Franziska Franke Der Tod des Jucundus

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Inhaltsangabe zu „Der Tod des Jucundus“ von Franziska Franke

Mainz im 1. Jahrhundert n. Chr. zur Zeit des Kaisers Domitian. Nach einer durchzechten Nacht wacht der Tunichtgut Lucius am Rheinufer neben dem toten Viehhirten Jucundus auf. Lucius ist blutverschmiert und hält einen Dolch in der Hand, kann sich aber leider an gar nichts erinnern. Lucius älterer Bruder Marcus, ein Weinhändler, ist von seiner Unschuld überzeugt und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder des Jucundus. Als erstes jedoch muss er sich mit seinem eigenen Geschäftspartner Respectus auseinandersetzen, denn der lagert geheimnisvolle Kisten auf dem Dachboden des gemeinsamen Weinkontors. Und welche Rolle spielt der Patron Marcus Terentius, der dem toten Jucundus einen auffällig teuren Grabstein stiftet? Diesen antiken Grabstein gibt es tatsächlich – er steht im Landesmuseum Mainz. Franziska Franke nimmt ihn zum Anlass für einen spannenden Kriminalfall im römischen Mainz, in dem auch noch ein zweiter „echter“ Grabstein eine Rolle spielt. Nämlich der des kaiserlichen Vorkosters Zosimus – sollte auch er einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein? Auf einem römischen Grabstein aus dem 1. Jh. n. Chr., der im Landesmuseum Mainz verwahrt wird, weist die Inschrift auf einen veritablen Mord hin: „Leben konnte ich nicht länger als 30 Jahre. / Dann nahm mir ein Sklave das Leben / und er selbst stürzte sich kopfüber in den Strom.“ (heißt es dort in der deutschen Übersetzung). Angeregt hiervon lässt die Autorin die historische Landschaft von Mogontiacum (Mainz) lebendig werden. Ihr Held Marcus zeigt uns Mainz sowohl als Handelsplatz wie auch als Garnisonsstadt von überregionaler Bedeutung. Aus der Sicht der Landesarchäologie fügen sich hier hervorragend historische Quellen und Grabungsergebnisse mosaiksteinartig zu einem farbigen Mainz-Bild zusammen, das vor fast 2000 Jahren einmal Wirklichkeit gewesen sein könnte. Dr. Gerd Rupprecht, Landesarchäologe

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  • Rezension zu "Der Tod des Jucundus" von Franziska Franke

    Der Tod des Jucundus

    miss_mesmerized

    04. October 2012 um 06:33

    Magontiacum - so der Name des römischen Lagers Mainz - ist der Schauplatz eines Mordes: der Hirte Jucundus wird nach einer durchzechten Nacht tot am Rheinufer aufgefunden. Lucius, der sich kaum mehr an die vorangegangenen Stunden erinnern kann, eilt direkt zu seinem Bruder Marcus in dessen Weinkontor und berichtet ihm von der seltsamen Begebenheit. Weshalb seine Toga mit Blut verschmutzt ist, kann er auch nicht sagen. Der ich-Erzähler Marcus macht sich daran, zuerst jede eventuelle Schuld seines Bruder zu vertuschen und auf Spurensuche nach dem Mörder zu gehen. Die offizielle Version kommt ihm zu unglaubwürdig vor und in der Tat gibt es im Umfeld seines und Jucundus' Patron einige Ungereimtheiten. Die Idee auf eine Reliquie des römischen Mainz eine Geschichte aufzubauen ist interessant, der Grabstein des Jucundus kann in Mainz besichtigt werden. Auch ist die Schilderung der Umgebung und vermutlich auch einiges der Bräuche und Gepflogenheiten zur Zeit der römischen Besatzung recherchiert und getreu wiedergegeben. Die Erzählperspektive aus Sicht des etwas einfältig-tolpatschigen Weinhändlers Marcus hat neben der Krimihandlung eine unterhaltsame Note. Der Roman ist sicher kein Meisterwerk. Er hat leider einige Längen und die Handlung verliert sich immer wieder in Nebenschauplätzen oder plätschert unmotiviert vor sich hin. Ich wurde durch eine Lesung auf das Buch aufmerksam - in antikem Ambiente wirkt die Geschichte einfach besser als auf der heimischen Couch und zudem wurden die besten Passagen dort vorgestellt. Daher das Gesamturteil: ok mit gewissem Unterhaltungswert.

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