Franziska Hille Die Englische Hochzeit

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Inhaltsangabe zu „Die Englische Hochzeit“ von Franziska Hille

  Liebe, Eifersucht, Familiengeheimnisse und Cream Tea »Die Englische Hochzeit« ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe, die im romantischen Devon spielt. Die Amerikanerin und der Lord Der Earl of Bedington und sein Sohn Henry sind die Protagonisten der »Englischen Hochzeit«. Samantha, eine amerikanische Witwe, trifft mit ihrer Tochter Tess in Devon ein. Ein Jahr lang soll sie mit Tess in Bedington Hall wohnen, wie es der letzte Wille ihres verstorbenen Mannes von ihnen verlangt. Der exzentrische Lord Bedington, ein Freund des Verstorbenen, ist Schriftsteller und verlässt seit langem sein Anwesen nicht mehr. Die energische Witwe und ihre schöne Tochter wirbeln das beschauliche Leben in Bedington Hall kräftig durcheinander. Lady Margaret, die Schwester des Earls, wird von ihren eigenen Gespenstern verfolgt. Sie reist ruhelos durch die Welt und macht nur gelegentlich ein paar Tage Rast in ihrem Elternhaus, in dem immer noch der Geist des »entsetzlichen Earls« umherzugehen scheint, der seine Kinder auch heute noch nicht in Frieden leben lässt. Devon Cream Tea - Vier Romane über Liebe, Streit, Familiengeheimnisse, Schuld und Versöhnung

Eine gut durchdachte Story mit fantastischen Charakteren. Sehr lesenswert.

— LunasLeseecke

Ein wundervoller Auftakt zur vierteiligen Devon-Cream-Tea-Reihe.

— JanaBabsi

Liebe und Leid liegen in dieser Geschichte nah beieinander. Dazu wundervoll tragische Figuren, die mir wirklich zu Herzen gegangen sind.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Devon Cream Tea I

    Die Englische Hochzeit

    LunasLeseecke

    01. September 2014 um 21:49

    Um den Willen ihres verstorbenen Mannes zu erfüllen und ihre Tochter Tess in den Besitz ihres Erbes zu bringen, reist die junge Witwe Samantha mit ihrer Tochter Theresa aus den Staaten nach England. Dort soll ihre Tochter Tess unter der Obhut des Earl of Bedington ein Jahr verbringen und einen passenden Ehemann finden. Selbstverständlich widerstrebt es Sam zutiefst, ihre einzige Tochter den Händen eines Fremden zu überlassen. Da hilft es auch nicht gerade, das Simon St Clair-Denham, der Earl of Bedington ein übelgelaunter Eigenbrötler ist, der vom Besuch der Damen nicht besonders angetan ist. Zum Glück gibt es ja noch Simons Sohn Henry, mit dem Tess schnell einige Gemeinsamkeiten entdeckt, während Samantha und Simon wie Katz und Maus sind... Der erste Band von Devon Cream Tea hatte es wirklich in sich. Es gab lauter verwirrende Entwicklungen, und erst nach und nach werden die Fäden entwirrt. Einige Entwicklungen fand ich zwar vorhersehbar, wenn man genau aufgepasst hat und die Hinweise zusammen-gepuzzelt hat, aber es war auch ein Teil des Reizes zu verfolgen, wann denn den Protagonisten wohl auch endlich mal ein Licht aufgehen würde. Insgesamt war alles sehr gut durchdacht und schlüssig. Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben und die häufigen Perspektivwechsel ermöglichen dem Leser einen vielseitigen Blickwinkel auf die Protagonisten. Man erfährt so insbesondere viel über Samantha und Simon. Simon hat Samantha gegenüber ja zuerst starke Vorurteile, und ich hätte mir sehr gewünscht, dass sie ihm einfach mal eine runterhaut und ihm sagt, was für ein verstockter Esel er eigentlich ist. Natürlich hat der Ärmste ja auch so sein Päckchen zu tragen, aber dass entschuldigt halt nicht alles. Besonders sympathisch waren mir Simon's Schwester Margaret „Midge“ und Bertie. Margaret ist einfach eine sehr bewundernswerte Person, die trotz eines schweren Unfalls, von dem sie sich nie richtig erholt hat, nicht von ihrer Würde und ihrem Lebensmut eingebüßt hat. Sie ist dabei ebenso ein Sturkopf wie ihr Bruder, hat aber auch ein unglaublich großes Herz. Und Bertie ist natürlich ganz speziell, eine Frau die herumläuft wie ein Mann und Oldtimer repariert. Einfach fantastisch. Ich freue mich schon sehr, auf ihre Geschichte. Negativ fand ich, dass das Buch am Anfang ein klein wenig verwirrend war, dass sowohl Tess als auch Henry ihre Eltern mit ihren Vornamen angeredet haben. Das war wirklich sehr ungewohnt und ist mir auch persönlich nicht geläufig. Im weiteren Verlauf des Buches hat es sich glaube ich auch zunehmend verloren. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass Henry auch gerne mal zu Harry wurde, was mich dann doch ein wenig verwirrt hat. Netterweise hat mich Susanne dann darauf hingewiesen, dass es sich dabei um einen Kosenamen handelt. Wusstet ihr, dass Prinz Harry eigentlich auch Henry heißt? Also mir war das bisher entgangen :-D Jetzt aber wieder zu positiven Dingen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass nicht nur eine Geschichte erzählt wird, sondern dass sich insbesondere zum Ende des Buches hin eine weitere Handlung entspannt, die dann im zweiten Band in den Vordergrund rückt. Damit wird ein sehr guter Übergang zwischen den einzelnen Teilen geschaffen, was mir sehr gut gefallen hat und den Übergang in den zweiten Band erleichtert. Fazit Insgesamt fand ich „Die englische Hochzeit“, den ersten Teil der Devon Cream Tea Reihe sehr gelungen. Er vereint das Flair einer Regency-Liebesgeschichte mit modernen Protagonisten. Die Story ist gut durchdacht, die Charaktere gut ausgearbeitet und individuell. Ein rundes Lesevergnügen, das mir sehr viel Freude bereitet hat.

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  • Wunderbare Lektüre für zwischendurch und zum Entspannen!

    Die Englische Hochzeit

    Spatzi79

    Devon, heute. Doch, wirklich, die Geschichte spielt in der Gegenwart, obwohl man nach den ersten Seiten glauben könnte, in einen historischen Gesellschaftsroman eingetaucht zu sein. Begriffe wie Laptop und Handy holen den Leser dann aber zumindest kurzzeitig ins hier und jetzt zurück. Eher viktorianisch mutet das Testament an, mit dem die Geschichte beginnt. Samanthas verstorbener Ehemann Roland hat darin verfügt, dass die gemeinsame Tochter Tess nur dann das Vermögen erbt, wenn sie innerhalb eines Jahres in England heiratet, und zwar einen Mann mit Adelstitel! Um dies zu bewerkstelligen, reist Sam zähneknirschend mit ihrer Tochter aus den USA nach England und quartiert sich wie gewünscht, bei Rolands Freund Lord Simon Bedington ein. Dieser ist kein bisschen angetan von diesem Besuch, wirft er Sam doch vor, die erste Ehe von Roland zerstört und seine erste Frau quasi in den Tod getrieben zu haben. Dementsprechend unfreundlich und abweisend verhält er sich Sam gegenüber. Zum Glück gibt es noch andere Bewohner des Hauses, die den beiden Damen gegenüber freundlicher auftreten, so dass sich zumindest Tess schnell wohlfühlt. Dennoch fliegen regelmäßig die Fetzen! Und dabei wissen die beiden Streithähne Simon und Sam noch nicht einmal, dass sie auch beruflich miteinander zu tun haben, sie sind nämlich beides Schriftsteller! „Die englische Hochzeit“ ist der Auftakt der 4teiligen „Devon Cream Tea“ Reihe und bietet beste Unterhaltung. Obwohl natürlich von Anfang an feststeht, wer sich da am Ende kriegen wird, wartet die Autorin auf dem Weg dahin doch mit einigen kleinen und mindestens einer größeren Überraschung auf, so dass die Lektüre auf keinen Fall langweilig wird. Wunderbare Lektüre für zwischendurch und zum Entspannen!

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    • 2

    Maki7

    26. June 2014 um 13:43
  • Eine Reise nach England

    Die Englische Hochzeit

    Sternenstaubfee

    Samantha und ihre Tochter Tess fliegen von den USA nach England. Samanthas Mann Roland ist gestorben. Seine Tochter Tess erbt sein Vermögen, allerdings unter der Voraussetzung, dass sie ein Jahr in Devon bei Lord Bedington lebt und vor ihrem 21. Geburtstag standesgemäß verheiratet wird. Der Lord ist wenig begeistert von den aufgezwungenen Gästen, lebt er doch seit vielen Jahren sehr zurückgezogen und meidet die Außenwelt. Mit dem Einzug von Samantha und Tess wird sein Leben ganz schön aufgewirbelt. Mein Leseeindruck: Das Buch ist mir aufgefallen zunächst anhand des Titels, denn ich liebe England und lese sehr gerne Romane, die in England spielen. Tatsächlich hatte ich bei der Lektüre des Romans wirklich das Gefühl, mich in England im Herrenhaus des Lords zu befinden. Alles ist so wunderbar beschrieben, dass ich alles vor meinem inneren Auge genau sehen konnte. Die Verwicklungen, Geheimnisse und Missverständnisse in der Geschichte haben mich sehr gut unterhalten können. Einiges konnte ich mir zwar schon vor der Auflösung denken, aber das hat die Spannung nicht gemindert. Die Charaktere sind interessant und vielseitig, der Schauplatz ist wunderbar beschrieben und die Handlung ist spannend und mitreißend. "Die englische Hochzeit" ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe, was mich sehr freut, denn nun kann ich direkt mit Band 2 wieder nach England reisen. Ich freue mich darauf!

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    • 3
  • Britischer Adel trifft reiche, arme Amerikanerin

    Die Englische Hochzeit

    nirak03

    21. June 2014 um 22:41

    Samanthas Ehemann Roland, ist verstorben. Er hat ein seltsames Testament hinterlassen. Seine Tochter Tess, soll binnen eines Jahres verheiratet sein und zwar am besten mit einem Mann aus dem britischen Adel. So macht sich Sam mit ihrer Tochter aus Amerika auf den Weg ins britische Königreich. Ihr Ziel Devon, dort lebt Simon St. Clair-Denham, der 12. Earl of Bedington und seine Familie. Der Lord ist ein alter Freund des Verstorbenen. Er ist wenig begeistert von seinen Besuchern und so kommt es zu allerlei Zwistigkeiten. Der Erzählstil von Frau Hille ist leicht und flüssig zu lesen und so fliegen die Seiten nur so dahin. Zunächst entsteht der Eindruck, dass man eigentlich eine Geschichte aus dem 19.Jahrhundert liest. Eben sowie es im Adel Englands so zuging, dieses Gefühl begleitet den Leser durch die gesamte Geschichte, ja wenn da nicht hin und wieder die Erwähnung von Telefon und Laptop wäre, die dann eben richtig stellen in welcher Zeit sich der Leser befindet. Das Aufeinandertreffen der Protagonisten gestaltet sich zunächst schwierig. Der Lord, der eben nicht begeistert davon ist, eine Amerikanerin und ihre Tochter zu beherbergen und auch noch mit ihnen auf Brautschau zu gehen. Aber auch Sam ist wenig angetan von dieser Idee und so kommt es wie es kommen muss, immer wieder kehrende Streitgespräche sorgen für Unterhaltung beim Leser und Verwirrung bei den Charakteren. Die einzelnen Charaktere wiederrum sind gut ausgearbeitet worden und haben Potenzial sich auch noch weiterzuentwickeln. „Die englische Hochzeit“ ist ja nur der erste Band einer Reihe um das Haus in England. Hier werden sozusagen die Protagonisten vorgestellt und erste Bande geknüpft. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Genug Spannung ist am Ende dieses ersten Teils jedenfalls geblieben. Es gibt einige Fragen die noch nicht beantwortet sind und auf deren Auflösung der Leser gespannt sein darf. „Die englische Hochzeit“ ist ein Roman über eine Familie, die vielleicht nicht ganz in das Bild passt, welches man vom englischen Adel oder von einer Amerikanerin hat, und gerade weil es so ist, macht es Spaß ihr dabei zuzusehen wie sie ihr Leben meistern. Manche Verhaltensweisen sind sicher vorhersehbar und auch zu durchschauen, aber gerade wie die Geschichte erzählt ist, macht es Spaß sie zu lesen. Mal ein Liebesroman der mir einfach gut gefallen hat. Ich freue mich auf die Fortsetzung.  

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  • England im 19. Jahrhundert oder doch im Hier und Jetzt ?

    Die Englische Hochzeit

    JanaBabsi

    18. June 2014 um 23:25

    Simon St. Clair-Denham, der 12. Earl of Bedington erwartet Besuch. Besuch den er nicht kennt und trotzdem nicht mag. Es handelt sich um die Witwe und die Tochter seines verstorbenen Studienfreundes Roland. Bei einem letzten Gespräch zwischen Roland und Simon hat der Earl ihm versprochen, daß er sich im Falle seines Todes um seine Tochter Theresa kümmert. Diesen Umstand hat Roland dann auch testamentarisch verfügt: Seine Tochter Theresa soll für 1 Jahr auf Bedington Hall wohnen und Simon soll während dieses Jahres einen standesgemäßen Ehemann für Theresa finden – ansonsten verfällt ihr Anspruch auf Rolands Erbe. Meine Meinung: Das Buch „Die englische Hochzeit“ ist der 1. Teil einer vierteiligen Reihe um Liebe, Eifersucht, Familiengeheimnisse und Cream Tea. Es ist mein erstes Buch das ich von Franziska Hille gelesen habe. Von der 1. Seite an war ich gefangen in Devon und ich freue mich schon sehr auf die nachfolgenden Teile der Devon-Cream-Tea-Reihe. Auf der 1. Seite steht zu lesen „Henry lehnte sich in seinem Sessel zurück, balancierte die etwas zu volle Tasse zum Mund und betrachtete Simon St. Clair-Denham, den 12. Earl of Bedington, mit einem plötzlich aufschießenden Gefühl der Zuneigung, das ihn selbst überraschte“ und – Peng – fühlte ich mich im steifen England des 19. Jahrhunderts. Vor meinem geistigen Auge erscheint die leicht altmodische Einrichtung eines Herrenhauses, ich denke an Butler und Gärtner und Hausmädchen die das Essen servieren. Weit gefehlt – die Geschichte spielt im Hier und Jetzt, denn die Protagonisten benutzen Handy und Laptop, Digitalcamera und andere Errungenschaften unserer Zeit. Den Butler gibt es trotzdem, Franklin ist die gute Seele des Hauses. Die Charaktere und Örtlichkeiten sind toll beschrieben. Den mürrischen Simon kann ich mir genau so gut vorstellen wie die „schwarze Witwe“ Samantha, die Haare auf den Zähnen hat und keinem Streit mit Simon aus dem Weg geht. Sie teilen beide kräftig aus und verstehen es prächtig dem jeweils anderen eine verbale Ohrfeige zu verpassen. Henry, Simons Sohn, und Theresa verstehen sich sehr schnell sehr gut – zum Leidwesen ihrer Eltern. Im hinteren Teil des Buches taucht Simons Schwester Margaret auf, die hier als Nebenprotagonistin fungiert, der 2. Teil ist dann ihr gewidmet „Margaret – Die Liebe einer Lady“. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung ! 

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  • Die englische Hochzeit

    Die Englische Hochzeit

    starone

    09. June 2014 um 07:21

    Zum Inhalt:  Bedingt durch den Tod und dem daraus folgendem Testament ihrer Vater Roland müssen die junge Tess und ihre Mutter Sam  von Amerika nach England reisen. Denn der letzte Wille des Vater war, dass Tess einen Mann von Adel bis zu ihrem 21. Geburtstag heiratet. Lord Bedington, ein alter Freund von  Roland soll dies in die Wege leiten. Leider ist er von dieser Aufgabe wenig angetan, denn er ging im Streit mit Roland auseinander und zu einer Versöhnung kam es nie. Keine guten Voraussetzungen. Zu dem den Lord noch andere Sorgen plagen, denn  jemand im fernen Amerika wirft ihn und seinen neues Roman  vor es wäre ein Plagiat. Meine Meinung:  Very britisch kommt uns Leser hier die Autorin Franziska Hille vor. Geschickt spielt sie mit Vorurteilen der beiden Länder und so entsteht eine humorvolle, spritze Geschichte, die wirklich Spaß macht zu lesen. Tolle Beschreibung der Personen und Örtlichkeiten. So stellt man sich ein Herrenhaus, die Lordschaft und alles übrige gerne vor. Nach Verwicklungen, Unstimmigkeiten und allerhand Missverständnissen gibt es ein Happy-End.   Eine spannende und amüsante Geschichte, die ich gerne weiterempfehlen möchte.

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  • Eine Reise nach England

    Die Englische Hochzeit

    Sternenstaubfee

    07. June 2014 um 17:47

    Samantha und ihre Tochter Tess fliegen von den USA nach England. Samanthas Mann Roland ist gestorben. Seine Tochter Tess erbt sein Vermögen, allerdings unter der Voraussetzung, dass sie ein Jahr in Devon bei Lord Bedington lebt und vor ihrem 21. Geburtstag standesgemäß verheiratet wird. Der Lord ist wenig begeistert von den aufgezwungenen Gästen, lebt er doch seit vielen Jahren sehr zurückgezogen und meidet die Außenwelt. Mit dem Einzug von Samantha und Tess wird sein Leben ganz schön aufgewirbelt. Mein Leseeindruck: Das Buch ist mir aufgefallen zunächst anhand des Titels, denn ich liebe England und lese sehr gerne Romane, die in England spielen. Tatsächlich hatte ich bei der Lektüre des Romans wirklich das Gefühl, mich in England im Herrenhaus des Lords zu befinden. Alles ist so wunderbar beschrieben, dass ich alles vor meinem inneren Auge genau sehen konnte. Die Verwicklungen, Geheimnisse und Missverständnisse in der Geschichte haben mich sehr gut unterhalten können. Einiges konnte ich mir zwar schon vor der Auflösung denken, aber das hat die Spannung nicht gemindert. Die Charaktere sind interessant und vielseitig, der Schauplatz ist wunderbar beschrieben und die Handlung ist spannend und mitreißend. "Die englische Hochzeit" ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe, was mich sehr freut, denn nun kann ich direkt mit Band 2 wieder nach England reisen. Ich freue mich darauf!

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  • Cream Tea vom Feinsten

    Die Englische Hochzeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2014 um 21:06

    Die Liebesgeschichten von Franziska Hille haben mich verzaubert. Das setzt sich mit diesem Buch fort, dem Beginn eines Vierteilers um Liebe, Streit und Familiengeheimnisse im britischen Devon. Inhalt: Die US-Amerikanerin Samantha ist durch das Testament ihres verstorbenen Mannes gezwungen, mit ihrer Tochter ein Jahr lang auf dem Anwesen des britischen Earls of Bedington zu verbringen. Der allerdings lässt sie von Anfang an spüren, dass ihm das Arrangement völlig zuwider ist. Samantha geht es ähnlich. Wie sollen sie die ihnen aufgezwungene Zeit durchstehen? Meinung: Der Inhalt klingt ganz einfach und lässt ein ebensolches Ende vermuten, doch was die Autorin vor den Augen ihrer Leser entwickelt, ist das genaue Gegenteil. Sie entblättert die Geschichte einer Familie, deren Tragik mal mehr, mal weniger deutlich zwischen den Buchstaben hervorlugt. Der Earl und seine Schwester sind gebrochene, aber liebenswerte Figuren, denen ich jedes bisschen Liebesglück von ganzem Herzen gegönnt habe. Aber es sind immer nur Bröckchen, die ihnen die Autorin zugesteht. Samantha geht es dabei nicht wesentlich anders, wenn auch aus anderen, nicht minder dramatischen Gründen. Das ergibt eine Fülle von Liebesverwicklungen, großen Gefühlen und alten Verletzungen, die Franziska Hille in ihrer unverwechselbaren Sprache vor dem Leser ausbreitet. Die Sprache der Geschichte passt ganz hervorragend zum Setting einer englischen Grafschaft. Die Dramaturgie ist perfekt, denn sie lässt den Leser bis zum Ende nicht vom Haken. Die Beschreibungen von Haus und Natur laden zum Träumen und Verweilen ein und sprechen alle Sinne zugleich an. Und die Figuren könnten in ihrer Gebrochenheit nicht tragischer angelegt sein. Ein einziges kleines Fragezeichen hinterließ bei mir die Ausgestaltung des britischen Frühstücks mit Käse und Wurstaufschnitt, was ich in dieser Form in Großbritannien selbst nicht erlebt habe. Natürlich habe ich nie in einem adligen Haushalt logiert, nur bei einfachen Gastfamilien. Wie gesagt, dieser Punkt macht mich ein wenig unsicher. Wertung: Die Story hat mich rundum gut unterhalten und mich mit ihren Geheimnissen so fasziniert, dass ich das Buch gleich zwei Mal hintereinander weg gelesen habe. Da kann ich einfach nur mein persönliches „Sehr gut“ und fünf Wertungspunkte geben. Und natürlich bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzungen. Mein Fazit: Wundervoller Auftakt einer Romanreihe im englischen Landadel: Liebe, Geheimnisse und Familientragödien, bis das Herz blutet.

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  • Franziska Hille - Die Englische Hochzeit (Devon Cream Tea 1)

    Die Englische Hochzeit

    Marny

    24. April 2014 um 06:32

    Im ersten Band der Reihe “Devon Cream Tea” geht es um die amerikanische Witwe Samantha, die zusammen mit ihrer Tochter Tess in Devon eintrifft, um ein Jahr lang in Bedington Hall zu wohnen. Zumindest wenn es nach dem letzten Willen ihres verstorbenen Mannes geht, der mit dem Earl of Bedington befreundet war. Der exzentrische Earl ist davon gar nicht begeistert, auch weil er lieber in Ruhe gelassen werden möchte und seit langem sein Anwesen nicht mehr verlässt. Samantha und Tess wirbeln das Leben in Bedington Hall tüchtig durcheinander, es kommt zu Verwicklungen und auch das eine oder andere Geheimnis lüftet sich … Ich mag Großbritannien, daher habe ich auch auf eine schöne englische Atmosphäre mit dazu passenden Eigenheiten gehofft. Und auch bekommen! Der Lebensstil ist gehoben, es gibt einen wunderbar steifen Butler und – vielleicht als Ausgleich – eine ungewöhnliche Köchin. Beide waren mir übrigens sehr sympathisch. Bedington Hall wurde sehr bildhaft und stimmungsvoll beschrieben, ich hatte das Gefühl wirklich dort zu sein und durch die einzelnen Räume zu streifen. Die Geschichte hat mich schnell mitgerissen und dafür gesorgt, dass ich alles um mich herum vergessen habe. Simon, der Earl of Bedington, ist für mich eine großartige Figur mit einer besonderen Ausstrahlung, denn trotz all der Tragik seiner Vergangenheit schlummert in ihm Leidenschaft und Romantik. Die temperamentvolle, starke und gleichzeitig sanfte Samantha habe ich als den perfekten Gegensatz zu ihm empfunden. Aber Achtung: Ihr Fluchen kann ansteckend sein! Wer weiß, vielleicht lerne ich das nun ja doch noch … Ein wenig. Ich habe mich beim Lesen aber nicht einfach nur wohl gefühlt, sondern war auch begeistert von den vielen Themen, die mit in die Geschichte eingeflossen sind. “Mein” Earl ist nämlich Schriftsteller, so dass es dazu nicht nur einige Andeutungen gibt, sondern auch ein größeres Problem. Und ein besonderes Buch, das sich nicht gut verkauft, aber Samantha sehr für sich einnimmt. Es geht um die Vergangenheit, um Familiengeheimnisse und das seltsame Testament. Um die Frage, wie der Adel seinen Lebensunterhalt verdient – denn ein Titel bedeutet ja nicht automatisch finanzielle Sicherheit. Um die verschiedenen Schicksale, die auf Bedington Hall aufeinander treffen, und die wir in den Folgebänden begleiten dürfen. Sehr angetan hat es mir ja auch der Park! Der war so gelungen beschrieben, dass ich die verschiedenen Blüten gerochen und die sanft hügelige Rasenfläche gefühlt und den Bachlauf gehört habe. Am liebsten hätte ich mich ja in das eine oder andere Eckchen zurückgezogen, um die Umgebung einfach nur zu genießen. Einige Entwicklungen der Geschichte kann man sicherlich leicht erahnen, aber für mich gab es auch ein paar Überraschungen und Figuren, die mich zum Spekulieren gebracht haben. Ich bin schon gespannt, wie es beispielsweise mit Lady Margaret und Bertie weitergeht. “Die Englische Hochzeit” ist eine stimmungsvolle, emotionale und abwechslungsreiche Geschichte mit intensiven Bildern und wunderbaren Figuren, die mich begeistert hat. Mit soviel Wärme geschrieben, dass ich Herzchen in den Augen hatte! Ich freue mich schon riesig auf die nächsten Teile …

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