aufs Blut auspressen, lebt Ottokar von Zipp von dem, was ihm seine Untergebenen freiwillig geben. Und auch an der Drachenjagd beteiligt er sich nicht - im Gegenteil, auf seinem Grund und Boden finden die begehrten Beutetiere Zuflucht und Sicherheit, wenn sich nicht gerade ein fremder Ritter widerrechtlich dort zur Jagd begibt.

Ottokar von Zipp liebt seine Bücher - und ja, er ist einer der wenigen Ritter, die überhaupt lesen und schreiben können, und kurzsichtig ist er auch. Und er will etwas unternehmen, um die vom Aussterben bedrohten Drachen zu retten. Drachen sind zu der Zeit nämlich sehr beliebt - als Festtagsbraten ebenso wie beispielsweise zur Herstellung wasserdichter Regenschirme (Drachenhaut) oder auch zur Stärkung des ritterlichen Bartwucheses (Drachenblut). Als im Jahr 1271 ein Turnier ausgerufen wird, bei dem der Sieger einen Wunsch erfüllt bekommt, hat Ottokars bester Freund Archibald von Exeter, ein fahrender Sänger, die Idee, dass der Ritter sich daran beteiligen könnte. Als Sieger hätte Ottokar es in der Hand, die Drachenjagd für immer verbieten zu lassen...


"Drachen haben nichts zu la-a-chen,
hierzula-ande, welche Scha-an-de.
Je-der ja-agt sie, ohn' Er-ba-ar-men,
je-der plagt sie, die-se A-ar-men."



Vergnüglich, kurzweilig, und für kleine Leser sicherlich auch spannend, schildert Franz Sales Sklenitzka auf den gerade einmal 104 Seiten des Buches die Bemühungen Ottokars, die Drachen vor dem Aussterben zu bewahren. Alles andere als ein Held, muss dabei alles mögliche geschehen, damit Ottokar tatsächlich als Sieger das Turnier verlässt. Mit einer Riesenportion Glück stolpert er daher durch das Turnier, tatkräftig unterstützt von seinem Freund, dem Minnesänger, der sich trotz der mittelalterlichen Zeiten wie ein von Groupies bedrängter Rockstar benimmt. Dabei ist die Konkurrenz nicht von Pappe. Der unbarmherzige Ritter Siegmund Silberzahn-Floretto beispielsweise kämpft mit harten Bandagen und joggt zur Turnier-Vorbereitung schon jeden Morgen in voller Rüstung durch den Wald...

Witzig, ironisch, zeitgemäß und doch auch geschichtlich interessant und sehr menschlich - eine wundervolle Mischung, die ich sehr gelungen fand!


© Parden

Kommentare: 4
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StMoonlights avatar

Rezension zu "Im Labyrinth der Bücher" von Franz Sales Sklenitzka

Es wurde gebooknappt!!!
StMoonlightvor 4 Jahren

„Schmökern in einer Bibliothek heißt Eintauchen in Fantasiewelten voll fremder, mysteriöser Wesen, heißt knifflige Rätsel lösen und haarsträubende Abenteuer bestehen.“
[Buchinger in „Im Labrinth der Bücher“]

~°~ Vorgeplänkel ~°~

Fast alle von euch kennen sicher ein Buch: Es hat einen Umschlag, gebundene oder geklebte Seiten, Seitenzahlen, … Sind es nicht grade Mangas lest ihr sicher von vorne nach hinten...
Vergesst das! Das Buch, welches ich gelesen habe und euch heute vorstellen möchte hat keine Seitenzahlen. Gelesen wird es total quer. Zwar beginnt man am Anfang, doch drei Seiten später kann man schon am Ende sein, um dann wieder in die Mitte zurück zu kehren.

~ Geschichte ~

Eingeleitet wird die Geschichte direkt mit einer Warnung, die da lautet:
LESEN AUF EIGENE GEFAHR!
Lustig gemacht. (Ein alter Spruch heißt: „Man bekommt Kinder zum Lesen, indem man es ihnen verbietet. ;))

Nun liest man in diesem Buch aber nicht die Geschichte eines Mädchens oder Jungen, nein, man ist selbst der Hauptcharakter – und hat eine Aufgabe zu erledigen:

Ein Buch ist spurlos verschwunden. Nicht irgendein Buch, sondern die „Vita Bonifatii“. Es handelt sich dabei um die Lebensgeschichte des Bonifatius. Interessiert man sich nicht für die Geschichte. Wohl eigentlich uninteressant. Doch hier gilt es zwischen den Zeilen zu lesen, denn genau dort – eben in jenem Buch – soll es geschrieben stehen: das Rezept der ewigen Jugend.
Der Leser, der im Deutschunterricht ein Referat über die Stadtbibliothek halten soll, erklärt sich bereit sich auf die Suche nach dem „gebooknappten“ Exemplar zu machen. - Und schon befindet man sich mitten in einem spannenden Abenteuer.

Super finde ich, dass es der Autor geschafft hat, währende des ganzes Romans eine Anrede zu vermeiden. Er spricht den Leser mit „du“ an, vermeidet aber einen Namen. Eben sowenig wird ein Geschlecht für den/ die Abenteurer/in verwendet, so dass Jungs und Mädchen hier gleichermaßen ihren Spaß haben können.

Buchinger wird nicht nur als älterer Herr dargestellt, sondern redet auch genau so. Irgendwie altbacken und ab und an ein wenig konfus. Das ein oder andere Mal musste ich zweimal lesen, um genau zu verstehen was da nun eigentlich wirklich steht. Ich empfand dies aber nicht als nervig, sondern eher lustig. Sehr schön auch, dass der Leser so manchmal gezwungen wird inne zu halten und sich mit dem Text auseinander zu setzen.
„Erzähl vom roten Regal und den Büchern auf diesem Bord“, sagte er heiser. „Es sind dies samt und sonders absonderlicher Bücher einer ganz besonderen Bibliothek.“

Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Als ein angenagtes Buch gefunden wird, kann der Leser seine eigenen Gedanken hören:
„Warum sollte also nicht irgendjemand zur Abwechslung mal ein Buch benagen? Vielleicht bei einem unerträglich spannenden Film im Fernsehen – ein Buch hat sicher weniger Kalorien als Kartoffelchips oder Popcorn.“

An einigen Stellen muss der Leser sich entscheiden, was er zu tun gedenkt. Ein Beispiel:
„Du entscheidest dich für die Autorenlesung in der Bibliothek? Weiter bei 34. Du suchst den Weg in den Medienraum, zum Kurs für Bibliothekare? Weiter bei 53“ An anderen Stellen entscheidet das Würfelglück. Je nachdem welche Zahll man würfelt, geht es an einer anderen Stelle weiter.
So verläuft die Geschichte anders. Wie im richtigen Leben. Allerdings nur teilweise, denn wie auch immer man sich entscheidet, so kommt man irgendwann an die selbe Stelle.
Zweimal, etwa in der Mitte des Buches, gelangte ich leider auch eine Stelle, an der ich bereits war. Das ich mich dann noch einmal durch die Abschnitte lesen musste, die ich längst erlebt hatte, nervte mich. Das Ende kam dann irgendwie etwas plötzlich. Zwar sind die Handlungsstränge alle aufgelöst, aber ich hatte das Gefühl: Da fehlt was. „War das alles?“ Schwer zu beschreiben.

~ Gestaltung ~

Die wenigsten werden beim Lesen einen Würfel dabei haben. Das hat auch der Autor beachtet und statt Seitenzahlen Würfelbilder mit verschiedenen Augenzahlen gemalt. So ist das Buch gleichzeitig ein Daumenkino. Äußerst praktisch!
Auf einigen Seiten gibt es schwarz-weiß Zeichnungen vom Autor zu bewundern. Sie sind, für mich, keine großen Kunstwerke, bereichern dieses Buch jedoch sehr schön. Leider verraten sie manchmal schon etwas über den gleich kommenden Text, bevor man ihn gelesen hat.

~°~ Fazit ~°~

Unter dem Aspekt das es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kann ich es durchaus empfehlen. Spannend, da der Leser hier selbst zum Abenteurer wird und die Geschichte, grade wenn man sie ein zweites Mal liest, einen anderen Weg einschlägt.
Ich denke es ist ein tolles Buch, grade für unterwegs. Wer z.B. sein Kind auf einer längeren Fahrt beschäftigen möchte, kann ihm hiermit ein kleines Abenteuer bescheren.

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Zusätzliche Informationen

Franz Sales Sklenitzka wurde am 20. Dezember 1947 in Lilienfeld (Österreich) geboren.

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