Franz Zeller Blutsbande

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Inhaltsangabe zu „Blutsbande“ von Franz Zeller

Mit einem skelettierten Kopf an der Angel haben die beiden Fischer am Leopoldskroner Weiher nicht gerechnet. Aber niemandem scheint der Kopf zu fehlen. Ein Fall für Franco Moll, Chefinspektor in der Abteilung „Leib und Leben“ der Salzburger Kriminalpolizei. Der alleinerziehende Vater kämpft nebenberuflich mit seinem 8-jährigen Sohn Felix und einem Karpfen in der Badewanne.
Zur selben Zeit sucht eine Osteuropäerin verzweifelt nach ihrer ver missten Schwester und einer Möglichkeit, als Illegale zu überleben.
Molls Kripo-Kollege Oberhollenzer kämpft derweil mit anderen Sorgen und opfert seinen Humor einer Krautsuppendiät. Der frischgebackene Jäger erwacht erst aus seiner Melancholie, als ein Wildschwein ein Leichenteil aus der Erde wühlt.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Franz Zeller

    Blutsbande

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2011 um 18:58

    Wem gehört der herrenlose Schädel? * "Moll und Pelegrini gingen auf den Fischer zu und schüttelten ihm die Hand. "Wie fischt man einen Kopf?", fragte Franco und blickte suchend über den Weiher. "Mit Blinker. Hab aus Bier getrunken bei Fischen. Einmal zu viel vielleicht. Da ist Blinker zu tief gesunken. Und dann: war wie schwerer Biss von Hecht. Ging aber dann viel leichter als erwartet. Hab gedacht: vielleicht ein kleiner Zander. War aber Plastiksack mit Kopf drin." * Franco Moll, Chefinspektor der Abteilung Leib und Leben der Salzburger Kriminalpolizei und seine Kollegen Oberhollenzer und Pelegrini haben alle Hände voll zu tun: Eine Frau meldet ihren Mann und ihre Tochter vermisst, und dann taucht auch noch dieser Kopf im Leopoldskroner Weiher auf... * Franz Zeller hat mit "Blutsbande" einen spannenden und undurchsichtigen Krimi geschrieben, der den Leser mit ganz besonderen Protagonisten besticht. Der Schreibstil des Autors ist angenehm locker und leicht zu lesen, so dass der Leser sich schnell mitten in den Ermittlungen und im Leben Franco Molls wiederfindet. * Die Örtlichkeiten und Geschehnisse beschreibt der Autor genauso authentisch, wie seine liebenswerten und manchmal auch etwas kauzigen Charaktere. * Das Ermittlertrio Moll, Oberhollenzer und Pelegrini sind gute Ermittler und bemüht die laufenden Fälle aufzuklären, doch ohne dabei ihre Menschlichkeit zu verlieren. Franco Moll hat neben seinem Job noch einen schtjährigen Sohn, um den er sich liebevoll kümmert, einen kranken Vater und eine interessante neue Nachbarin.Der kauzige und manchmal mürrische Oberhollenzer quält sich durch seine Krautsuppendiät und auch Pelegrini ist ein wunderbar ausgearbeiteter und amüsanter Charakter. Definitiv einprägsam! * Auf dem Cover sehen wir den Leopoldskroner Weiher im Herbst. Bunte Blätter schwimmen auf dem Wasser und über dem Schriftzug "Blutsbande" sehen wir einige Äste, an denen noch ein paar Blätter hängen. * Franz Zeller bindet in seinen Krimi auch wichtige Themen wie Organhandel und Armut in den Ostländern ein! Ein gelungener Krimi, den ich allen Freunden mörderischer Geschichten ans Herz legen möchte!

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Franz Zeller

    Blutsbande

    Streiflicht

    22. May 2011 um 21:41

    Der Krimi Blutsbande hat mir sehr gut gefallen! Ich habe ihn begeistert gelesen und danke Dir, Franz, dass ich ihn lesen durfte! EIn schönes Buch, ich werde mir demnächst den ersten Krimi um Chefinspektor Franco Moll und seinen Sohn Felix besorgen. Ich möchte doch zu gerne wissen, wie alles angefangen hat... Da ich im Moment aufgrund meines anstehenden Umzugs nicht so viel Zeit zum Lesen habe, musste ich gezwungenermaßen immer wieder Lesepausen einlegen. Das fand ich gar nicht gut, gerne hätte ich dieses tolle Buch in einem Rutsch gelesen. Der Kriminalpolizist wird so anschaulich und sympatisch dargestellt, dass man sich gut vorstellen kann, dass er tatsächlich existiert. Irritiert hat mich, dass ich nicht wusste, was mit Felix Mutter passiert ist und wer Alexandra ist. Aber wenn ich den ersten "Teil" gelesen habe, weiß ich das sicherlich auch. Besonders gut gefallen haben mir die einzeln eingestreuten Dialektworte, wie zum Beispiel Sackerl statt Plastiktüte - das macht die Geschichte so wunderbar authentisch und umso lesenswerter. Und so schön österreichisch. Ich war letzten Herbst in Wien und kurz vor Weihnachten möchte ich mit meiner Schwester eine Bekannte in Salzburg besuchen - darauf freue ich mich jetzt umso mehr! Diesen Roman zu lesen, war ein bisschen wie in den Urlaub nach Österreich zu fahren. Etwas seltsam fand ich auf Seite 71 die Aussage: "Aber hier lief man Gefahr, gelyncht zu werden, wenn man den Biestern eine auf den Pelz knallte." Das Wort Biester bezieht sich auf Fischreiher, aber die haben ja keinen Pelz.... :o) Aber vielleicht ist das auch eine Redensart, die ich nicht kenne. Wirklich gut gefallen haben mir die Namen, die zum Teil so gut passen! Zum Beispiel der Brigardier Gokl! Ich musste echt lachen, als der zum ersten Mal auftauchte. Er ist ja wirklich ein Gokl. :o) Da ich aus Bayern stamme, ist mir dieser Begriff geläufig, schade, dass es bestimmt nicht jeder Leser versteht. Gut ist auch die Namenswahl von Julia Frei und ihrer Mutter Helene Frei-Maurer. Erstens möchte Julia wirklich frei sein, zweitens ist ihre Mutter zwischen Tochter und Mann hin- und hergerissen und Frei-Maurer erinnert auch an die Freimaurer. Lustige Wortspiele, sowas mag ich gerne. Gerne mag ich auch, wenn am Anfang des Buches ein Prolog steht, der neugierig macht, dessen Sinn aber erst am Ende wirklich klar wird. Diesen Prolog, der den Titel August hat, fand ich wirklich gruslig. Gut gefallen hat mir auch, dass so viele verschiedene Geschichte am Ende glungen miteinander verwoben und zu einer geworden sind! Das ist toll! Das sind die beiden Schwester, von denen eine spurlos verschwunden ist, da ist der Kopf ohne Körper, da ist die mit ihrem Stiefvater verschwundene Julia (eine tolle Szene als sie wieder auftaucht und sich mit ihren Freundinnen auf dem Balkon trifft!) und nicht zu vergessen das Privatleben von Moll mit seinen Sohn, der Nachbarin und dem kranken Vater. Und dann sind da noch der krautsuppentrinkende Kollege und die Kollegin, die eine neue Kaffeemaschine kauft.... Dieses Buch kann man wirklich allen empfehlen, die gerne spannedes lesen und Österreich mögen. Ich freue mich schon auf Teil 1 und die hoffentlich noch folgenden Krimis!

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Franz Zeller

    Blutsbande

    horrorbiene

    22. May 2011 um 15:32

    Dieser Krimi ist mal etwas anderes: Zum einen spielt er in Österreich und hat dementsprechend einen österreichischen Kommissar, der dementsprechend redet. Sprich, das Buch enthält viele Mundartbegriffe, deren Sinn ich als Norddeutsche manchmal nicht wirklich entnehmen konnte, doch dafür versprühten sie umso mehr Charme. Dieser Aspekt ist auch nicht so gravierend, dass der Spaß am Lesen verloren geht, ganz im Gegenteil. Durch die Sprache und Beschreibungen wird ein – in meinen unwissenden Augen – authentisches Bild von Salzburg heraufbeschworen, das Vorfreude auf den nächsten Österreichurlaub macht. Der andere Aspekt, der für mich anders ist an diesem Buch, ist der, dass Inspektor Moll viele verschiedene Baustellen hat, um die er sich kümmert: den Fund der Leichenteile, das Verschwinden von Julia Frei und ihres Stiefvaters und dann ist da noch der Karpfen in der Badewanne und all die familiären Verpflichtungen. Viele Krimis haben eine Hauptermittlung und eine private Nebenhandlung des Ermittlers. Dieser hat zwei Hauptermittlungen und einige vielschichtige private Baustellen. Das zusammen ergibt einen Krimi, der dadurch wirkt, als sei er aus dem wirklichen Leben gegriffen und nicht konstruiert, wie so manch anderer, bei dem die Morde immer noch spektakulärer sind als im Vorgänger der Reihe. Zellers Schreibstil ist angenehm, flott und einfach zu lesen, so dass das Lesen von Blutsbande ein Selbstläufer ist und wirklich Freude bereitet. Auch Blutsbande ist ein Teil einer Reihe, zumindest gibt es einen Vorgänger mit Inspektor Moll: Herzlos. Diesen kenne ich bisher noch nicht, doch auch so hatte ich viel Freude beim Lesen von Blutsbande und hatte nie den Eindruck mir würde auf einem Gebiet Vorwissen aus dem ersten Band fehlen. Das einzige, was nicht (noch einmal?) berichtet wurde, ist, warum Franco Moll alleinerziehender Vater eines achtjährigen Sohnes ist. Wo ist die Mutter? Das war jedoch die einzige offene Frage. Franco Moll und seine Kollegen sind wirklich gut ausgearbeitete Figuren, die authentisch handeln, alle ihre eigenen Macken haben und dabei sympathisch bleiben. Von diesem Trio würde ich gern mehr lesen. Doch ich habe nicht verstanden, wieso bei der Österreichischen Polizei jemand so mit den Ermittlungen betraut wird und sich noch Praktikantin nennt. Nun, es scheint bei unseren Nachbarn doch etwas anders zuzugehen als hier in Deutschland. Oben habe ich noch die Nähe zur Wirklichkeit und seine Gründe gelobt, doch leider haben diese Gründe noch eine andere Wirkung: Durch diese Vielzahl von Handlungen bleibt leider die Spannung des Krimis etwas auf der Strecke. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass die Hauptermittlung zum Leichenteilfund so gar nicht vorwärtsging. Als dann diese endlich wirklich anlief kam auch mehr Spannung auf. Dieses Buch legt meiner Meinung nach den Schwerpunkt mehr auf Charakterentwicklung, als auf eine spannende actiongeladene Ermittlung. Doch das muss auch mal sein. Fazit: Die Charaktere machen dieses Buch zu einem wirklich gut lesbaren und authentischen Krimi mit viel österreichischem Flair und Charme. Auch wenn ich schon spannendere Krimis gelesen habe, ist dieses Buch dennoch empfehlenswert, da es den Eindruck macht aus der Wirklichkeit entsprungen zu sein und nicht konstruiert actiongeladen und aufgebläht.

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  • Wir lieben österreichische Krimis! Ihr auch?

    Tote nur nach Voranmeldung

    VeroG

    20. May 2011 um 18:08

    Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Franz Zeller

    Blutsbande

    verena83

    18. May 2011 um 10:47

    Als im Leopoldskroner Weiher ein skelettierter Kopf gefunden wird, nehmen Franco Moll – Chefinspektor bei der Salzburger Kriminalpolizei -, sein Krautsuppendiät-geplagter Kollege Oberhollenzer und die Praktikantin Martina Pelegrini sogleich die Ermittlungen auf. Diese erweisen sich jedoch als alles andere als einfach, denn der Kopf passt zu niemandem auf der Vermisstenliste. Darüber hinaus versuchen Moll, Oberhollenzer und Pelegrini außerdem noch herauszufinden, was mit Julia Frei und ihrem Stiefvater geschehen ist – denn die beiden sind plötzlich spurlos verschwunden. Und wäre das noch nicht genug, so wartet auch noch bei Franco Moll und seinem achtjährigen Sohn daheim ein Karpfen in der Badewanne auf seine Freilassung… In der Geschichte rund um Franco Moll habe ich mich buchstäblich zu Hause gefühlt. Nicht weil ich selbst in meinem Leben schon mit Mord oder dem Verschwinden einer Person konfrontiert gewesen bin… davon bin ich zum Glück bisher verschont geblieben und das bleibt hoffentlich auch so. Nein… da „Blutsbande“ größtenteils in meiner Heimatstadt Salzburg spielt und ich die Orte, die in dem Buch vorkommen, daher natürlich selbst kenne, konnte ich mich einfach wunderbar in das Geschehen hineinversetzen. Auch ansonsten hat mir die Geschichte sehr gut gefallen… da ich momentan eigentlich nicht der größte Krimi-Fan bin, war ich sehr begeistert, dass in „Blutsbande“ auch andere Aspekte – wie das Leben eines alleinerziehenden Vaters mit seinem Sohn beispielsweise – eine große Rolle spielen. Spannend fand ich darüber hinaus auch die Auflösung des Falles rund um die verschwundene Julia und ihren Stiefvater… irgendwie hatte ich mit einem anderem Ausgang der Geschichte gerechnet und war daher etwas überrascht. Auch die Aufklärung des Verbrechens bezüglich des im Weiher gefundenen Kopfes hat mich sehr begeistert. Obwohl mir doch schon relativ bald klar war, um wem es sich bei dem getöteten Menschen handelt, hielt die Lösung dieses 2. Falles doch auch noch einige unerwartete Wendungen bereit. Fazit: Alles in allem habe ich es sehr genossen „Blutsbande“ zu lesen und daher erhält das Buch von mir 4 von 5 Sterne.

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