Franziska Franke Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris“ von Franziska Franke

Der englische Buchhändler David Tristram besucht seinen Freund Sherlock Holmes im südfranzösischen Montpellier, wo dieser abseits der Großstadthektik seinen chemischen Experimenten nachgeht. Gemeinsam statten sie einem Antiquariat in Nîmes einen Besuch ab. Dort ist Holmes nämlich keine geringere Lektüre als das Tagebuch seiner Großmutter angeboten worden. Doch der Besitzer des Manuskrips, ein Anwalt, wird in Paris ermordet aufgefunden. Holmes und Tristram reisen daraufhin in die Hauptstadt, finden aber keine Spur des Tagebuchs im Nachlass des Opfers.
Holmes findet heraus, dass die Aufzeichnungen seiner Verwandten Hinweise auf einen geheimnisvollen Schatz enthalten, den Marie Antoinette dereinst vor ihrer Inhaftierung und ihrer Hinrichtung auf der Guillotine verstecken konnte. Aber nicht nur Sherlock Holmes brennend an dem alten Manuskript interessiert, und das macht seine Suche so gefährlich ...

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris

    Mika2003

    03. October 2012 um 08:56

    Sherlock Holmes und sein neuer Biograph David Tristam sind wieder zusammen unterwegs und diesmal ist der Fall persönlicher Natur. Auch hier gelingt es der Autorin wieder, auf Grund ihrer Liebe zum Detail und ihrer Liebe zu Sherlock Holmes, ein gutes Buch hinzulegen. Die Figuren sind glaubhaft, detailiert und charaktervoll gezeichnet und Sherlock Holmes läuft wieder zu Höchstform auf. Meine Bedenken, dass David Tristam dagegen nicht ankommt und als Figur sich nicht weiter entwickelt waren zum Glück nicht berechtigt. Er kommt meines Erachtens nicht an Watson ran, aber er ist ein guter Mitspieler für Sherlock. Dieser lässt ihn ganz gerne mal „dumm dastehen“, aber er lernt hinzu. Sprachgewandt erzählt Franziska die Geschichte des verschwundenen Tagebuches von der Großmutter, bringt interessante Nebenfiguren und Gegenspieler ins Boot und fängt die Stimmung der damaligen Zeit und der Vergangenheit von Holmes „Familie“ ein. Besonders gut gefallen hat mir der Besuch in der Bibliothek, die Beschreibung der Räume … da wäre ich gern gewesen. So ganz nebenbei, während man die Geschichte liest, lernt man viel. Was ich hier vermisse ist die atemlose Spannung. Das ich in einem Holmes-Roman keine große Action erwarten kann, dass weiß ich. Was ich aber gern gehabt hätte wären so richtig verzwickte Rätsel die gelöst werden wollen. So bekommt man den Eindruck, dass Holmes und Tristam nur durch die Stadt laufen und Leute befragen. Mehr nicht. Dazu hat Tristam immer Hunger, will (so hat man das Gefühl) ständig was essen. So ganz verstanden habe ich aber auch nicht, warum der Täter so handelte wie er handelt. Das Original kann hier weder mit psychologischen Einfühlungsvermögen noch mit der Faszination des Original-Duo’s mithalten. Aber die Autorin ist auf einem guten Weg und ich habe das Buch gern gelesen. Die Chancen stehen gut, dass ich mir auch die anderen Bände Stück für Stück zulegen werde.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris

    detlef_knut

    31. May 2012 um 13:22

    Zwar bereits im letzten Jahr erschienen, aber deshalb nicht weniger spannend. Während die Kriminalautorin Franziska Franke an ihrem nächsten Sherlock-Holmes-Roman strickt, der zum 125-jährigen Jubiläum von Sherlock Holmes noch in diesem Jahr erscheinen soll, lese ich mir derweil den dritten Band. Dieses Mal wird nicht in Florenz ermittelt, sondern es geht nach Frankreich. Zunächst nach Montpellier, anschließend ins mondäne Paris. Leser der Sherlock-Holmes-Bücher wissen bereits, dass sich der große Meisterdetektiv auf der Flucht vor seinem erbitterten Gegner Professor Moriarty befindet, bzw. sich vor diesem versteckt hält. Aus diesem Grund hält sich Holmes außerhalb Englands auf und gibt sich als Norweger namens Sigerson. Seit längerem verbindet ihn eine Freundschaft mit dem englischen Buchhändler David Tristram, der ihm bei seinen Ermittlungen gerne zur Seite steht und ein ebensolches Bild wie Dr. Watson abgibt. Tristram ist es übrigens auch, der den eigenartigen Fall, der mit Holmes und dessen Großmutter zu tun hat, in dem vorliegenden Roman erzählt. Tristram besucht seinen Freund Holmes, der sich im südfranzösischen Montpellier aufhält und sich um seine Bienen kümmert und sich chemischen Experimenten widmet. Holmes wurde das Tagebuch seiner aus Frankreich stammenden Großmutter zum Kauf angeboten. Der Anbieter ist ein Antiquar aus Nimes. Homes und Tristram begeben sich dort hin, denn selbstverständlich muss Holmes dieses Tagebuch haben. Doch der Verkäufer des Tagebuchs, der den Antiquar lediglich zur Vermittlung eingeschaltet hatte, erscheint nicht zum vereinbarten Zeitpunkt. Einen Tag später erfahren die beiden, dass der Verkäufer, ein Anwalt, in Paris tot aufgefunden wurde. Aller Wahrscheinlichkeit nach Mord, die Pariser Kriminalpolizei vermutet einen Serienverbrecher, der seit geraumer Zeit in Paris sein Unwesen treibt. Doch die Spur zum Tagebuch scheint abhandengekommen zu sein. Aber sie bringen in Erfahrung, dass darin der Ort eines Versteckes zu einem Schatz enthalten sein kann, den Marie Antoinette vor ihrem Gang zur Guillotine bewerkstelligte. Sprachgewandt im Stile der klassischen Sherlock-Holmes-Bücher erzählt Franziska Franke äußerst spannend von den Ermittlungen in Paris, die bis in die Katakomben unterhalb der Riesenmetropole führen. Für den klassischen Holmes-Liebhaber ist das Buch einfach ein Muss. Neben dem kriminalistischen Spürsinn beim Rätseln und Spekulieren erfährt der Leser Altbekanntes und auch Neues aus dem Leben des Meisterdetektivs, was von akribischer Recherchearbeit und tiefes Wissen um Sherlock Holmes seitens der Autorin zeugt. Empfehlenswert in jedem Fall, besonders aber für Liebhaber dieses speziellen Subgenres. © Detlef Knut, Düsseldorf 2012

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris" von Franziska Franke

    Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris

    Readandbeyourself

    21. November 2011 um 21:46

    Einige Zeit nach dem letzten gemeinsamen Abenteuer in Florenz begegnet David Tristam seinem großen Idol Sherlock Holmes in Südfrankreich wieder. Um den Meisterdedektiv aus der Reserve zu locken, versucht Tristam erneut Kunden für dedektivische Arbeit zu gewinnen. Doch ein Mordfall reicht schon, um Holmes' Abenteuerlust zu wecken. Denn dieser Mordfall hängt mit einem Tagebuch zusammen, dass Holmes vor kurzem erwerben wollte. Es ist das Tagebuch seiner Großmutter, die angeblich im Dienste Marie Antoinettes gestanden haben soll. Besonders wertvoll wird das Tagebuch, weil es den Aufenthaltsort des Schatzes der ehemaligen Königin verrät. Aber Holmes und Tristam sind nicht die einzigen, die den Schatz suchen. Ein skrupeloser Mörder schleicht durch Paris... "Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris" spielt zeitlich einige Jahre nach dem letzten gemeinsamen Rätsel der Dedektive in Florenz. In einem Vorwort wird erläutert, dass der Zeitraum dazwischen noch unbekannt sein soll. Die Geschichte ist aus der Sicht David Tristams geschrieben, der naiv und hungrig durch Paris stolpert. Dass er ständig auf die Essenszeiten hinwies, kam mir zwischendurch etwas lückenfüllend vor. Details, die leider nichts zur Gesamthandlung beigetragen haben. Wie schon bei den Vorgängerbänden 1 & 2 ist Holmes stets unsymphatisch und doch brilliant zugleich. Sein Verhältnis zu Tristam ist gespannt, weil sie sich irgendwie nicht so recht leiden können, aber ihre Zeit miteinander verbringen. Wirlich Großartig allerdings fand ich die Szenerie. Mit wenigen Worten versetzt die Autorin uns in das historische Paris. Da wird über die neumodische Erfindung "Fahrrad" gemeckert, Tristam erfährt die Großstadt und Holmes weiß sogar noch mehr über die Historie. Es würde mich sehr interessieren, ob Frau Franke selbst mal in den Katakomben von Paris war, oder ob ihre Fantasie da sehr hilfreich war :) Ganz so gut wie die vorhergehenden Geschichten fand ich leider diesen Sherlock Holmes-Teil nicht. Doch auch diesmal konnte Franke mit guter Schreib- und Ausdrucksweise und Detailsgenauigkeit punkten. Neben dem Krimi (mit einer gelungenen Idee!) erlebt der Leser also eine historische Stadtführung durch und unter Paris. Vier von fünf Sterne dafür!

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