Franz Simon Meyer Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens“ von Franz Simon Meyer

Franz Simon Meyer (1799-1871) war ein Mensch wie sein Jahrhundert: Im ständigen Widerstreit zwischen taumelnden Freuden und stillem Glück, zwischen schwindelndem Fortschritt und dem Beharren auf Althergebrachtem, zwischen stolzem Patriotismus und leidenschaftlicher Liebe zu Europa, geplagt von nagenden Zweifeln, geschüttelt von inneren Kriegen und äußeren Erdbeben, auf der Suche nach Sinn und Harmonie. Wie sein Jahrhundert stand Franz Simon Meyer auf der Schwelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Von seinem 16. Lebensjahr bis zu seinem Tod schrieb der Badener Bankier einmal jährlich nieder, was ihn in den vorangegangenen zwölf Monaten bewegt hatte. Über 55 Jahre hinweg schuf seine Feder ein Manuskript von rund 1.500 Seiten, angereichert mit Zeichnungen, Kupferstichen und Briefen. Diese Seiten schildern all seine Hoffnungen und Träume, seine Freude und sein Leid, seine Freundschaften und seine Lieben, seine ganze Persönlichkeit, eben sein ganzes Leben. Der erste Band enthält seine Aufzeichnungen über die bewegende Geschichte seiner Familie, seine Reisen in die Schweiz, nach Mailand, Paris, London und Nordengland sowie seine Jahresberichte bis 1828. Ein Buch über Zeit, über Identität und das Streben nach Glück.

Ein sehr guter autopiographischer Roman

— Melli274

Vielseitige Biografie mit vielen historischen Fakten

— marpije

Stöbern in Biografie

Nachtlichter

Bekenntnis einer Selbstbefreiung auf Orkadisch - man liest sie mit Gewinn

Beust

'Suche Mann für meine Eltern'

Sehr amüsantes und kurzweiliges Buch, das trotz allem ein nachdenklich stimmendes Thema anschneidet. Absolut lesenswert!

Seehase1977

Penguin Bloom

Eine berührende Geschichte die wirklich passiert ist.

HannahsBooks

Der Lukas Rieger Code

Der Lukas Rieger Code

ArnoSchmitt

Schwarze Magnolie

Ein rührender und emotionaler Erfahrungsbericht!

Glitterbooklisa

Hass gelernt, Liebe erfahren

Ein hochaktuelles Buch und durch die persönliche Lebensgeschichte von Yassir Eric praktisch und tief berührend.

waldfee1959

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Geschichte meines gleichgültigen Lebens

    Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens

    Melli274

    19. November 2016 um 17:14

    Das Buch hat 630 Seiten und ist das Erste Band, welches die Jugendjahre von 1816 - 1828 von Franz Simon Meyer beschreibt. Es ist ein autopiographischer Roman, man begleitet Franz Simon Mayer auf seinen Reisen, nach England und Paris und erfahren neben seinem Leben viel aus Politik und Wirtschaft. Alles wird noch mit Gedichten und Fotos abgerundet. Die Sprache und der Schreibstil sind teilweise nicht einfach, aber nach einer Weile findet man sich sehr gut rein. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, der sich für diese Zeit, das Leben und die Geschichte interessiert und auch gerne Autopiographien liest.

    Mehr
  • Eine Zeitreise

    Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens

    misery3103

    14. November 2016 um 10:32

    „Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens“ ist eine Aufzeichnung über das Leben des Franz Simon Meyer (1799 - 1871). Zeit seines Lebens hatte der Badener Bankier einmal jährlich niedergeschrieben, was in den vergangenen zwölf Monaten passierte. Über 55 Jahre hinweg schuf er ein Manuskript, das angereichert mit Zeichnungen und Briefen rd. 1.500 Seiten lang war. Auf diesen Seiten hat er all seine Hoffnungen, seine Freuden und Freundschaften geschildert.Der erste Band reicht von 1816 bis 1828 und schildert somit die Ereignisse seiner Jugend. Er schildert die Geschichte seiner Familie, seine Reisen in die Schweiz, nach Mailand, Paris, London und Nordengland. Außerdem enthält dieser erste Band seine Jahresberichte bis 1828. Die Reiseberichte sind dabei so anschaulich geschrieben, dass man sich jede Etappe bildlich vorstellen kann. Er führt auf, welche Ausgaben er getätigt hat, wen er traf, welche Ereignisse in der Zeit seiner Abwesenheit in Deutschland stattfanden. Durch den Abdruck von Briefen und Bildern, Gedichten und seinen Listen von mit auf Reisen genommenen Gegenständen und in den fremden Ländern und Städten neu erworbenen Gegenständen bekommt man einen sehr guten Eindruck vom damaligen Leben des Franz Simon Meyer und fühlt sich ihm und seiner Familie verbunden.Dank des Herausgebers Sebastian Diziol können wir am Leben des Franz Simon Meyer teilnehmen und ihn durch Höhen und Tiefen begleiten.Eine interessante und mitreißende Zeitreise.

    Mehr
  • Eine wunderschöne Reise in der Vergangenheit !!!

    Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens

    marpije

    12. November 2016 um 18:16

    Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens von Franz Simon Meyer ist eine Art Autobiografie aber in Tagesbuchformat , der Autor schreibt aber auch über die vergangenen Zeiten - er schildert uns die Fakten aus seiner Familie noch von seiner Geburt.  Das Buch hat die originelle Sprache aus 19 Jahrhundert, am Anfang ist ein bisschen schwer sich reinzulesen , aber nach Paar Seiten die Schwierigkeiten sind verflogen und dank die Sprache wir können uns in die damalige Zeiten gut versetzen , auch die ruhige fast melancholische Atmosphäre macht das lesen zu einen Genuss. Wir fahren mit jungen Franz Meyer nach Paris und dann nach England, von die beiden Reisen wir lesen über fast jeder Tag was er erlebt hat und was ihn bewegt hat , aber was die wichtigste ist wir erfahren viel aus Politik , historischen Ereignissen und Trenden in Wirtschaft . Der Autor hat auch besondere Talente gezeigt beim Landschaft Beschreibungen, er schreibt sehr plastisch und mit viel Details. Herr Meyer schreibt auch viel über die Leuten, über die Charakteren, er vergleicht die Nationen und beschäftigt uns auch mit Mode. Für mich besonders schön waren die Jahresberichten , wo der Autor hat für uns alles zusammen schön gestellt - Politik, Wirtschaft, Familienereignisse , wir lesen auch viel über das Wetter und über Markt Preisen. Franz Meyer hat auf mich sehr sympathische Eindruck gemacht, er war ein junge , sehr gut erzogene  Mann welche konnte sich in jeder Situation gut benehmen, egal ob im Theater, beim Gala Dinner oder im Eisengießerei er hat überall gute Figur gemacht. Seine Familie war für ihn die oberste Priorität und das kann ich als Leser von seine Zeilen gut erkennen. Dank Sebastian Diziol wir können die schöne Manuskript lesen, staunen über die Vielfalt von die erwähnten Personen, erinnern uns auf die vielen historischen Fakten, schauen auf die wunderschöne Landschaften , teilnehmen in der Alltag von Franz Meyer und einatmen die 19 Jahrhundert  Atmosphäre. Große dank auch für die alle biografischen Daten und Übersetzung von die alten deutsche Wörter am Rande von die Seiten. Am Ende muss ich noch erwähnen dass im Buch finden sie auch Gedichte von Franz Meyer , schöne Bilder und Fotos, alte Mappen und Verzeihnisse mit alle Ausgaben in die fremden Länder, alle die Verzeihnisse sind im originellen Handschrift von Meyer dargestellt was verleiht den ganzen noch mehr Authentizität.

    Mehr
  • Leserunde zu "Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens" von Franz Simon Meyer

    Die ganze Geschichte meines gleichgültigen Lebens

    SebastianDiziol

    Was macht ein Leben aus? Was ist ein glückliches, was ein erfülltes Leben? Ändern sich im Laufe der Jahre die Antworten, die wir uns selbst in bangen oder heiteren Stunden auf diese Fragen geben? In den Tiefen eines Badener Stadtarchivs liegen gleichsam leuchtend zwei dicke, in rotes Halbleder gebundene Manuskripte. Manuskripte von überquellender Fülle, von großer sprachlicher Kraft und Schönheit. Sie halten zwar keine Antworten auf diese Fragen bereit, helfen uns aber auf einzigartige Weise, darüber nachzudenken. Sie sind verfasst von einem Mann, der sich selbst diese Fragen stellte, wieder und wieder, über 55 Jahre hinweg: Dem Handelsmann und Bankier Franz Simon Meyer (1799-1871) aus Rastatt/Baden-Baden. Seit seinem 16. Lebensjahr bis zu seinem Tod schrieb er einmal jährlich nieder, was ihn in den vorangegangenen zwölf Monaten bewegt hatte: all seine Hoffnungen und Träume, seine Freude und sein Leid, seine Freundschaften und seine Lieben, seine ganze Persönlichkeit, eben sein ganzes Leben. Franz Simon Meyer zeichnet ein Panorama des schillernden 19. Jahrhunderts. Seine Texte sind fesselnd wie ein historischer Roman. Meyer bringt uns zum Lachen, zum Nachdenken, seine Aufzeichnungen bewegen uns, betreffen uns und rühren uns zu Tränen. Wir begleiten den jungen Franz auf seinen Reisen nach Mailand, nach Paris und London, besuchen mit ihm die Salons und Museen, die Theater und Boulevards, die Häfen und Wirtshäuser der Großstädte, wandern mit ihm über die Alpen und sind mit ihm überwältigt vom Anblick industrialisierter Landschaften in Nordengland. Heimgekehrt nach Rastatt berichtet er von verheerenden Überschwemmungen, von politischen Erdbeben, von den Schicksalen seiner Familie, davon, wie er seine große Liebe ziehen lassen muss. Franz Simon Meyer hat ein Jahrhundertbuch verfasst –  Ein Buch über Zeit, über Identität, über das Streben nach Glück. Hier geht’s zur Leseprobe Ich habe das große Glück, diese Manuskripte bearbeiten und in drei liebevoll gestalteten, reich bebilderten Bänden herauszugeben. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mit mir auf die Reise geht in ein erleuchtetes Jahrhundert. Lasst uns gemeinsam die faszinierende Welt Franz Simon Meyers wieder auferstehen. Weitere Infos zum Buch Der Solivagus-Verlag, in dem der erste Band am 27. Oktober 2016 erscheint, verlost 10 Exemplare für den Start in die gemeinsame Leserunde. Ich würde mich freuen, wenn die Gewinner nicht nur an der Leserunde teilnehmen, sondern Rezensionen für das Buch auf Lovelybooks, auf Amazon und natürlich gerne auch auf anderen Plattformen verfassen.  Wenn Ihr mitmachen wollt, beantwortet einfach bis zum 23. Oktober eine der folgenden Fragen: Was macht für Euch ein Leben aus? Was ist für Euch ein glückliches, was ein erfülltes Leben? Glaubt Ihr, dass sich Menschen im 19. Jahrhundert andere Antworten auf diese Fragen gaben als wir heute?

    Mehr
    • 73
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks