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frenkie

vor 2 Jahren

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Liebe LesefreundInnen,
vor kurzem ist mein vierter Salzburg-Krimi „Sterben ist das Letze“ bei Knaur erschienen. Wie schon das letzte Buch möchte ich auch diese Geschichte wieder in einer Leserunde mit euch diskutieren. Hier ein Ausschnitt aus einer orf.at-Rezension, damit ihr wisst, was euch erwartet:

==Skurril-witziger Krimi mit Tiefgang ==
Der abgetrennte Finger auf dem Sushiband verheißt Marthaler nichts Gutes. Er wird zum Opfer seiner unbändigen Gier werden. Auf der anderen Seite steht ein junger Träumer, der seine Nahrungsmittel aus dem Müll taucht und so die Welt vor Turbokapitalismus und prekären Arbeitsverhältnissen retten will. In seinem vierten Salzburg-Krimi rund um Franco Molls Ermittlergruppe bildet Franz Zeller die Problemzonen unserer Gesellschaft ab und versinkt dennoch nicht in Trübsinn. Die plastisch gezeichneten Figuren leben im Thriller-Ambiente ihre eigenen Nöte aus, vom Kampf gegen das Übergewicht bis hin zur Sehnsucht nach einem Partner.


Und das Ganze spielt im idyllischen Salzburger Winter.
Droemer-Knaur stellt 15 Bücher, entweder als Taschenbuch oder E-Book (epub-Format), für die Leserunde zur Verfügung. Wer mit dem Thema etwas anfangen kann und gerne mitmachen möchte, möge sich bitte bis 22. Dezember hier oder über das Kontaktformular auf meiner Webseite www.franzzeller.at bewerben. Natürlich freue ich mich im Anschluss an die Leserunde über Rezensionen auf jedweden Plattformen.
Die Bücher werden ab dem 7. Jänner verschickt, seid also nicht böse, wenn ihr „Sterben ist das Letzte“ erst 2016 erhaltet. Die Leserunde startet ca. am 15. Jänner und geht bis Ende Jänner. Bis dahin habe ich dann auch die Etappen der Leserunde in Lovelybooks eingetragen. Momentan ist im Job leider die Hölle los, auch wenn das gar nicht adventlich klingt…

Autor: Franz Zeller
Buch: Sterben ist das Letzte

tweedledee

vor 2 Jahren

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Ja, die Fortsetzung ist da, wie schön!

Ich war bei der Leserunde zu "Sieben letzte Worte" dabei und fand den Krimi klasse. Das Running Sushi spielte ja schon im letzten Teil eine große Rolle... aber einen Finger im Sushi....aaahhhhh.
Der neue Fall hört sich auf jeden Fall wieder spannend an, vor allem das aktuelle Problem der Ressourcenverschwendung ist für mich interessant. Ich würde mich gern wieder einmal gedanklich ins schöne Salzburg versetzen lassen und den Chefinspektoren Franco Moll und Oberhollenzer beim Ermitteln über die Schulter schauen.

Da ich ohne eReader bin bewerbe ich mich für ein Printexemplar.

Steph86

vor 2 Jahren

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Dann versuche ich doch mal mein Glück und bewerbe mich auf ein Printexemplar.

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JoKeplin

vor 2 Jahren

Kapitel 43 - Ende

Salut! Hier auch meine Rezension:
Als Einstieg dient ein großkotziger Unsympath, welcher bedroht wird: Allein in einer Sushibar gleitet der Zeigefinger als Häppchen an ihm vorbei - die Idee ist nicht neu, kommt aber dennoch immer wieder gut. Es scheint seltsam, dass dieser Strang einfach im Sande verläuft...bis zum Ende, wo die LeserIn erfährt, dass es der Finger des Geschäftspartners von dem Kapitalisten Marthaler ist.
Der Krimi kommt gesellschaftskritisch daher, scheint mir dabei aber völlig klischeehaft (man denke an den barfüßigen stinkenden Investmentbanker, an den richtig unsympathischen Ermordeten und den gutmenschenhaften Mülltaucher) und eindimensional.
Der Krimi ist gut, flüssig und witzig geschrieben. Das Ermittlerteam ist sympathisch.
Jo

frenkie

vor 2 Jahren

Kapitel 43 - Ende

JoKeplin schreibt:
Salut! Hier auch meine Rezension: Als Einstieg dient ein großkotziger Unsympath, welcher bedroht wird: Allein in einer Sushibar gleitet der Zeigefinger als Häppchen an ihm vorbei - die Idee ist nicht neu, kommt aber dennoch immer wieder gut. Es scheint seltsam, dass dieser Strang einfach im Sande verläuft...bis zum Ende, wo die LeserIn erfährt, dass es der Finger des Geschäftspartners von dem Kapitalisten Marthaler ist. Der Krimi kommt gesellschaftskritisch daher, scheint mir dabei aber völlig klischeehaft (man denke an den barfüßigen stinkenden Investmentbanker, an den richtig unsympathischen Ermordeten und den gutmenschenhaften Mülltaucher) und eindimensional. Der Krimi ist gut, flüssig und witzig geschrieben. Das Ermittlerteam ist sympathisch. Jo

War das jetzt die Rache dafür, dass Sie bei der Leserunde nicht ausgelost wurden? Ich habe die Zeigefinger-Geschichte noch nicht so gelesen, aber vielleicht liegt das an zu wenig Literaturkenntnis meinerseits. Aufgeklärt wird die Geschichte allerdings schon, wie Sie eh selber schreiben. @Klischee: reden Sie doch mal mit wem aus der Investmentbanking-Szene, dann werden Sie schöne Geschichten hören, die nichts mit Wallstreet-Hochglanz usw. zu tun haben. Der Mülltaucher ist zwar gutmenschlich, aber eben kein Gutmensch, wie sich zeigt, sondern hat ziemlich dunkle Stellen...

JoKeplin

vor 2 Jahren

Kapitel 43 - Ende
@frenkie

Wow! - Ich hege keinerlei Rachegefühle und ich will Sie auch nicht verletzen; ich schreibe nur, was ich denke. Andere LeserInnen - andere Einblicke in die Welt - andere Urteile über das Gelesene.
Da muss ich mal überlegen, ob ich in Zukunft nur die Rosinen herauspicke, wenn ich eine Rezension schreibe...habe ich dann mehr Chancen auf einen Gewinn bei der Auslosung? :-))

frenkie

vor 2 Jahren

Thema "Lebensmittelverschwendung" - interessiert euch sowas in einem Krimi? Ist zwar momentan hochaktuell, aber dennoch mal nachgefragt...

dieFlo schreibt:
Ich schreibe dann Reiseberichte ( für mich) und will sie eigentlich auf meinen Leseblog einbringen.

Und was bedeutet jetzt "eigentlich"??? Dass du's nicht machst? Warum nicht?

Bücherwurm

vor 2 Jahren

Kapitel 43 - Ende
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So, nach reiflicher Überlegung und etwas Abstand zum Buch habe ich jetzt meine Rezi on gestellt.
http://www.lovelybooks.de/autor/Franz-Zeller/Sterben-ist-das-Letzte-1213332187-w/rezension/1227554807/
Folgendes:
Ich hatte ja schon in den einzelnen Abschnitten erahnen lassen, dass ich nicht soo glücklich bin und war phasenweise in Gefahr 2 Sterne zu vergeben. (Ohne Rachegedanken)
Mit Abstand zum Ganzen habe ich jetzt 3 Sterne vergeben, als Beurteilung bedeutet dies: Nett, gelesen zu haben, aber kein Anhaltspunkt oder Grund, dieses Buch unbedingt anderen Menschen empfehlen zu müssen.
Auf den Finger, der anfangs auftaucht und in der Versenkung verschwindet mal abgesehen, gibt es zu viele Punkte, die einfach unglaubwürdig sind, eben rein fiktiv .... und damit wird eine ernsthafte Kritik an Lebensmittelverschwendung einfach gekappt. Wenn eh schon der eigentliche Plot märchenhafte Züge trägt, dann kann ich nicht gleichzeitig eine grundlegende Diskussion über gesellschaftliche (wenn nicht Welt-) Probleme ernsthaft führen. Das passt einfach nicht, das kann ich nicht.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich seit Jahren mit ähnlichen Themen beschäftigt bin und definitiv sagen kann, dass Menschen, die sich so verhalten keine Veränderung schaffen, außer irgendwann verurteilt zu werden.
Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!

frenkie

vor 2 Jahren

Kapitel 43 - Ende
@Bücherwurm

Ich glaube, das mit dem "Krimi-Märchen" hast du falsch verstanden. Damit meinte ich, dass wir im Krimi so gut wie nie die ganze (fade) Arbeitsrealität eines Kriminalbeamten abbilden. Ich kenne eine Handvoll, drum weiß ich schon, was real ist und was verkürzt. Der Finger verschwindet im Übrigen nicht in der Versenkung - das wird ja am Schluss aufgeklärt. Danke auf jeden Fall für das Mitlesen, es ist für mich gleichermaßen interessant wie überraschend, wie unterschiedlich man ein und dasselbe Buch lesen kann. Aber das macht ja das Lesen wohl auch so spannend.

Bücherwurm

vor 2 Jahren

Kapitel 43 - Ende
@frenkie

Ja, klar, wo der Finger herkommt wird aufgeklärt, aber wenn hier im Restaurant ein abgetrennter Finger auf einem Teller auftauchen würde, dann würde das wohl einiges an Aufregung nach sich ziehen, das ging hier aber völlig unter.
Tja, so fade ist die Arbeitsrealität gar nicht, es ist eine Sache der Einstellung. Ich kenne auch Leute, die beim Finanzamt arbeiten und darin völlig aufgehen und es nach Jahrzehnten noch spannend finden. Was für mich immer ein heiliges Rätsel darstellt. Auf der anderen Seite habe ich einen vermeintlich spannenden Beruf gewählt, nur um nach 6 Monaten fest zu stellen, dass es eigentlich immer das Gleiche ist.
Ich denke, wenn Menschen und Vorgänge nicht real dargestellt werden, dann hat man eben auch nicht den ernsthaften Untergrund um wirklich sachlich ein Gesellschaftsproblem zu diskutieren. Das ist auch etwas, das ich täglich feststelle. Es macht eine Menge aus, wie ich auf Politiker, Wissenschaftler etc zugehe, ob sie mir zuhören und mich ernst nehmen, oder ob ich als emotionale, hysterische Xanthippe ignoriert werde.
Egal, ich finde, die Literatur lebt von unterschiedlichen Ansichten, und jedes Buch findet die richtigen Leser.
Viel Erfolg weiterhin! :)

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