Franziska Franke Sherlock Holmes und der Ritter von Malta

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und der Ritter von Malta“ von Franziska Franke

Mord im Schatten des Malteserkreuzes Eigentlich hatte Sherlock Holmes nur vor, sich auf dem Rückweg vom Sudan mit seinem Freund und zeitweiligen Assistenten David Tristram zu treffen. Umso größer ist sein Erstaunen, als ihm auf Sizilien sein alter Bekannter Colonel Hayter begegnet. Der ehemalige Klient, der sich inzwischen in der maltesischen Hauptstadt La Valetta niedergelassen hat, bittet Holmes inständig, Licht ins plötzliche Verschwinden des Kolonialangestellten Peter O’Brian zu bringen. Zu einem Treffen in der Bibliothek, wo sein Bekannter an einer Abhandlung über den Aufenthalt des skandalumwitterten Barockmalers Caravaggio auf Malta arbeitete, ist O’Brian nicht erschienen. Stattdessen tauchte ein Unbekannter auf und stellte die rätselhafte Frage »Sind Sie der Ritter von Malta?« Seit jenem Tag hat der Colonel den Eindruck, dass er beobachtet wird und ist deshalb nach Sizilien geflüchtet. Auf Malta führen die Ermittlungen Holmes in prächtig ausgeschmückte Kirchen, uneinnehmbare Festungsanlagen und unterkellerte Paläste, die aus der Zeit stammen, in der die Ordensritter über die Insel herrschten. Er findet heraus, dass Peter O’Brian mit angesehenen Vertretern der Kolonialherrschaft verkehrte. Aber erst als ein Engländer einem Mordanschlag zum Opfer fällt, stößt Holmes auf die Spur des geheimnisvollen Unbekannten und auf ein finsteres Mysterium, das ganz nach seinem Geschmack zu sein scheint.

Solides Abenteuer aus den "verlorenen Jahren".

— derMichi

traditionsreiche und spannende Unterhaltung

— detlef_knut

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  • Holmes vs. Tristram

    Sherlock Holmes und der Ritter von Malta

    derMichi

    26. October 2015 um 13:10

    Sherlock Holmes dürfte der literarische Charakter mit den meisten inoffiziellen Abenteuern sein, den die Neuzeit hervorgebracht hat. Jährlich erscheinen neue Pastiches von Autoren aus aller Welt, die dem britischen Meisterdetektiv aus dem 19. Jahrhundert ihre Ehre erweisen möchten. Im deutschsprachigen Raum hat sich unter anderem Franziska Franke schon seit einigen Jahren einen Namen mit neuen Abenteuern um den prominenten Bewohner der Baker Street 221b gemacht. Ihr neues Abenteuer entführt den Ermittler auf die Mittelmeerinsel Malta. Zusammen mit seinem Reisegefährten David Tristram erkundet er das Eiland und wird, wie war es anders zu erwarten, schon bald in einen mysteriösen Fall verwickelt. Darin spielt ein ominöser "Ritter von Malta" eine wichtige Rolle. Holmes ehemaliger Klient Colonel Hayter wurde nämlich irrtümlich für diesen gehalten und findet sich plötzlich in Lebensgefahr wieder. Als wenig später auch noch die Leiche eines vermissten Bekannten auftaucht, nimmt Holmes endlich die Ermittlungen auf. Seine Suche führt ihn quer durch Malta, in alte Kirchen, Festungsanlagen und Palazzos. Kenner der Materie werden sich verwundert fragen, wo eigentlich Dr. Watson abgeblieben ist. Die Antwort ist einfach: zu Hause. Dieser Fall spielt in dem Zeitraum, während dessen Holmes nach dem angeblichen Sturz in die Reichenbachfälle für tot gehalten wurde. David Tristram weiß um dieses Geheimnis und wird von Holmes mehrfach zum Stillschweigen verdonnert. Das erweist sich als gar nicht so einfach, denn vielen der anderen Figuren kommt der Detektiv nämlich ebenfalls durchaus bekannt vor. Die Gefahr lauert damit gleich an mehreren Stellen. In Sprache und Stil fühlt man sich immer wieder angenehm an die deutschen Übersetzungen von Conan Doyle erinnert. Die Autorin wählt zwar ein etwas einfacheres aber nicht unbedingt anspruchsloseres Deutsch, dem man gut folgen kann. Natürlich wird das Original immer unerreicht bleiben, aber die Hommage ist erkennbar. Holmes ist genau so wie man ihn kennt. Mal ruppig, mal nachdenklich, mal voller Energie und immer auf der Suche nach einer Spur. Seine chemischen Experimente baut er auch mal im Wohnzimmer seines Gastgebers auf und treibt das Personal zur Verzweiflung. Neues wird seinem Charakter nicht angedichtet, aber das ist auch nicht zwingend nötig. Malta wird derart gut beschrieben, dass man Frau Franke gerne glauben möchte, dass sie selbst schon dort war und recherchiert hat. Ob das nun stimmt oder nicht - die Insel wird in diesem Buch auch für Nichtkenner lebendig. Das macht noch keinen Touristenführer daraus, aber die Reiselust kommt keineswegs zu kurz. An einigen Stellen hätte ich mir einen etwas strafferen Handlungsstrang gewünscht. Mehrere Szenen werden derart ausführlich beschrieben, dass die Aufmerksamkeit ein wenig verloren geht. Noch dazu tauchen immer neue Spuren auf, die nicht nur Holmes sondern auch den Leser in die Irre führen. Das kann funktionieren, tut es hier aber leider nicht immer. Formal gibt es sonst wenig zu bemängeln - Holmes ist Holmes und Malta taugt als Schauplatz. Es ist kein neuer Horowitz, aber dennoch ein solides Abenteuer, das Sherlock-Fans ordentlich unterhalten wird. Seitenzahl: 291 Format: 12,1 x 18 cm, broschiert Verlag: KBV

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  • Ein weiteres tolles Sherlock Abenteuer

    Sherlock Holmes und der Ritter von Malta

    Franzis2110

    24. June 2015 um 17:41

    Sherlock Holmes wollte sich auf seinem Rückweg vom Sudan eigentlich nur mit seinem Freund und zeitweiligen Assistenten treffen. Umso erstaunter ist er, als er auf Sizilien seinem alten Bekannten Colonel Hayter begegnet. Der hat sich mittlerweile in La Valetta, der maltesischen Hauptstadt, niedergelassen. Er bittet Holmes, das plötzliche Verschwinden des Kolonialangestellten Peter O’Brian aufzuklären. Meinung Schreibstil Bei meinem ersten Buch von Franziska Franke, Sherlock Holmes und das Ungeheuer von ULmen, viel mir der Einstieg noch etwas schwer. Diesmal war das aber überhaupt nicht der Fall, ich konnte mich direkt in die Ermittlungen von Sherlock und seinem Assistenten David Tristram fallen lassen. Auch dieses Sherlock Abenteuer wird uns wieder von David Tristram geschildert. Charaktere Franziska Franke hat Sherlock Holmes auch dieses mal sehr gut getroffen. Eine tolle, erfrischende Seite des bekannten Meisterdetektivs. Ein Chaot wie immer, typisch britisch, stur und nüchtern. Ich liebe ihn einfach. David Tristram kommt für mich zwar nicht an den altbekannten Dr. Watseon ran. Dennoch mochte ich ihn und hatte Spaß, einen weiteren Sherlock Holmes Fall aus seiner Sicht erleben zu dürfen. Ich mochte auch hier seinen Sinn für Humor und diesen Hauch Sarkasmus, den er in die Geschichte mit hineinbrachte. Geschichte In diesem Buch versucht Sherlock gemeinsam mit seinem Assistenten David Tristram das plötzliche Verschwinden von Peter O’Brain aufzuklären. Doch es bleibt nicht nur bei diesem einen Fall. Im Laufe der Geschehnisse müssen die beiden immer mehr Geschehnisse Aufklären und Fäden und Wirkungen trennen, um Klarheit zu schaffen. Es geht, wie es für Sherlock Holmes typische ist, zunächst sehr wirr zu, er verrät bis zum Schluss nichts, was er sich so denkt und dennoch macht es Spaß bei den Nachforschungen dabei zu sein. Besonders gefallen hat mir die Kulisse. David Tristram und Sherlock nehmen uns mit durch prächtige Kirchen, Festungsanlagen und Paläste im schönen Malta. Zwar war dieser Fall nicht ganz so chaotisch und voller ungewöhnlicher Vorkommnisse wie der letzte, dennoch mangelte es nicht an amüsanten Begebenheiten und interessanten Ermittlungen. Fazit Es hat mir wieder Spaß gemacht, den Sherlock aus Franziska Frankes Feder zu begleiten. Er kommt den Original nach wie vor sehr nah, auch wenn er hier nicht ganz so exzentrisch ist. Mit David Tristram bin ich dieses mal schon viel besser klar gekommen. Ich liebe es, wie er ganz dezent etwas Humor und Sarkasmus einbringt. Die Nachforschungen waren zwar nicht so verworren wie beim letzten mal, dennoch waren interessante Ermittlungen und Vorkommnisse dabei. Punkte konnte Franziska Franke vor allem mit der Kulisse in Malta.

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  • traditionsreiche und spannende Unterhaltung

    Sherlock Holmes und der Ritter von Malta

    detlef_knut

    14. October 2014 um 19:08

    Mit diesem Roman setzen sowohl Franziska Franke als auch der KBV Verlag die Tradition des detektivischen Ermittelns a la Sherlock Holmes fort. Holmes, der immer noch als Norweger Sven Sigerson durch die Welt reist, um sich vor seinem Erzfeind Moriarty zu verstecken, ist gerade aus dem Sudan zurück. Er möchte sich eigentlich nur mit seinen Freund David Tristram aus der florentiner Steinmetz-Familie Boldoni treffen. Doch zufällig begegnet er auf Sizilien seinen alten Bekannten Colonel Hayter. Der ehemalige Klient lebt mittlerweile auf Malta und bittet Holmes inständig um Hilfe. Schließlich kennt er die Fähigkeiten und Vorlieben seines Freundes Holmes, der immer wieder betont, auf keinen Fall mit seinem richtigen Namen angesprochen zu werden. Holmes soll den Kolonialangestellten Peter O’Brian auf der Insel aufspüren, weil der seit wenigen Tagen spurlos verschwunden zu sein scheint. Zusammen mit Tristram ermittelt der Privatdetektiv in Kirchen, Festungsanlagen und unterkellerten Palästen. Das Können der Schriftstellerin Franziska Franke in der Nachfolge von Arthur Conan Doyle ist mit ihrem mittlerweile sechsten Sherlock-Holmes-Roman hinlänglich bekannt. Und doch fasziniert es immer wieder, mit wie viel Akribie und Detailtreue sie die Figuren ihrer Romane zeichnet. Zwar kann sie am Charakter des Privatermittlers nicht mehr viel ändern, weil er aus zahlreichen Romanen und Erzählungen des Originalautors bekannt ist. Doch hat Franke genügend Spielraum bei allen anderen Figuren, die sie entweder neu geschaffen hat oder die in einer früheren Erzählung lediglich als Nebenfigur angelegt war. Besonders das Zusammenspiel zwischen Holmes und seinem Freund Tristram, den er während seines Exils einmal in Florenz kennengelernt hatte, ist ein delikat amüsantes Leseerlebnis. Ein weiterer Pluspunkt ergibt sich aus der Darbietung von geschichtlichem, kulturhistorischem und künstlerischem Wissen, welches Franke nach ergiebigen Recherchen dezent in die Handlungen einflechtet. Dabei stehen in diesem Roman die Gemälde von Caravaggio im Mittelpunkt. Der allwissende (oder besserwissende?) Holmes bietet die beste Grundlage, nicht nur seinen Gesprächspartnern, sondern auch den Lesern seine Ansicht über die Kunst darzulegen. Mit dem vorliegenden Kriminalroman kann sich der Leser oder die Leserin auf traditionsreiche und spannende Unterhaltung freuen. Franke, Franziska Sherlock Holmes und der Ritter von Malta KBV-Verlag, Hillesheim ISBN 9783954411924 © Detlef Knut, Düsseldorf 2014

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