Franziska Kühne Keine E-Mail für Dich.

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Inhaltsangabe zu „Keine E-Mail für Dich.“ von Franziska Kühne

Franziska Kühne hatte sie schon alle: Den Mann, der sich in virtuellen Rollenspielen verliert. Die junge Frau, die sich in ein Fake-Profil verliebt. Paare mit Skype-Beziehung. Den Reisenden, der sich online eine Prostituierte bestellt. Menschen, die via Internet gemobbt werden. Jugendliche, die per SMS oder auf Facebook Schluss machen und dann am neuen „Single-Status“ verzweifeln. Das junge Mädchen, das im Internet einen Todestest macht. Schöne neue Medienwelt? Von wegen! Die neuen Technologien verändern unsere Art zu kommunizieren und uns zu begegnen und wenn wir nicht sorgsam damit umgehen, landen wir auf der Couch der Therapeutin. Franziska Kühne berichtet aus ihrem Praxisalltag und zeigt anhand vieler unglaublicher Fallbeispiele und aktueller Studien eine dramatische, gesellschaftliche Entwicklung.

Kritisches Buch über die Folgen übermäßigen Internetkonsums - für unsere Beziehungen und unser Lebensglück...

— Ginevra

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  • nichts Neues, keine Hilfe für wirklich Betroffene

    Keine E-Mail für Dich.

    abuelita

    17. November 2013 um 12:39

    Die Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Berlin ist lt. Ihren Aussagen täglich mit den Folgen der digitalen Kommunikation konfrontiert und trifft auf Menschen, die verzweifelt ihre Hilfe suchen. Nun ja – großartig neues wird wohl niemand erfahren. Uns allen ist klar, dass sich die Kommunikation verändert hat – und uns allen, zumindest den Erwachsenen, ist sicher auch klar, dass nichts das persönliche Gespräch ersetzen kann. Einer meiner eigenen Lieblingssätze ist „Nur wer sich Zeit nimmt, hat sie auch“ – und der war und ist heute genauso gültig wie bereits auch vor 30 Jahren……und für was nehmen wir uns denn Zeit? Für das, was uns wichtig ist… Gut, dass für junge Leute oder Kinder eine Gefahr besteht, das reale Leben mit Facebook & Co. gleichzusetzen, möchte ich nicht bestreiten. Aber die Fälle, die die Autorin anführt, erscheinen mir wirklich sehr extrem – und, was mich massiv störte, wie hat sie diesen Personen denn nun geholfen? Daraufhin zielt das Buch zwar nicht ab, aber wenn ich schon von so dramatischen Sachen lesen muss, dann hätte ich auch gerne gehört, wie und ob diese Menschen aus dem sich selbst gegrabenen Tunnel auch wieder herauskamen….. Und die Tipps, die die Autorin hat? Also dazu mag ich nun nicht viel sagen – soll sich jeder selbst ein Bild machen. ICH habe den Kopf geschüttelt – es sind lauter Selbstverständlichkeiten in meinen Augen. Auch stimme ich keineswegs mit der Aussage „früher war alles besser“ überein – früher gab es dafür andere Probleme. „Ich benutze bis heute keine Apps. Ich weigere mich, von so einem kleinen Gerät herumkommandiert zu werden.“ Allzu gut scheint die Autorin sich ja doch nicht auszukennen oder recherchiert zu haben, wenn man diesen Satz hier liest. Apps – Anwendungssoftware – und , wie das Wort schon selber aussagt, der ANWENDER entscheidet….nicht die App….. Geärgert hat mich auch der fast letzte Satz des Buches :Den technischen Fortschritt kann ich nicht aufhalten, dennoch ist es mir ein Bedürfnis, den Menschen weiterhin zu zuhören und auch leibhaftig für sie da zu sein. Den Menschen allgemein? Wirklich? Ihren Freunden und Ihrer Familie hört sie - nehme ich mal - immer zu. ABER: für Ihre Therapiestunden verlangt Frau Kühne sicherlich Geld. Also ist es nicht sooo uneigennützig, wie es sich hier anhört. Nichts dagegen einzuwenden, bestimmt nicht – aber man sollte dann auch so ehrlich sein und sagen/wissen, dass es Ihr BERUF ist, Menschen zu zuhören- und nicht etwa ein kostenloses Vergnügen, weil es Frau Kühne ein Herzensbedürfnis ist, für „die Menschen“ dazu sein……

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  • Kritik an Facebook und Co.

    Keine E-Mail für Dich.

    Ginevra

    03. November 2013 um 19:48

    Franziska Kühne ist Psychotherapeutin in eigener Praxis.  Ein Klient nach dem anderen spricht sich bei ihr aus - sie ist oft der einzige Mensch, der noch wirklich zuhört. Zwar haben viele ihrer Klienten zahlreiche "Freunde" auf Facebook und eine Internet- "Beziehung" nach der anderen, aber das Liebes- und Lebensglück will sich einfach nicht einstellen. Die Folgen: Selbstzweifel und Depressionen. Kühne führt diese weitverbreiteten Phänomene auf den zunehmenden Konsum der Online- Welt zurück: das Internet sorge für eine permanente Reizüberflutung, fördern Burn-out, verhindert reale Kontakte, fördert sozial unsicheres und aggressives Verhalten; es kommt sogar zu realen Bedrohungen durch Cybermobbing und -stalking, die manche Betroffenen in den Suizid treibt. Die Verlockungen des "Second Life" verstärken eine narzißtische Problematik, indem ein idealisiertes Selbst kreiert und dem realen Ich bevorzugt wird. Die traurige Realität: Einsamkeit und die Unfähigkeit, reale Beziehungen aufzubauen und zu leben. Kühne empfiehlt: Reale Beziehungen leben, sich wieder "entschleunigen" und bewusst mit allen Sinnen leben  - das ist die beste Therapie! Anhand vieler anschaulicher Fallbeispiele untermauert Kühne ihre Beobachtungen, so dass dieses Buch nicht trocken, sondern sehr kurzweilig und interessant zu lesen ist. Besonders amüsant: die Nacherzählung einer satirischen "South Park"- Episode!  Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken gebracht, aber auch streckenweise empört, weil ich es als zu einseitig und negativ empfand. Schließlich sorgen gerade Internet- Plattformen wie Lovelybooks dafür, dass Bücher wieder mehr und intensiver gelesen werden, viele positive Beziehungen und Netzwerke können entstehen - es kommt eben immer auf die Art der Nutzung an. Dennoch: ein sehr lesenswertes Buch für alle, die sich mit dem Thema Internet auch kritisch auseinandersetzen wollen, und ein Appell, den eigenen Konsum zu hinterfragen.

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