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Wortwelten

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Weit weg zu sein, das ist etwas, das ich mir nie hatte vorstellen können. Selbst mit dem Flugticket in der Hand habe ich es nicht gefühlt, und an diesem kühlen, orangegoldenen Morgen auf der Dachterrasse des Hostels fühle ich es noch immer nicht so richtig.

Fast von heute auf morgen landet die Protagonistin meines Reiseromans Das Meer, in dem ich schwimmen lernte in einem ihr fremden Land: in Mexiko. 
Und da die letzten Eiszapfen schon seit einigen Wochen geschmolzen sind und endlich wieder Fliederduft durch die Straßen schleicht, die Sommer-, Urlaubs- und Reisezeit also begonnen hat, lade ich euch herzlich dazu ein, Ronja zu begleiten. Wer sich gern 260 Seiten lang von mir nach Mexiko entführen lassen will, kann sich bis zum 23. Mai 2013 für die Freiexemplare meines Debütromans bewerben. Verlost werden zehn Bücher, fünf davon sind signiert.


Wovon genau handelt der Roman?

Die einundzwanzigjährige Ronja ist alles andere als eine typische Backpackerin: introvertiert, ruhig, beobachtend. Dennoch begibt sie sich allein auf die andere Seite des Ozeans, nach Mexiko. Anfangs lässt sie sich treiben und sucht keinen Anschluss, bis sie in Oaxaca einer anderen deutschen Reisenden, der weitaus welterfahreneren Julia, begegnet und zum ersten Mal die Bedeutung von Freundschaft erkennt. Gemeinsam fahren die beiden jungen Frauen an die Pazifikküste, doch schon bald kehrt Julia nach Deutschland zurück und Ronja ist wieder auf sich allein gestellt. Sie strandet in dem touristenfernen Ort Ocelotlán. Dort hilft sie einer US-Amerikanerin bei einem Theaterworkshop, den diese für Mädchen und Frauen aus der kleinen Stadt leitet, und sie inszenieren ein Stück über Emigration, über die Suche nach einem Ziel. Ronja spürt, wie schwierig das Leben in diesem Land sein kann, wenn Hoffnungen und Träume weit entfernt sind, wenn alle glauben, das richtige Leben wäre woanders. Und schließlich ist da noch der mexikanische artesano Ismael, in den sie sich verliebt und der ihr sein Heimatland auf eine Weise zeigt, die sie ohne ihn nie erlebt hätte. Doch hat die Beziehung der beiden überhaupt eine Chance, wenn mit jedem Tag, der vergeht, auch Ronjas Abreise näher rückt?

In den Prolog und das erste Kapitel könnt ihr hier hineinlesen.


Wie könnt ihr euch bewerben?

Indem ihr folgende Fragen beantwortet:

  1. Wie hat euch die Leseprobe gefallen?
  2. Welches Land bzw. welche Länder würdet ihr gern einmal auf welche Art und Weise erkunden und mit wem? Oder habt ihr schon einmal einen für euch außergewöhnlichen Auslandsaufenthalt erlebt und wenn ja, was hat euch daran besonders geprägt?


Soweit alles klar. Aber wer bin ich überhaupt?

Mein Name ist Franziska Fischer, geboren bin ich im Jahr 1983 in Berlin. Auch wenn Das Meer, in dem ich schwimmen lernte mein Debütroman ist, schreibe ich bereits seit vielen Jahren. Momentan lebe ich als freiberufliche Autorin und Lektorin in Berlin. Mexiko habe ich tatsächlich selbst bereist und hoffe, dadurch in meinem Buch ein lebensnahes Portrait dieses Landes gezeichnet zu haben.


Ich hoffe auf zahlreiche und interessante Bewerbungen und einen regen und ehrlichen Austausch. Natürlich dürft ihr sehr gern auch mit selbst gekauften Exemplaren teilnehmen und weitere Leser einladen. Besonders freue ich mich, wenn ihr anschließend eine Rezension zu meinem Buch schreibt und veröffentlicht.
Begleitend zur Leserunde beantworte ich auch gern eure Fragen.

Auf bald!
Franziska

Autor: Franziska Fischer
Buch: Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

carmelinchen

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo
also zu Frage 1 die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen sehr Frisch.
Zu Frage 2 ich war nur 2x im Ausland und da ist nichts Weltbewegendes pasiert.

Gelinde

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo Liebe Franziska, (darf ich sie so anreden ?).

Ich bin begeitert von der Vorstellung des Buches, was gar nicht wie ich meine Gedanken bündeln und schreiben soll.

Das Buch interesiert mich (uns - meine Tochter 24) unheimlich.
Wir reisen dieses Jahr im September für 3 Wochen nach Mexico- eine gute Woche große Rundreise von MexicoCity nach Yukatan, dann noch Bädeverlängerung), Ich glaube dieses Oaxaca ist auch auf unserer Route.
Deshalb wäre es ganz super dieses Buch mit Insider-Wissen zu lesen.

Ich reise für mein Leben gerne (ich sag immer , wenn ich reich geboren wäre, wäre ich nur unterwegs)
Hab auch schon ganz tolle Urlaube in vielen Ländern gemacht.
Aber ich habe immer noch einige auf meiner Wunschliste (Vietnam, Istambul, Brasilien, Indien, Südsee.......................)

Die schönsten Urlaube habe ich mit meinen Töchtern (24,27)gemacht.
U.a. weil die auch überall in der Welt herumkommen, Studium, Au-Pair etc. , und ich sie dann immer besuche. So war ich schon in Andalusien, Marbella meine Tochter(au-pair) besuchen, so wie 3 Wochen in USA als meine Tochter dort studiert hat. Bei diesem Urlaub, habe ich mich am ersten Tag in LA besser gesagt am Strand von Santa Monika "verloren" ich hatte keinen Stadtplan dabei, den Namen von meinem Hotel konnte ich nicht richtig aussprechen und Adresse hatte ich auch keine dabei, bin die halbe Nacht umhergeirrt, bis ich mit hilfe einer älteren Frau und einem Busfahrer wieder zurückgefunden habe. Seither habe ich immer einen Stadtplan mit dem markierten Hotel und eine Adresse in der Tasche.

Als die Große das Abitur gemacht hatte sind wir 3 Wochen durch Australien gereist.
Dann habe ich eine Freundschaft (durch einen Schüleraustausch) nach Südafrika aufgebaut und war dort (war einer der schönsten Urlaube, wurde alles von der Familie geplant) und will auf jedenfall nochmals hin (und der Gegenbesuch war auch schon).

Ich würde immer eine Rundreise bevorzugen, dadurch lernt und sieht man viel vom jeweiligen Land, am besten durch eine privaten Rundreise.
Und nicht alleine, dann hat man später immer jemand mit dem man sich wieder in den Urlaub zurückträumen kann.

Oh ich komme ins träumen (und schwafeln?), aber ich könnte so viel erzählen.
Und nun kommt dein tolles Buch mit unserem nächsten Urlaubsziel.

Ich würde sehr gerne mitlesen.

Ach so, die Frage zur LP :
Ja die ist klasse und macht mich nur noch neugieriger.

Ich muß mich jetzt zur Arbeit fertig machen.
Zur LP werde ich morgen (ich hoffe daß ich Zeit finde, denn ich habe am Freitag Geburtstag und das Haus voller Gäste, da gibt es noch einiges zu tun :putzen, backen, einkaufen etc.), denn die finde ich , auch mit dem Bild am anfang einfach toll.

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michelauslönneberga

vor 4 Jahren

Lesepart II (Seiten 61-154): Ocelotlán
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Wortwelten schreibt:
Nein, die Zeichnungen stammen von der Illustratorin Ebru Agca, aber ich finde, sie passen ziemlich gut. Ich selbst kann leider nicht wirklich zeichnen.

Macht ja nichts. Aber die Zeichnungen passen wirklich super rein. Fast hat man das Gefühl, man würde durch Ronjas Reisetagebuch blättern. War das deine Idee mit den Zeichnungen?

Wortwelten

vor 4 Jahren

Lesepart II (Seiten 61-154): Ocelotlán
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michelauslönneberga schreibt:
War das deine Idee mit den Zeichnungen?

Nein, das hat der Verlag entschieden. Eigentlich eine gute Frage, wie sie darauf gekommen sind und weshalb. Vielleicht frage ich mal nach ... :-)

michelauslönneberga

vor 4 Jahren

Lesepart II (Seiten 61-154): Ocelotlán
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Wortwelten schreibt:
Nein, das hat der Verlag entschieden. Eigentlich eine gute Frage, wie sie darauf gekommen sind und weshalb. Vielleicht frage ich mal nach ... :-)

Ja, das wäre interessant. Es war auf jeden Fall eine sehr gute Idee ;)

Tinkers

vor 4 Jahren

Ich fang das Buch heute an :) Freue mich schon sehr auf Mexiko und ein unter Garantie tolles Buch. Bisher fand ich nämlich ALLE Bücher toll, die Schwarzkopf veröffentlich hat! Melde mich ;)

Wortwelten

vor 4 Jahren

@Tinkers

Das ist aber schön, du kannst deine Leseeindrücke gern hier posten. Ich freue mich schon darauf!
Ein typisches Schwarzkopfbuch ist der Roman zwar eher nicht, aber hoffentlich gefällt er dir dennoch.

Tinkers

vor 4 Jahren

Lesepart I (Seiten 1-60): Ankunft in Mexiko und Reise mit Julia
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Und ich hab mich nicht geirrt... für mich ist es wieder ein typisches Schwarzkopf-Buch. Es ist völlig fernab von mainstream, komplett anders als alle Bücher die ich bisher gelesen hab und ich lerne nicht nur neue Welten, sondern auch einen neuen Schreibstil kennen. Genau das ist, was mich an allen Büchern aus dem Verlagsangebot so interessiert, ich bin sehr begeistert bisher.

Die Geschichte gefällt mir bis jetzt richtig gut. Das Buch hat sich genau die richtige Zeit ausgesucht um von mir gelesen zu werden, denn bei diesen Außentemperaturen ist es ein Klacks sich nach Mexiko zu fühlen. Ich habe keine Ahnung von dem Land, nur die üblichen Klischees im Kopf, aber nun begebe ich mich mir Ronja auf einen Backpackertrip, sehr cool!

Ein bisschen Spanisch hab ich mal gelernt und finde auch sehr gelungen, dass ab und an spanische Begriffe eingebunden sind. Dass sie hinten im Glossar nochmal aufgelistet sind, ist perfekt!!! Ich liebe es beim Lesen ganz nebenbei mein Wissen zu erweitern!

Der Schreibstil ist wie erwartet sehr besonders... manchmal denke ich: ach schön, fluffiger Reisebericht... aber dann kommt wieder ein dermaßen tiefsinniger Gedankengang dazwischen, dass ich mich zügeln muss nicht ins philosophieren abzudriften.

Einige davon hab ich mir markiert (ach, wie liebe ich Post-it-Zettelchen)
Z.B. S 26: nach dem Reisen nach Hause kommen... Nähe weil man etwas mitzuteilen hat, Entfernung weil man es doch nicht wirklich teilen kann.... eine schöne Erklärung für das, was ich nach meinen Reisen auch immer empfinde, es aber bisher noch nicht so in Worte packen konnte

S. 36: Begegnungen beim Reisen sind viel intensiver... irgendwie begegnen einem doch ständig Menschen, die interessant sind...
Dem stimme ich auch voll und ganz zu... die tollsten Begegnungen hab ich auch auf Reisen gemacht, Menschen, die mir mein Leben lang wichtig sein werden... aber andererseits hab ich auch durch meinen Job am Flughafen die interessantesten Menschen kennenlernen dürfen, die mir Geschichten erzählen konnten, wie sie nur das Leben schreiben kann... obs am Reisen liegt??? Macht das Reisen die Menschen interessanter und offener für Begegnungen??? Oder muss man ein offener Mensch sein um zu reisen????

S. 36: die Fotoausstellung des Israeli würde ich mir sehr gerne anschauen

Das Buch ist Kunst, das weiß ich schon nach 60 Seiten... und die ersten 60 Seiten sind für mich immer ausschlaggebend!!!

Ich freue mich sehr auf den Rest...

Hasta luego!

Wortwelten

vor 4 Jahren

Lesepart I (Seiten 1-60): Ankunft in Mexiko und Reise mit Julia
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@Tinkers

Vielen Dank für deine tollen Leseimpressionen und die Komplimente :-)

Was für einen Job hast du denn am Flughafen?
Ich stelle mir das auch sehr spannend vor, Menschen in dieser besonderen Situation von Aufbruch oder Ankommen kennenzulernen. Als ich selbst vor einigen Jahren nach zehn Monaten aus Mexiko zurückkam, war mein Rucksack bei der Ankunft verschollen und dann stand ich mit meinen Freundinnen, die mich vom Flughafen abholten, an der Gepäckverluststelle und wir waren so aufgeregt und überdreht (ja, okay: albern) von dem Wiedersehen und allem, dass uns die Dame dort wahrscheinlich für leicht verrückt gehalten hat.

Ich glaube, das Reisen macht einen offener für Begegnungen. Letztlich kann man ihnen kaum aus den Weg gehen, zumindest nicht, solange man in Hostels oder bei anderen Leuten übernachtet und sich Schlafräume und Küchen mit Fremden teilt. Man kommt um Gespräche gar nicht herum und mit der Zeit wird es völlig normal, mit Menschen, die man gar nicht kennt, ein paar Stunden oder Tage oder auch Wochen zu verbringen. Trotzdem bleibt es spannend, weil ja jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt und ich glaube, mitunter teilt man diese viel bereitwilliger, als im normalen Umfeld. Vielleicht ist das auch bei jedem anders, aber ich habe schon das Gefühl, dass mich das Reisen hat aufgeschlossener werden lassen für andere. Letztlich ist Ronja auch nicht der Typ Mensch, der auf andere zugeht, auch wenn sie natürlich eine fiktive Figur ist. Trotzdem: Ich glaube, Offenheit kann man lernen, das ist keine Voraussetzung fürs Reisen.

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