Franziska Schutzbach

 4,4 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor*in von Die Erschöpfung der Frauen, Die Erschöpfung der Frauen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Franziska Schutzbach, geboren 1978, ist promovierte Geschlechterforscherin und Soziologin, Publizistin, feministische Aktivistin und Mutter von zwei Kindern. Im Jahr 2017 initiierte sie den #SchweizerAufschrei, seither ist sie eine bekannte und gefragte feministische Stimme auch über die Schweiz hinaus. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechterthemen wie Misogynie und Sexismus, darüber hinaus befasst sie sich mit den Kommunikationsstrategien von Rechtspopulisten. Franziska Schutzbach lebt in Basel.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Erschöpfung der Frauen (ISBN: 9783426303153)

Die Erschöpfung der Frauen

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Neu erschienen am 01.07.2024 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.
Cover des Buches Revolution der Verbundenheit (ISBN: 9783426279045)

Revolution der Verbundenheit

Erscheint am 01.10.2024 als Gebundenes Buch bei Droemer.

Alle Bücher von Franziska Schutzbach

Cover des Buches Die Erschöpfung der Frauen (ISBN: 9783426303153)

Die Erschöpfung der Frauen

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Erschienen am 01.07.2024
Cover des Buches Die Rhetorik der Rechten (ISBN: 9783905795608)

Die Rhetorik der Rechten

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Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Revolution der Verbundenheit (ISBN: 9783426279045)

Revolution der Verbundenheit

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Erscheint am 01.10.2024
Cover des Buches Die Erschöpfung der Frauen (ISBN: 9783732458660)

Die Erschöpfung der Frauen

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Erschienen am 18.02.2022
Cover des Buches I will be different every time (ISBN: 9783038670254)

I will be different every time

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Erschienen am 01.06.2020

Neue Rezensionen zu Franziska Schutzbach

Cover des Buches Die Erschöpfung der Frauen (ISBN: 9783426303153)
JuliesBookhismuss avatar

Rezension zu "Die Erschöpfung der Frauen" von Franziska Schutzbach

Faszinierend aufklärend
JuliesBookhismusvor einem Jahr

Wow, was für ein Buch! Die tägliche Erschöpfung liegt bei uns Frauen also nicht nur am Eisenmangel, Stress und der Arbeit, nein, es liegt größtenteils an den hohen Erwartungen, die an uns Frauen gestellt werden und denen wir niemals gerecht werden können. 

Ein Buch, das aufklärt und zum Aufbruch und Ausbruch aufruft. Wir sind mehr als Care-Arbeit, Hausfrauen, Mütter, Karrierefrauen oder was man sich noch so alles für uns Frauen ausdenkt. Die Gleichberechtigung scheint leider immer noch in weiter Ferne, wenn die große Männlichkeit nicht langsam aufhört Angst vor uns zu haben.

Ich bin schwer begeistert über dieses Buch und stolz, eine Frau zu sein, die sich ihr Leben selbst aussuchen kann. Lasst uns nicht zurück in alte Rollenbilder verfallen, sondern der Welt zeigen, dass wir alles sein können.

Cover des Buches Die Erschöpfung der Frauen (ISBN: 9783426303153)
bookfeminist_lenas avatar

Rezension zu "Die Erschöpfung der Frauen" von Franziska Schutzbach

Ein sehr wichtiges Sachbuch!
bookfeminist_lenavor einem Jahr


„Die Erschöpfung der Frauen. Wider die weibliche Verfügbarkeit“ von @franziskaschutzbach eröffnet eine neue Sichtweise auf die Ausbeutung von emotionalen, körperlichen als auch zeitlichen Ressourcen von Frauen und geht von der These aus, dass Frauen unter einer kollektiven Erschöpfung leiden. Das Buch ist intersektional gedacht. Die Autorin spricht zwar von Frauen, aber meint damit grundsätzlich alle FINTA* und erläutert dies direkt zu Beginn.

Anhand der Corona-Pandemie, der #Metoo Debatte, als auch der Berufswelt zeigt die Autorin und Soziologin auf, wie sich diese Ausbeutung durch die ständig eingeforderte Verfügbarkeit immer weiter zuspitzt. Die unterschiedlichen Bereiche weiblicher Erschöpfung werden in sieben Kapiteln behandelt, wobei jedes Kapitel einen eigenen Themenschwerpunkt setzt und für sich steht. Angefangen von der sexuellen Verfügbarkeit, über Körperscham bis hin zu emotionaler Arbeit.

So blickt Schutzbach in die Vergangenheit und analysiert, wie bereits dort der Grundpfeiler für die Ausbeutung von weiblich gelesen Menschen ihren Ursprung hat. Frauen wurden gegenüber Männer schon früh als minderwertig dargestellt. Welche Auswirkungen dies bis heute noch auf das Selbstwertgefühl von vielen Frauen hat, zeigt Schutzbach sehr anschaulich auf.

Einen großen Teil nimmt das Kapitel zum Thema Care-Arbeit und Mutterschaft ein. Hauptsächlich geht es hier um die ungerechte Verteilung in heteronomen Paarbeziehungen, aber die Autorin geht auch darüber hinaus und thematisiert queere Mutterschaft und die zusätzliche Erschöpfung die damit einhergeht, überhaupt als Familie wahrgenommen zu werden. Grundsätzlich geht Schutzbach an vielen Stellen darauf ein, dass aufgrund der unterschiedlichen sozialen Schichtangehörigkeit unterschiedliche Hindernisse auf Frauen zukommen. Und dass mehrfach marginalisierte Frauen es besonders schwer haben. Die Mittelsicht ist bei ihren Betrachtungen nicht im Mittelpunkt, all ihre Überlegungen sind stets intersektional gedacht.

Sehr klug und genau auf den Punkt gebracht erläutert die Autorin, wieso sich in einer kapitalistischen Weltordnung die Ausbeutung der Frauen nicht so schnell bekämpfen lässt und wer am meisten von dieser Ausbeutung profitiert. Frauen müssen zur Verfügung stehen, damit Männer und Kinder ein schönes Leben haben, das Geld verdienen und Steuern zahlen können. Gleichzeitig zeigt sie aber auch Lösungsansätze auf und lässt damit hoffen, dass die aktuelle Situation durchaus besser werden kann.

Mit wissenschaftlichen Fakten untermauert die Autorin ihre Beobachtungen und aufgeworfenen Thesen. Weitreichende Literatur findet sich im Anhang, damit eignet sich das Buch auch für Einsteiger*innen, die bestimmte Themen mit anderer Literatur vertiefen können.

Ganz ganz große Leseempfehlung!!

Cover des Buches Die Erschöpfung der Frauen (ISBN: 9783426303153)
Paperboats avatar

Rezension zu "Die Erschöpfung der Frauen" von Franziska Schutzbach

Ein wichtiges Buch in der feministischen Debatte!
Paperboatvor einem Jahr

Ich kann dieses Buch gar nicht angemessen rezensieren, denn die Mannigfaltigkeit seines Inhalts ließe sich nochmal in viele weitere Themen unterteilen, über die jeweils wieder lange Bücher geschrieben werden könnten, die gar nicht oft genug gelesen werden.
Catcalling; Kampf um den öffentlichen Raum; die weiteren Risiken, die von destabilisierter cis Männlichkeit ausgeht; Homosozialität unter Männern, die Frauen von den Ebenen der Macht auszuschließen versucht; perfekte Elternschaft, deren Unperfektheit überwiegend auf die Mütter zurückfällt - das sind nur einige Stichworte, die mir ad hoc rückblickend einfallen, mit denen Franziska Schutzbach zur Debatte der weiblichen Erschöpfung beiträgt.
Frauen verausgaben sich in diversen Lebensbereichen hauptsächlich dadurch, dass sie ständig an sie gerichtete Erwartungen abwehren müssen, von denen Männer in diesem Ausmaße verschont bleiben.
Das war mal wieder diese Art Buch, die ich nicht ohne einen Vorrat an Haftmarkern lesen konnte. Aus meiner Ausgabe schauen einige Markierungen an wichtigen Stellen heraus, um mir die notwendigen Stellen auch später dringend nochmal ins Gedächnis zu rufen.

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