Franziska Franke Sherlock Holmes und die Büste der Primavera

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und die Büste der Primavera“ von Franziska Franke

150 JAHRE SIR ARTHUR CONAN DOYLE Nach dem Tod seines Erzfeindes Professor Moriarty und nach seinem eigenen spektakulären Verschwinden an den Schweizer Reichenbachfällen glaubt sich Sherlock Holmes zunächst im sonnenbeschienenen Florenz gänzlich unerkannt, doch anlässlich der schicksalhaften Begegnung mit dem englischen Buchhändler David Tristram gibt er ihm gegenüber sein Incognito rasch auf. Er wird dafür mit einem Rätsel belohnt, das so ganz nach seinem Geschmack ist: Erst vor Kurzem ist Tristrams Schwiegervater, ein talentierter florentinischer Bildhauer, auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Der Detektiv beginnt sogleich seine Ermittlungen in der Villa des zwielichtigen Kunsthändlers Mortimer Hopper, der Holmes zudem den Auftrag erteilt, eine verschwundene Marmorbüste wiederzubeschaffen. Zum Erstaunen des Buchhändlers willigt Holmes ein, sich auch dieses Falles anzunehmen. Die weiteren Ermittlungen führen Holmes und seinen zeitweiligen Gehilfen Tristram auf eine wilde Jagd quer durch das Italien des zu Ende gehenden neunzehnten Jahrhunderts, durch das nächtliche Rom und das geheimnisvolle Venedig. In der Lagunenstadt schließlich sieht Holmes seine finstersten Vermutungen bestätigt: Er scheint nicht der einzige zu sein, der den verhängnisvollen Zweikampf an den Reichenbachfällen überlebt hat … Franziska Franke schlägt ein neues Kapitel im Leben von Sherlock Holmes auf. Mörderjagd im Land, wo die Zitronen blüh'n!

Spannend

— Leseratte_H4

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  • Teil 1 - Die Büste der Primavera

    Sherlock Holmes und die Büste der Primavera

    Fenja1987

    11. March 2014 um 21:57

    Wie jeder Sherlock Holmes Leser weis gibt es eine große Lücke in der Biografie des Meisterdetektives, von der niemand weis was in dieser Zeit wirklich geschehen ist, nämlich die Zeitspanne zwischen dem "Reichenbach Fall" bis zum wieder auftauchen. Immer wieder haben sich die verschiedensten Autoren daran versucht diese Lücke zu schließen, so nun auch Franziska Franke. Florenz 1891: nach dem Tod seines Erzfeindes Professor Moriarty und nach seinem eigenen spektakulären Verschwinden glaubt sich Sherlock Holmes in Norditalien unerkannt und in Sicherheit. Als ihn allerdings der in Italien lebende englische Buchhändler David Tristram sein Idol erkennt und ihn so gleich darum bittet den Tod seines Schwiegervaters zu untersuchen, ist sein Spürsinn wieder geweckt. Der Fall führt Sherlock Holmes und seinen neuen Begleiter zunächst zu dem zwielichtigen Kunsthändler Mortimer Hopper, dieser erteilt wiederum Holmes einen weiteren Auftrag. Er soll die verschwundene Büste der Primavera wieder finden. Nach einem weiteren Todesfall scheinen alle Spuren nach Rom und Venedig zu führen..... Ich muss sagen "Sherlock Holmes und die Büste der Primavera" hat mich sehr gut unterhalten. Zwar gibt es zwischendurch auch ein paar Längen, diese werden aber sogleich wieder mit rasanten Sequenzen ausgeglichen. Ebenso wie Doyle Dr. Watson, lässt die Autorin Tristram in der Ich-Perspektive von den Abenteuern erzählen, die er zusammen mit dem Meisterdetektiv erlebt hat. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Und wenn einmal Fragen aufkommen wenn Holmes oder Tristram von der Geschichte der Italienischen Bauten erzählen, finden sich einige Fussnoten die diese näher erklären. Die Charakterisierung der Figuren ist ebenfalls sehr gelungen. Sherlock Holmes ist zwar etwas zurück haltender als sonst. Dennoch verständlich wenn man bedenkt das er Incognito ermittelt. Tristram ist ein schmechtiger Mann der ganz eindeutig unter der Fuchtel seiner italienischen Frau steht, aber es dennoch versteht sich gegebenen Falls durchzusetzen. Was mir besonders positiv aufgefallen ist, sind die Beschreibungen der Umgebung, die das Italien des 19. Jahrhundert sehr lebendig erscheinen lassen. Wer "Sherlock Holmes" mag sollte Franziska Franke unbedingt eine Chance geben. Ihre Variante "der unbekannten Jahre" ist erfrischend zu lesen. Und könnten durchaus so geschehen sein. Ich lese auf jeden Fall weiter. "Sherlock Holmes" von Franziska Franke 1.Sherlock Holmes und die Büste der Primavera 2.Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers 3.Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris 4.Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und die Büste der Primavera" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und die Büste der Primavera

    Mika2003

    31. May 2012 um 20:00

    Momentan scheine ich etwas im Sherlock Holmes Fieber zu sein – auch wenn es immer nur „Fälschungen“ sind die ich lese. Das Buch von Franziska Franke knüpft an den Fall der Schweizer Reichenbachfälle an und führt die Geschichte weiter. Ich muss gestehen: zum Anfang habe ich Dr. Watson vermisst. Für mich neben Sherlock Holmes in den letzten Bücher eine wichtige Figur gewesen, tauchte sie hier leider überhaupt nicht auf. Aber dafür gibt es Tristam, der Sherlock anheuert und dann, von der Leidenschaft des Ermittelns gepackt, nicht mehr von seiner Seite weicht. Sherlock versucht zuerst, sich zu verstecken, aber trotz seiner Verkleidung fällt er doch auf. Und seine Verkleidungen behält er bei – besonders als er sich als Inder verkleidet hat, musste ich schmunzeln. Was sich als scheinbar einfacher Fall entpuppt und nach 1/3 des Buches scheinbar aufgeklärt war, entpuppt sich dann doch als kniffliger und noch lange nicht gelöst. Zusammen mit Holmes und Tristan reisen wir weiter durch Italien und jagen dem Dieb hinterher. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir richtig gut und auch ihr gelingt es, sich an dem Stil von Doyle anzupassen. Dennoch behält sie auch ihren eigenen Stil bei und zieht mich damit in eine Vergangenheit, in der ich doch ganz gern mal dabei gewesen wäre. Die Figuren sind glaubhaft, detailiert und charaktervoll. Eine Gemeinsamkeit zwischen Tristam und Dr. Watson habe ich festgestellt – beide essen sehr gern. Genuss steht bei beiden sehr hoch im Kurs. Auch von Franziska Franke werde ich mit Sicherheit mal wieder ein Buch lesen – ihr Stil hat mir ausgesprochen gut gefallen.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und die Büste der Primavera" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und die Büste der Primavera

    Readandbeyourself

    02. August 2010 um 21:32

    Inhalt: Florenz 1891: Nach dem Tod seines Erzfeindes Professor Moriarty und nach seinem eigenen spektakulären Verschwinden an den Schweizer Reichenbachfällen glaubt sich Sherlock Holmes zunächst im sonnenbeschienenen Florenz gänzlich unerkannt, doch anlässlich der schicksalhaften Begegnung mit dem englischen Buchhändler David Tristram gibt er ihm gegenüber sein Incognito rasch auf. Er wird dafür mit einem Rätsel belohnt, das so ganz nach seinem Geschmack ist: Erst vor Kurzem ist Tristrams Schwiegervater, ein talentierter florentinischer Bildhauer, auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Der Detektiv beginnt sogleich seine Ermittlungen in der Villa des zwielichtigen Kunsthändlers Mortimer Hopper, der Holmes zudem den Auftrag erteilt, eine verschwundene Marmorbüste wiederzubeschaffen. Zum Erstaunen des Buchhändlers willigt Holmes ein, sich auch dieses Falles anzunehmen. Die weiteren Ermittlungen führen Holmes und seinen zeitweiligen Gehilfen Tristram auf eine wilde Jagd quer durch das Italien des zu Ende gehenden neunzehnten Jahrhunderts, durch das nächtliche Rom und das geheimnisvolle Venedig. In der Lagunenstadt schließlich sieht Holmes seine finstersten Vermutungen bestätigt: Er scheint nicht der einzige zu sein, der den verhängnisvollen Zweikampf an den Reichenbachfällen überlebt hat ... Meinung: "Sherlock Holmes & die Büste der Primavera" ist das erste Buch von Franziska Franke. Und sie hat viel gewagt... aber auch viel geschafft!!! Nach der Hälfte des Buches ist der Fall von Tristam scheinbar gelöst, und als Leser fragte ich mich, warum es noch weitergehen sollte. Doch ich wurde überrascht von einer eigentlich sehr abwegigen Wendung: Holmes Erzfeind sollte hinter den Geschehnissen stecken? Nicht nur Holmes', sondern auch mein Interesse war geweckt. Trotz dieser scheinbaren Unterbrechung in der Mitte der Geschichte fesselt das Buch einen an sich, und ich konnte es bis zum Ende nicht freiwillig zur Seite legen. Die Schreibweise von Franke ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sie benutzt Fachwörter an den richtigen Stellen, ohne dass es jedoch überladen wirken würde. Immer wieder fällt die aufwendige Recherche für einzelne Szenen auf, sofern Franke nicht selbst leidenschaftliche Kunstsammlerin, Golfspielerin und Ermittlerin ist, und fließend Italienisch spricht. Auch ihre Kenntnisse von Florenz müssen genauestens und in langer Vorbereitung erarbeitet worden sein. Die historische Genauigkeit - selbst wenn hin und wieder nur künstlerische Freiheit dahinter stecken sollte, was ich nicht glaube - beeindruckt bei jeder Beschreibung. Meine Lieblingsszene ist eindeutig die Golfszene, in denen sich Holmes als Inder verkleidet um Nachforschungen anstellen zu können. Nicht nur in diesem Moment überrascht der Meisterdedektiv mit so genauen Beobachtungen, dass es mich als Leser reizt, mehr über Holmes und seine Abenteuer zu lesen. Hoffentlich bleibt dies nicht das letzte Abenteuer von Franke über den englischen Geheimdedektiv. Wenn doch, bin ich sehr gespannt was Franke das nächste Mal aus ihrem Ärmel zaubert! Lesenswert wird es auf jeden Fall! Update Sommer 2010: Bereits diesen Herbst wird der zweite Band von Franke veröffentlicht: Zu finden bei AMAZON.

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