Mahatra

von Franziska Oertel 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Mahatra
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Inhaltsangabe zu "Mahatra"

... wer hat bestimmt, dass ich es bin und nicht ein anderer? Wer sind diese Mächte, die eines Menschen Schicksal nehmen und nach Belieben umherwerfen?
Mahatra gilt als der Auserwählte, der die Menschheit befreien wird, auf den alle ihre Hoffnung setzen. Doch er ist nur ein stiller, junger Mann, der ein einziges Mal in seinem Leben von der Last der Prophezeiung befreit wird: als er die schöne Prinzessin Aria erblickt... die letztendlich seinen Bruder heiraten wird. Mit Mahatras Flucht vor dem fremden Glück beginnt sein langer, schmerzvoller Weg zur wahren Größe und zur Erfüllung seines Schicksals.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783744873901
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:100 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:27.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    smaragdeidechses avatar
    smaragdeidechsevor 9 Monaten
    Glaube , Liebe , Hoffnung !!!

    Franziska Oertel
    Mahatra 

    Das Cover ist wunderschön gestaltet und fällt sofort auf .
    Mir gefiel es auf Anhieb , 
    weil es schön bunt ist und auch sehr liebevollgemalt , 
    ein Wald mit vielen bunten Blumen und inmitten des Waldes
    eine , in einen Umhang gehüllte Gestalt .
    Darunter auf schlichtem weissem Grund ,
    der Titel des Buches und der Name der Autorin .

    Die ist die Geschichte von Mahatra , 
    dem Jüngeren von zwei Königssöhnen .
    Ihm wurde vom Orakel ein schweres Schicksal prophezeiht :( 
    ich zitiere aus dem Buch )
    "Dunkle Zeiten sind heraufgezogen . 
    Finsternis hat sich der Menschenherzen bemächtigt , 
    wer Augen hat dies zu sehen , der sieht es .
    Und du hast diese Augen , mein Sohn und darum 
    hat sich dein Blick verschleiert , 
    je besser du zu sehen verstandest und er wurde wund vor Traurigkeit ."
    "Es gibt auch Licht in der Welt ." 
    antwortete Mahatra abwehrend , 
    denn das Wort des Weisen schnitt ihm ins Herz und er war jung - oder wollte es sein .
    "Die Schatten werden es fressen ," antwortete der Priester ."
    So nicht einer kommt , von dem prophezeiht ist , er würde den aufsteigenden Dämon
    besiegen können , jenen Dämonenkaiser , 
    der sich nährt von der Finsternis in den Menschenherzen 
    und der sich eine Gestalt erwählt in der stärksten Verdichtung , in der grössten Verwirrung - inmitten des Dickichts der Gefühle und Gedanken der Menschheit .
    Du kennst die Legende ."(Zitat Ende )

    Eine wunderbare Geschichte .
    Zu Beginn tat ich mich etwas schwer , 
    mit der altertümlichen Ausdrucksweise ,
    aber nach ein paar wenigen Seiten war ich gut in der Erzählung angekommen .
    Inzwischen ist mir auch klar geworden , dass die Legende an Charme verlieren würde ,wäre sie auf andere Art verfasst .
    Mir hat das kleine Büchlein sehr gut gefallen und hat bei mir auch genau den richtigenNerv getroffen .
    Es ist eine Geschichte voller Tiefgang und Weisheit .
    Kein Roman , den man liest , rezensiert und dann wieder vergisst !!!

    Ein Buch das zum Nachdenken und In-sich-gehen animiert und dessen Inhalt noch lange nachhallt ...

    Mich hat das kleine Büchlein zutiest berührt und ich finde , 
    es ist eine Erzählung für Menschen , 
    die noch an das Gute glauben und die der Hoffnung , der Liebe und dem Frieden eine Chance geben .
    Für Leute , die auch bereit sind , 
    in sich selbst hineinzuhorchen und die bei sich selbst anfangen , wenn sie etwas verändern wollen ...

    5 Sterne von mir für den Glauben an das Gute , für Liebe und Hoffnung !!!

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    Asfahanis avatar
    Asfahanivor einem Jahr
    Whiscys avatar
    Whiscyvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Asfahanis avatar
    “Wer hat bestimmt, dass ich es bin und nicht ein anderer? Wer sind diese Mächte, die eines Menschen Schicksal nehmen und nach Belieben umherwerfen? Wer hat mir diese Bürde bestimmt – und ist es denn die meine? Steht nicht geschrieben, er bleibt unbekannt, bevor er sich selbst offenbart? Steht nicht geschrieben, er ist armlahm, blind und ohne Zunge? Dies soll mich erwarten? Nein, niemals!”
    Damit riss er sich los und floh aus der Höhle des Priesters, lief fort, und Mahal, der wiederum auf ihn gewartet hatte, erhob sich und ging ihm entgegen, um ihn in die Arme zu schließen, auch wenn er sich nicht denken konnte, was den Bruder so bewegte.
    Und dieser sagte es ihm auch nicht.
    Da nahm Mahatra den Schmerz und begrub ihn in seinem Herzen.
    Im Traum der ersten Nacht schaufelte er voller Wut das Grab.
    Im Traum der zweiten Nacht stieß er die Verzweiflung über den Rand in den Sarg, doch sie klammerte sich an seiner Seele fest.
    Im Traum der dritten Nacht stieß er seine Seele hinterher und schob die Grabplatte darüber.
    Und in jeder folgenden Nacht schaufelte er Erde über diesen Stein, bis ein großer Hügel entstand.

    Dies ist ein Zitat vom Beginn meines Buches, an welchem ich viele Jahre gearbeitet habe - letztendlich umfasst es nun nur 100 Seiten, aber ich habe eine dichte Geschichte schreiben wollen. Und ich denke, dies ist mir gelungen... natürlich hätte ich auch alles sehr viel mehr ausbauen können, doch es hätte dem Märchen seinen Charakter geraubt.
    Über dieses Buch schrieb Holger Niederhausen:

    "Bis zu diesem Punkt, an dem Mahatra seinen Einweihungsweg längst begonnen hat, ist noch nicht ein Siebtel des Buches durchschritten. Und auch der eigentliche Leidensweg von Mahatra hat gleichsam noch nicht einmal begonnen. Das weitere Geschehen des Romans soll nicht erzählt werden, denn es will nicht zusammengefasst, sondern vollständig durchlebt werden. Es ist eine Welt, die sich hier auftut – die Welt einer erschütternden, vollkommenen Verwandlung, geboren aus allergrößten Prüfungen, die Mahatras Seele läutern wie in einem Feuerofen, einem unerbittlichen Malstrom des Unvorstellbaren. Was aber aus diesem unnennbaren Leiden geboren wird, ist gleichsam reinstes Licht.

    Selbst die Grenzen von Leben und Tod verschwimmen in diesem Geschehen, es lässt sich nicht beschreiben, und auftauchend aus dieser Dramatik gewahrt man, dass technische Machwerke wie ,Matrix’ oder auch ,Herr der Ringe’ dem hier beschriebenen Geschehen nicht einmal gleichen wie ein flackernder Kerzenschein der Sonne. Man möchte das hier Beschriebene mit der ,Sonne um Mitternacht’ vergleichen – und das ist es auch wirklich.

    Als der Kampf gegen den Dämon der Finsternis immer mehr herannaht, ergreift das Geschehen sogar die Toten, selbst im Totenreich muss man sich entscheiden. Und dann ist da noch die Seele von Shendo, seines eigenen Volkes, und selbst sie stellt sich gegen Mahatra, hat sich dem Dämon verschrieben, weil Mahatra einst seine Bestimmung verleugnet hatte."

    Es ist also eine Geschichte wie viele andere, wenn man rein das Motiv des "Auserwählten, der die Menschheit rettet" nimmt, doch muss ich gestehen, dass mir dies erst anhand des Feedbacks deutlich wurde. Für mich ist es ein Buch über den Weg, den ein Mensch zu gehen hat, der das Menschsein übertrifft. Und wie den Willen dazu findet, diesen Weg überhaupt gehen zu wollen.

    Ich hoffe, mein Buch kann auch in meinen Lesern eine Ahnung wecken, dass wir alle uns entwickeln wollen - zur Wahrheit, zum Guten, zum Schönen hin.

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