Franziska Franke Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten“ von Franziska Franke

Auf der Reise zur Weltausstellung in Antwerpen lernt David Tristram, Sherlock Holmes‘ treuer Weggefährte, den Brüsseler Juwelier Jan Peeters kennen, da die Koffer der beiden Männer im Gepäckwagen vertauscht wurden. Wenige Tage später wird die Leiche des Juweliers aus dem Wasser der Schelde gefischt, und Holmes eilt aus seinem Exil in Paris herbei, um Licht in die mysteriösen Todesumstände des Belgiers zu bringen. Es stellt sich heraus, dass Peeters für einen in Brügge ansässigen Engländer den sagenumwobenen King-Diamanten begutachtet hat, einen lupenreinen grünen Diamanten, der angeblich großes Unglück über seine Besitzer bringt. Der kostbare Edelstein war fast dreihundert Jahren verschollen, bis er nun überraschend wieder auftauchte. Als ein weiterer Gast der Pension, in der auch Peeters logierte, eines unnatürlichen Todes stirbt, reist Holmes nach Brügge und Brüssel, wo er die Bekanntschaft eines etwas wunderlichen belgischen Kommissars macht, der sich ebenfalls sehr für den Tod des Juweliers interessiert.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten
    Readandbeyourself

    Readandbeyourself

    14. January 2013 um 20:43

    Ein neuer spannender Fall für den englischen Ermittler Sherlock Holmes! Die große Weltausstellung findet im Jahr 1885 im belgischen Antwerpen statt. Der Kunstinteressierte David Tristam fährt zu einem Besuch dorthin, doch schon am Bahnhof werden ihm sprichwörtlich Steine in den Weg gelegt - sein Koffer wird vertauscht. Statt Reisekleidung finden sich nun allerlei nützliche Dinge für das Juweliergeschäft darin. Da Tristam eine sehr ehrliche Haut ist, sucht er den richtigen Besitzer des Koffers auf. In einer Pension lernt er so Jan Peeters, einen Juwelier, kennen. Doch dieser wird kurz darauf tot aus der Schelde gezogen. Weil Tristam nicht nur Mord, sondern einen größeren Zusammenhang sieht, ruft er nach Sherlock Holmes, welcher der Langeweile in London entfliehend sofort kommt. Gemeinsam untersuchen die Ermittler nicht nur den angeblichen Selbstmord, sondern auch das Geheimnis hinter dem seltsamen grünen Diamanten, der in Antwerpen verkauft werden soll... Im bereits vierten Band über Sherlock Holmes lässt Autorin Franziska Franke den berühmten Dedektiv das alte Belgien erforschen. Wie auch zuvor ist David Tristam vor Ort, und erzählt aus seiner Perspektive. Diesmal geht es ihm ein bisschen weniger ums Essen, wenn ihm auch auffällt, wie wenig Holmes immer isst ;) Schön finde ich die kleinen geschichtlichen Einwürfe, besonders zur Kunst, die vor allem Tristam immer einwirft, obwohl Holmes sich weder für die landestypische Küche noch sonderlich für Kunst interessiert. Dennoch weiß der Engländer wie immer mehr, als er preisgibt, und führt den Leser bis zum Ende am langen Arm durch Antwerpen und seine Umgebung. Kleine Nebensätze, wie die Information zur Cola, machen deutlich, dass Holmes seiner Zeit weit voraus war. Informativ und klärend sind kleine Fußnoten, die manches geschichtliche Hintergrundwissen auftun oder kurz eine Jahreszahl erklären. Leider fand ich die Mordfälle irgendwie nicht zusammenpassend. Die Aufklärung ging mir also etwas schnell, da hätte ich mir mehr Zusammenhang gewünscht. Das Ende vom Buch kam ein bisschen plötzlich. Insgesamt kann man über das Buch wenig schreiben, weil es sehr dünn ist, und ich ansonsten zu viel verraten würde ;) Für Holmes- und Franke-Fans ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss, und gibt in der hübschen Gestaltung auch im Regal etwas her. Sehr gerne möchte ich noch mehr Abenteuer von Holmes aus der Feder dieser Autorin lesen - gerne aber auch noch etwas richtig Historisches ;) Ich vergebe 4 Sterne, da ich die Schreibweise wie gewohnt wirklich toll finde und ebenso denke, dass Franke ihren Holmes passend zwischen die Abenteuer von Doyle und anderen Autoren gesetzt hat.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten
    detlef_knut

    detlef_knut

    07. December 2012 um 12:56

    Dieser neue Sherlock-Holmes-Roman von Franziska Franke führt den Leser zur Weltausstellung in Antwerpen zu Ende des 19. Jahrhunderts. Sherlock Holmes befindet sich in Paris und geht cheminischen Experimenten nach. Während dieser Zeit macht sich David Tristram, sein detektivischer Sparringspartner, Assistent und Azubi zugleich, auf den Weg nach Belgien, um die Weltausstellung zu besuchen. Bei seiner Ankunft auf dem Bahnhof in Antwerpen stellt er fest, dass sein Koffer vertauscht wurde. Sofort begibt er sich auf die Suche nach seinem Gepäckstück. Dabei trifft er auf Jan Peters, der denselben Koffer wie er hatte. Jan Peters ist ein Brüsseler Juwelier. Wenige Tage später, sowohl Jan Peters als auch David Tristram sind im selben Hotel abgestiegen, wird der Juwelier tot aufgefunden. Er wird als Wasserleiche aus der Schelde gefischt. Da Zeugen bestätigen, dass sich Tristram mit Peters ein Wortgefecht geliefert hatte, befürchtet der Hobbydetektiv Tristram, dass er sehr schnell unter Tatverdacht geraten wird. Aus diesem Grund schreibt er ein dringendes Telegramm nach Paris und bittet seinen Freund Sherlock Holmes, nach Antwerpen zu kommen. Gemeinsam finden sie heraus, dass der Juwelier in Antwerpen weilte, um für einen Engländer den sagenumwogenen King-Diamanten zu begutachten. Hierbei handelt es sich um einen lupenreinen großen Diamanten, der angeblich großes Unheil über seinen Besitzer bringt. Dieser vierte Sherlock-Holmes-Roman von Franziska Franke ist meines Erachtens der gelungenste Roman dieser Reihe. Die Autorin überzeugt mit ihrer Einfühlsamkeit in das Milieu. Sehr gute Kenntnisse des Umfelds von Sherlock Holmes, verknüpft mit Fakten aus der damaligen Zeit in Antwerpen generiert nahezu authentische Erlebnisse beim Lesen. Zusammen mit den Protagonisten Holmes oder Tristram ein Haus zu betreten, schafft ein Gefühl, als würde man es selbst betreten und die Düfte riechen, die die beiden riechen, genauso, wie man als Leser die Möbel sieht, wie diese beiden sie sehen. Das Detailwissen über das Umfeld des von Arthur Conan Doyle geschaffenen Privatdetektivs aus unzähligen Romanen und Geschichten hat Franziska Franke bereits in den drei zuvor erschienenen Romanen bewiesen. Natürlich hat sie auch in denen schon ihre Fähigkeit gezeigt, von ihr recherchiertes historisches Wissen in den neuen Romanen mit den Figuren geschickt zu verbinden. Aber noch nie ist es ihr so detailtreu, verknüpft mit der Weltausstellung in Antwerpen, gelungen. Der Roman liest sich flüssig und ruhig, ist spannend von vorne bis hinten, und schafft für die Fans dieses Detektivs ein nahezu berauschendes Erlebnis. Ein Detektivroman alter Schule auf höchstem Niveau. © Detlef Knut, Düsseldorf 2012

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