Franz Zeller Sterben ist das Letzte

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Inhaltsangabe zu „Sterben ist das Letzte“ von Franz Zeller

Ein neuer Fall für Chefinspektor Franco Moll und seinen Kollegen Oberhollenzer Sanft fällt der erste Schnee auf den Salzburger Universitätsplatz, setzt den Türmen der barocken Kollegienkirche weiße Hauben auf – und bedeckt den Müllcontainer mit Uwe Marthalers Leiche. Marthaler war ein skrupelloser, eiskalter Geschäftemacher, der nicht nur seine Angestellten demütigte, sondern sich auch einer Reihe Mülldivern, die noch brauchbare Lebensmittel aus den Müllcontainern der Supermärkte holen, in den Weg stellte. Chefinspektor Franco Moll und Kollege Oberhollenzer haben bald mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist. Selbst Molls Nachbarin Melinda gerät unter Verdacht, und das, als Moll gerade zarte Bande der Liebe zu ihr knüpft. Eine neue Spur taucht erst auf, als es plötzlich zu tauen beginnt und der Schnee eine weitere Leiche freigibt. "Franz Zellers Figuren ... könnten Kultstatus erreichen, ähnlich dem Lemming von Stefan Slupetzky oder dem Brenner von Wolf Haas." (Wolfgang Weninger, www.krimicouch.de)

Für mich zu viel drumherum, wenig wirkliche, logische Momente, konnte mich nicht überzeugen

— Bücherwurm
Bücherwurm

Eine nette Unterhaltung für zwischendurch - wie Knoppers!

— JoKeplin
JoKeplin

sehr guter Krimi, gesellschaftskritisch packt er das Übel beim Namen

— dieFlo
dieFlo

Ein sehr guter Krimi mit ökopolitischen Hintergrund

— SaintGermain
SaintGermain

Ein spannender gesellschaftskritischer Salzburg-Krimi, der aber auch mit Humor punktet und sicherlich nicht mein letzter Krimi des Autors

— tinstamp
tinstamp

Gelungener Salzburg-Krimi mit sympathischen Ermittlern, Sozial- und Konsumkritik. Weiterzuempfehlen!

— Talitha
Talitha

Spannender Krimi mit einer starken Botschaft

— Bibliomarie
Bibliomarie

Überzeugender Kriminalroman mit einem sympathischen Ermittlerteam, der Lust auf mehr macht

— Matzbach
Matzbach

Ein „cosy mystery“ mit versteckten spitzen Zähnen, der belohnt, dass man ihn aufmerksam liest

— Lienz
Lienz

Franz Zeller schafft es wunderbar, das brandaktuelle Thema der Lebensmittelverschwendung & Fitnesswahnsinn in einen Krimi zu verpacken!

— kassandra1010
kassandra1010

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  • Leserunde zu "Sterben ist das Letzte" von Franz Zeller

    Sterben ist das Letzte
    frenkie

    frenkie

    Liebe LesefreundInnen, vor kurzem ist mein vierter Salzburg-Krimi „Sterben ist das Letze“ bei Knaur erschienen. Wie schon das letzte Buch möchte ich auch diese Geschichte wieder in einer Leserunde mit euch diskutieren. Hier ein Ausschnitt aus einer orf.at-Rezension, damit ihr wisst, was euch erwartet: ==Skurril-witziger Krimi mit Tiefgang == Der abgetrennte Finger auf dem Sushiband verheißt Marthaler nichts Gutes. Er wird zum Opfer seiner unbändigen Gier werden. Auf der anderen Seite steht ein junger Träumer, der seine Nahrungsmittel aus dem Müll taucht und so die Welt vor Turbokapitalismus und prekären Arbeitsverhältnissen retten will. In seinem vierten Salzburg-Krimi rund um Franco Molls Ermittlergruppe bildet Franz Zeller die Problemzonen unserer Gesellschaft ab und versinkt dennoch nicht in Trübsinn. Die plastisch gezeichneten Figuren leben im Thriller-Ambiente ihre eigenen Nöte aus, vom Kampf gegen das Übergewicht bis hin zur Sehnsucht nach einem Partner. Und das Ganze spielt im idyllischen Salzburger Winter. Droemer-Knaur stellt 15 Bücher, entweder als Taschenbuch oder E-Book (epub-Format), für die Leserunde zur Verfügung. Wer mit dem Thema etwas anfangen kann und gerne mitmachen möchte, möge sich bitte bis 22. Dezember hier oder über das Kontaktformular auf meiner Webseite www.franzzeller.at bewerben. Natürlich freue ich mich im Anschluss an die Leserunde über Rezensionen auf jedweden Plattformen. Die Bücher werden ab dem 7. Jänner verschickt, seid also nicht böse, wenn ihr „Sterben ist das Letzte“ erst 2016 erhaltet. Die Leserunde startet ca. am 15. Jänner und geht bis Ende Jänner. Bis dahin habe ich dann auch die Etappen der Leserunde in Lovelybooks eingetragen. Momentan ist im Job leider die Hölle los, auch wenn das gar nicht adventlich klingt…

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    • 504
  • mittelmäßig

    Sterben ist das Letzte
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    06. March 2016 um 03:22

    "Sterben ist das Letzte" von Franz Zeller hat mich sehr überrascht. Ich dachte, ich lese einen Salzburger Krimi mit gesellschaftlicher Kritik, gelesen habe ich ein Mischmasch aus komischer Trivialkomödie, versuchter Gesellschaftskritik und halbherzigem Krimi. Für mich stehen beim Krimi immer noch Mord, Motiv und Ermittlung im Vordergrund, dabei achte ich auf Logik, Raffinesse und Spannung, bzw. Irreführung. Hier lernte ich ein Abkömmling des üblichen Krimis kennen. Im Vordergrund stehen Probleme und Familienleben der Ermittler, Mülldiebstahl und Lebensmittelvernichtung. Mord und Ermittlung passieren eher nebensächlich und halten einer genaueren Nachfrage nicht stand. Dies unter fiktiver Freiheit des Autors abzulegen, das lässt mich frustriert und unbefriedigt zurück. Ich lese selten Krimis, aber wenn, dann möchte ich gerne eine logische und wahrheitsnahe Ermittlung erleben mit Mord und Mordmotiven, die schlüssig und nachvollziehbar sind. Abgesehen davon fand ich die vorgestellten sozialen Probleme der Salzburger Gesellschaft eher peinlich als fundiert, erwachsene Menschen, die im Müll wühlen, um Lebensmittel zu stehlen, die dies aus Hungersnöten nicht brauchen, sondern es eher als Sport betreiben, werden durch ihr Verhalten weder den Welthunger, noch die Umweltschädigung der Lebensmittelproduktion beseitigen oder verbessern. Es ist eine Straftat, die um so lächerlicher wird, als Polizisten sich daran beteiligen unter dem Vorwurf der falschen Politik. Abgesehen davon, dass Welthunger und Umweltprobleme, verursacht durch Lebensmittelproduktion und Transporte, zwei komplett unterschiedliche Äste eines Baumes sind, spricht dieses Kuddelmuddel für den allgemeinen Tenor des Krimis. Mir konnte es nicht genügen, ich fand es enttäuschend. 3 gute Sterne für einen Krimi, aus dem man deutlich mehr hätte machen können.

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  • Eine nette Unterhaltung für zwischendurch - wie Knoppers

    Sterben ist das Letzte
    JoKeplin

    JoKeplin

    21. February 2016 um 16:52

    Als Einstieg dient ein großkotziger Unsympath, welcher bedroht wird: Allein in einer Sushibar gleitet der Zeigefinger als Häppchen an ihm vorbei - die Idee ist nicht neu, kommt aber dennoch immer wieder gut. Es scheint seltsam, dass dieser Strang einfach im Sande verläuft...bis zum Ende, wo die LeserIn erfährt, dass es der Finger des Geschäftspartners von dem Kapitalisten Marthaler ist.  Der Krimi kommt gesellschaftskritisch daher, scheint mir dabei aber völlig klischeehaft (man denke an den barfüßigen stinkenden Investmentbanker, an den richtig unsympathischen Ermordeten und den gutmenschenhaften Mülltaucher) und eindimensional. Der Krimi ist gut, flüssig und witzig geschrieben. Das Ermittlerteam ist sympathisch.

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  • klare Leseempfehlung

    Sterben ist das Letzte
    dieFlo

    dieFlo

    21. February 2016 um 11:51

    Salzburg im Winter - eine Leiche wird gefunden, es ist Maximilian Marthaller. Ein Unternehmer der bereit gewesen war über Leichen zu gehen, nur um Erfolg zu haben, dem das Herz fehlte. ihm weint keiner eine Träne nach .... doch wer steckt hinter diesem Mord? Wer der vielen Verdächtigen hatte das Motiv?  Die Ermittlungen beginnen und plötzlich ist da eine zweite Leiche - was hat das zu bedeuten? Wo ist der Zusammenhang?  Mit Charakteren die zum Anpacken realistisch sind hat mich Franz Zeiler als Thrillerfan mit seinem Krimi total überzeugt. Die Ermittler haben Ecken und Kanten, es gibt Einblicke ins Privatleben und sie wurden mir dadurch sofort sympathisch. Da der Autor mit dem Hauptthema, der Lebensmittelverschwendung ein aktuelles Thema aufgreift und die Verwertung/ Vernichtung  dieser angreift, macht er mit seinem Krimi auf ein Stück Gesellschaftsproblem aufmerksam und hat mich überzeugt. Man kann ein aktuelles Thema in einen Krimi einbinden und es spannend gestalten: dies ist der Beweis. Immer wieder habe ich als Leser Spuren und Hinweise gesucht, den Täter vermutet zu kennen  und am Ende das Buch mit einem guten Gefühl zugeschlagen.Fazit;klare Leseempfehlung@dieflo

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  • Ein Salzburg-Krimi

    Sterben ist das Letzte
    SaintGermain

    SaintGermain

    19. February 2016 um 09:28

    Zum Cover: Die Bücher des Autors unterliegen diesem Coverstil, der aber auch sehr gut passt. Die düstere Stimmung ist stimmig bei einem Krimi. Zur Story: Die Protagonisten sind sehr gut ausformuliert. Auch wenn man keinen vorherigen Krimi des Autors gelesen hat, kann man die Charaktäre der Personen sehr gut einschätzen. Jeder hat seine speziellen Eigenheiten und kleinen Fehler. Das finde ich sehr gut in einer Geschichte, denn da kann man richtig mitleben.  Am Anfang fand ich mich nicht gleich in der Story zurecht, denn es spielen viele verschiedene Szenerien parallell. Bald aber schon ergeben die vielen Namen ein stimmiges Bild und man kann die Zusammenhänge besser erkennen. Der Spannungsaufbau und Erhalt sind gut gelungen und auch das Thema rund um den Mord ist sehr aktuell und wird aber immer wieder unter den Teppich gekehrt. Das Thema ist der Umgang mit unseren Nahrungsmitteln und welche grausame Verschwendung damit betrieben wird.  Fazit: Ein sehr guter Krimi mit bester Thematik, anfangs vielleicht ein wenig verwirrend. 

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  • Spannung, Humor und jede Menge Salzburg

    Sterben ist das Letzte
    Athene100776

    Athene100776

    09. February 2016 um 10:41

    Im Winter wird die Leiche von Maximilian Marthaler in einem Müllcontainer gefunden. Dem skrupellosen Jungunternehmer, der in seinem Leben über Leichen ging, um seine Ziele zu erreichen, weint kaum jemand eine Träne nach, eher wird es als gerechte Strafe angesehen. Chefinspektor Franco Moll und seine Kollegen haben eine Menge zu tun, denn so viele Verdächtige und vielversprechende Spuren gab es selten. Doch wer ist der Mörder? Und was hat die zweite Leiche mit dem Ganzen zu tun, die sich bei Tauwetter offenbart. Der Krimi spielt in Salzburg, was mir sehr gut gefiel, denn durch die lokalen und bekannten Orte, bekam der Krimi für mich eine noch tiefer Bedeutung. Die Charaktere sind sehr real dargestellt und deren Zusammenspiel passt hervorragend zusammen. Die Ermittler, in privates Umfeld , sowie ihre Ecken und Kanten, waren mir als Leser sofort sehr sympathisch und ich konnte mich gut in ihre Lage versetzen. Ebenso wurde der Tote als unsympathisch , skrupellos und gemein dargestellt, was dem Autor sehr gut gelungen ist. Ich muss sagen, als Leser habe ich dem Opfer auch keine Träne nachgeweint. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass der Autor die allgegenwärtige Situation der Lebensmittelvernichtung so hervorragend in den Krimi eingebaut hat. Lebensmittelverschwendung, wie ihn viele von uns betreiben, vielleicht nicht so im großen Stil wie Lebensmittelgeschäft, wenn man sich jedoch selber mal vor Augen führt, was immer im Müll landet, erschreckt man.  Ich selber habe für mich neue Wege und Überlegungen angestrebt, neben der Krimihandlung ist diese Geschichte etwas, was wachrüttelt und aufmerksam macht. Dieser Krimi ist ganz klar eine Leseempfehlung für alle, die  die Augen vor Gesellschaftsproblemen und Konsumverhalten nicht verschließen. 

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  • Der Tote im Müllcontainer

    Sterben ist das Letzte
    tinstamp

    tinstamp

    Darum geht's: Als die Leiche von Max Marthaler in einem Müllcontainer gefunden wird, gibt es kaum jemanden, der dem unsympathischen und skrupellosen Unternehmer eine Träne nachweint. So haben Franco Moll, Martina Pelegrini und Kollege Oberhollenzer jede Menge Verdächtige und viele Spuren.....fast zu viele. Denn Marthaler kannte nur einen Weg: rücksichtlos nach oben.... Meine Meinung: Ich liebe Österreich-Krimis und "Sterben ist das Letzte" ist bereits mein zweiter Salzburg-Krimi dieses Jahr. Im Moment stecke ich auch noch in einem österreichischen Thriller, der in Linz spielt....also das wird wohl ein rot-weiß-rotes Jahr für mich werden =) "Sterben ist das Letzte" ist bereits der vierte Fall des Ermittlerteams Moll, Peligrini und Oberhollenzer...für mich allerdings das erste Buch des Autors Franz Zeller. Man hat jedoch keinerlei Schwierigkeiten hier einzusteigen und lernt das Ermittlungstrio sehr schnell besser kennen und lieben. Alle drei sind sympathische Protagonisten, authentisch und aus dem Leben gegriffen. Als ein abgetrennter Zeigefinger am Running Sushi Band genau vor Max Marthaler anhält, ist sich der Jungunternehmer sicher, dass dies "ein Fingerzeig" für ihn sein soll. Seit kurzem fühlt sich Marthaler nämlich bedroht. Feinde hat er genug, denn der Juniorchef einer Reinigungsfirma ist ein Ekelpaket sondergleichen. Als er tatsächlich tot in einer Mülltonne gefunden wird, ist die Anzahl der Verdächtigen groß. Seine Angestellten, insbesonders Frauen, behandelt er wie den letzten Dreck, Mülldivern vernichtet er böswillig die Lebensmittel, Vaterschaftstests und Universitätsdiplome werden gefälscht und in Geldspekulationen ist er auch verwickelt. Da wundert es den Leser nicht, dass unser Ermittlerteam alle Hände voll zu tun hat. Der Krimi hat neben dem Mord einige interessante Themen zu bieten. Im Vordergrund steht die Verschwendung von Lebensmitteln und unser Konsumverhalten. Mit den Mülldivern, die der Autor hier beschreibt, hat er persönlich Bekanntschaft gemacht und hat diese auch selbst begleitet. Im Buch bringt uns Julian, ein freischaffender Journalist und Anführer der Mülltaucher das Problem näher. Während seine Gruppe nächtens von einem Kaufhausmüllcontainer zum nächsten pilgert, um noch nicht abgelaufene Lebensmittel für Notdürftige zu stehlen, schlemmen zur selben Zeit diverse Politiker und Unternehmer in der Alten Residenz beim barocken Buffet. Die Einstellung der Priviligierten gegenüber den sozial Schwachen wird hier besonders hervorgehoben, ohne den belehrenden erhobenen Zeigefinger. Das Thema wird auch immer wieder in die Kriminalhandlung miteingewoben und führt wie ein roter Faden durch die Geschichte. Neben den sozialkritischen Themen gibt es jede Menge Verdächtige und in der Relation genau umgekehrt kaum handfeste Indizien und Beweise. So ist die Jagd nach dem Täter zu jeder Zeit spannend und rätselhaft. Einige überraschende Wendungen lassen den Spannungsbogen kontinuierlich ansteigen, der Aufbau und die Auflösung sind am Ende logisch und stimmig. Schreibstil: Die Kapitel sind relativ kurz gehalten. Der  Perspektiven und Personenwechsel erhöht das Tempo des Krimis. Der regionale Touch kommt ebenfalls nicht zu kurz. Das verschneite Salzburg während der Adventzeit bildet einen wunderbaren Hintergrund und die bildhaften Beschreibungen der Altstadt lässt mein österreichisches Herz höher schlagen ;) Die Charaktere sind allesamt wunderbar beschrieben und aus dem Leben gegriffen. Der Humor kommt hier auch nicht zu kurz, vorallem die treffenden Kommentare von Molls Sohn Felix haben mich sehr oft zum Lachen gebracht. Auch der übergewichtige Oberhollenzer, den Peligrini kurzerhand auf Diät setzt und ihn bei einer Partnervermittlung anmeldet, hat für viele Lacher meinerseits gesorgt. Fazit: "Sterben ist das Letzte" ist ein spannender gesellschaftskritischer Salzburg-Krimi, der aber auch mit Humor punktet und sicherlich nicht mein letztes Buch des Autors ist. Band 3 werde ich mir demnächst kaufen....

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    • 4
  • Gelungener Salzburg-Krimi mit Sozial- und Konsumkritik

    Sterben ist das Letzte
    Talitha

    Talitha

    30. January 2016 um 16:22

    Zum Inhalt: Maximilian Marthaler, Sohn und Nachfolger des Marthaler Imperiums von Firmen in Salzburg fühlt sich zu Recht bedroht, als im Sushi-Restaurant ein abgetrennter Finger übers Essensband fährt, Gestalten um sein Haus schleichen und dieses schließlich mit Drohungen versehen wird. Der Ermittler Franco Moll, sein Kollege Oberhollenzer und die neue Chefin, die Wienerin Pelegrini haben bald einen Fall auf der Wache, als eine Leiche in einer Mülltonne gefunden wird, eben jener Marthaler, der sich mit sozialdarwinistischen Aussprüchen und überheblichem, rassistischem und frauenverachtendem Verhalten bei vielen Leuten vorher so richtig unbeliebt gemacht hatte. So haben auch mehrere Personen ein Motiv für einen Motiv, viel Arbeit für das Ermittlerteam... Der Krimi behandelt neben der Krimihandlung, mit dieser verflochten und auch nebenher, eine Sozial- und Konsumkritik, was dem Buch eine gewisse Tiefe gibt, ohne dabei ständig den Zeigefinger zu erheben. Besonders die Lebensmittelverschwendung und die Einstellung der Priveligierten und Reichen den Armen und sozial Schwachen werden hier behandelt, was mir sehr gefallen hat, da mich diese Themen sehr interessieren und ich sie für wichtig halte.  Der Erzählstil ist dabei dem Inhalt angemessen, leicht zu lesen, aber nicht oberflächlich. Ebenso sind die Figuren gut ausgestaltet und überzeugend in ihren Ansichten und Motivation. Das Element des Regionalkrimis, Salzburg, kommt ebenfalls gut zur Geltung, indem die Stadt und ihre Bewohner gut beschrieben werden.  Mein Fazit: Absolut positiv, ein gelungener Krimi, der mir sehr gefallen hat und den ich daher jedem weiterempfehlen kann. :-)

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  • Sterben das Letzte

    Sterben ist das Letzte
    Simi159

    Simi159

    28. January 2016 um 11:05

    Max Marthaler, der Besitzer einer Salzburger Reinigungsfirma hat Angst. Irgendjemand verfolgt ihn, hinterläßt Botschaften im Schnee und droht ihm mit einem abgetrennten Fingern, der Marthaler in einem Sushi-Restaurant serviert wird. Wovor hat er Angst? Marthaler hat zwar Angst, doch diese Angst hintert ihn nicht daran sich unethisch und wie ein richtiges Ekel seinen Mitarbeitern gegenüber zu verhalten. Hauptsache er macht ein Geschäft. Auch die Mülltaucher, die immer wieder bei seinen zu reinigenden Gebäuden auftauchen, versucht Marthaler mit unkonventionellen Mitteln loswerden. Keine 24 Stunden, nach der Warnung mit dem Finger ist er Tod. Abgelegt in einem Müllcontainer. Niemand scheint Marthalers Tod so recht zu bedauern und so hat das Ermittlerteam um Franco Moll erst mal mehr Fragen und Verdächtige als Lösungen. Viele das Verdächtigen hätten ein Motiv gehabt, denn Marthaler war in mehr unsaubere Geschäfte verwickelt, als es auf den ersten Blick scheint. Fazit: Der Autor, Frank Zeller, hat einfach ein Händchen für aktuelle Themen und wie man diese interessant in einem Krimi verpackt. Mit Leichtigkeit und Witz steigt man als Leser in die Geschichte ein, dessen Haupthemen, Verschwendung, Gier und Moral sind. Vor allem die Verschwendung kommt in vielen Facetten in der Geschichte vor, ohne, dass man als Leser das Gefühl hat, dass der Autor einen bekehren möchte. Eher regt es zum nachdenken an, mal das eigene Konsum- und Wegwerfverhalten zu überdenken. In kurzen, knappen Kapiteln lernt man nicht nur das Opfer sehr gut kennen, sondern auch seine Widersacher und die weiteren Verdächtige. Marthaler mag man nicht, denn er ist ein echter Fiesling, der seine Mitarbeiter schikaniert und demütigt, sowie die Wahrheit zu seinen Gunsten biegt. Durch die Kürze der Kapitel, in denen es auch meist noch einen Perspektiv- und Personenwechsel gibt, gewinnt die Geschichte schnell an Fahrt, die auch bis zum Ende des Buches nicht abnimmt. Zudem gibt es eine Reihe von Wendungen, die weitere Facetten und Verdächtige auftun. Die Charaktere sind gut beschrieben und man mag die Person direkt oder auch nicht. Alle, wirken authentisch und lebensnah. Vor allem das Ermittlerteam um Franco Moll mag man sofort, denn es ist eine bunt gemischte Truppe, die teilweise nicht zimperlich miteinander umgeht. Das verpasst dem Krimi eine lustige Komponente, ohne zu klamaukig oder albern zu werden. Auch dass Franco persönlich in den Fall verwickelt ist, gibt der Geschichte einen realistischen Touch. Mir hat dieser Fall wieder sehr gut gefallen und war leider viel zu schnell zu Ende. Ich hoffe das Salzburger Team ermittelt bald wieder. Von mit gibt es 5 STERNE.

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  • Spannung, Lokalkolorit und Humor - perfekte Krimimischung

    Sterben ist das Letzte
    tweedledee

    tweedledee

    Klappentext: "Ein neuer Fall für Chefinspektor Franco Moll und seinen Kollegen Oberhollenzer Sanft fällt der erste Schnee auf den Salzburger Universitätsplatz, setzt den Türmen der barocken Kollegienkirche weiße Hauben auf – und bedeckt den Müllcontainer mit Uwe Marthalers Leiche. Marthaler war ein skrupelloser, eiskalter Geschäftemacher, der nicht nur seine Angestellten demütigte, sondern sich auch einer Reihe Mülldivern, die noch brauchbare Lebensmittel aus den Müllcontainern der Supermärkte holen, in den Weg stellte. Chefinspektor Franco Moll und Kollege Oberhollenzer haben bald mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist. Selbst Molls Nachbarin Melinda gerät unter Verdacht, und das, als Moll gerade zarte Bande der Liebe zu ihr knüpft. Eine neue Spur taucht erst auf, als es plötzlich zu tauen beginnt und der Schnee eine weitere Leiche freigibt." "Sterben ist das Letzte" ist schon der vierte Fall für das sympathische Salzburger Ermittlerteam um Franco Moll. Die Ermittler waren mir aus dem letzten Teil noch gut bekannt, ich war auf den neuen Fall schon sehr gespannt. Diesen Krimi würzt der Autor mit einer Portion Gesellschaftskritik, neben der Krimihandlung packt er das Thema Umgang bzw. die Verschwendung von Nahrungsmitteln an. Franco Moll, sein Kollege Oberhollenzer und Martina Pelegrini haben bei diesem Fall alle Hände voll zu tun, denn der Tote war vorsichtig ausgedrückt ein Unsympath schlechthin, der sich nicht nur bei seinen Mitarbeitern unbeliebt gemacht hat. Mögliche Täter gibt es einige, es ist ein Fall bei dem man als Leser wunderbar miträtseln kann wo das Tatmotiv zu suchen ist und wer als Täter infrage kommen könnte. Die Charaktere sind wunderbar skizziert, lebensecht und humorvoll. Sie sind für mich noch plastischer geworden, was auch daran liegt, dass das Privatleben nicht zu kurz kommt. Vor allem Martina hat mir in diesem Teil gefallen, ich liebe ihren Humor, sie ist gewitzt und nicht auf den Mund gefallen. Franco verliebt sich und Oberhollenzer geht mit Martinas Hilfe sein Gewichtsproblem an. Motivation dazu bekommt er durch die Anmeldung bei einem Partnervermittlungs-Portal. Franz Zeller bietet in seinem Krimi wieder viel Atmosphäre und Salzburger Lokalkolorit, einige Örtlichkeiten kenne ich und habe es genossen sie in der Lektüre wieder vor Augen zu haben. Dazu eine Prise Humor und das Thema Lebensmittelverschwendung machen den Krimi für mich zu einem lesenwerten Pageturner, den ich nur empfehlen kann. Fazit: Ein Salzburg-Krimi mit viel Lokalkolorit, einer spannenden Handlung und einem überaus sympathischen Ermittlerteam. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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    • 2
  • Fesselnder Salzburg-Krimi

    Sterben ist das Letzte
    esposa1969

    esposa1969

    25. January 2016 um 21:21

    Klappentext: Ein neuer Fall für Chefinspektor Franco Moll und seinen Kollegen Oberhollenzer Sanft fällt der erste Schnee auf den Salzburger Universitätsplatz, setzt den Türmen der barocken Kollegienkirche weiße Hauben auf – und bedeckt den Müllcontainer mit Uwe Marthalers Leiche. Marthaler war ein skrupelloser, eiskalter Geschäftemacher, der nicht nur seine Angestellten demütigte, sondern sich auch einer Reihe Mülldivern, die noch brauchbare Lebensmittel aus den Müllcontainern der Supermärkte holen, in den Weg stellte. Chefinspektor Franco Moll und Kollege Oberhollenzer haben bald mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist. Selbst Molls Nachbarin Melinda gerät unter Verdacht, und das, als Moll gerade zarte Bande der Liebe zu ihr knüpft. Eine neue Spur taucht erst auf, als es plötzlich zu tauen beginnt und der Schnee eine weitere Leiche freigibt. Leseeindruck: Mit "Sterben ist das Letzte" von Autor Franz Zeller liegt uns hier nach drei vorherigen nun ein weiterer Salzburg-Krimi vor, in dem Chefinspector Franco Moll und sein Kollege Oberhollenzer ermitteln. Schon vom ersten Abschnitt an lernen wir das spätere Opfer kennen, den Geschäftemacher Maximilian Marthaler, der sich im Laufe der weiteren Kapitel zu einem wahren Ekelpaket entpuppt, entwürdigend mit Menschen um ihn herum umspringt und schwupp-di-wupp hat man jede Menge Tatverdächtiger, denen man es noch nicht einmal verübeln könnte, dass diese Marthaler alles andere als wohlgesonnen sein könnten. Und so landet dieser auch prompt ermordet in einem dieser Müllcontainern, in denen sonst noch brauchbare Lebensmittel verschwenderisch landen. Das ruft das Salzburger Ermittlerteam auf dem Plan und bei der Anzahl an Feinden sind diese schwer beschäftigt.... Normalerweise ist gleich einer zu Beginn eines Krimis tot und man lernt rückwirkend seinen Charakter kennen und wer alles etwas gegen diesen hätte haben können. Hier erlebt man diesen noch zu Lebzeiten, wie er leibt und lebt, und als er dann stirbt, kennt man ihn und seine evtl. Widersacher bereits. Besonders hervorheben möcht eich den Salzburger Lokalkolorit. Nicht nur die vielen Örtlichkeiten die man geistig bereisen kann, sondern auch die örtlichen Ausdrucksweisen bereichern diesen Krimi ungemein. Die insgesamt 55 Kapitel, verteilt auf 231 Seiten waren angenehm kurz und fesselnd und in augenfreundlich großer Schrift verfasst. Ich habe diesen Krimi von der ersten bis zur letzten Seite genossen, habe selten so viele Verdächtige und so wenig handfeste Indizien gefunden wie hier und habe mich allerbestes unterhalten gefühlt. Somit vergebe ich 5 von 5 Sternen! @esposa1969

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  • Curryzutaten aus dem Mistkübel

    Sterben ist das Letzte
    Lienz

    Lienz

    Ein „cosy mystery“ mit versteckten spitzen Zähnen, der belohnt, dass man ihn aufmerksam liest Inhalt: Der junge Unternehmer Marthaler wird tot im Müll gefunden. Und das nach der Nacht des Zombie-Walk, an dem auch jemand teilnahm, dessen Emotionen hohe Wellen schlugen. Marthaler war ein Ekel. Er hat zweifelhafte Geschäfte getätigt. Er hat Verantwortung verleugnet. Das hat jemanden sehr, sehr verärgert. Und welche Beziehung hatte Marthaler zu den sog. Mülltauchern, die aus den Müllcontainern von Supermärkten die noch verwertbaren Lebensmittel stehlen? Können die drei Ermittler Franco Moll, Martina Pelegrini und Oberhollenzer den Täter schnell dingfest machen? Erst einmal taucht allerdings ein weiterer toter Körper auf … Figuren: Die am besten gezeichnete Figur des Oberhollenzer muss man einfach mögen. Ermittler Moll ist ein sympathischer Kerl. Hinweise auf ein Trauma aus einem früheren Fall machen neugierig, auch die Vorgänger der Reihe um das Salzburger Ermittlerteam zu lesen. Besonders gelungen sind zwei Nebenfiguren: der Teenager Niklas und das kleine Mädchen Maja. Sie bringen eine herzliche Wärme in die Handlung. Thematik: Die Verschwendung von Lebensmitteln ist Kernthema neben den Ermittlungen. Dieses Thema wird dem Leser über eine der Hauptfiguren nahegebracht und fügt sich nahtlos in die Krimihandlung ein. So transportiert der Krimi unauffällig eine dem Autor wichtige Thematik. Denn die Art der Darstellung regt zum Nachdenken an ohne zu belehren. Handlung: Die große Stärke der Handlung ist ihre auf Logik basierende Nachvollziehbarkeit. Dazu erwarten den Leser zwei Überraschungen, die dem Krimi Pep verleihen. Immer wieder blitzt Humor zwischen den Zeilen hervor mittels lustiger Dialoge zwischen den handelnden Figuren. Sprache und Erzählperspektive: Dies ist der eine Punkt, der mir weniger zusagt. Gewisse Sprachbilder bleiben für mich nicht nachvollziehbar. Auch die Art, statt des Namens einer Person z.B. „Mittvierziger“ zu sagen, ist nicht so mein Ding. Für mich schafft dies zu große Distanz zu den Figuren. Ebenso mag ich persönlich die zwischen auktorialer und personaler Perspektive wechselnde Erzählweise nicht sehr gern. Klappentext: Wie häufig der Fall ist, decken sich Klappentext und Inhalt leider nicht besonders gut. Hier ist der Verlag gefragt. Fazit: Ein logisch aufgebauter Krimi mit sympathischen Ermittlern, einem Schuss Humor und Wärme zu einer aktuellen Thematik. Leseempfehlung!

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    • 3
  • Gesellschaftskritischer und spannender Krimi

    Sterben ist das Letzte
    yari

    yari

    24. January 2016 um 21:15

    Im verschneiten Salzburg wird eines Tages die Leiche von Maximilian Marthaler, einem gewissenlosen und rücksichtlosen Geschäftsmann gefunden. Marthaler setzte nicht nur seine Angestellten herab, er behinderte auch die "Mülltaucher", eine Gruppe, die vehement gegen Lebensmittelverschwindung protestiert, und nachts noch brauchbare Lebensmittel aus den Mülltonnen der Supermärkte fischen, in ihrer Arbeit. Franco Moll, der Chefinspektor, sowie seine Kollegen Oberhollenzer und Martina Pelegrini sehen sich einer Vielzahl von Verdächtigen gegenüber. Erst als Tauwetter einsetzt,und eine weitere Leiche freigegeben wird,  können sie einer neuen Spur nachgehen.... "Sterben ist das Letzte" ist ein toller gesellschaftskritischer Krimi, der sich flüssig lesen lässt, und es an Atmosphäre und Humor nicht mangeln lässt. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich, und der Plot ist sehr gut durchdacht. Die Charaktere sind sehr detailliert und authentisch gezeichnet. Marthaler, das Mordopfer, ist ein richtiges Ekel, der überaus eigennützig und skrupellos ist. Franco Moll ist ein sympathischer Mann, der noch mit Ereignissen aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Außerdem ist er alleinerziehender Vater des 10jährigen Felix, einem pfiffigen Kerlchen, der immer den passenden Kommentar bereit hat. Oberhollenzer sein Kollege, ist ein Bär von einem Mann, und bringt den Leser immer wieder zum Lachen. Von Martina Pelegrini, einer netten und zielstrebigen jungen Frau, wird er beim Abnehmen und bei der Frauensuche unterstützt. Auch andere Personen, wie Niklas oder Julian sind sehr gut charakterisiert. Besonders gut hat mir an diesem Krimi die Gesellschaftskritik zum Thema Lebensmittelverschwendung gefallen. Dieses Thema wurde sehr gut durch verschiedene Aspekte in die Handlung eingebracht, und hat zum Nachdenken angeregt. Wunderschön waren die Beschreibungen des verschneiten,  winterlichen und vorweihnachtlichen Salzburgs, die eine tolle Atmosphäre aufkommen ließen. "Sterben ist das Letzte" hat mich auf einem sehr hohen Niveau spannend, scharfzüngig und humorvoll unterhalten. Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.

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  • ...schräg und kritisch

    Sterben ist das Letzte
    twentytwo

    twentytwo

    Rezension Ziemlich schräg geht es schon zu, in dem Kommissariat der Kripo Salzburg von Moll und seinen Kollegen. Dies hat allerdings keine Auswirkung auf die Ermittlungsquote und so kann man sich getrost nebenbei auch um die eigenen Belange kümmern. Persönliche Probleme hat schließlich jeder und wenn einem unverhofft ein Kollege/in unter die Arme greift, kann dies eigentlich nur fördernd wirken.Es wird aber trotzdem fieberhaft ermittelt, denn auch wenn das Mordopfer ein richtiges Ekelpaket war und ihm im Grunde genommen keiner hinterhertrauert, muss der Fall aufgeklärt und der Mörder überführt werden. Die Ermittlungsarbeiten geben den Kommissaren genügend Zeit und Raum sich kritisch mit der Gegenwart auseinanderzusetzten und so kommen etliche brisante Themen zur Sprache, die sich aus dem Fall ergeben. Fazit Ein Krimi der nicht nur Spass macht, sondern auch zum Nachdenken anregt. So werden nicht nur facebook, WhatsApp und andere Errungenschaften der modernen Kommunikation kritisch betrachtet, sondern auch vieles andere über das man sich aus Gewohnheit meist keine Gedanken mehr macht.

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    • 2
  • Das Leben ist eine Verschwendung!

    Sterben ist das Letzte
    kassandra1010

    kassandra1010

    Ausgerechnet Marthaler landet tot in einer Mülltonne mitten in der Innenstadt Salzburgs. Das Ermittler-Team der Abteilung Leib und Leben rund um Franco Moll hat genug Verdächtige, denn der Tote war der wirklich mieseste Geschäftsmann in der Salzburger Gegend. Ein Motiv jagd das nächste und während Marthaler in reinster Verschwendung lebte, ziehen Nachts reihenweise Fooddumper und Lebensmittelretter von Kaufhausmülltonnen zu Kaufhausmülltonnen und arbeiten für den guten Zweck. Franco Moll besinnt sich und sieht seine Zukunft wieder während sich sein übergewichtiger Kollege auf einen Schrittzähler einlässt  und die junge Kollegin Martina das gute Gewissen spielt! Franz Zeller schafft es wunderbar, das brandaktuelle Thema der Lebensmittelverschwendung, Fitnesswahnsinn und dem Drang als Mensch, sich endlich wieder selbst zu finden, in einen spannenen Krimi zu verpacken der zusätzlich auch noch mit außergewöhnlichen Charakteren gespickt ist. Ich bin gespannt auf einen weiteren Teil und der mir noch fehlende erste Teil steht schon auf der Wunschliste.

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    • 3
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