Franziska Franke Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen“ von Franziska Franke

Doktor Peeters aus Trier, ein früherer Klient des Meisterdetektivs, sendet Sherlock Holmes den Brief eines Studienkollegen weiter: Einer alten Legende nach muss immer dann, wenn im beschaulichen Eifeldörfchen Ulmen ein schreckliches Fischungeheuer aus den Fluten des Maars auftaucht, ein Mensch sein Leben lassen. So schreibt der Dorfschullehrer Herbert Becher seinem Freund und schwört Stein und Bein, das Untier leibhaftig gesehen zu haben. Holmes fühlt sich naturgemäß von solcherlei Geheimnissen geradezu magisch angezogen, und so tritt er mit seinem Freund David Tristram die beschwerliche Reise in das karge Mittelgebirge an, um der Sache auf den Grund zu gehen. In Ulmen angekommen müssen die beiden feststellen, dass der Lehrer Becher kurz zuvor unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Holmes, der nicht an die Unfallversion des örtlichen Gendarmen glaubt, wendet sich daraufhin an einen Freund des Verstorbenen, den zwielichtigen Apotheker Steinmetz, dessen Ehefrau das Seeungeheuer ebenfalls gesehen haben will. Als Holmes im Haus des Verstorbenen die Adresse eines Antiquitätenhändlers in Trier findet, stattet er der altehrwürdigen Stadt an der Mosel einen Besuch ab. Nachdem im Dorf ein weiterer Mann eines gewaltsamen Todes stirbt, besteht für den Detektiv keinerlei Zweifel mehr daran, dass es sich um kaltblütigen Mord handelt.

Ein weiteres Abenteuer von Sherlock, welches mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte.

— Mika2003

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    Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen

    Mika2003

    02. August 2014 um 07:04

    Wieder ein Buch über den berühmten Detektiv aus England, wieder ein Buch aus der Feder von Franziska Franke und wieder klage ich darüber, das mir der perfekte Partner von Holmes fehlt – nämlich Watson. Der Buchhändler Tristam ermittelt zwar schon im 5. Fall gemeinsam mit Holmes, aber die Lücke von Watson kann er nicht schließen. Ich halte Franziska Franke hier zugute, dass sie Tristam ganz anders entwickelt und agieren lässt als Watson. Aber für mich gehört das Dream-Team einfach zusammen. Der Kriminalfall bleibt in meinen Augen dieses Mal doch recht flach, kann mich nicht wirklich an das Buch fesseln und ich gebe zu, das ich einige Seiten komplett überflogen habe, nur im Fall „weiterzurutschen“. Teilweise doch recht langatmig geschrieben ohne das wirklich etwas passiert. Was mir aufgefallen ist, ist das die Autorin immer wieder das Wort „enerviert“ verwendete. Ein Wort, das ich erst einmal nachschlagen musste, da es mir nicht geläufig war. So habe ich bei diesem Buch wieder einmal etwas gelernt. Aber wirklich gute Unterhaltung habe ich nicht gefunden – dieser Fall war leider eher etwas für „zwischendurch“.

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  • Ein gut getroffener Sherlock mit überraschendem Ende

    Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen

    Franzis2110

    29. June 2014 um 21:41

    David Tristram begibt sich bereits zum fünften Mal gemeinsam mit Sherlock Holmes, der inkognito durch Europa reist, in einen neuen, spannenden Fall. Diesmal verschlägt es die Beiden aufgrund eines Briefes, den Doktor Peeters an Sherlock weiterleitet, in die Eifel. Laut einer alten Legende, muss immer dann jemand sterben, wenn in dem verschlafenen Eifeldorf Ulmen ein grauenhaftes Fischungeheuer auftaucht. Herbert Becher, ein Lehrer in Ulmen, schwört, das Ungeheuer gesehen zu haben. Diesem Geheimnis muss Holmes natürlich auf den Grund gehen. Doch Herbert Becher stirbt kurz vor dem Besuch durch mysteriösen Umstände. Der Einstieg in das Buch viel mir am Anfang etwas schwer. Der Schreibstil ist ziemlich sachlich und kühl, was wohl dem zu Schulden ist, dass die Geschichte von David Tristram quasi als Chronik aufgezeichnet ist. Zudem spielen die Geschichten von Holmes ja auch zu einer Zeit, in denen auch sachlicher und gehobener geredet wurde und viele Unterhaltungen dabei sind. Als ich mich daran dann gewöhnt habe, ging das Buch dann doch recht schnell von der Hand, sodass ich insgesamt nicht mal ganz einen Tag brauchte, um es komplett zu lesen. Zum einen haben wir den berühmten Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Franziska Franke hat ihn erstaunlich gut getroffen. Er ist stur, mit nur wenig Humor, typisch britisch und nüchtern. Allerdings war er mir nicht exzentrisch genug, hier kommt er nicht ganz an Arthur Conan Doyles Original heran. David Tristram ist nun bereits zum fünften Mal an Sherlock’s Seite. Ich habe leider mitten drinnen angefangen mit den Büchern und habe wirklich lange gebraucht, bis ich verstand, wer David eigentlich ist. Er schreibt quasi die Chronik von Sherlock auf und begleitet ihn, wie damals in England Dr. Watson, wenn er seine Nachforschungen macht. Nach kurzer Aufwärmphase hab ich mich dann aber an ihn gewöhnt und mochte ihn. Er hat Sinn für Humor und bring ab und an einen Hauch Sarkasmus ein, was die Geschichte auflockerte. Sherlock Holmes versucht den Mord an Herbert Becher und die Gerüchte und Geschichten rund um das Ungeheuer von Ulmen aufzudecken. Von Beginn an ist er sich sicher, dass hier kaltblütiger Mord vorliegen muss und ganz und gar nicht irgend ein sagenumwobenes angebliches Ungeheuer in Fischform. Gemeinsam mit Sherlock und Tristram begeben wir uns nach Ulmen, wo Sherlock sogleich mit seinen kuriosen Nachforschungen, wie wir sie kennen, beginnt. Mit seinen 284 Seiten war die Geschichte fast etwas lang, sonst ist man eher schnellere Aufklärungen durch Sherlock gewöhnt. Nichts desto trotz ist die Handlung und der Plot gut durchdacht, mir fehlte es aber etwas an Spannung. Allerdings schaffte es Franziska Franke mich mit dem Ende und dem eigentlichen Mörder komplett zu überraschen. Damit hatte ich, wie Holmes treuer Begleiter, wirklich nicht gerechnet. Die Nachforschungen waren gut geschildert und verquer und verwirrend und scheinbar vollkommen aus der Luft gegriffen, wie es typisch für Sherlock Holmes ist und haben mir gut gefallen. Fazit Franziska Franke schafft es ziemlich gut, den Original Sherlock in diesem Buch wieder zum Leben zu erwecken. Fast glaubt man, den Sherlock aus der Feder von Arthur Conan Doyle vor sich zu haben, wenn auch nicht ganz so exzentrisch. David Tristram ist ein guter und treuer Begleiter, wenn mir doch auch der gute alte Dr. Watson fehlte. Die Geschichte ist gut umgesetzt und muss nur kleine Abstrich im Vergleich zum Original hinnehmen. Stellenweise waren mir die Nachforschungen zwar etwas zu lang, aber mit dem Ende konnte mich Franziska Franke wirklich komplett überraschen. Ich habe definitiv Lust bekommen, die alten Sherlock-Geschichten mal wieder zu lesen. Auch auf die anderen Sherlock-Geschichten von Franziska Franke bin ich nun neugierig. Ich gebe vier von fünf Sternen.

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