Franz Werfel Eine blassblaue Frauenschrift

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Inhaltsangabe zu „Eine blassblaue Frauenschrift“ von Franz Werfel

Leonidas, aus kleinen Verhältnissen zum Sektionschef im Wiener Unterrichtsministerium aufgestiegen - nicht zuletzt durch die Ehe mit der reichsten Erbin der Stadt -, erhält im Herbst 1936 einen Brief von Vera Wormser. Die Tochter eines jüdischen Arztes, mit der er vor 18 Jahren, bald nach seiner Heirat, den 'einzigen echten Liebesrausch im Leben' erfahren hat, bittet ihn, einem Jungen zu helfen, der im nationalsozialistischen Deutschland nicht länger das Gymnasium besuchen darf. Dieser hochbegabte Mensch - kann, muß das nicht Leonidas' Sohn sein, 'nichtarisch' durch die Mutter? Hat den allseits Gesicherten die Wahrheit doch eingeholt? Sein Gespräch mit Vera nimmt eine so beschämende wie überraschende Wendung. (Quelle:'Audio-Kassette')

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