Franziska Bär

 4.9 Sterne bei 14 Bewertungen
Franziska Bär

Lebenslauf von Franziska Bär

Franziska Bär, 1993 in Weilheim geboren, ist Umweltschützerin und Reisende und hat als freie Redakteurin unter anderem für den "Münchner Merkur" geschrieben. Mit ihrer Kurzgeschichte "Gekritzel im Sand gegen die große Einsamkeit" gewann sie den Autorenwettbewerb des Reiseblogs "The Travel Episodes". Die Kurzgeschichte erzählt von einer Wanderung durch den Westen der Mongolei. Franziska Bär fuhr außerdem 1000 Kilometer mit dem Fahrrad durch Island, bereiste Australien über holprige Tracks 6300 Kilometer von Nord nach Süd und zog mit Berbern und Kamelen durch die Sahara. Sie will teilen, was sie auf ihren Reisen erlebt, und immer wieder aufs Neue beweisen, was für ein wunderbarer Ort die Welt ist. Ihr Zuhause ist in Traunstein.

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Ins Nirgendwo, bitte!

Ins Nirgendwo, bitte!

 (14)
Erschienen am 10.04.2019

Neue Rezensionen zu Franziska Bär

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Rezension zu "Ins Nirgendwo, bitte!" von Franziska Bär

Ein außergewöhnlich emotionaler Reisebericht, der einen tief bewegt und inspiriert!
LaSonrisavor 16 Tagen

Inhalt

Die 22-jährige Franziska und ihr Freund Felix beschließen 2015 durch den Westen der Mongolei zu wandern. 400 Kilometer lang. Zu Fuß! Ein Vorhaben, das bei den meisten Menschen Unverständnis auslöst, wenn sie erfahren, wo die Mongolei sich eigentlich genau befindet und wie dünn besiedelt das Land ist. Was macht man dort nur, wenn man einen Notfall hat und weit und breit keine Menschenseele zu finden ist? Wie sorgt man für genug Nahrung und Wasser und ein schützendes Dach über den Kopf bei sämtlichen Wetterlagen? All diese Fragen schreckten die beiden nicht ab und sie machten sich mit akribischer Vorab-Planung, einem Zelt, Astronautennahrung und ein paar uralten russischen Militärlandkarten auf den Weg in das größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens.

Meine Meinung

Franziska Bär beschreibt die Reise mit all ihren Herausforderungen auf eindringliche und äußerst bildhafte Weise. Durch die detaillierten Beschreibungen der Landschaften, die sie durchwanderten, und der Menschen, denen sie begegneten, hatte ich stets einen bunten Film vor Augen und fühlte mich wie eine unsichtbare Mitreisende, die das Abenteuer hautnah miterlebt. Da Franziska auch ihre tiefsten Gefühle - die von riesige Freude bis hin zu tiefster Verzweiflung reichen - mit dem Leser teilt, wurde ich von der Reise auch emotional sehr berührt. Viel mehr als von einem klassischen Reisebericht. Gerade diese emotionale Tiefe macht dieses Buch so besonders und einzigartig. Bei manchen Erlebnissen. z. B. als Franziska und Felix einen eisigen Fluss durchqueren mussten oder als auf einmal wildfremde Männer ins Zelt kamen, als Franziska sich ganz alleine darin befand, hielt ich vor Schreck fast die Luft an. Bei anderen magischen Momenten, z. B. als Franziska endlich ihre Zehen in den See Khuk Nuur stecken konnte, der das große Ziel der Wanderung war, strahlte ich mit ihr über das ganze Gesicht.

Diese Wanderung zeugt nicht nur vom großen Mut sich einem so gewaltigen Abenteuer zu stellen, sondern zeigt uns vor allem wie wichtig es für ein Paar ist als eingeschworenes Team zu agieren, auf den anderen einzugehen und ein gemeinsames Ziel vor Augen zu haben. Das erfordert absolute Offenheit, ein ehrliches Ansprechen von Zweifeln und Ängsten und großes Vertrauen in sich selbst und den Partner. Franziska und Felix beweisen ganz eindrucksvoll, dass auch scheinbar unüberwindbare Hürden mit Mut, Vertrauen, Teamgeist und einer angemessenen Planung machbar sind und das eigene Leben auf magische und nachhaltige Weise bereichern können.

Auch die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen haben mich sehr berührt. Wenn aus Fremden Freunde werden und unfassbar ärmlich lebende Menschen auf einmal alles auftischen, was sie haben, wird einem richtig warm ums Herz und man erkennt, wie viel Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft es auf der Welt gibt. Auch hat das Lesen des Buches eine große Dankbarkeit in mir ausgelöst. Dankbarkeit für die Fülle, in der wir in Deutschland leben. Wir können stets in den Supermarkt um die Ecke gehen, haben ein Krankenhaus in der Nähe, ein Dach über dem Kopf und ein warmes Bett für die Nacht. Und sauberes, trinkfertiges Wasser kommt direkt aus dem Wasserhahn. Oft vergisst man im Trubel des Alltags wie wunderbar die unscheinbaren Dinge des Lebens sind.

Die Reise der beiden ist nicht nur eine Reise ins Nirgendwo, sondern auch zu sich selbst, zu den eigenen Stärken und Schwächen und sie macht bewusst, was wirklich zählt im Leben und wie wenig man zum Glücklichsein benötigt.

Fazit

Für mich einer der besten Reiseberichte, den ich bislang gelesen habe. Er glänzt mit äußerst interessanten Informationen, wunderbaren Beschreibungen von Land und Leuten und ganz viel Gefühl! Ein Must-Read für alle, die persönliche und authentische Reiselektüre lieben!


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Rezension zu "Ins Nirgendwo, bitte!" von Franziska Bär

So viel mehr als nur ein Reisebericht
ReadToChillvor 24 Tagen

Zwei abenteuerlustige Menschen. Ein gemeinsames Ziel.

Eine Wanderung durch die unberührte Wildnis der Mongolei.

 

Franziska und Felix nehmen uns in diesem Buch mit auf ihre Wanderung durch den Westen der Mongolei. Völlig auf sich selbst gestellt, lassen sie sich irgendwo aussetzen und machen sich auf den Weg in ihr ganz persönliches Abenteuer. Auf ihrer Reise treffen sie nur selten auf Menschen, und dennoch kommt es in der dieser Einsamkeit zu magischen Begegnungen, nicht zuletzt zwischen Felix und Franziska.

 

Der Autorin gelingt es grandios den Leser mit auf die Reise zu nehmen. Die Erlebnisse, Ängste und Sorgen werden authentisch beschrieben. Die Reise wird ehrlich nacherzählt, war mir sehr gut gefallen hat. Es wird nichts verschönert, nur um andere eventuell auch dazu zu überreden. Die Welt ist nicht immer nur bunt. Es gibt auch Schattenseiten.

Persönliche Tagebucheinträge während der Reise, erzählen Dinge, die man so im Nachhinein nicht so hätte wiedergeben können. Auf den knapp 300 Seiten kann man auch persönliche Fotos und Erinnerungen finden.

 

Franziska Bär hat es geschafft, dass ich mitgelacht, mit gefiebert und gehofft habe, als hätte ich die Reise als dritte, unsichtbare Person miterlebt.

Es ist ein Reisebericht, der aber noch so viel mehr erzählt.

Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Ich habe es geliebt.

Danke Franziska, für dieses wunderbare Abendteuer.

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Rezension zu "Ins Nirgendwo, bitte!" von Franziska Bär

Einmal in die mongolische Wildnis und zurück – ein unvergleichliches Abenteuer!
BarbaraMvor 25 Tagen

„Ins Nirgendwo, bitte! Zu Fuß durch die mongolische Wildnis“ von Franziska Bär ist 2019 im Verlag CONBOOK erschienen. Es umfasst 288 Seiten und ist mit Fotos ergänzt.

Franziska und ihr Freund Felix haben etwas ganz besonderes vor: eine Reise in die mongolische Wildnis – ein Ort, an dem bisher nur wenige Reisende waren, ein Ort, an dem man die Einsamkeit spüren, das Unentdeckte entdecken kann, die Herausforderung und das Abenteuer erleben kann und der Leser darf mittendrin sein.
Franziska berichtet anfangs von den Reisevorbereitungen, die alles andere als einfach sind und die viele Gedanken kreisen lassen und dann geht die Reise los in dieses von uns in Deutschland weit entfernte Land. Für Franziska und Felix gilt es, die Menschen und das Land auf ihrer Reise kennen zu lernen, Herausforderungen mit den Einheimischen und der Natur zu meistern und auch ihre eigene Beziehung zu ergründen. So erfährt man von einer unheimlichen Begegnung in stockfinsterer Nacht mit einem Einheimischen, von der spannenden Durchquerung eines Gebirgsflusses, von der Konfrontation mit der Einsamkeit, von der Gastfreundschaft der Bevölkerung, der Kommunikation mit Hand, Fuß und Bild, der unglaublichen Natur und vielem mehr.

Franziska Bär gelingt es in ihrem Buch von Anfang an den Leser durch ihren Schreibstil zu begeistern. Sie schreibt flüssig, ehrlich, emotional, spannungsvoll und nimmt auch vor negativen Gedanken und Erlebnissen während der Reise und den Reisevorbereitungen keinen Abstand.

Ich habe mich als Leserin selbst als Mitreisende wahrgenommen, habe mitgefiebert, mitgedacht, mitgeschmunzelt, mich mitgefreut und einfach so gerne gelesen. Die Abenteuerlust und Lebendigkeit von Franziska hat mich gepackt.
Auf in das nächste Abenteuer! Ich freue mich auf weitere Bücher!

Eine glasklare Weiterempfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich riesig, mit euch mein allererstes Buch "Ins Nirgendwo, bitte! – zu Fuß durch die mongolische Wildnis" zu besprechen und hoffe sehr, dass ich euch mit auf dieses Abenteuer nehmen kann.
Weil diese Reise durch die Mongolei nicht nur währenddessen (und davor :-)) sehr emotional war, sondern schließlich das geprägt hat, wer ich heute bin und wo ich stehe, liegt mir auch das Buch zu diesem Abenteuer sehr am Herzen. Ich wünsche mir, dass ich unsere Erfahrungen teilen und einen Einblick in dieses geheimnisvolle Land gewähren kann. 

Worum es geht

Als sich Franziska und Felix kennenlernen, teilen sie einen Traum: Sie wollen bis an die entferntesten Orte der Welt reisen. Sie wollen das entdecken, wovon es noch keine Geschichten gibt. Und so entwickeln sie gemeinsam den Plan, durch das am dünnsten besiedelte Land der Erde zu wandern – die Mongolei.


Schon die Vorbereitung stellt die beiden vor eine Herausforderung: Sie müssen so wenig Gepäck wie möglich mitnehmen, doch in der Mongolei lassen sich nicht einfach so an jeder Straßenkreuzung die Vorräte auffüllen. Es mangelt dort nicht nur an Straßen – sondern erst recht an Menschen. Wer lebt dort schon, außer ein paar Nomaden, die Fremde nicht gewöhnt sind und deren Sprache Felix und Franziska nicht verstehen?


Die beiden lassen sich mitten im Nirgendwo aussetzen und ziehen los, ausgerüstet mit einem Zelt, mit Astronautennahrung und ein paar uralten russischen Militärlandkarten. Ihr Ziel: ein entlegener Bergsee. Sie kämpfen sich durch reißende Gletscherflüsse und quälen sich mit unverhofftem Gepäck einen Berg hinauf. Mal werden sie von unbekannten Männern in ihrem Zelt überrascht, dann laufen sie tagelang keiner Menschenseele über den Weg. Aber auch in der Einsamkeit kommt es zu magischen Begegnungen – nicht zuletzt zwischen Franziska und Felix.


Hier geht's zu einer Leseprobe.

Wer möchte dabei sein?

Ich freue mich über alle, mit denen ich dieses Abenteuer teilen darf. Und weil das mein erstes Buch ist, freue ich mich natürlich umso mehr über Rückmeldungen! Mein Verlag und ich stellen insgesamt 20 Bücher (print & als eBook) für euch zur Verfügung. Die Bewerbungsphase läuft bis 28. April – anschließend werde ich 20 Leserinnen und Leser auswählen.

Und natürlich nehme auch ich an der Leserunde teil!

Ich bin offen für all eure Fragen und versuche, euch täglich Antworten zu liefern.

Bitte beachten: Während der Bewerbungsphase bin ich auf einem kleinen Abenteuer im Oman unterwegs und kann bis zum 30. April leider nicht aktiv sein. Wenn vorher schon Fragen aufkommen: Schreibt euch wahnsinnig gerne alles auf – ich mach mich auf eine Flut an Fragen gefasst, wenn ich wieder zurück bin :-)

Ich freue mich sehr & bin wahnsinnig gespannt!
Franziska
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

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in 18 Bibliotheken

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