Franziska Gehm , Nikolai Renger Die spinnen, die Großen!

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Inhaltsangabe zu „Die spinnen, die Großen!“ von Franziska Gehm

Mal ehrlich: Erwachsene können ziemlich seltsam sein! Hüpft der Nachwuchs auf dem Trampolin, klatschen sie Beifall, aber wehe, die Kinder hüpfen auf dem Sofa. Malen finden sie nur auf einem Blatt Papier schön, nicht aber auf der Tapete, und plantschen nur am Strand, auf gar keinen Fall aber im Badezimmer. Nein, den Großen kann man es wirklich nicht recht machen …

Ein super witziges Buch mit wunderbaren Illustrationen und einer Geschichte in Reimform, die einem ständig ein Grinsen ins Gesicht zaubert

— Kinderbuchkiste
Kinderbuchkiste

So witzig und realistisch: Familienleben zwischen Idylle und Wahnsinn! Erwachsene aus der Perspektive der Kinder.

— Smilla507
Smilla507

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  • Ein super witziges Buch mit wunderbaren Illustrationen und einer Geschichte in Reimform

    Die spinnen, die Großen!
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    17. July 2017 um 11:10

    Eine witzige Reimgeschichte über das seltsame Verhalten der Erwachsenen Es heißt Männer und Frauen sprechen nicht die selbe Sprache. Hier wird klar, nicht nur Männer und Frauen haben Verständigungsprobleme sondern auch Kinder und Erwachsene scheinen unterschiedliche Sprachen zu sprechen.Auf sehr amüsante Art und Weise erzählt Franziska Gehm uns etwas über das seltsame Verhalten von Kindern und  Erwachsenen . Hält so zuweilen den Spiegel vor. Nikolai Renger visualisiert das widersprüchliche Verhalten mit herrlich, witzigen Zeichnungen und jeder Menge Humor. Gerade die Erzählung in Reimform macht die Geschichte so komisch. Die Reime verleihen ihr eine besondere Dynamik und arbeiten die teilweise abstrusen Situationen wunderbar heraus.Es macht unglaublich viel Spaß sie zu lesen, wobei zu erwähnen ist, wenn man das Buch für sich liest sollte man es dennoch laut lesen, denn nur so kommt die Dynamik und der Humor richtig zur Geltung.Die Geschichte ist eine Aneinanderreihung von unterschiedlichen Situationen, die alle darauf basieren, dass Kinder ihre Eltern nicht verstehen bzw. die Signale der Eltern anders interpretieren.Da sehen wir zwei Kinder die auf einem Trampolin springen. Die Eltern stehen bewundernd daneben, die Mutter macht Fotos. Familienidyll wie es viele Familien kennen. Alle haben Spaß, selbst der Hund, ein recht munterer kleiner Mops der jeden Spaß mitzumachen scheint und dem Betrachter immer noch etwas witzigeres bietet. Überhaupt ist Mops der Anzeiger für Gefühle und die Stimmungslager der Situation. Wunderbar diffizil legt Nikolai Renger die Ausdrücke des Kleinen in der jeweiligen Szene an.So war gerade noch das Hopsen und Springen auf dem Trampolin Ausdruck großer Freude ( auch bei den Eltern), da schlägt die Stimmung auf der nächsten Seite schlagartig um. Die Kinder haben ihre Aktionsfläche ins Wohnzimmer verlegt . Sie hüpfen und springen über Sessel und Sofa, was die Eltern überhaupt nicht erfreut.  Wieso nur freuen sich die Erwachsenen wenn man draußen Hüpft und drinnen ist es ihnen ein Graus?Wer versteht denn so was? Die nächste Situation ist da nicht anders. Die Kinder Basteln am Tisch. Da wir gemalt, geklebt und ausgeschnitten.Mutter freut sich riesig über ihre kreativen Kinder.Doch was ist das?Blättert man um, haben diese kreativen Kleinen ihr Schaffen ausgeweitet. Die Küchenwand beklebt und eine ganz besondere Girlande gebastelt.Kochlöffel, Würstchen, Messer und Strümpfe hängen lustig durcheinander aufgereiht im Wechsel mit Geldscheinen.Sogar Mops hat einen neuen Platz als Deko an der Wand gefunden. Im Urlaub genießen alle den Tag am Strand. da wird getaucht und geplantscht. Mops lässt sich gemütlich im Schlauchboot treiben . Mama beobachtet alles mit glücklichen Gesicht.Doch wehe wenn man das Zuhause im Badezimmer macht.Papa steht völlig geschockt in der Badezimmertür. Das Bad ist das Meer, die Badewanne das Boot, der Wischer das Ruder, Mops paddelt in einem alten Topf herum und geniest die Fahrt in der Badewanne. Wieso nur ist Papa so sauer?"Ihr Großen, kann es sein, dass ihr spinnt?"(Zitat aus dem Buch!) An einem Regentag zeigt Papa den beiden Kindern Regenwürmer und erklärt ihnen wie nützlich sie sind.Was machen die Kinder also?Wenn die Regenwürmer doch so nützlich sind sollte man sie hegen und pflegen.Die Kinder sammeln sie ein und nehmen sie mit in ihr Zimmer. Dort dürfen sie im Bett schlafen und werden gefüttert, nur das gefällt den Eltern gar nicht.Ist das zu verstehen? Viele weitere Situationen geben Anlass sich zu wundern, zu Schmunzeln und zu Lachen.*Eine wunderbare Geschichte mit noch bezaubernderen Bildern.Nikolai Renger fängt die Situationen so herrlich ein. Detailreich, witzig und unglaublich lebhaft vermittelt er uns ein Bild vom Geschehen, dass einen immerzu ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Ein Buch das einfach Spaß macht!! Ich möchte hier nicht über die pädagogischen, psychologischen Aspekte schreiben, denn die Geschichte ist einfach zu schön um sie zu analysieren, zu interpretieren oder ähnliches.Es ist ein Buch das einfach gute Laune macht, wenn man sich als Erwachsener nicht zu ernst nimmt und für Kinder sowieso, denn die finden sich hier bestimmt wieder.

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  • Familienleben zwischen Idylle und Wahnsinn - so witzig!

    Die spinnen, die Großen!
    Smilla507

    Smilla507

    17. July 2017 um 09:27

    Mit einem großen Augenzwinkern wird hier das Verhalten der Erwachsenen aus Kindersicht geschildert. Warum darf man manche Sachen machen und andere nicht? Erst darf man auf dem Trampolin hüpfen und alles applaudiert, aber wenn man auf dem Sofa hüpft, wird Papa böse. Im Meer baden und planschen - super toll! Aber in der Badewanne nicht erwünscht? Ein schönes Bild basteln, kleben, das macht Spaß! Wenn man testet, wie gut die Champignons, Tomaten oder Lauch an der Küchenwand kleben, ist Mama nicht erfreut... Die Erwachsenen sind schon komisch!Das Ganze wird in humorvollen Reimen erzählt, dazu die witzigen Illustrationen, bei denen man sich schlapp lachen kann - einfach grandios! Und so realitätsnah: Familienleben zwischen Idylle und Wahnsinn. Auch als Elternteil bekommt man einen Blick für die Sicht der Kinder. Irgendwie steckt doch eine Logik hinter dem »Blödsinn«, den sie machen. ;) Wir hatten und haben auf jeden Fall enorm viel Spaß mit dem Buch. Meine Töchter (4 + 6) haben sehr viel gelacht, besonders über die zwei Möpse, die zur Familie gehören und ebenfalls lustige Sachen machen. Es gibt witzige Details zu entdecken.Ein Bilderbuch, das wir sehr empfehlen können! Für Kinder ab ca. 3,5 Jahren.

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