Franziska Gehm , Franziska Harvey Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein

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Inhaltsangabe zu „Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein“ von Franziska Gehm

Rippelpolde 1912: Kasmiranda und Jonni wohnen im Hotel "Zur schönen Zeit" und haben jede Menge Spaß daran, die Gäste zu ärgern und Schabernack zu treiben. Doch dann - Padauz - passiert etwas schier Unglaubliches: Das Hotel landet 99 Jahre später in der Zukunft! Kasmiranda und Jonni sind entsetzt: Was ist nur aus ihrer schönen Stadt Rippelpolde geworden? Und wie sehen die Kinder von heute bloß aus? Gemeinsam mit Hängebauchschwein Ingeborg machen sie sich auf, das Geheimnis zu lüften - und plötzlich geht alles um die Wurst...

Milford reist 100 Jahre in die Vergangenheit und der sonst so vorlaute Junge bekommt plötzlich Angst

— Bluesky_13

Absolut hinreißende Geschichte mit liebevoll schräg gezeichneten Charakteren. Zeitreise mal anders!

— ConstanzeBudde

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  • Ein Unwetter befördert Milford 100 Jahre in die Vergangenheit

    Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein

    Bluesky_13

    28. November 2017 um 22:17

    INHALT Das Buch geht los im April 1912 und als erstes lernen wir Kasmiranda Pompadauz, die Tochter des Hoteldirektors kennen. Kasmiranda wohnte auch in dem Hotel, das den schönen Namen „Zur schönen Zeit“ hatte. Kasmiranda war oft mit Jonni zusammen, er war der Sohn des Dienstmädchens und sie nannte ihren Sohn nur Rotzlöffel. Lag wohl daran, das Jonni immer nur Streiche im Kopf hatte. Der Hoteldirektor begrüßte seine neuen Gäste immer höchstpersönlich. So auch, als der königlich – preußische Rechnungsrat Popenritt mit seiner Frau und der Tochter ankam. Auch Pompadauz stellte seine Tochter Kasmiranda vor und nicht zu vergessen, die Kaiserin Ingeborg von Indien. Herr Popenritt war etwas verstört, denn Ingeborg war ein Hängebauchschwein. Plötzlich flog die Hoteltür auf und Wachtmeister Knorpel stürmte herein und warnte vor einem schrecklichen Unwetter. Als sie hinausschauten, sahen sie die schwarzen Wolken, die rasch näher kamen. Und dann war das Unwetter da. Am selben Ort, aber 100 Jahre später sah auch Milford das Unwetter. Er fotografierte mit seinem Handy und er traute seinen Augen nicht. Die Ruine des Hotels sah plötzlich aus wie neu. Was war denn hier geschehen? Milford war der Sohn des ansässigen Wurstfabrikanten, doch die Fabrik interessierte ihn nicht. Als nach dem Unwetter die Tochter von Popenritt die Tür öffnete, fing sie an zu schreien. Die anderen sahen nach, was geschehen war. Was sie sahen verwirrte sie, denn das was sie sahen, kannten sie nicht. Die Hochhäuser, der Hubschrauber und die Autos. Na ja, in 100 Jahren verändert sich so einiges in der Welt. MEINE MEINUNG Das ist ein sehr schönes Buch für 9 jährige, es ist für Jungs und für Mädchen gedacht. Ich fand es total witzig und auch interessant. Da macht man die Haustür auf und ist plötzlich 100 Jahre weiter und sieht nur fremde Dinge. Die Heimat hat sich verändert und es existieren Dinge, die man nicht kennt. Es treffen Welten aufeinander. Das ist das lustige an diesem Buch. Was für uns selbstverständlich ist, ist für unsere Zeitreisenden völlig fremd und auch beängstigend. Und genauso begegnen sie bestimmten Dingen auch. Sie wirken bei ihrem Tun total tollpatschig, unbeholfen und auch ein klein wenig irre. Das ist ein witziges Abenteuer für 9 jährige. Die Kinder in diesem Buch sind sehr abenteuerlustig. Kasmiranda, Jonni, Melusin und Milford wagten dieses Abenteuer gemeinsam. Milford erklärte den anderen drei, was sie alles nicht kannten und das war nicht wenig. Alle wollten wieder zurück in ihre Zeit und auch wenn Milford dann seine drei neuen Freunde wieder verliert, hilft er ihnen. Es ist ein sehr schönes Buch, genau das richtige für 9 jährige Abenteurer. Wobei sie eventuell Schwierigkeiten haben könnten beim lesen ist der französische Dialekt des Kochs. Ansonsten ist es wunderbar und kindgerecht geschrieben. Ich denke aber mal, dass die Kids das mit dem seltsamen Dialekt auch recht schnell raus haben. Eine außergewöhnliche, aber schöne Geschichte. Das sind genau die Abenteuer, die ein Kind lesen will. Es hat von allem ein bisschen etwas, das Abenteuer und die Streiche, die die Kinder treiben. Alles sehr kindlich beschrieben und das ein oder andere Kind wird sich in den Streichen wieder finden. Eure Bluesky_13 Rosi       

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  • Rezension zu "Das pupsende Hängebauchschwein" von Franziska Gehm

    Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein

    stephanie_bauerfeind

    27. March 2012 um 21:44

    Kurzbeschreibung: Padauz – ein ganzes Hotel samt Bewohner landet 100 Jahre in der Zukunft. Kasmiranda Pompadauz, Jonni mit der Höllenhand und Melusine müssen bald feststellen: Sie sind total von gestern! Kinder haben rollende Bretter an den Beinen und sprechen die ganze Zeit mit sich selbst – allerdings in kleine Kästen hinein …was ist nur aus ihrer Heimatstadt Rippelpolde geworden? Zum Glück lernen die Kinder Milford, Sohn des ansässigen Wurstfabrikanten, kennen. Denn die Wurstfabrik beherbergt so manches Geheimnis, das nicht zuletzt durch die geruchsstarke Hilfe von Hängebauchsau Ingeborg gelüftet wird! Ich habe das Buch zusammen mit meinem etwas lese-unwilligen 9jährigen gelesen und wir fanden es beide spannend und sehr unterhaltsam. Wobei manch eine komische Situation für mich wohl komischer war als für meinen Sohn. Dennoch glaube ich, dass die Altersangabe von 9-11 Jahre prima passt. Wir freuen uns auf die Fortsetzung und sind gespannt ob es der Familie Pompadauz, dem Hotelpersonal, dem herrlich altmodisch korrekten Wachmann und den Hotelgästen gelingt ins Jahr 1912 zurückzukehren.

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  • Rezension zu "Das pupsende Hängebauchschwein" von Franziska Gehm

    Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    28. August 2011 um 13:10

    Von jetzt auf gleich landet das Hotel »Zur schönen Zeit« samt seiner Bewohner 99 Jahre in der Zukunft. Und für Kasmiranda, ihrem besten Freund Jonni und Melusine, der Tochter der feinen Hotelgäste, beginnt ein unglaubliches Abenteuer… Gerade befanden sich noch alle im Jahre 1912 und – schwupps – ein heftiges Gewitter später, sind die Zeitreisenden mitten in unserer Zeit gestrandet. Kasmiranda und ihre Freunde machen sich natürlich sofort ganz neugierig auf, um die neue alte Umgebung zu erkunden. Und stellen fest, dass sich ihr Rippelpolde ganz merkwürdig verändert hat. Da stehen Gebäude, wo vorher keine standen, riesengroße Libellen aus Metall schwirren in der Luft umher, kleine, flache Autos zischen nur so durch das Städtchen. Und die Leute erst! Frauen mit nackigen Beinen oder gekleidet mit derben blauen Hosen (und ohne Korsett!), eilige Menschen, die Selbstgespräche mit der Hand am Ohr führen… Das ist schon alles höchst verwunderlich. Dann gesteht auch noch Kasmirandas Vater, dass die unfreiwillige Zeitreise seine Schuld ist und um wieder zurück zu gelangen, einige wichtige Gegenstände fehlen. Diese zu besorgen dürfte im Jahre 2011 ziemlich schwierig werden, doch zum Glück ist da noch Milford, Sohn des ortsansässigen Wurstfabrikanten. Und seine Hilfe wird auch dringend benötigt, denn in der Wurstfabrik von Milfords Vater könnten die Kinder fündig werden… Franziska Gehm erzählt eine ebenso spannende wie äußerst kurzweilige und witzige Geschichte. Und bei diesen doch sehr liebenswerten und schrulligen Hotelbewohnern freut man sich schon jetzt auf ein Wiederlesen! Ab 10 (Sandra Rudel)

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  • Rezension zu "Das pupsende Hängebauchschwein" von Franziska Gehm

    Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein

    dyabollo

    04. August 2011 um 09:31

    Die Inhaltsangabe zum Buch „Familie Pompadauz – und das pupsende Hängebauchschwein“ klingt schon unheimlich witzig. Ein ganzes Hotel mitsamt seiner Bewohner landet 100 in der Zukunft und stellt fest, dass nichts mehr so ist wie es sein sollte. Man erkennt zwar noch die Gebäude und doch ist alles so anders. Menschen reden mit ihrer Hand, Kinder fahren auf Brettern mit Rädern und und und... Meine Meinung: Was sehr lustig anfängt, wirkt bald ein wenig lasch. Ich weiß nicht warum – vielleicht weil ich 15 Jahre zu alt bin für das Buch?! – aber mich konnte weder die Geschichte noch der Schreibstil aus den Socken hauen. Irgendwann gelangt man an einen Punkt an dem das gewollt witzige einfach nur nervt aber keinesfalls witzig ist. Das ist aber nur meine Erwachsenenmeinung ;) Bei Mia hatte ich aber den Eindruck, dass sie das Buch nicht immer toll fand. Darin werden des öfteren Redewendungen oder historische Personen beschrieben die Mia nicht kannte bzw. somit überhaupt nichts mit der Aussage anfangen konnte. Und da sie nocht nicht so „romanerfahren“ ist hatte sie ebenfalls Probleme mit dem Perspektivenwechsel, denn die Bücher die sie bisher gelesen hatte, gingen nahtlos von Kapitel in Kapitel über. Bei Familie Pompadauz ändern sich oft die Erzählperspektiven, so dass es für Mia zu Beginn nicht klar war, was nun der Junge aus der Zukunft mit der Familie in der Vergangenheit zu tun hat. Allgemein schien sie doch recht verwirrt zu sein aber das legte sich dann während des Lesens. Da Mia jedoch zu den sehr guten Lesern ihrer Altersklasse gehört würde ich sagen, dass sie hier tatsächlich an ihre Grenzen gestoßen ist, denn das Buch wird zwar für Leser zwischen 9 – 11 Jahren empfohlen , ich würde diese Grenze jedoch auf 10 Jahre ansetzen, denn sowohl der Perspektivenwechsel als auch das Hintergrundwissen beherrschen die jüngeren Leser einfach noch nicht! Und hier noch Mias Meinung, denn da gibt es eine erfreuliche Nachricht :) Dieses Video und ein paar Fotos konnte ich doch noch vor dem Kameraklau im Urlaub sichern...leider nur die wenigsten :( wer mehr dazu wissen möchte und Mias Videorezension sehen will, der sollte und hier besuchen: www.bienias.de

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  • Rezension zu "Das pupsende Hängebauchschwein" von Franziska Gehm

    Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein

    Abraxandria

    15. April 2011 um 15:37

    Inhalt: Was war nur geschehen? Das Hotel "Zur schönen Zeit" hatte mitsamt seiner Gäste einen Zeitsprung gemacht, aus dem Jahre 1912 ins Jahr 2011. Kasmiranda, das Mädchen in schwarz, Jonni mit der Höllenhand und Melusine mit dem bezauberden Lächeln brechen auf, um dieses neue Land zu erobern. Sie wollen lieber nichts den Erwachsenen überlassen. Gar merkwürdiges scheint in ihrer alten Stadt vorzugehen, die Menschen sind nicht nur eigenartig gekleidet, sie verhalten sich auch sonderbar. Und warum tragen manche von ihnen Ohrstöpsel mit langen Fäden? Zum Glück lernen die drei schnell Milford kennen, den Sohn des großen Wurstfabrikanten. Mit Milfords Hilfe bestehen sie so manches Abenteuer und entdecken sogar das Geheimnis der Wurstfabrik... Autorin: Dieses ist mein erstes Buch von Franziska Gehm. Auf die Autorin bin ich nun neugierig geworden. Als nächste werde ich mir ihre Vampirschwestern-Reihe vornehmen. Bis jetzt sind davon 7 Bände erschienen. Auch die Familie Pompadauz ist eine Serie. Das pupsende Hängebauchschwein ist Band Nummer 1. Auf weitere Bände bin ich gespannt. Sympathisch war mir die Autorin bereits, als ich las, dass sie an einem Gymnasium in Dänemark gearbeitet hatte. Auch das Studium in Deutschland, England und Irland fand ich beeindruckend. 2009 wurde sie für den Hansjörg-Martin Preis nominiert. Cover und Aufmachung: Das Cover hat mich so begeistert, dass ich unbedingt dieses Buch lesen wollte. Es ist schaurig schön und vielversprechend. Die lila Tapete als Hintergrund finde ich sehr stilvoll. Das Bild zeigt eine andere, eine alte Zeit. Die beiden Würste oben neben dem Autorennamen sind witzig und zeigen, dass es hier lustig zugeht. Das Schwein ist auch sehr sympathisch, wie es so wohlwollend grinst. Die beiden Kids sehen frech und ein wenig gruselig aus und irgendwie nach Abenteuer. Der Titel allein macht schon Spaß. Die Kapitel sind durch zahlreiche schwarz-weiß Illustrationen geschmückt. Das unterhält und regt die Fantasie an. Unter jeder Seitenzahl liegt ein Würstchen, das ist witzig. Erzählstil: Die 240 Seiten sind auf 34 Kapitel verteilt. Somit sind die Kapitel kurz und auch für Kinder leicht zu lesen. Sie müssen sich nicht zu lange konzentrieren und können immer wieder eine Pause einlegen. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, hauptsächlich natürlich aus der Perspektive der Kinder. Die Autorin schreibt stets mit einem zwinkernden Auge. Das Buch liest sich flüssig und gut. Die Geschichte macht von der ersten Seite an einfach Spaß. Hier ist was los! Die Kids erleben so manches schräges Abenteuer. Die Autorin erzählt alles spannend, aber nie furchterregend, sondern stets liebe- und humorvoll. Böse Menschen gibt es in dieser Geschichte nicht. Schön ist es auch, wie die Erwachsenen auf die Schippe genommen werden. Lustig zu lesen sind die Beschreibungen, wie unsere Freunde aus der anderen Zeit für uns Alltägliches wahrnehmen. So findet Kasmiranda zum Beispiel, dass ein Hubschrauber eine metallene Libelle ist, mit der man prima Gurken schnippeln kann. Herrlich ist auch die Beschreibung von Handys: "Oder einer dieser verwirrten Menschen, die wir heute in der Stadt gesehen haben. Du weißt schon, die sich eine Hand ans Ohr halten und Selbstgespräche führen." (S. 97) Charaktere: Eigentlich sind die meisten Figuren dieser Geschichte sympathisch. Nur einige Erwachsene fallen unangenehm auf, wie Milfords Vater, die Leiterin des Museums und Oldekop, der Hygieneinspektor in der Wurstfabrik. Milfords Vater ist der große Wurstfabrikant und diese Größe ist ihm ein bißchen zu Kopf gestiegen. Er ist geizig, egoistisch und abstoßend. Ganz das Gegenteil von Kasmirandas Pappa, dem Hoteldirektor. Er ist so, wie man sich einen lieben Pappa vorstellt und etwas verrückt dazu, denn er bastelt gerne an Erfindungen. Ausserdem hat er ein Hausschwein, dass er die Kaiserin von Indien nennt. Was sehr sehr witzig ist. Meine meiste Sympathie haben Kasmiranda und Milford. Kasmiranda ist so herrlich schräg und so düster drauf. Kasmiranda trägt nur schwarz und mag es makaber. Ihr Zimmer ist eine Höhle und ihr Lieblingsspiel ist Enthauptung. Hierzu bastelt sie eine Puppe mit einem Kohlrabikopf und zack! Den Kohlrabi kann man hinterher auch noch aufessen, wenn er denn schmeckt. Was habe ich gelacht! Aber zuviel möchte ich euch nicht von der Geschichte verraten... Milford hat es nicht einfach mit seinem Vater, der ihn so gut wie nie wahrnimmt. Sein Vaters Interesse gilt nur der Wurstfabrik. Milford ist einsam und freut sich sehr, als er Kasmiranda, Jonni und Melusine aus dem Hotel kennenlernt. Jetzt hat er endlich Freunde und sogar gleich drei auf einmal. Milford ist abenteuerlustig und hat coole Ideen. Jonni ist ein Rotzlöffel. Er ist frech und spielt gern Streiche. Und er ist furchtlos. Melusine tut zwar immer ganz unschuldig und lieb und kann jeden Erwachsenen mit ihrem Lächeln um den Finger wickeln, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren. Dieses Buch ist eine tolle Geschichte für Jungs und Mädchen. Schon allein durch die Tatsache, dass hier jeweils zwei Mädchen und zwei Jungs die Hauptfiguren sind. Es ist eine coole Bande. Und als Leser hätte man die vier schon gerne als Freunde. Meinung: Die Geschichte entwickelt sich rasant und hält ihr Tempo. Zum Ende wird es noch mal richtig packend. Mit viel Witz und Sympathie erzählt die Autorin ein spannendes Abenteuer mit vier mutigen und frechen Kids. Dies ist ein Buch, das einfach Spaß macht und bei dem man viel lachen kann. Die Mißverständnisse, die entstehen, da hier wahrlich zwei Welten aufeinander treffen, sind sehr amüsant. Darth Vader beschreibt Jonni so zum Beispiel als "ein Ritter der Burg Jedi ohne Arme und Beine" (S.122). Was mir jedoch im Laufe des Buches nicht verständlich wurde, ist die Bedeutung von Ingeborg, dem Hängebauchschwein. Warum wird sie im Titel erwähnt? Was an ihrer Rolle ist so wichtig? Für mich bleibt sie ein Haustier, ein schräges und nicht ganz alltägliches Haustier. Fazit: Ein schönes und lustiges Kinderbuch, spannend und gut zu lesen.

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  • Rezension zu "Das pupsende Hängebauchschwein" von Franziska Gehm

    Familie Pompadauz - Das pupsende Hängebauchschwein

    Marie83

    24. March 2011 um 09:38

    Dickdarmdonner und Dackeldreck! Stell dir vor, du lebst im Jahre 1912. In einem kleinen Hotel in dem das Spannendste die neuen Gäste sind. So geht es Kasmiranda und ihrem Freund Jonni mit der Höllenhand. Bis, ja bis eines Tages ein schweres Gewitter aufzieht und das ganze Hotel samt aller Bewohner, Gäste und Besucher in das Jahr 2011 katapultieren. Was dann passiert, kannst du dir bestimmt vorstellen: Sie alle merken, dass sie total von gestern sind! Die Leute führen Selbstgespräche, nur mit einem kleinen Kasten in der Hand. Frauen, die Hosen tragen und Kinder, mit Brettern unter den Füßen. So etwas haben sie noch nie gesehen! Zum Glück findet sich recht schnell ein junger Helfer namens Milford, dessen Vater eine große Wurstfabrik besitzt und der alles dran setzt Kasmiranda und ihre Begleiter wieder ins Jahr 1912 zurückzuschicken. Franziska Gehm, die schon die spannende Serie „Die Vampirschwestern“ geschrieben hat, trifft hier mal wieder den Nerv der jungen Leser. Eine spannende Zeitreise, gepaart mit witzigen Charakteren und Situationskomik vom Feinsten – eine tolle Idee, die auch ganz gut umgesetzt worden ist. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr schön, Franziska Harvey, Allzweckwaffe aus dem Loewe Verlag, hat hier wieder einmal ihr Bestes gegeben. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass sich kein roter Faden durch das Buch zieht. Zu viele lose Enden flattern am Schluss noch durch die Seiten und dem Leser stellen sich folgende Fragen: Warum tötet Kasmiranda mit Vorliebe Käfer und anderes Getier? Warum trägt Jonni den Handschuh, der ihm den Beinamen „Die Höllenhand“ verpasst hat? Und warum heißt das Buch „Das pupsende Hängebauchschwein“? Klar, löst das Schwein Ingeborg im Prinzip ein Geheimnis und weist die Kinder mit ihren punktuell eingesetzten Stinkereien auf die Lösung hin, aber dennoch. So ganz ausgereift ist das nicht. Zumindest nicht für uns große Leser. Die jüngeren werden da bestimmt großzügig drüber hinwegsehen – oder es gar nicht bemerken. Zusammengefasst ist zu sagen, dass Franziska Gehm hier wieder mal ein lustiges, unkompliziertes Kinderbuch gelungen ist, das garantiert eine Fortsetzung bekommt und auch darauf angelegt ist. Ob sie aber damit an die Erfolge der „Vampirschwestern“ anknüpfen kann, das sei in Frage gestellt.

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