Franziska Liesner Mein Beckenbodenbuch

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Inhaltsangabe zu „Mein Beckenbodenbuch“ von Franziska Liesner

Schätzungsweise 20 - 30 % aller Frauen leiden unter Problemen mit dem Beckenboden. Die Ursachen dafür sind meist erschlaffte oder überdehnte Muskeln. Die Folgen reichen von Rückenschmerzen über mangelnde Lust bis hin zur Inkontinenz. Dieses schön aufgemachte Buch bietet Ihnen anatomisches Grundwissen zum besseren Verständnis sowie einen einfach durchzuführenden Selbsttest. Danach kann gleich mit dem Üben begonnen werden: Zum Beispiel mit dem 12-Wochen-Programm, das den Beckenboden in einen beweglich-aktiven Spannungszustand bringt, dem Training für eine gute Haltung oder für bessere Bauch- und Rückenmuskulatur.

Rezension zu einem sehr persönlichen und leider noch zu Unrecht tabuisierten Thema, das aber alle Frauen betrifft!

— Brigizz
Brigizz

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  • Buch, das in das Bücherregal jeder Frau gehört!!!

    Mein Beckenbodenbuch
    Brigizz

    Brigizz

    04. November 2016 um 10:15

    Heute mal eine Rezension zu einem sehr persönlichen  und leider noch zu Unrecht tabuisierten Thema, das aber alle Frauen betrifft und - man höre und staune auch manche Männer. Unser Beckenboden und ein Ratgeber dazu. Wie die Autorin Franziska Liesner schreibt, ist er das Kraftzentrum  für Körper und Seele. Vielleicht klingt das ein wenig esoterisch, aber es stimmt. Die Autorin sagt über sich selbst, dass  sie Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Pilates-Trainerin ist und jeden Tag mit Menschen zu tun hat, die ganz unterschiedliche Schwierigkeiten mit ihrem Beckenboden haben, wie z. B. Blasenschwäche, Verkrampfungen, Unterleibsschmerzen, Gebärmuttersenkungen, Rückenschmerzen oder auch Schwierigkeiten beim Sex. Wie sie selbst in ihrem Vorwort schreibt, war die erste Auflage ursprünglich als eine Art Nachschlagewerk für ihre Patienten gedacht, um Übungen noch einmal lesen zu können und ist als zweite Auflage mit neuen Anregungen durch Leserinnen ergänzt worden. Inhalt: Das Buch ist sinnvoll aufgebaut (richtet sich aber speziell nur an Frauen). Zunächst erklärt Liesner, was der Beckenboden überhaupt ist und wie man sich selber damit vertraut machen kann, denn viele nehmen ihn erst wahr, wenn er Probleme macht  (dazu gehöre ich übrigens auch). Das ist jeder Frau und auch schon jedem Mädchen, wie gesagt, absolut zu empfehlen, denn dadurch kann man Problemen, die irgendwann auftreten, schon früh begegnen. Es sind viele Zeichnungen und Erklärungen drin, um das vielleicht etwas trockene Thema der weiblichen Anatomie aufzulockern. Als nächstes folgt ein Test, der Auskunft darüber gibt, wie fit der eigene Beckenboden tatsächlich  ist. (Ich habe ihn gemacht und war danach zusätzlich bei einer Ärztin, die übrigens zu demselben Ergebnis kam. Also kann ich wirklich sagen, dass er ein guter Hinweisgeber für den eigenen Zustand ist). Im Rahmen der Auswertung gibt die Autorin den Lesern spezielle Übungen für die jeweiligen schwächelnden Muskeln an die Hand. Ein schwacher Beckenboden kann nämlich unterschiedliche Ursachen haben. Und dann startet das 12-wöchige Intensiv Übungsprogramm, bei dem es nochmal Übungen zur Wahrnehmung des Beckenbodens gibt. Je nach Bedarf gibt es aber auch Übungen, die die schnellen oder langsamen Muskelfasern kräftigen und Dehnübungen. Die sind sehr wichtig, denn viele Probleme entstehen auch aus einem verspannten Beckenboden. Aber das Programm ist nur eine Anregung, schriebt auch die Autorin selbst, üben sollte man immer und überall und jeden Tag (keine Sorge, da gibt es ganz simple und unauffällige Übungen, die man auch an der Supermarktkasse oder im Büro machen kann). Im vorletzten Teil gibt Liesner noch viele nützliche Hinweise zum täglichen Umgang mit unserem Beckenboden. Zum  Beispiel,  dass man bei so normalen unbewussten „Tätigkeiten“  wie  Niesen und Husten so einiges falsch machen kann, was mich persönlich sehr überrascht hat. Sie erläutert auch, welche Sportarten den Beckenboden belasten und welche empfehlenswert sind und sie geht auf Fragen ein, die ihr ihre Patientinnen in ihrer Praxis gestellt haben. Last but not least, folgen Links und Buchempfehlungen anderer Autoren zum Weiterlesen zu dem Thema und den Abschluss bieten heraustrennbare Übungskarten, die man mitnehmen sollte, um überall ganz nebenbei zu trainieren und sich selbst auch ans Üben zu erinnern. Fazit: Bei mir hat das Beschäftigen mit dem eigenen Beckenboden und das Üben tatsächlich etwas gebracht, darum sollte das Buch in jeder Bibliothek einer Frau stehen! Absolut empfehlenswert und für jede, ob jung oder alt geeignet!

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