Franziska Seyboldt Müslimädchen

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Inhaltsangabe zu „Müslimädchen“ von Franziska Seyboldt

Franziska Seyboldt wuchs in einer Öko-Familie auf und beneidete ihre Mitschüler brennend um Fernseher, Fertigpizza und coolen Plastikschmuck - "Teufelszeug" sagte ihre Mutter nur. Als sie nach dem Abi von zu Hause fortgeht, lechzt sie danach, all den ungesunden Konsum nachzuholen. Doch inzwischen ist Öko schick - und sie schon wieder die Außenseiterin. Franziska ist misstrauisch, was das vermeintlich neue Lebensgefühl der Bionade-Bohème angeht. Ist die wirklich besonders aufgeklärt? Oder mit ihrer scheinheiligen Political Correctness einfach nur spießig?

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  • Klasse Inhalt, super geschrieben - nur leider viel zu kurz

    Müslimädchen
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    14. December 2013 um 19:07

    Autorin: Franziska Seyboldt, geboren 1984 im badischen Teil von Baden-Württemberg, zog es auf der Flucht vor ihren ökologisch korrekten Eltern zunächst zum Studium des Modejournalismus nach Hamburg. Seit 2008 ist Redakteurin und Kolumnistin bei der taz.de im Ressort “Gesellschaft und Kultur”. Sie lebt in Berlin. Handlung: Franziska Seyboldt verbringt ihre Kindheit und Jugend in den 80- bis 90er Jahren – dem Zeitalter von McDonald’s mit Styropor-Verpackungen, Barbie-Puppen und Playmobil aus Plastik, Levis-Jeans und Buffalos – zu ihrem eigenen Leidwesen wohl behütet in einem der wenigen Haushalte, wo damals schon die Worte Öko und Bio eine echte Bedeutung hatten. Mit viel Humor schildert sie Anekdoten aus ihrem jungen Leben bis hin zum rebellischen Erwachsenen-Dasein, wo Öko auf einmal schicker Trend in von ihr bewohnten Großstadt-WGs ist und sie selbst eigentlich endlich mal nichts lieber wollte, als ungestraft Pommes futtern, rauchen und Dinge, die im elterlichen Haushalt total verpönt waren … Fazit: Das Cover ist okay, Hintergrund ein Jute-Beutel – darauf ein Kinderfoto von Franziska – eingefasst von Weizen. Inhaltlich ist das Buch ein absolutes Highlight: Humorvoll und unterhaltsam in Kolumnen-Form geschrieben – da ich selbst Kolumnen-Bücher immer mal wieder als “Zwischendurch-Lektüre” schätze, hatte ich richtig viel Spaß beim Lesen. Franziska Seyboldt schildert mit viel Wortwitz, teilweise abstruse Situationen ihres Heranwachsens ohne TV-Gerät, dafür aber mit von gesunder Ernährung, chemiefreiem Leben und musikalisch und zudem auch noch esoterisch besessenen Eltern. Das Buch ist leider viel zu schnell durchgelesen. Der Schreibstil von Franziska Seyboldt ist wirklich göttlich und ich hoffe, es gibt noch mehr von ihr in Buch-Form zu lesen in der Zukunft. Bis dahin kann man ihre wunderbaren Kolumnen auch auf ihrer Website: [...]und der Kolumnen-Seite von taz.de verfolgen:[...]/. Von mir gibt es für dieses Werk 5 von 5 möglichen Punkten für den Inhalt. Wobei hier eine fette Kritik an den Lübbe-Verlag für den verhältnismäßig hohen Preis geht, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis hier einfach nicht ausgewogen ist: Lediglich der Paperback-Umschlag (doppelter Taschenbuch-Umschlag) und das größere Taschenbuch-Format rechtfertigen den Preis von 12,99€ keinesfalls. Von den 192 Seiten sind 10 Seiten unbedruckt, weil jedes Kapitel auf der rechten Seite beginnt. Ich würde mal sagen, dass das den Eltern von Franziska Seyboldt ganz sicher nicht gefallen würde, hinsichtlich Nachhaltigkeit in Bezug auf Abholzen von Wäldern und Papierverschwendung ;-)

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