Franziska Gehm Der Tote im Dorfteich

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Inhaltsangabe zu „Der Tote im Dorfteich“ von Franziska Gehm

Ein Dorf schweigt.

Ribberow – Grausiger Fund im Weiher
Am Wochenende machten Jugendliche beim Angeln eine schauerliche Entdeckung: In dem Gewässer kam ein Skelett zum Vorschein. Dabei handelt es sich um die Überreste von Frank Schelk. Der Tote war an Teile eines Ackerpflugs gefesselt und lag offenbar bereits fünf Jahre im Weiher. Die Polizei geht von Mord aus. Für Angaben aus der Bevölkerung, wer Schelk zuletzt gesehen hat oder für Hinweise, wo sich der Rest des Ackerpflugs befindet, ist die Polizei dankbar.
Schockiert lässt Jannek die Zeitung sinken. Der Pflug steht in der Scheune seiner Oma ...
Präzise und ungeheuer fesselnd, offenbart sich nach und nach das Ausmaß eines erschreckenden Geheimnisses, in das die Dorfbewohner verstrickt sind.

Ein sehr spannendes Buch, welches es schafft, den Leser zu fesseln & mit einem gut gelungenen Ende zu überraschen!

— alinars

Ich finde das Buch super, total spannend!

— Jannek

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  • Rezension zu "Der Tote im Dorfteich" von Franziska Gehm

    Der Tote im Dorfteich

    Readit

    13. January 2010 um 19:26

    Jannek macht eine Woche Ferien bei seiner Oma - gezwungenermaßen, denn diese mag ihn nicht, aber er weiß nicht, wieso das so ist. Der geliebte Opa ist vor kurzem gestorben, und Oma Hanne reagiert sehr abweisend, als er vor der Tür steht. Aber da gibt es noch Till, einen fünf Jahre älteren Freund, der Polizeischüler ist. Obwohl Jannek das Dorf Ribberow schon vor Jahren mit seiner Mutter verlassen hat, stellt sich zwischen ihm und Till sofort wieder die alte Freundschaft ein. Die beiden gehen angeln und angeln - nein, keinen Fisch, sondern eine Hand, einen Teil eines menschlichen Skeletts, noch mit einem auffälligen Siegelring am Finger. Es stellt sich heraus, dass der Tote seit Jahren an einem Pflug angebunden im Wasser lag, also muss es Mord sein. Jannek hätte jetzt gedacht, dass das ganze Dorf in Aufruhr ist, aber seltsamer Weise sind alle Dorfbewohner eher desinteressiert, obwohl der Tote im Dorf wohlbekannt war. Und so machen Till und er sich daran, den Fall zu lösen, befragen die Menschen, stöbern in Archiven und Bibliotheken und finden zum Schluss die Wahrheit heraus. Und Jannek findet auch heraus, wer sein Vater ist - denn darüber hatte niemand in seiner Familie je ein Wort gesprochen. Die Geschichte hat mir gut gefallen: sie hat mich ein wenig an Agatha Christies "Mord im Orient-Express" erinnert, auch hier hatten viele Reisende ein Motiv. Die Freundschaft zwischen Till und Jannek wird gut beschrieben, auch der Konflikt zwischen den beiden, als das Mädchen Rike auftaucht und Jannek sich verliebt. Das Buch ist gut strukturiert und liest sich schnell. Allerdings - und deshalb der Sterneabzug - finde ich Janneks Sprache und Gedankengänge nicht so authentisch, ich kenne keinen 16jährigen, der so spricht.

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