Franziska Fischer Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

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Inhaltsangabe zu „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ von Franziska Fischer

Mexico City – eine Stadt voller Leben und voller Lärm, voller Menschen und Autos und vor allem eine Stadt weit weg von Ronjas Heimatstadt Berlin. Sechs Wochen in der Fremde liegen vor ihr, ihr Vater hat ihr das Flugticket geschenkt. Ronja lässt sich treiben durch diese volle Stadt, sie sucht keinen Anschluss, bis sie in Oaxaca einer anderen Reisenden, der weltgewandten Julia, begegnet, die sie unter ihre Fittiche nimmt. Julia und Ronja fahren an die Pazifikküste, wo Ronja zum ersten Mal im Meer badet. Dann kehrt Julia nach Deutschland zurück und Ronja ist wieder auf sich allein gestellt. Sie strandet in dem kleinen, touristenfernen Ort Ocelotlán. Dort hilft sie einer US-Amerikanerin bei einem Theaterstück, das diese mit jungen Mädchen aus dem Ort inszenieren will, ein Stück über Emigration, über die Suche nach einem Ziel. Ronja spürt, wie schwierig das Leben in diesem Land sein kann, wenn Hoffnungen und Träume weit entfernt sind, wenn alle glauben, das richtige Leben wäre woanders. Und schließlich ist da noch Ismael. Ismael mit den dunklen Augen. Er hilft Ronja dabei, die Kulisse für das Theaterstück umzusetzen, verhält sich ihr gegenüber distanziert und wortkarg, aber Ronja gibt nicht so leicht auf …
Franziska Fischer erzählt in ihrem Debütroman Das Meer, in dem ich schwimmen lernte nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, sondern zeichnet mit ihrer bildreichen Sprache auch ein eindrucksvolles Porträt Mexikos.

Ein junges Mädchen ist auf der Suche. Und findet auf ihrer Reise durch Mexiko Freundschaft und Liebe.

— Janine2610

Ein Buch, das dem Leser heimlich und liebevoll bewusst macht, wie viele merkwürdige und wunderbare Momente das Leben hat.

— KrissyNSW

Eine traumhaft schöne Reise nach Mexiko und am Ende in mein Herz ♥♥♥

— justitia

Ein schönes Buch, das sich nach und nach, ganz langsam und leise in mein Herz geschlichen hat. (:

— Bellchen

Eine wunderbare Geschichte verpackt in einem fantastischen Stil - auf der Suche nach sich selbst, nach Freundschaft, Liebe, Halt.

— Hikari

Eine Reise und die Suche nach dem eigenen Ich und dem richtigen Weg durchs Leben kann hier mit allen Sinnen erlebt werden.

— schlumeline

Ein Buch über eine Reise durch Mexiko,bei der es nicht nur das Land zu entdecken gibt,sondern Ronja auch zu sich finden lernt&Liebe bekommt.

— LeseJulia

Eine poetische, romantische und berührende Geschichte über das Finden zu sich selbst - das Schwimmen lernen im Ozean des Lebens.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so herrlich geschrieben war. Ich habe sehr viele Sätze für mich wiederholt, weil sie so poetisch, so

— Gelinde

Wundervolle Beschreibungen über Mexico ... das Land, die Menschen, die Kultur, das Essen ... doch auch die berührende Geschichte von Ronja

— 19angelika63

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  • 6. 42. Punkte-Lesemarathon 26. bis 28. Juni - Lesen bis zur Bikinifigur ;)

    Knorke

    Hey, nach einer längeren Pause, da ich viel stress habe und irgendwie ständig irgnedwo anders ein Lesemarathon angeboten wurde, dachte ich mir, ist mal wieder Zeit für einen eigenen :) Lesemarathon, was ist das noch mal? Das erklärt sich quasi von selbst. Es ist ein Marathon, bei dem es darum geht möglichst viel zu lesen, meist im Austausch mit anderen Wann findet der Marathon statt? Er findet vom 26.06. 15 Uhr bis 28.06 24 Uhr statt, ein- und aussteigen darf man jeder Zeit ;) Gibt es noch etwas zu beachten? Wer nur Lesen möchte, darf dies gerne tun. Dabei besteht für die Nur-Leser die Möglichkeit sich selbst ein Ziel zu setzen, welches irgendwie mit 42 zu tun hat, also 420 Seiten, 840 Seiten... Dabei wäre es auch sehr schön, uns an eurem Fortschritt teilhaben zu lassen. Für diejenigen, die es gerne etwas spannender mögen, kommen nun wieder die speziellen Aufgaben: Wie immer geht es darum, 42 Punkte zu erreichen, in Anlehnung an einen echten Marathon. Pro gelesenen 50 Seiten gibt es einen Punkt. Außerdem kann man durch verschiedene Aufgaben weitere Punkte erlangen. Freitag - Urlaubslektüren Der Marathon beginnt, dieses Mal auf Hawaii mit unserem eigenen Ironman-Marathon. Da wir uns an einem wirklich schönen Ort befinden, haben wir natürlich auch unsere Urlaubslektüre eingepackt. Der Marathon startet mit Büchern die zum Thema Strandurlaub passen. Zusätzlich für jeweils 3 Punkte können Bücher vorgestellt werden, die ihr bei einem Urlaub in den Bergen, Urlaub in Amerka und Weltreise passen würden. Samstag - Traum- oder Albtraumreiseziel Heute merken wir nun zum ersten Mal, dass unser Ironman-Marathon sehr anstrengend ist und wir fragen uns, ob unsere Marathonreise sich weiterhin als Traum- oder Albtraumreise herausstellen wird Jedes neu angefangene Buch sollte eine Bücherwelt besitzen, die entweder als Traumreiseziel oder als Albtraumreiseziel beschrieben werden kann. Außerdem gibt es an unseren üblichen Pausenstationen (9, 12, 15, 18, 21, 0 Uhr) für euch die Gelegenheit, für 2 Punkte jeweils ein Buch aus eurem Bücherregal vorzustellen, dass auch zum Thema Traum- oder Albtraumreise passt Sonntag - Sommer, Sonne, Sonnenschein Der letzte Tag bricht an und wir sind stolz auf uns, dass wir nicht aufgegebe haben und heute Abend sicher die Ziellinie erreichen werden. Da wir wissen, dass es heute vorbei ist, fangen wir auch wieder an die Sonne und das schöne Wetter zu genießen. Jedes angefangene Buch sollte auf dem Cover oder im Titel irgendetwas zum Thema Sommer haben. Nach jeweils 50 Seiten solltet ihr uns einen Bericht zum Thema Wetter in eurem Buch geben. Dazu oder wenn ihr gerade wirklich nicht herausfinden könnt, was für ein Wetter ist, dürft ihr die Frage beantworten, wie die Stimmung ist - eitel Sonnenschein oder eher verhagelt? Wie immer habe ich die üblichen Verdächtigen eingeladen ;) Teilnehmer: Tatsu (440 Seiten von 504 Seiten) samea Hikari (603 Seiten, 43 von 42 Punkten) janaka buchliebhaberin (594 Seiten, 38 von 42 Punkten) sofie (432 Seiten, 31 von 42 Punkten) Harlequin (355 Seiten, 20 von 42 Punkten) Leseratz_8 (350 Seiten, 15 von 42 Punkten) Watskea (Ziel: 420 Seiten) Lara9 (Ziel: 420 seiten) MiniMixi (61 von 420 Seiten) Hannelore (259 Seiten, 16 von 42 Punkten) LadySamira (476 Seiten, 11 von 42 Punkten) Knorke (141 Seiten)

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    • 177
  • Eine gefühlvolle, ein wenig melancholische Suche nach sich selbst

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Tintenmeer

    Das Leben ist nie perfekt, auch Ronjas nicht. Dennoch war die junge Frau eine ganz motivierte Studentin, hatte irgendwie schon ein Ziel, schien eigentlich ganz zufrieden, auch wenn ihr Alltag in Berlin nicht spektakulärer war als der anderer Menschen. Doch von diesem Leben erfahren die Leserinnen und Leser dieses Romans nur in eher spärlichen Rückerinnerungen oder dem ein oder anderen Nebensatz. Heute ist eigentlich alles anders. Ronja ist ein sehr in sich gekehrter Mensch, sie zieht sich von ihrer Umgebung stark zurück, verschanzt sich in ihrer Wohnung, die immer mehr vom Efeu zugewachsen wird und sie so noch mehr isoliert. Doch so kann kein Mensch für immer leben – selbst Ronja ist das klar. Wenn man keinen Weg mehr zu gehen hat, dann muss man seinen Alltag, sein Leben verlassen und etwas Außergewöhnliches tun. Ronjas neuer Weg führt sie nach Mexiko. 6 Wochen in einer völlig anderen Kultur, auf einem fremden Kontinent, in einem Land, in dem sie keine Menschenseele kennt. Wo könnte man sich selbst besser wiederfinden als an so einem Ort? Nach einem sehr kurzen ersten Kapitel, welches in der düsteren vom Efeu zugewachsenen Wohnung der jungen Frau handelt, startet dieser Roman nun genau hier: in Mexico City in einer kleinen Buchhandlung, wo Ronja einfach so ein Buch geschenkt bekommt. Dass sie hier ein wenig fehl am Platz ist, merkt Ronja sehr schnell, und auch, dass sie sich ein wenig öffnen muss, um im Leben und in diesem Land in den nächsten Wochen ein bisschen voranzukommen. Ihre Taktik, sich in ihr Schneckenhaus zu verkriechen, wird hier nicht funktionieren, denn ganz allein in einer solchen Situation ist man einfach auf andere Menschen und ihre Erfahrungen angewiesen. Schnell trifft sie auf die selbstbewusste Julia, die schon weit herumgekommen ist. Sie hilft ihr, die ersten Schritte zu tun. Allerdings ist gerade der Beginn dieses Romans ein wenig knifflig und fordert den Leserinnen und Lesern doch ein wenig Geduld und Verständnis für die Protagonistin ab. Da der Roman aus der Ich-Perspektive von Ronja geschrieben ist, bekommt man zwar einen besseren Einblick in ihr Denken, doch gerade zu Anfang fehlt es der Protagonistin an einem Antrieb. Sie ist vollkommen ziellos, wird wie ein Blatt im Wind mal hierhin und mal dahin getrieben, scheint keine Entscheidung zu treffen und sich einfach nur im Strom der Geschichte treiben zu lassen, ohne selbst groß Anteil zu nehmen. Das Lesen erscheint hier fast ein wenig zäh und für den Leser ist es nicht leicht, sich darauf einzulassen. Man fragt sich die ganze Zeit, worum es hier eigentlich geht und wohin der Weg führt, den die Protagonistin beschreitet. Hin und wieder fällt es auch schwer, Ronjas Handlungen nachzuvollziehen, Dialoge scheinen oft ebenso ziellos, weil die Protagonistin eigentlich nichts von sich preisgeben möchte. Nach und nach, ganz langsam entwickelt sich Ronja, mit jeder Begegnung auf ihrer Reise durch Mexiko öffnet sie sich ein wenig mehr, fängt an, etwas zu riskieren, knüpft so etwas wie Freundschaften, verliebt sich und lernt ein ganz anderes Leben in einem ganz anderen Land kennen. Dieses ist sehr detailreich und realistisch gezeichnet. Keine der auftretenden Figuren ist plakativ, alle sind Schicksale, haben Gutes und Schlechtes kennengelernt und das spürt man als Leser, auch wenn man nicht alles erfährt. Der Schreibstil von Franziska Fischer ist ähnlich wie ihre Protagonistin (was bei einer Ich-Erzählung ja wieder folgerichtig perfekt passt) und besonders. Mal schreibt sie sehr poetisch, bildreich mit wunderschönen Beschreibungen, dann wieder kurz, knapp, aber doch präzise und ausdrucksstark. Dieser Wechsel lässt ein gutes Lesegefühl aufkommen und versetzt den Leser direkt nach Mexiko. Man fühlt sich dabei, als hätte man sich selbst den Rucksack aufgeschnallt und würde durch die besonderen Landschaften streifen und die Menschen dort kennenlernen. Fazit „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ von Franziska Fischer ist eine gefühlvolle, ein wenig melancholische Suche nach sich selbst, die die Protagonistin Ronja quer durch die exotischen Weiten Mexikos führt. Sie lässt sie und damit die Leserinnen und Leser einen kleinen Blick in viele fremde Leben werfen und weckt ein kleines bisschen Fernweh. Wer eine ruhige, nachdenkliche und wunderschön geschriebene Geschichte sucht, ist hier genau an der richtigen Adresse.

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    • 2
  • Fernwehproduzierend

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Janine2610

    Der Inhalt: Ronja aus Deutschland nimmt sich eine Auszeit und geht für geplante 6 Wochen nach Mexiko. Sie macht dort keinen Urlaub, sie reist durchs Land und lernt erst Julia und dann Ismael kennen. Bei Ismael fühlt Ronja sich wohl, am liebsten würde sie für immer mit ihm durch die Welt reisen, also verlängert sie ihre Reise um 3 Wochen. Doch irgendwann ist er unweigerlich da: der Abschied. - Wie wird Ronja auf die bevorstehende Trennung reagieren? Meine Meinung: Die junge und scheinbar innerlich zerrissene und unvollständige Ronja, die auf ihrer Reise durch Mexiko versucht, zu sich zu finden, lernt erst Julia kennen, mit der sie eine Freundschaft entwickelt, die für beide einen besonderen Stellenwert bekommt. Schon bald entschließt sich Julia aber wieder zurück nach Hause zu ihrem Freund nach Deutschland zu gehen. Obwohl sich die zwei noch nicht lange kennen, reißt der Kontakt nicht ab. - Diese Verbindung dürfte etwas ganz Besonderes sein. Und plötzlich ist da Ismael. Ronja und Ismael gehen wie selbstverständlich auf Reisen und verlieben sich ineinander. So eine wunderschöne, fernwehproduzierende Geschichte habe ich noch nie gelesen. Durch das Geschriebene bekommt man richtig Lust, auch eine Reise zu unternehmen. Ich konnte mir all die schönen Beschreibungen der Kulisse, Gerüche und Situationen richtig gut vorstellen. - Als wie wenn ich selbst mittendrin wäre. Dominiert wird die ganze Geschichte eher von Ruhe vermittelnden Beschreibungen der Innenwelt der Protagonisten. Dadurch wurde viel zwischen Ronja und Ismael nicht ausgesprochen. - Das hat mich etwas gestört. Zwischen den beiden war immer alles scheinbar so harmonisch und klar. Dass die zwei über gewisse Dinge nicht reden konnten oder wollten hat man dann am Schluss, beim Abschied auch gemerkt, und mich etwas unzufrieden das Buch zuschlagen lassen müssen. Alles in allem eine zauberhaft geschriebene Geschichte, die zum Träumen einlädt, mich aber letztlich unbefriedigt zurückgelassen hat. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.

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    • 6

    parden

    03. April 2014 um 01:20
  • Kunstwerk und Reisebericht

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Tinkers

    13. January 2014 um 09:26

    „Das Meer in dem ich schwimmen lernte“ von Franziska Fischer ist nicht einfach nur ihr Romandebüt. Vielmehr ist es ein Kunstwerk fernab vom Mainstream, eine Reise in ein unbekanntes Land, aber auch eine Reise zu bisher nie gedachten Gedanken, die meinen persönlichen Horizont sehr stark erweitert haben. Die introvertierte Studentin Ronja begibt sich auf einen Backpackertrip nach Mexiko, bei dem sie nicht nur Land und Leute, sondern vorallem viel über sich und das Leben lernt. Als sie sich in den mexikanischen Schmuckkünstler Ismael verliebt, stellt sich beiden die Frage, wie offen sie für die Liebe und das Leben sind. Das Buch hat sich genau die richtige Zeit ausgesucht um von mir gelesen zu werden, denn bei frostigen Außentemperaturen war es ein Klacks sich nach Mexiko zu fühlen. Ich hatte keine Ahnung von dem Land, nur die üblichen Klischees im Kopf, aber dann begab ich mich mit der Protagonistin Ronja auf einen Backpackertrip, sehr cool! Der Schreibstil ist wie erwartet sehr besonders... manchmal dachte ich: ach schön, fluffiger Reisebericht... aber dann kam wieder ein dermaßen tiefsinniger Gedankengang dazwischen, dass ich mich zügeln musste nicht ins philosophieren abzudriften. Da das Buch in Mexiko spielt, kommen natürlich auch einige spanische Begriffe darin vor, was ich sehr gut finde, denn ich lerne beim Lesen gerne dazu. Sämtliche Vokabeln sind auch im Glossar aufgelistet und erklärt. Das 2013 bei Amelie im Schwarzkopf&Schwarzkopf-Verlag erschienene Buch ist sehr besonders, sehr erfrischend für den Geist und eine wundervolle Lektüre um aus dem staubigen Alltag zu fliehen. Wieder einmal hat der Verleger bewiesen, dass er ein sehr gutes Händchen für Autoren hat, die sich als echte Glanzlichter entpuppen. Ich halte meine Augen offen um keinesfalls das nächste Werk von Franziska Fischer zu verpassen!

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  • Im Meer des Lebens

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Literatur

    29. November 2013 um 17:53

    "Ein Moment wie ein Lächeln, das kommt und wieder geht, ohne dass es festgehalten werden kann. Übrig bleibt eine Spur, die unsichtbar wird im Laufe der Zeit. Vielleicht ist auch das der Anfang." (s. 12/13) Eigentlich zu schüchtern und unerfahren, um als Backpackerin allein zu reisen, verlässt Ronja die bisher sicheren und vorgegeben wirkenden Bahnen ihrer Familie, ihres Studiums, ihres Lebens, um sich in Mexiko von neuen Erfahrungen und von einem Gefühl der Ziellosigkeit treiben zu lassen. Es scheint eine Flucht vor sich selbst und ihrem bisherigen Leben zu sein, um sich selbst, ihre Ziele und Lebensvorstellungen neu zu entdecken. Neben Selbsterkenntnissen sind es insbesondere Menschen auf ihrem Wege und die reizvollen Seiten Mexikos, die Bewegung in den Stillstand ihres Lebens bringen. Franziska Fischer nimmt den Leser in ihrem Debütroman "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" mit auf eine außergewöhnliche Reise nach Mexiko. Die junge Protagonistin, ihre Zerrissenheit und ihre Entwicklung werden nachvollziehbar, feinfühlig und stimmungsvoll beschrieben. Monotone, gegenwartsfokusierte, einsame Szenen, poetische, lebensphilosophische Passagen und lebendige, gemeinschaftliche Momente wechseln sich in angenehmer Weise ab. Einzig das Gefühl, dass die Weiterentwicklung der Protagonistin und der Geschichte immer wieder ins Stocken geraten, fand ich beim Lesen zeitweise etwas störend, obwohl es andererseits auch sehr gut zur melancholischen Grundstimmung des Romans passt. Insgesamt handelt es sich um einen nuancenreichen Roman über Mexiko und das Leben an sich - ein vielversprechendes Debüt.

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  • Leserunde zu "Frauen und Bücher" von Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

    DieBuchkolumnistin

    Frauen und Bücher - eine Leidenschaft mit Folgen Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der »Ulysses« von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg? Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden, das von Klopstocks Zeit bis in die Gegenwart führt und von aktuellen Phänomenen wie Fanfiction und "Shades of Grey" berichtet. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!« Leseprobe Viel mehr muss ich zu diesem wunderbaren neuen Buch von Sachbuchautor Stefan Bollmann wohl nicht schreiben - es könnte kaum besser zu LovelyBooks und uns Leserinnen passen. Gemeinsam mit der DVA suchen wir 25 Testleserinnen, die "Frauen und Bücher" gemeinsam mit uns studieren, es diskutieren, in den Seiten schwelgen und natürlich eine Rezension dazu schreiben. Für Eure Bewerbung vollendet einfach folgenden Satz: Ich liebe Lesen, weil ... Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 vertauschte er den Beruf des Hochschullehrers mit dem des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

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    • 643

    justitia

    11. October 2013 um 10:18
  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Eine wunderbare Reise durch Mexiko und mitten in mein Herz ;-)

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    justitia

    08. October 2013 um 10:14

    Mit diesem Romandebüt gelingt Franziska Fischer eine traumhaft schöne Reise durch Mexiko und auch mitten in mein Herz. Zum Cover: Das Cover ist rundum gelungen. Eine junge Frau gleitet durchs Wasser und der Betrachter spürt förmlich mit welcher Hingabe und Leichtigkeit sie dies tut. Sie genießt dieses Gefühl der Schwerelosigkeit und Unbeschwertheit - dieses Gefühl geht auch auf den Betrachter über. Der Titel passt sich diesem Bild sehr gut an. So könnte das Meer als Synonym für das Leben per se stehen und das schwimmen lernen dafür, dass man lernt sein Leben zu genießen und auch loslassen zu können, um letztlich frei zu sein. Zum Inhalt: Die 20-jährige Ronja macht sich mit Rucksack, Fotoapparat und Tagebuch auf nach Mexiko, wo sie einige Zeit als Backpackerin verbringen möchte. Das Land hat sie nicht bewusst ausgesucht, vielmehr war es einfach eine spontane Entscheidung, die sie in dieses Land geführt hat. Anfangs hat Ronja große Probleme, sich mit dem Land, den Bewohner, der Sprache, der Kultur sowie auch dem mexikanischen Essen anzufreunden. Sie fühlt sich fremd, bis sie Julia kennenlernt - mit ihr verbringt sie einige Tage ihrer Reise. Dies und die gemeinsamen Erfahrungen bringen Ronja dem Land ein Stück näher und geben ihr die notwendige Zuversicht für ihre weitere Reise durch Mexiko. Später auf ihrer Reise lernt sie Ismael, einen mexikanischen Schmuckverkäufer, kennen und verliebt sich in ihn. Doch hat die Liebe der beiden überhaupt eine Chance? Schließlich reist Ronja bald wieder zurück nach Hause... Meine Meinung: Dieses Buch ist eine wunderbare Geschichte über eine junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht so recht gefunden hat und sich auf eine Reise begibt, die ihr Leben für immer verändern soll. Der Schreibstil der Autorin, der oftmals wahre Poesie ist, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Man spürte von Anfang an das Wesen von Ronja - zunächst ihre Schüchternheit und ihre Unsicherheit - es spiegelt sich wunderbar im Schreibstil wider. Auch der Wandel, den Ronja im Lauf der Geschichte durchmacht, findet seinen Niederschlag in der Art und Weise, wie die Autorin die Geschehnisse beschreibt. So schafft es Ronja ihre anfängliche Unsicherheit und Schüchternheit abzulegen und beginnt das Leben zu genießen. Sie entwickelt eine Leichtigkeit und kann so ihre Ängste, die sie zuvor zu plagen schienen loslassen, und endlich frei sein. Hierdurch hat man als Leser das Gefühl ganz nah bei Ronja zu sein und sie auf ihrer Reise durch Mexiko, aber der Reise zu sich selbst zu begleiten. Auch die zarte Liebe zwischen Ismael und Ronja spielt eine wichtige Rolle im Roman. Es ist die erste Liebe für Ronja, die einerseits zart, aber gleichzeitig mächtig ist, dass sie Ronja überwältigt und in ihrem Charakter stärkt. Doch ist es auch eine Liebe, die neben all den Emotionen, Abenteuern und Glücksmomenten auch von einer großen Ungewissheit geprägt ist - sie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem nicht klar ist, ob diese junge Liebe stark genug ist, die künftige Distanz zwischen den beiden zu überstehen. Doch ist es vor allem eine Liebe, die für den persönlichen Wandel und das Finden zu sich selbst, den Ronja gerade durchmacht, von entscheidender Bedeutung. Durch Ismael erkennt Ronja, dass das Leben zu schön ist, um es nicht zu genießen und dass es auch wichtig ist, dass man die Vergangenheit loslässt, um für die Zukunft offen und frei zu sein. Er gibt ihr auch die Kraft, diesen Wandel zuzulassen - ein Wandel, der ihr Leben für immer verändert. Zudem erfährt der Leser noch sehr viel über das Land Mexiko - seine Kultur, die Menschen, die Landschaft und vieles mehr. Mexiko bleibt mir als ein Land der Gegensätze in Erinnerung. Die Unberührtheit der Natur, gepaart mit dem turbulenten Leben in den Großstädten, aber auch den Ängsten und einfachem Leben in den kleinen Dörfern außerhalb. Man spürt beim Lesen des Buches förmlich die Verbundenheit der Autorin zu dem Land und bekommt selbst ein wenig Fernweh. Das Land erschien beim Lesen häufig so nah, aber gleichzeitig doch so fern, sodass der Drang die Sachen zu packen und aufzubrechen zeitweise immens groß wurde. Insgesamt ist dieser Roman eine emotionale Reise durch ein Land der Gegensätze, aber vor allem ist es eine Reise zum eigenen Ich. Sie prägt nicht nur die Hauptfigur des Buches, sondern auch den Leser - denn auch er lernt, wie wichtig es ist, das Leben zu genießen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen, um sich für die Zukunft öffnen zu können und auch um endlich frei zu sein. Dieses Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit sollten wir uns alle bewahren, daran erinnert uns dieses Buch auf sehr eindrucksvolle Weise!!

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  • Eine Reise durch Mexiko

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Nymphe

    Ronja ist als Backpacker in Mexiko unterwegs. Zunächst zieht sie ziellos von Stadt zu Stadt, doch dann bleibt sie durch einen Zufall in einem winzigen Ort hängen. Sie engagiert sich für die Gemeinde und lernt dabei einen Straßenverkäufer und Lebenskünstler kennen. Sie fühlt sich schnell zu ihm hingezogen und geht mit ihm auf eine Reise quer durch Mexiko, doch der Tag der Abreise rückt näher. Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Es wirkt über große Strecken wahnsinnig ziellos. Das passt zwar zur Stimmung der Protagonistin, aber für den Leser ist es wahnsinnig anstrengend. Die gute Ronja hat mich mit ihrer Unentschlossenheit streckenweise ganz schön genervt. Ich hätte fast nicht weiter gelesen. Pluspunkte gibt es aber für die tolle Beschreibung von Mexiko. Die Stimmung dort, die Landschaft und die Menschen werden liebevoll beschrieben. Ich bekam dadurch oft das Gefühl wirklich da zu sein. Alles in allem also ein netter Reiseroman mit einer anstrengenden Protagonistin.

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  • Rezension: Das Meer, in dem ich schwimmen lernte - Franziska Fischer

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Hikari

    29. July 2013 um 13:48

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte ist ein gefühlvoller und wunderbarer, bitterzarter Roman über eine jugen Frau, die auf der Suche nach sich selbst und ohne Ziel nach Mexico fliegt und dort alles findet. Freundschaft. Liebe. Sich selbst. Der Stil ist wunderschön und passt perfekt zur Geschichte. Die mexikanische Art und das Land wird mit Bildern hervorgezaubert, strahlend, dunkel, gemischt. Bunt, leise, rauschend. Ein Buch, dass etwas in einem zum Klingen bringt. Die Sehnsucht zeigt und stillt. Mit Charakteren, die wunderbar sind zu begleiten. Die leben und fühlen und die man gern begleitet auf ihrer Reise. Eine Geschichte zwischen Lachen und Weinen und mit sehr viel Gefühl. So schön, so traurig, ein bisschen bitterzart.

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  • Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Wortwelten

    Weit weg zu sein, das ist etwas, das ich mir nie hatte vorstellen können. Selbst mit dem Flugticket in der Hand habe ich es nicht gefühlt, und an diesem kühlen, orangegoldenen Morgen auf der Dachterrasse des Hostels fühle ich es noch immer nicht so richtig. Fast von heute auf morgen landet die Protagonistin meines Reiseromans Das Meer, in dem ich schwimmen lernte in einem ihr fremden Land: in Mexiko.  Und da die letzten Eiszapfen schon seit einigen Wochen geschmolzen sind und endlich wieder Fliederduft durch die Straßen schleicht, die Sommer-, Urlaubs- und Reisezeit also begonnen hat, lade ich euch herzlich dazu ein, Ronja zu begleiten. Wer sich gern 260 Seiten lang von mir nach Mexiko entführen lassen will, kann sich bis zum 23. Mai 2013 für die Freiexemplare meines Debütromans bewerben. Verlost werden zehn Bücher, fünf davon sind signiert. Wovon genau handelt der Roman? Die einundzwanzigjährige Ronja ist alles andere als eine typische Backpackerin: introvertiert, ruhig, beobachtend. Dennoch begibt sie sich allein auf die andere Seite des Ozeans, nach Mexiko. Anfangs lässt sie sich treiben und sucht keinen Anschluss, bis sie in Oaxaca einer anderen deutschen Reisenden, der weitaus welterfahreneren Julia, begegnet und zum ersten Mal die Bedeutung von Freundschaft erkennt. Gemeinsam fahren die beiden jungen Frauen an die Pazifikküste, doch schon bald kehrt Julia nach Deutschland zurück und Ronja ist wieder auf sich allein gestellt. Sie strandet in dem touristenfernen Ort Ocelotlán. Dort hilft sie einer US-Amerikanerin bei einem Theaterworkshop, den diese für Mädchen und Frauen aus der kleinen Stadt leitet, und sie inszenieren ein Stück über Emigration, über die Suche nach einem Ziel. Ronja spürt, wie schwierig das Leben in diesem Land sein kann, wenn Hoffnungen und Träume weit entfernt sind, wenn alle glauben, das richtige Leben wäre woanders. Und schließlich ist da noch der mexikanische artesano Ismael, in den sie sich verliebt und der ihr sein Heimatland auf eine Weise zeigt, die sie ohne ihn nie erlebt hätte. Doch hat die Beziehung der beiden überhaupt eine Chance, wenn mit jedem Tag, der vergeht, auch Ronjas Abreise näher rückt? In den Prolog und das erste Kapitel könnt ihr hier hineinlesen. Wie könnt ihr euch bewerben? Indem ihr folgende Fragen beantwortet: Wie hat euch die Leseprobe gefallen? Welches Land bzw. welche Länder würdet ihr gern einmal auf welche Art und Weise erkunden und mit wem? Oder habt ihr schon einmal einen für euch außergewöhnlichen Auslandsaufenthalt erlebt und wenn ja, was hat euch daran besonders geprägt? Soweit alles klar. Aber wer bin ich überhaupt? Mein Name ist Franziska Fischer, geboren bin ich im Jahr 1983 in Berlin. Auch wenn Das Meer, in dem ich schwimmen lernte mein Debütroman ist, schreibe ich bereits seit vielen Jahren. Momentan lebe ich als freiberufliche Autorin und Lektorin in Berlin. Mexiko habe ich tatsächlich selbst bereist und hoffe, dadurch in meinem Buch ein lebensnahes Portrait dieses Landes gezeichnet zu haben. Ich hoffe auf zahlreiche und interessante Bewerbungen und einen regen und ehrlichen Austausch. Natürlich dürft ihr sehr gern auch mit selbst gekauften Exemplaren teilnehmen und weitere Leser einladen. Besonders freue ich mich, wenn ihr anschließend eine Rezension zu meinem Buch schreibt und veröffentlicht. Begleitend zur Leserunde beantworte ich auch gern eure Fragen. Auf bald! Franziska

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  • Backpack-Tour durch Mexiko

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Mikki

    17. July 2013 um 08:38

    Hast du Lust auf einen Roadtrip durch Mexiko? Dann schnapp dir dieses Buch und lass dich entführen!  Ich habe dieses Buch einfach gelesen, weil ich den Titel so toll fand ... und er hat mir nicht zu viel versprochen ,.. Ronja ist eine 20 jährige Biologiestudentin, ein wenig auf der Suche nach sich selbst und eigentlich keine typische Backpackerin. Trotzdem ist sie 6 Wochen in Mexiko und als sie Julia  kennen lernt beginnt sie ihre Zeit dort zu genießen, lernt das Land kennen und reist schließlich auf eigene Faust weiter ... doch lange bleibt sie dabei nicht allein, den sie lernt den Schmuckkünstler Ismael kennen und sich von ihm sein Land zeigen ... Mal abgesehen davon, dass ich Roadtrips generell sehr interessant finde und mich dann sofort das Reisefieber packt, war dieses Buch einfach genial! Ich bin ohne besondere Erwartungen an dieses Buch herangegangen, habe mich einfach hineinfallen lassen und es hat mich direkt verschluckt. Ich hatte das Gefühl immer an Ronjas Seite zu sein, zu sehen was sie sieht, zu erleben was sie erlebt. Ihr Reise ist abwechslungsreich und aufregend, aber an keiner Stelle wirklich unrealistisch, was mir besonders gefällt.  Die Beschreibungen ihrer Wahrnehmungen sind wundervoll und dadurch, dass sie anstatt Fotos zu machen, von besonderen Orten und Momenten Zeichnungen anfertigt, weiß man sehr genau, welche Ereignisse sie besonders wichtig findet und bekommt vll noch einen anderen Blick darauf ... Zwischendurch werden immer wieder spanische Wörter eingebaut, die im Glossar auch erklärt werden, finde ich sehr passend, vor allem da es am Anfang nur ein ganz paar sind und nachher mehr werden, weil Ronja ja auch ihr Spanisch verbessert und immer mehr dazu lernt.  Das Ende ist nicht zu kitschig wie ich finde, zum Glück auch nicht völlig geschlossen sondern ein bisschen offen für eigene Ideen ... sehr treffend, denn wer weiß schon, was Ronja in der Zukunft noch vor hat ...?

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  • Ein Buch, das Fernweh auslöst

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    claudia_seidel

    07. July 2013 um 22:33

    Auf „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ bin ich durch Zufall über eine Leserunde gestoßen und bin sehr froh darüber, dieses Buch, das mir sonst wahrscheinlich entgangen wäre, so entdeckt zu haben. Es handelt sich hierbei um das Roman-Debüt der jungen Berliner Autorin Franziska Fischer, die sich von einigen Reisen durch Mittelamerika und Mexiko zu dieser Geschichte inspirieren ließ, was man dem Buch auch im positiven Sinne anmerkt, auch wenn die Handlung selbst rein fiktiv ist.   *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~   Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ronja, eine Backpackerin aus Berlin, die eigentlich alles andere als eine typische Backpackerin ist, sondern eher schüchtern und introvertiert und nicht darauf aus, schnell Anschluss zu finden. Ihr Vater zahlte ihr das Flugticket und die Entscheidung für sechs Wochen Mexiko fiel dann recht spontan. Sie lässt sich dort zunächst treiben und nimmt die neuen Eindrücke auf, lernt dann aber schnell Julia kennen, mit der sie gemeinsam weiterreist, bis Julia nach Deutschland zurückkehrt. Durch eine Fahrzeugpanne bleibt sie kurz darauf in dem kleinen, touristenfernen Ort Ocelotlán hängen und entscheidet sich spontan, erst einmal dort zu bleiben. Sie hilft einer Amerikanerin bei der Inszenierung eines Theaterstückes mit Einheimischen, knüpft schnell neue Kontakte und lernt so auch weniger schöne Seiten Mexikos kennen. Ronja sieht dort aber auch überraschenderweise Ismael wieder, der Schmuck herstellt und verkauft. Ihm ist sie bereits zuvor begegnet, als sie noch mit Julia unterwegs war und der junge Mexikaner übt, obwohl er oft unnahbar wirkt und etwas Geheimnisvolles an sich hat, eine starke Anziehungskraft auf sie aus. Gemeinsam mit ihm lernt sie noch mehr von seiner Heimat kennen.   *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~   Obwohl mich der Einstieg in den Roman zunächst etwas verwirrte, weil ich nicht genau verstand, worauf alles hinauslaufen sollte und auch mit Ronja der Protagonistin und ihrem Verhalten noch nicht allzu viel anfangen konnte, war ich von Anfang an von der sprachlichen Gestaltung des Buches begeistert. Alles wird so anschaulich beschrieben, dass man das Gefühl hat, dabei zu sein und riechen, schmecken, hören und sehen zu können, was Ronja gerade erlebt. Es finden sich auch viele tolle sprachliche Bilder, die Gefühle und Dinge noch greifbarer machen und teilweise noch lange im Gedächtnis bleiben. Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen, in Buchform auf diese Reise durch das mir bis jetzt leider noch unbekannte Mexiko zu gehen und teilweise abseits der üblichen Touristenpfade und Klischees zu landen. Man lernt auch immer wieder sehr realistisch und liebevoll gezeichnete, interessante Charaktere kennen. Es ist schön mitzuerleben, wie Ronja sich mit diesem neuen Leben, das so ganz anders ist, als das aus Deutschland gewohnte, arrangiert und wie sie langsam reift und sich etwas klarer darüber wird, was sie im Leben will. Und natürlich ist da noch die Liebesgeschichte zwischen Ronja und Ismael, man merkt die große Anziehung zwischen den beiden, wie sie sich langsam einander öffnen, die Emotionen und im Hintergrund auch ein bisschen die Frage nach der Zukunftsfähigkeit von dem, was sich zwischen ihnen entwickelt hat. Das alles kommt aber dennoch ohne zu viel Kitsch aus. Da ich selbst eine solche Reise in der Realität wohl eher nicht machen können werde, fand ich es sehr interessant, Mexiko zumindest beim Lesen etwas näher gekommen zu sein und auch die Geschichte um Ronja habe ich sehr gerne gelesen. So empfehle ich „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ auf jeden Fall weiter und hoffe, in Zukunft noch mehr von Franziska Fischer lesen zu dürfen!    

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  • sehr gutes Debüt, hallt am Ende nach

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Manja82

    05. July 2013 um 17:21

    Kurzbeschreibung: Ein Rucksack, ein Fotoapparat und ein Tagebuch: Können ein paar Wochen Mexiko das ganze Leben verändern? Die Studentin Ronja ist alles andere als eine typische Backpackerin: Eigentlich ist sie viel zu ruhig und introvertiert, um durch ein Land zu reisen, in dem ihr alles fremd ist – die Sprache, das Essen, die Menschen. Dennoch macht sie allein Urlaub in Mexiko, sechs Wochen lang, auf der anderen Seite des Ozeans. Zunächst lässt sie sich treiben, erwartet nichts. Bis sie auf Julia trifft, die ebenfalls durch das Land reist. Zusammen fahren die beiden jungen Frauen an die Pazifikküste, wo Ronja zum ersten Mal im Meer badet – und spürt, was Freundschaft bedeutet. Als Julia nach Deutschland zurück muss, strandet Ronja in einem kleinen Ort fernab der Touristenpfade. Dort lernt sie Ismael kennen, einen mexikanischen Schmuckkünstler, und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch hat die Beziehung der beiden überhaupt eine Chance? Immerhin rückt mit jedem Tag, der vergeht, auch Ronjas Abreise näher … (Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf) Meine Meinung: Die Studentin Ronja fühlt sich in ihrem Leben nicht mehr wohl. Sie weiß nicht genau was sie will und wo sie am Ende hin möchte. So begibt sie sich ganz alleine auf eine Reise quer durch Mexiko. Ein Land in dem ihr alles fremd ist, die Menschen, die Kultur und auch das Essen. Auf ihrer Reise lernt sie die Einheimischen kennen und trifft ebenso auch auf andere Backpacker. Sie lässt sich einfach treiben und mitreißen. In einem kleinen Ort fernab des Tourismus lernt Ronja Ismael, einen Schmuckkünstler, kennen und mit ihm gemeinsam besucht sie die schönsten Ecken Mexikos. Es entwickelt sich eine Liebe, die genauso intensiv ist wie Ronjas Reise. Doch Ronjas Abreisetag rückt unaufhaltsam näher und es muss sich zeigen, ob diese Liebe auch im Alltag bestehen kann … Der Roman „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ stammt aus der Feder der jungen Autorin Franziska Fischer. Es ist das Debütwerk der Autorin, in dem sie den Leser ins ferne Mexiko entführt. Die Protagonistin Ronja ist eine recht sympathische 20-jährige Studentin. Sie ist sehr sensibel und wirkt unerfahren. Ronja ist mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden, sie will irgendetwas anderes erleben. Bevor Ronja auf ihre Reise aufbricht wirkt sie sehr nachdenklich und man merkt als Leser sie trägt ein Geheimnis mit sich herum. Im Verlauf des Buches wandelt sich Ronja nachvollziehbar. Die Menschen Mexikos beeinflussen sie, lassen sie insgesamt offener wirken. Ismael ist ein ziemlich undurchsichtiger Mann. Ich konnte bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen ob ich ihn nun mag oder eher doch nicht. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Ronja und Ismael entwickelt, ist sehr intensiv und emotional. Man weiß aber nicht richtig ob sie auch dem Alltag standhalten kann. Die Nebenfiguren bleiben leider auch eher im Hintergrund. Zwar gibt es immer wieder ein paar Informationen aber wirklich kennenlernen tut man sie nicht. Der Schreibstil der Autorin ist recht gut lesbar und sehr poetisch. Ich hatte jedoch zu Beginn des Buches so einige Schwierigkeiten hinein zu kommen. Es wirkt etwas lang, das gibt sich aber nach einer Einlesezeit. Die Handlung ist eher ruhig. Man begleitet als Leser Ronja auf ihrer Reise durch Mexiko. Es ist eine Reise zu sich selbst, Ronja lernt quasi wieder „schwimmen“, ihr Leben zu meistern. Während dieser Reise lernt man Land und Leute ziemlich gut kennen und man bekommt schon richtiges Fernweh. Das Ende ist eher sanft und ruhig gehalten, passt aber sehr gut zum gesamten Buch. Es regt zum Nachdenken an und nach dem Zuklappen halt die Geschichte noch nach. Fazit: „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ von Franziska Fischer ist ein sehr gutes Debüt. Nach kurzen Startschwierigkeiten wird der Leser auf eine Reise einer authentisch wirkenden Protagonistin entführt, die am Ende nachhallt. Durchaus lesenswert!

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  • Eine prägende Reise voller Eindrücke, Begegnungen, Sehnsucht und neuen Erfahrungen.

    Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

    Leselady

    30. June 2013 um 13:01

    „Manche Menschen sind schon in Deinem Leben, bevor du geboren wirst. Andere kommen später hinzu, suchen sich einen Platz, als hätten sie schon immer dahin gehört. Die meisten von ihnen verschwinden wieder, mal von heute auf morgen, mal langsam, ganz leise, sodass man es kaum bemerkt. Doch am wichtigsten sind diejenigen, die auch bleiben, wenn sie schon gegangen sind“ Berührendes Zitat aus „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“, das einen auf den ersten Seiten bereits warmherzig in die Arme schließt. Zum Inhalt… Nur mit dem Nötigsten im Gepäck, reist die junge Studentin Ronja durch Mexiko, ein Land, dessen Kultur und Menschen ihr bis dato recht fremd waren. Ein Schritt, den auch ihr Vater nicht so recht nachvollziehen kann und doch wagt sich die junge Frau mehrere Wochen auf die andere Seite des Ozeans, fernab von Massentourismus und ohne klare Zielvorstellung und Unterkunft. Hier lernt sie sehr besondere Menschen, unterschiedlichsten Alters und Herkunft kennen, schätzen und lieben. Wann immer ihr Herz sie dazu bewegt, schreibt sie in eine Art Tagebuch, sie zeichnet, lässt sich auf den Puls dieses besonderen Landes und seiner Menschen ein. Sie lässt sich treiben, reift und schöpft aus dieser gelebten Individualität neue Kräfte. Begegnungen und Eindrücke prägen die introvertierte Studentin; es wird eine Reise in die Fremde, die ihr plötzlich gar nicht mehr fremd erscheint und eine prägende Reise zu sich selbst. Doch so reich Ronja zwischenzeitlich an unschätzbaren Erfahrungen ist, rücken sowohl das Ende dieser Reise, wie auch emotionale und pragmatische Entscheidungen unaufhaltsam näher und näher… Informationen über Buch und Verlag: • Broschiert: 288 Seiten • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (15. Mai 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 9783862652556 • ISBN-13: 978-3862652556 • ASIN: 3862652556 • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,4 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3862652556/lovebook-21 Über die Autorin Franziska Fischer weiß man..: © privat …dass sie 1983 in Berlin geboren wurde. Mit dem Schreiben begann sie bereits in dem zarten Alter von etwa acht Jahren und entwarf eine spannende Geschichte um ein Mädchen, das sich einen Hund zu Weihnachten wünscht und diesen tatsächlich bekommt. Vermutlich war die Erzählung autobiografisch geprägt, auch wenn das wahre Leben diesbezüglich kein Happy End vorweisen konnte. Die Hoffnung auf ein Haustier gab Franziska irgendwann auf, das Schreiben jedoch nicht. Während sie die Schule beendete und das zukunftsträchtige Studium der Literaturwissenschaft und Spanischen Philologie absolvierte, arbeitete sie weiter an Plan A, der Schriftstellerei. Sie trat einer Autorenarbeitsgruppe bei, reiste ein wenig durch Mexiko und Mittelamerika und ließ diese Erfahrungen in ihren Debütroman „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ einfließen. Zur Zeit lebt sie als freiberufliche Autorin und Lektorin in Berlin. Quelle: http://www.lovelybooks.de/autor/Franziska-Fischer/ Eindrücke / eigene Meinung: Das Debüt von Franziska Fischer, „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“, hat mich angenehm beeindruckt, aber auch ein wenig nachdenklich zurückgelassen. Neben den wertvollen Erkenntnissen, die jeder einzelne für sich selbst aus der Geschichte ziehen kann, fiel mir sofort die liebevolle Gestaltung, mit Blick und Gespür fürs Detail, auf. Ein Inhaltsverzeichnis, gleich zu Anfang (!!), die bezaubernden Illustrationen beim jeweiligen Kapitelbeginn und ein vorhandenes Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe noch einmal erläutert werden, runden den großartigen Gesamteindruck, positiv ab. Die Sympathie und Wärme, die die Autorin Mexiko, seiner Kultur, den Menschen und deren Lebensart entgegenbringt, spürt man Kapitel für Kapitel, Seite für Seite. Individualismus, Freiheitsliebe, Freundschaft und Toleranz gegenüber anderen Denkmustern und Gemeinschaftsformen, charakterisieren die Geschichte. Das Streben nach Wohlstand und Karriere tritt in den Hintergrund, hier im Fluss der einfachen, duldsameren Lebensweise zählen andere Werte. Aber auch, welchen Spagat das zu westlichen Gewohnheiten und Vorstellungen mit sich bringt, ist deutlich erkennbar. Der filigrane Schreibstil und die ungewöhnliche Geschichte fließen sanft ineinander, wobei ich zwischendurch den subjektiven(!) Eindruck hatte, als wäre an einigen Sätzen intensiv gefeilt worden, um sie besonders schön und wirkungsvoll zu Papier zu bringen. Dadurch verlor der Schreibstil, besonders in den Anfängen hin und wieder an einer gewissen Leichtigkeit. Wie eine vorübergehende Nervosität, die sich im Laufe der Ereignisse jedoch völlig legte und sich daraufhin der Zauber der Worte wundervoll entfaltete. Franziska Fischer wurde Kapitel für Kapitel sicherer, man spürte sehr deutlich, wie wohl sie sich beim Schreiben fühlte und ihre Hauptfigur Ronja mit ihr :-) Ronja betritt mit einer unbestimmten Leere und Sehnsucht dieses fremde Land, wirkt gelegentlich unsicher, reift jedoch mit jeder Stunde und jedem Eindruck, den sie in sich aufnimmt. Anfangs stand sie mir menschlich nicht sehr nahe, ich konnte beim Lesen eine gewisse Distanz nicht überwinden, doch dieses Gefühl entschwand irgendwann im Nichts. Der innere Prozess, den sie durchläuft, wie sie ihre Umwelt wahrnimmt, daran reift, begreift und für sich umsetzt, dies alles ist hier wunderbar eingefangen worden. Die Geschichte ist ganz ohne Frage auf hohem Niveau verfasst worden. Wenn Franziska Fischer es künftig schafft, kleine Nuancen wie z.B. die wundersame Sprachentwicklung Ronjas..... noch auszubügeln und ihr eigenes klares Kopfkino stimmig auf den Leser zu übertragen, dann bin ich mir sicher, dass die Autorin das Zeug dazu hat, eine ganz Große zu werden, von der wir ganz sicher noch wundervolles hören und lesen werden!!!

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