Franziska Franke Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers“ von Franziska Franke

Sherlock Holmes verlängert überraschenderweise seinen Aufenthalt in Florenz, da er den Auftrag erhalten hat, den Einbruch im Hause eines Kunstsammlers aufzuklären. Der Täter, der die überaus wertvollen Renaissancegemälde verschmäht hat, hat versucht, das riesige Gruppenporträt des zeitgenössischen Malers Adriano Benetti aus Livorno zu entwenden, auf dem fünf Mitglieder eines esoterischen Clubs namens Nuovo Circolo del Fuoco d’Inferno dargestellt sind. Was als ein wenig spektakulärer Routinefall begann, erhält eine ganz neue Brisanz, als der Künstler Adriano Benetti tödlich verunglückt, bevor Holmes mit ihm sprechen kann. Der englische Meisterdetektiv bezweifelt, dass Benetti wirklich einem Unfall zum Opfer gefallen ist, zumal der Maler ein Verhältnis mit Lady Epperstone hatte, der Witwe von Sir Epperstone, dem Auftraggeber des ominösen Gruppenbilds. Holmes findet, erneut unterstützt von seinem eifrigen Gehilfen, dem Buchhändler David Tristram, heraus, dass die meisten der auf dem Porträt dargestellten Personen finstere Geheimnisse zu verbergen haben.

wenn das Höllenfeuer lodert

— Anneja
Anneja

Ein klasse Fall, und ein toll geschriebenes Buch!

— Readandbeyourself
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  • Teil 2 - Der Club des Höllenfeuers

    Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers
    Fenja1987

    Fenja1987

    11. March 2014 um 22:09

    Wie jeder Sherlock Holmes Leser weis gibt es eine große Lücke in der Biografie des Meisterdetektives, von der niemand weis was in dieser Zeit wirklich geschehen ist, nämlich die Zeitspanne zwischen dem "Reichenbach Fall" bis zum wieder auftauchen. Immer wieder haben sich die verschiedensten Autoren daran versucht diese Lücke zu schließen, so nun auch Franziska Franke. Nach "Sherlock Holmes und die Büste der Primavera" ist hier nun ein weiteres Abenteuer aus der Feder der Autorin. Als Sherlock Holmes David Tristram überraschenderweise bittet ihm bei einem neuen Fall zu helfen, sagt dieser nicht nein. Zusammen untersuchen sie den Einbruch im Hause eines Kunstsammlers. Der Täter, der die überaus wertvollen Renaissancegemälde verschmäht hat, hat versucht, das riesige Gruppenporträt des zeitgenössischen Malers Adriano Benetti aus Livorno zu entwenden, auf dem fünf Mitglieder eines esoterischen Clubs namens Nuovo Circolo del Fuoco d Inferno dargestellt sind. Während für David Tristram ziemlich schnell fest steht wer der Täter sein muss, scheint es doch ganz anders gewesen sein. Den der Fall erhält eine ganz neue Brisanz, als der Schöpfer tödlich verunglückt, bevor Holmes mit ihm sprechen kann. Sherlock Holmes vermutet allerdings das es kein Unfall sondern Mord gewesen sein muss. Auch scheint es einen Zusammenhang mit dem Tod von Lady Epperstone vor ein paar Jahren zu geben. Dann beauftragt Sir Epperstone Auftraggeber des ominösen Gruppenbilds, Holmes den Tod seiner Frau auf zu klären. Auch "Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers" hat mich gut unterhalten. Wobei ich sagen muss das es diesmal keinen wirklich überraschenden oder Aktion reichen Augenblick gab. Die Handlung ist wie auch schon der 1. Teil gut und flüssig zu lesen, doch folgt die Handlung so scheint es mir, eben nur einen bestimmten "Roten Faden" und wirkte zum teil etwas eintönig. Besonders bei der Auflösung des Falles kam es mir so vor als würde etwas "Aha" Gefühl fehlen. David Tristram der wieder aus der Ich-Perspektive von dem gemeinsamen Abenteuer erzählt, ist schon wie im ersten Teil sehr sympathisch und denkt bisweilen in den unpassendsten Momenten an die gute Italienische Küche. Besonders schade fand ich auch das Tristrams Familie nur so einen kleinen Part bekommen hat, der nicht wirklich der Rede wert ist. Sherlock Holmes dagegen ist nicht wie anders zu erwarten schon mehrere Schritte voraus und zeigt dieses Mal sogar mal so etwas wie Humor. Was mir aber wieder einmal gut gefallen hat waren Fussnoten die hin und wieder erschienen um dem Leser bestimmte Ereignisse erläutern. Auch die Beschreibungen der Umgebung, die das Italien des 19. Jahrhundert sehr lebendig erscheinen lassen sind der Autorin wieder gut gelungen. Und so gibt es von mir wieder 4 Sterne wenn auch anderen Gründen als beim ersten Buch. Wie auch schon beim ersten Teil der "Sherlock Holmes" Reihe von Franziska Franke empfehle ich auch dieses Buch weiter. Ihre Variante "der unbekannten Jahre" ist erfrischend zu lesen. Und könnten durchaus so geschehen sein. Ich lese auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher. "Sherlock Holmes" von Franziska Franke 1.Sherlock Holmes und die Büste der Primavera 2.Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers 3.Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris 4.Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers
    detlef_knut

    detlef_knut

    31. May 2012 um 13:30

    Liebhaber des Detektivromans kommen mit der Reinkarnation einer aus Literatur und Film bestens bekannten Romanfigur in den spannenden Genuss, die Welt um sich herum zu vergessen und in das mediterrane Flair von Florenz einzutauchen. Franziska Franke hat sich der lange totgeglaubten Romanfigur des britischen Meisterdetektivs Sherlock Holmes angenommen. Nach ihrem Debütroman "Sherlock Holmes und die Büste der Primavera" handelt es sich bei dem vorliegenden Buch um den zweiten Krimi dieses Stils, eines Stils, der dem des Altmeisters Arthur Conan Doyles nicht unähnlich ist. In nüchterner, berichtender Weise beschreibt Mister Tristram, der enge Vertraute des großen Detektivs in der englischen Gemeinde von Florenz, Holmes Vorgehensweise bei den Ermittlungen. Während Holmes in England kaum auf seinen Dr. Watson verzichtete, weil der ihm unendlich viele Chancen bot, mit seinem Spürsinn zu glänzen, so verhält sich Mr. Tristram kaum anders. Bemüht, den Freund Holmes bei den Ermittlungen zu unterstützen, hat dieser nichts anderes zu tun, ihn bloßzustellen und mit seinem eigenen Wissen zu glänzen und zu belehren. Aus seiner Verblüffung über so manchen verwinkelten Gedankengang seines Freundes, der inkognito ermittelt, macht Tristram kein Geheimnis. Die Ermittlungen drehen sich zunächst um das Auffinden eines Gemäldes, welches bei einem Mitglied des Höllenfeuer-Clubs, einem elitären Kreis der englischen Gemeinde, verschwunden ist. Sherlock Holmes wird beauftragt, das Gemälde zu finden. Erstaunlicherweise hat der Täter nicht die überaus wertvollen Gemälde aus der Renaissancezeit entwendet, sondern eines, auf welchem die fünf Mitglieder dieses esoterischen Clubs von einem Restaurator der Stadt porträtiert worden waren. Der Routinefall wandelt sich schnell zu etwas Ungewöhnlichem, als der Florentiner Maler und Restaurator tödlich verunglückt. Ein Umstand, den Sherlock Holmes stark bezweifelt. Nicht nur Holmes sondern auch sein Gehilfe Tristram geht von Mord aus und kommt so manchem Geheimnis der fünf Porträtierten auf die Spur. Mit faszinierender Detailtreue beschreibt die Autorin die akribische Ermittlungsarbeit. Da der Eindruck eines nüchternen Berichts erweckt werden soll, dessen Manuskript auf dem Dachboden eines Buchhändlers gefunden wurde, bedient sich die Autorin auch gerne Fußnoten, die das eine oder andere Detail näher erläutern. Eine Methode, die dem Roman Authentizität verleiht. Mit Humor beseelt werden immer wieder die zwar für Tristram und den Leser überraschenden Wendungen, die für den Meister jedoch offenbar immer wieder vorhersehbar waren. Als Leser kann man sich das etwas langsamer funktionierende Gehirn Mr. Tristrams allerdings gut nachvollziehen, sieht man sich doch selbst oft genug von Holmes an der Nase herumgeführt. Für Leser, die Sherlock Holmes, Hercule Poirot oder Miss Marple lieben, ist dieses Buch ein unabdingbares Muss. Er wird verzaubert mit einer spannenden Mischung aus Arthur C. Doyle und Donna Leon.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers
    Readandbeyourself

    Readandbeyourself

    31. October 2010 um 22:31

    Nachdem David Tristam sich damit abgefunden hat, die Zusammenarbeit mit seinem großen Vorbild Sherlock Holmes beendet zu haben, erfährt er zufällig, dass dieser noch in Florenz verweilt. Sie werden zunächst mit der Aufklärung eines simpel erscheinenden Einbruchs beauftragt, hinter dem Holmes jedoch bereits mehr vermutet. Als dann der Maler des Gemäldes, das zu stehlen versucht wurde, bei einem scheinbaren Unfall umkommt, ist das Interesse des englischen Ermittlers geweckt. Auf dem Gemälde waren fünf Mitglieder eines Florenzer Clubs, dem Nuovo Circulo del Fuoco d'Inferno', abgebildet, und Holmes und Tristam entdecken, dass diese selbst etwas zu verbergen haben. Doch hat jemand von ihnen den Maler umgebracht? Und was hat es mit dem Einbruch auf sich? David Tristam und Sherlock Holmes begeben sich in Florenz auf die Spurensuche, die für sie selbst nicht ganz ungefährlich ist. Nach ihrem Debütroman "Sherlock Holmes und die Büste der Primavera" gibt Franziska Franke dem Ermittlerduo weitere Tage, um einen neuen spannenden Fall zu lösen. Mit wunderschönen Beschreibungen und vielen lebendigen Details erzählt sie aus der Sicht von Tristam die Vorfälle. Wie im letzten Roman scheint es, als wäre sie selbst in Florenz zur Zeit von Holmes zugegen gewesen, um Nachforschungen zu betreiben. Sie hat genauste Kenntnisse der Örtlichkeiten, und - natürlich durch ihre eigene Ausbildung begünstigt - ein hohes Verständnis der Kunstgemälde. Auch diesmal sind die Landschaften und die Gebäude greifbar genau geschildert, und bei den Szenen an der Küste war die Meeresluft fast zu riechen, und der Wind auf der Haut spürbar. Ebenso schön war ihre Sprache, denn wortgewandt war die Liebe zur Geschichte in der Erzählung zu spüren. Obwohl es im zweiten Teil ihrer Holmes-Geschichte leider weniger amüsante Szenen gibt, verlegt sich dieser Roman nicht minder interessant auf den Ernst des spirituellen Clubs und der Malerei. Der Fall blieb bis zum Ende spannend, und scheinbar konnte nur der Spürsinn von Holmes zur Aufdeckung führen. Franke gibt gerade genug Details, damit der Leser nicht mehr weiß als Tristam - was einen dazu bringt, das Buch in einem Rutsch zu verschlingen. Ein absolut würdiger Nachfolger, der den bekannten Ermittler zu neuem Leben erweckt, wie er von seinem Erfinder Doyle nicht schöner hätte beschrieben worden sein können.

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