Franz Zeller

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Interview mit Franz Zeller

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Geschichten schreibe ich schon, seit ich 17 bin. Ich hab in jungen Jahren zweimal den Österreichischen Kurzprosa-Preis bekommen. Dann folgte eine längere Pause, in der ich abgesehen von Hörspielen nichts veröffentlicht und produziert habe. Irgendwann hat sich die Geschichtenlust nicht mehr verdrängen lassen. So entstand „Herzlos“, der 1. Fall meines Ermittlers Franco Moll mit Sohn Felix und dem rustikalen Kollegen Oberhollenzer.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich könnte keine Einzelperson nennen – fast alle sind auf ihre Art inspirierend, entweder in der Art, wie sie die Welt sehen oder dramaturgisch oder... Von der Leichtigkeit her wäre ich allerdings gern John Irving – wenn er denn nicht solche „unmenschlichen“ Schinken mit 700plus-Seiten schreiben würde, was mich etwas zermürbt.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ideen bekomme ich aus allen Richtungen: Wenn mich mit Freunden rede genauso wie aus Zeitungen, vom Anwalt ebenso wie vom Gerichtsmediziner, von JournalistenkollegInnen oder Nachbarn – meist liegt der Keim einer Geschichte in einem unscheinbaren Nebensatz.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Über eine Homepage www.franzzeller.at oder über Facebook und neuerdings über Lovelybooks. Aber auch Lesungen sind eine exzellente Feedback-Quelle – mit viel Lerncharakter für AutorInnen, weil man dort ungeschminkt erfährt, was in einer Geschichte funktioniert hat (und was nicht).

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese bei Zugfahrten und am Abend. Richtige „Lesezeit“ habe ich durch Familie und Vollzeit-Beruf keine mehr, es sei denn im Urlaub. Dort wird exzessiv gelesen, manchmal ein Buch täglich.