Franziska Seyboldt Rattatatam, mein Herz

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Inhaltsangabe zu „Rattatatam, mein Herz“ von Franziska Seyboldt

Jeder 6. Deutsche leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung.
Angststörungen treten laut einer internationalen Studie häufiger auf als Depressionen. Und doch sind sie immer noch ein Tabuthema. Franziska Seyboldt will dies mit 'Rattatatam, mein Herz' ändern.Die Angst hat sich schon früh eingeschlichen in Franziska Seyboldts Leben. Und sie ist weit über das hinausgegangen, was man allgemein unter 'ängstlich' versteht. Angst davor, mit der U-Bahn zu fahren, zum Arzt zu gehen, in beruflichen Situationen zu versagen, kurz: generalisierte Angststörung. Panikattacken. Millionen von Menschen kämpfen sich mit dieser Erkrankung und der daraus resultierenden Angst vor der Angst durchs Leben und sind wahre Meister im Ausredenerfinden geworden, notgedrungen. Warum spricht niemand darüber? Warum ist die Angststörung nicht so 'normal' wie Depressionen oder Burn-out? Diese Fragen stehen am Anfang von Franziska Seyboldts poetischem und mutigen Buch, das ihren Weg durch die Angst beschreibt. Sie ist nie eingeladen, diese Angst, und doch immer dabei. Indem sie unter ihrem Klarnamen schreibt, befreit sich Franziska Seyboldt aus dem Zwang nicht aufzufliegen, keine Schwäche zu zeigen: 'Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt, oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück?', fragt sie.Ein wegweisendes Buch, das eines der wichtigsten Themen unserer durchperfektionierten Gesellschaft aufs Tapet bringt.

Informativ, unterhaltsam und gut veranschaulicht! Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

— Bambisusuu

Ein authentisches, berührendes und einfach ehrliches Buch über ein sehr wichtiges Thema.

— LaMensch

Ein ehrliches und mutmachenedes Buch für Betroffene und informativ für alle die das Thema interessiert und es verstehen wollen

— jawolf35

Persönlicher, offener und mutiger über das Leben mit der Angst. Große Leseempfehlung!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nicht nur erleuchtend für Leser mit einer Angststörung oder für Menschen die hochsensibel sind, ebenfalls für die ihnen nahe stehenden Menschen

— Shimona

Dieses Buch kam für mich wie aus dem Nichts und wird doch bleibende Spuren hinterlassen. Franziska Seibold spricht mir aus der Seele!

— Lena_Bernhardt

Mit Ehrlichkeit und Humor gegen das Stigma - ein wundervoller und so wichtiger Beitrag zu unserer gegenwärtigen Gesellschaft.

— Kathycaughtfire

Spannender, sehr persönlicher Erfahrungsbericht zum Umgang mit Angststörungen

— VeraHoehne

Ein wichtiges Buch zu einem todgeschwiegenen Thema, besonders für Nicht-Betroffene! Herrlicher Galgenhumor.

— ichundelaine

Tolles Buch! Ich finde es total mutig von der Autorin, dass sie sich zu diesem Werk entschlossen hat! Ich habe es regelrecht verschlungen!

— Isador

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    Rattatatam, mein Herz

    Bambisusuu

    02. May 2018 um 14:34

    Das Buch "Rattatatam, mein Herz" wurde von der Autorin "Franziska Seyboldt" geschrieben und ist im "Kiepenheuer & Witsch Verlag" erschienen. Franziska beschäftigt sich mit der Angst, der Ursache und der Bewältigung. Der Wortwitz bleibt dabei erhalten. Angststörungen begleiten den Alltag. Vielen ist nicht bewusst, dass Millionen von Menschen mit dieser Störung leben. Es ist ein Tabuthema mit dem sich Franziska Seyboldt bewusst auseinandersetzen will. Es beginnt bereits mit kleinen Ängsten, wie U-Bahn zu fahren oder im Beruf zu versagen. Die generalisierte Angststörung versucht Franziska auf den Grund zu gehen. Sie befreit sich aus dem Zwang und stellt sich der Angst.  Franziska Seyboldt widmet sich mit diesem Buch mal einem Thema, das andere eher verdrängen oder aus dem Weg gehen wollen. Mit Veröffentlichung ihres Namens beweist sie Stärke und möchte möglichst vielen Personen zeigen, dass es gar nicht so schwer ist über Angst zu reden. Auch ihre Angst begleitet sie seit ihrer Kindheit und plagt sie bis heute.  Innerhalb der Kapitel berichtet Franziska von ihren Sorgen und Ängsten und versucht zu verstehen, woher die Angst kommt und was sie von ihr möchte. Ist die Angst ein Zustand oder eher nur eine Wahrnehmung? Mutig schildert Franziska dabei von ihren eigenen Erlebnissen. Die Erzählung bleibt dabei realistisch, authentisch und interessant. Für mich ein Sachbuch der besonderen Art. Mit Sarkasmus bringt mich Franziska bei vielen Szenen zum Schmunzeln. Die Angst wird als Persönlichkeit verkörpert, was direkt für lockere und amüsante Stimmung sorgt. Bildlich macht es Spaß ihren Gedanken zu folgen. Gleichzeitig wirkt es fast albern und kindisch, was mir aber bei diesem Thema gefällt. So sorgt Franziska mit der Metapher für Wortwitz und zeigt, dass es nicht schlimm ist Angst zu haben. Die Ängste verschwinden nach diesem Buch nicht, trotzdem ist es hilfreich sich auf dieses Buch einzulassen. Franziskas authentische Erzählung löst und entfernt die eingeschränkte Haltung zu dem Tabuthema und regt dabei zum Nachdenken an!

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  • RATTATATAM, MEIN HERZ. FRANZISKA SEYBOLDT.

    Rattatatam, mein Herz

    buecherkompass

    23. April 2018 um 19:11

    INHALTJahrelang leidet Franziska Seyboldt an Angststörungen ohne es zu wissen. Zu wenig wird über das Thema gesprochen, zu häufig versuchen die Betroffenen ihre Krankheit zu vertuschen. Erst durch therapeutische Sitzungen wird Franziska klar was mit ihrer Psyche los ist und wie sie mit ihrer Angst umgehen kann. In Rattatatam, mein Herz spricht die Autorin über ihre Angststörung und den alltäglichen Kampf mit widerstreitenden Gefühlen.MEINUNGIn Rattatatam, mein Herz erzählt Franziska Seyboldt ihre Geschichte vom Leben mit der Angst. Dabei hat die Autorin sich ganz bewusst dazu entschieden nicht unter einem Pseudonym zu schreiben. Wie bei so vielen anderen Themen auch gilt: viel zu häufig fühlen sich die Betroffenen, angesichts möglicher Konsequenzen, dazu gezwungen unter einem fremden Namen zu schreiben. Franziska Seyboldt setzt mit ihrem Buch ein Zeichen. Schließlich sind Angststörungen weit verbreitet und nur, wenn die Betroffenen die Möglichkeit erhalten sich offen über ihre Angst auszutauschen und sich mit ihr auseinanderzusetzen können sie lernen ihre Angst zu akzeptieren und mit ihr umzugehen.Sehr bildlich schildert Franziska Seyboldt ihren Alltag mit der Angst. Die Angststörungen begleiten sie bereits seit ihrer Kindheit, erst im Erwachsenenalter und mit Hilfe Außenstehender erkennt sie diese jedoch auch als eine solche. Von da an lernt die Autorin sukzessive ihre Angst zu akzeptieren und schließlich auch offen nach außen hin zu kommunizieren. Ihre Offenbarung sorgt dabei nicht selten für Verwirrung. Zu tief sitzt die Vorstellung eine Person mit Angststörungen sei zwangsläufig als eine solche zu erkennen.Doch nicht nur ihren Bekannten öffnet Franziska durch ihre Ehrlichkeit die Augen. Im offenen Austausch mit anderen erkennt die Autorin, dass sie kein Einzelfall ist. Allerdings scheint kaum Jemand darüber im Bilde zu sein. Denn wer entblößt sich schon gerne vor seinen Mitmenschen. Und sei es nur verbal.Mit ihrem Buch lenkt Franziska den Blick auf ein Thema, das in der Öffentlichkeit derzeit (noch) viel zu wenig Beachtung erfährt. Sie macht den Betroffenen Mut sich ihren Ängsten zu stellen und sie offen nach außen zu kommunizieren. Ihr Bericht liest sich leicht und ermöglicht auch Außenstehenden einen Zugang zur Thematik.Rattatatam, mein Herz ist also nicht nur für Betroffene eine durchaus lesenswerte Lektüre.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Herzlich Willkommen bei der Themen-Challenge 2018! Ich freue mich auf ein neues Jahr voller spannender Leseherausforderungen mit euch und natürlich auf viele tolle Gespräche rund um Bücher und Co. Jeder darf bei dieser Challenge das ganze Jahr über einsteigen und wir freuen uns über jeden Teilnehmer. Lasst euch von der nun kommenden langen Beschreibung nicht abschrecken. Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20 Bücher aus den 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst zum Start ein Ziel stecken, wie viele Bücher aus unterschiedlichen Themen ihr mindestens schaffen wollt, wobei 20 das Minimum und 40 das Maximum ist. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Wichtig ist, dass ihr euer Ziel am Ende des Jahres nur dann erreicht habt, wenn ihr wirklich Bücher zu unterschiedlichen Themen gelesen habt. Wenn ihr euch auf Instagram, Twitter und Co. über die Themenchallenge austauscht, verwendet gern den Hastag #themenchallenge2018. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch gleich als Leseübersicht aller eurer gelesenen Bücher mit den passenden Themen, den ich (Dani) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Übersichtsbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2018 bis 31.12.2018. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2018 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema wird es noch ein extra Unterthema geben, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, auf dessen Cover ein roter Gegestand abgebildet ist (kein Lebewesen). Ein Buch, auf dem eine Gruppe von Personen abgebildet ist (mindestens 3). Ein Buch, das keine Erzählung ist, sondern z.B. ein Drama, eine Gedichtsammlung, ein Sachbuch oder ähnliches. Ein Buch, das den Leserpreis gewonnen oder zumindest die Shortlist erreicht hat. Es dürfen Bücher aus allen Jahren gewählt werden, in denen der Leserpreis stattfand. (2009-2017) Ein Buch, das weder in Westeuropa / Skandinavien noch den USA spielt. Ein Buch, in dem die Hauptfigur ein Kind im Schulalter hat. Ein Buch, das schon mindestens ein anderer Teilnehmer für die Themenchallenge gelesen hat. Ein Buch aus einem Genre, das ihr nie oder nur selten lest. Ein Buch, über einen Ort / ein Land, in dem ihr selbst schon Urlaub gemacht habt. (Nicht euer Heimatland) Ein Buch, das mit dem Meer zu tun hat (Handlung, Cover ...). Ein Buch, das zu eurer derzeitigen Lebenssituation passt (z.B. kleines Kind, Hausbau, Studium, Job). Das Lieblingsbuch eines Freundes aus dem echten Leben oder eines LB-Freundes. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension gibt, wenn ihr damit beginnt. Ein Buch, das 2018 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das schon lange ungelesen in eurem Regal steht. Bitte gebt mit an, wie lange ihr es etwa schon besitzt. Ein Buch, das zwischen 400 und 500 Seiten lang ist. Ein Buch mit einem langen Buchtitel von mindestens 6 Wörtern. Ein Buch, bei dem die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens des Autors im Alphabet aufeinander folgen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Ein Buch, dessen Titel nicht waagerecht auf dem Buchcover abgedruckt ist. Ein Buch, bei dem eine Tierart im Buchtitel vorkommt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr schon mindestens 1 anderes Buch gelesen habt. Ein Buch, das ihr geschenkt bekommen habt. Ein Buch, in dem eine Reise im Mittelpunkt steht. Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr bisher noch nichts gelesen habt. Ein Buch, das es sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch gibt. Ein Buch, auf dem ein Baum abgebildet ist. Ein Buch, dessen Cover euch optisch nicht anspricht, das ihr aber trotzdem gekauft habt. Ein Buch mit zwei oder mehr Adjektiven (alternativ: Verben) im Titel Ein Buch, in dem Bücher eine zentrale Rolle spielen. Ein Buch, dessen Titel aus einer anderen Sprache stammt als der gesamte Text. Ein Buch von einem Autor, das dieser unter Pseudonym geschrieben hat. Ein Buch, bei dem der Autorenname auf dem Cover in größerer Schriftgröße abgedruckt ist, als der Buchtitel. Ein Buch, bei dem etwas Essbares auf dem Cover abgebildet ist, das ihr selbst gerne esst. und zwei Bücher mit offensichtlich ähnlichem Titel, Thema oder Cover. Ein Buch, in dem eine Figur euren eigenen Vornamen, den eurer Mutter, eures Vaters, eures Kindes oder eines eurer Gechwister trägt. (Die Schreibweise muss nicht identisch sein.) Ein Buch, auf dessen Cover Nacht ist. Ein Buch, das rund um euren Geburtstag herum erschienen ist. Das Jahr ist dabei egal, es sollte aber maximal 5 Tage vor, nach oder direkt an eurem Geburtstag erschienen sein. Es gilt die Angabe auf der Buchseite bei LovelyBooks. Ein Buch, das inhaltlich einen Zeitraum von maximal einem Jahr umfasst. Ein Buch eines Autors, der mindestens 3 Kinder hat. JokerIhr dürft eines der 40 Themen bei Bedarf durch dieses hier ersetzen: Lest ein Buch bewusst mit einem anderen Teilnehmer dieser Challenge zusammen. Verabredet euch zum gemeinsamen Lesen dieses Buches, tauscht euch darüber aus und bewertet es später gemeinsam. Ich hoffe, die Themen gefallen euch und sind teils zwar kniffelig aber nicht unlösbar! Ich wünsche euch ganz viel Spaß! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2018 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmer: AAdelheidSAdina13AdujaAglayaAkantha (20/20)AlaisAlchemillaAleidaAlexlauraAlexRalupusAmaraSummerAmeLieAmilynAmmerbucherAndieandymichihelliAnjacyAnnaBoleynAnna-Klaireanna_mAnna_ResslerAnne_MAnneMayaJannikaArachn0phobiAAriettaAuroraAydaAzaleeBbabsSBambisusuuban-aislingeachbanditsandraBarbara62BeaSurbeckBecky_BloomwoodBelichaBella233bellast01Bellis-Perennis (40+1/40+1)beltanibeneaboutbooksBeustBiancaWoeBiest-Bitterblue-black_horseBluelyBookdogBookfantasyXYbookgirlBookofsunshineBookRoseBook-wormBosnibuchfeemelanieBuchgespenstBuchperlenblogBuchraettinBuchverrueggtbuecherfee_ella__buecherliebe__BuechermomenteCCaillean79carathisCaro_Lesemauschaos-deluxeChattysBuecherblogchrikriChrischiDChristinaBCode-between-linesConnyKathsBooksCorinaPfCosmoKramercrimarestriCWPunktDdaneegoldDaniliesingDarcydieAngiediebuchrezensiondieschmittDionDirk1974dreamily1EEldfaxiElenaBachmannEliza_Elkeel_loreneEmotionenEngelchen07EnysBookserazer68ErbsenundKarottenEveniaBlackTearEwynnexnfxchnxrixhFfaanieFantasia08Fauchi2206FeniFinchen411 (25/25)FornikaFranzip86franzziFrau-AragornGGelisGermaniaGiulilovesbooksglanzenteGrOtEsQuEgstHHaithabuhannelore259happy_blueHelenaRebeccahisterikerHortensia13IIgelmanu66ika17iMelodyInkenIbsenIsadorisipisilz94Jjackiherzijala68janakaJanina84Jaq82JashrinJassi1993JayTiJeamijenvo82Jess_NeJezebelleJohanna_TorteJokersLaughJuleeesjulezzz96juli.buecherJulie209JustMeKkalligraphinKarin_Kehrerkassandra1010katrin297KeksisbabyKelo24KerstinTh (30/30)Kleine1984kleinechaotinkleine_welleKnigaljubKnorkekn-quietscheentchenKodabaerKristjakruemelmonster798Kuhni77KuhtippKurousagiLLadyIceTeaLadyOfTheBooksLadySamira091062LaLectureLaMenschLarii-MausiLavendel3007la_vielesebiene27Lese-Krissilesenbirgitlesululeyaxlieberlesen21LilawandelLilli33linda2271lLissylittlebansheelittlesparrowLiz_MacSharyLostHope2000Lovely90LrvtcbLuilineLupina15Luthien_TinuvielMmabuereleMali133mareike91Marina_Nordbrezemartina400MarveyMary2Meeko81melanie1984Merijanmia0503miau0815MichicornMira20MiracleDaymisanthropymisery3103MissDarkAngelMissStrawberryMissSweety86mistellormondyMoWilliamsmrs-brMrs_Nanny_OggMsChilimusicamericangirlMusikpferdmyfantasticfantasyworldNNaddlDaddlnaninkaNapallynatti_ LesemausNelebooksNelingNenef2000Nicoletta_WeberettaniknakninchenpinchennordfrauOObsidiarkOliverBaieronce-upon-a-timeoztrailPPachi10paevalillPagina86pamNPaperLoverpeedeePhiniPiaDisPiipinucchiaPK2510PMelittaMPucki60QQueenelyzaQueenSizeRRaJaJeRajetRealMajoreneeRo_KeR_MarieRoni88RosenmadlRoseWilliamsrosinchen_RubineSSaintGermainsajo1606SakukoSali118SamthasansolSassyEssieschafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeschnaeppchenjaegerinSchneeeule129schokokaramellsechmetsecretworldofbooksSeelensplitterSeitenHiebeseschat (20/20)ShineOnSikalSiouxSnordbruchSognantesolveigSomeBodysommerlese (40/40)speyrerhexcheStefanieFreigerichtSteffi_2511SteffiZisteinchen80sternblutSternenguckerinStinsomesunlightsursulapitschiSuskasweetjennnSynapse11TTalathielTallianeaTaluziTamiraSTanjaMaFiTatsuThaliomeeTheBookWormTheCoonthelauraverseTine13tintenblautlowtragalibrosTraumTantetypisch-monaUulrikerabeulrikeuunfabulousVvalenvalle87vanessaaaxxvanystefVolponaVuchaWWalli_Gabswanderlust26WaschbaerinWedmaWeltensucherinweltentzuecktwidder1987WollyWuestentraumWuschelXX-tineYYaBiaLinaYolandeYvetteHZzessi79zhera

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    • 3406
  • "Irgendwie ist jetzt alles so anstrengend"

    Rattatatam, mein Herz

    ichundelaine

    30. March 2018 um 18:31

    Angst - kein schönes Thema. Keiner redet gerne darüber, man soll ja funktionieren und alles soll schön und geschmeidig sein. Gerade deshalb ist dieses Buch so unfassbar wichtig, denn die Autorin beschreibt als Betroffene, wie es sich mit einer Angststörung lebt und räumt endlich und für alle mal mit den ätzenden Verharmlosungen ("Ich hab auch manchmal Angst."/ "Denk an was anderes!"/ "Stell dich nicht so an") auf.  "Jetzt bin ich erwachsen und muss ständig kontrolliert sein, Contenance bewahren, eine gute Figur machen." Franziska Seybold nimmt uns mit auf die Reise vom ersten Ohnmachtsanfall bis zum Psychologen, erklärt das Phänomen Angst und wie man damit lebt, denn die Angst ist nichts, was man so schnell los wird.  " Die Angst kommt in Situationen, in denen mich die äußeren Umstände daran hindern, mich frei zu bewegen."   Besonders gefällt mir hier der locker flockige Schreibstil, gepfeffert mit viel Selbstironie und einer dicken Portion Galgenhumor. So sieht sie ihre Angst als furchtbar nervige, arrogante Begleitperson, mit der sie teilweise im Zwiegespräch ist.  Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass es hier kein Happy End gibt. Angst ist nicht wie Grippe, die man mit Antibiotika und viel Schlaf in die Knie zwingt. Angst ist mehr wie ein multiresistentes Arschloch-Virus, das immer dann wiederkehrt, wenn man es schon längst überwunden glaubt.  Ich möchte dieses Buch sowohl Betroffenen and Herz legen, die nun endlich eine Stimme haben und sehen, dass sie nicht alleine/verrückt sind, aber besonders Nicht-Betroffenen, damit sie einen Einblick in die Materie Angststörung bekommen. Franziska Seybold findet Worte, die manch Betroffenen fehlen und verpackt das ganze ohne einen Tropfen Selbstmitleid, weshalb dieses Buch von mir volle fünf Sterne bekommt.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 30. März bis 2. April 2018 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    4 Tage LeserEi – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Ein langes Osterwochenende steht bevor und wie könnte man diese Zeit am besten nutzen? Natürlich auch zum Naschen von Schoko-Osterhasen und Eiersuchen, aber vor allem doch zum gemütlichen Lesen, oder? Deshalb starten wir in unseren nächsten Lesemarathon und freuen uns hier auf einen tollen Austausch rund um unsere aktuellen Bücher.Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 30. März  - 2. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele schöne Lesestunden mit euch!

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    • 655
  • Authentisch, unterhaltsam und informativ

    Rattatatam, mein Herz

    LaMensch

    14. March 2018 um 17:48

    Franziska Seyboldt ist Redakteurin der taz. Schon in der Kindheit fällt sie häufiger in Ohnmacht. Sie lebt mit der Angst. Später, als sie erkennt, dass sie Hilfe braucht wird bei ihr eine Angststörung diagnostiziert. In diesem Buch schreibt sie „Vom Leben mit der Angst“.Dieses Buch ist von der Schreibweise wirklich super. Die komplexen Themen im Bezug auf die Angststörung (Therapietheorien und Therapieansätze) werden bildlich und für jeden verständlich dargestellt. Die Angst ist in diesem Buch keine abstrakte Eigenschaft ihrer Persönlichkeit, sie ist eine eigene, handelnde Person. Dies macht das ganze so anschaulich und gezielte Metaphern lockern das doch schwere und wichtige Thema auf.Dieses Buch hat sie, wie sie schreibt zur Verarbeitung ihrer eigenen Situation geschrieben. Ich denke nicht nur dafür war es gut, es kann auch anderen Menschen mit Angststörungen Mut machen und zeigen, dass man sich damit nicht verstecken muss. Es ist eine Erkrankung wie jeder andere auch und offen und ehrlich mit der eigenen Umwelt umzugehen ist das einfachste und authentischste. Diese Message transportiert dieses Buch ganz klar und trotz des ernsten Themas ist dieses Buch nicht nur informativ, es ist auch unterhaltsam und teilweise auch lustig.Für diese Klasse Leistung vergebe ich volle Punktzahl: 5 von 5 Sternen.

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  • Und wieder rast das Herz

    Rattatatam, mein Herz

    jawolf35

    07. March 2018 um 18:46

    Jeder kennt dieses Gefühl wenn das Herz rast und man sich einfach unwohl fühlt "Angst".Ein Instinkt der in jedem Menschen sitzt .Jeder hat vor etwas Angst ,die einen vor Spinne oder Hunden ,die anderen vor Dunkelheit oder großen Höhen .Was aber wenn die Angst sich zu einem undefenierbaren Dauerzustand manifestiert ,ohne erkennbaren Grund ohne Auslöser  ohne Kontrolle!,dann handelt es sich um eine Angststörung .Eine Erkrankung unter der viele Menschen imStillen leiden,denn wer möchte schon gerne eine Schwäche zugeben.Mit"Rattatatamm mein Herz hat die Autorin Franziska Seyboldt ein Buch geschrieben in dem sie dieses Tabu bricht .Auf ehrliche und humorvolle Art schreibt sie sich hier ihr Leiden von der Seele und erzählt von ihrem Leben mit der Angst.Zum Inhalt .Bereits als Kind machen sich bei Franziska Seyboldt erste Angstattaken bemerkbar ,doch erst als Erwachsene wagt sie den Schritt sich ihren Ängsten zu stellen .Denn eins will sie nicht mehr haben ,die ständige Angst vor der Angst die ihr Leben oftmals durcheinander bringt und behindert .Zum Cover .Dieses wirkt eher schlicht ,sticht jedoch durch seine gelbe Farben und den Zacken doch aus der Masse heraus .Zum Buch .Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar die Schrift angenehm groß .Auf 253 Seite und 45 Kapiteln erzählt sie aus ihrem Alltag mit der Angst und wie sie es geschafft hat diese zu bekämpfen .Meine Meinung.Eingelungenerr Seelen- Striptease der absolut erheblich und authentisch ist mit der richtigen Menge Humor und Sarkasmus .Für mich ein tolles Buch für Betroffene das Mut macht und ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung über die Krankheit .Absolut lesenswert 

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  • Ein informatives, mutiges Buch

    Rattatatam, mein Herz

    Isador

    19. February 2018 um 11:11

    In "Rattatatam, mein Herz" erzählt die Autorin Franziska Seyboldt über ihr Leben mit der Angst. Sie zeigt die Anfänge ihrer Krankheit auf, und beschreibt, wie aus einer Kleinigkeit etwas richtig großes gewachsen ist. Als Person, die selbst mit Ängsten zu kämpfen hat, konnte ich mich sehr gut in die Autorin hineinversetzen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie dargestellt hat, dass ein ängstlicher Mensch durchaus in anderen Bereichen seines Lebens, die nichts mit der Angst zu tun haben, sehr erfolgreich sein kann. Obwohl es mir genauso geht, ist es mir erst durch diese Lektüre so richtig bewusst geworden, dass das wirklich möglich ist.Ich finde es total mutig von der Autorin, dass sie nicht zu einem Pseudonym gegriffen hat, sondern ihren eigenen Namen preisgegeben hat. Dies ist der erste Schritt dazu, es anderen Menschen möglich zu machen, sich ein Bild von der Erkrankung zu machen. Ich persönlich wäre dazu nicht in der Lage, daher hat sie meinen absoluten Respekt.Der Schreibstil ist sehr locker, teilweise mit viel Humor. Gleichzeitig zeigt sie auf, welche Therapien sie hinter sich hat, und dass es viele Hilfemöglichkeiten gibt, die einen nicht weiterbringen, aber auch sehr gute Angebote. Man muss sich nur zunächst auf alles einlassen und den Willen zur Veränderung mitbringen.Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und mir etwas mehr Klarheit ins Leben gebracht. Ich danke der Autorin für ihre offenen Worte und hoffe, dass sich in Zukunft noch viele Menschen ein Beispiel an ihr nehmen, so dass Angsterkrankungen nicht mehr länger totgeschwiegen werden! Ich gebe diesem Buch volle 5 Sterne!

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  • Ein Gruß von der Amygdala

    Rattatatam, mein Herz

    Shimona

    13. February 2018 um 15:13

    Das Buch liest sich sehr flüssig und es ist eine erhellende Quelle für Menschen, die unter einer Angststörung leiden oder die hochsensibel sind. Jedoch ist es auch denen zu empfehlen, die ihnen nahe stehen. Ja, gerade Ihnen würde ich das Buch empfehlen, weil die Autorin genau erklärt worum es geht. Dadurchkönnen Familienangehörige und Freunde dieGefühlswelt des Leidenden besser nachvollziehen und können besser begreifenwarum das Verhalten dieser Menschen so ist. Mit diesem Buch platzt nun endlich ein Knoten und es wird ungeschminkt dargestellt wie ein hochsensibler Mensch seine Umwelt wahrnimmt.Das ist der richtige Weg. Wir können FrauSeyboldt dankbar sein für diesen mutigen Schrittins Licht. Dieses Buch ist WICHTIG!Am besten haben mir die Kapitel gefallen, in denen die Angst im Dialog mit der Autorin steht.Dadurch wird der Sachverhalt noch nachvollziehbarer. Außerdem ist es überaus amüsant zu lesen.

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  • Spannender, sehr persönlicher Erfahrungsbericht zum Umgang mit Angststörungen

    Rattatatam, mein Herz

    VeraHoehne

    09. February 2018 um 11:57

    Autorin:Franziska Seyboldt, geboren 1984 im badischen Teil von Baden-Württemberg, zog zunächst zum Studium in Modejournalismus und Medienkommunikation nach Hamburg. Seit 2008 lebt sie in Berlin und ist dort Redakteurin und Kolumnistin bei der taz.de im Ressort „Gesellschaft und Kultur“, wo sie sich u. a. in ihrer Kolumne „Psycho“ bereits mit psychischen Erkrankungen beschäftigt hat. Neben dem Kinderbuch „Theo weiß, was er will“ hat sie mit „Müslimädchen“ zuvor schon mal einen Einblick in ihr Leben gewährt. Handlung:Die taz-Redakteurin Franziska Seyboldt leidet bereits seit ihrer Kindheit unter einer Angststörung und entschließt sich erst im Erwachsenen-Alter, sich dieser endlich zu stellen und sie öffentlich zu machen, wozu ihre Kolumne „Psycho“ in der taz ihr endlich einen passenden Boden bietet. Mutig schildert sie in ihrem Buch ihr eigenes Leben mit der Angst und welche Mittel sie ergreift, damit es ein Leben ohne Angst wird. Fazit:Das Cover ist recht minimalistisch gehalten: Raues Umweltpapier und darauf diese zackigen gelben, leicht verschwommenen und alle etwas unterschiedlichen Spitzen. Diese kann man im übertragenen Sinne als Angst interpretieren: Grell, spitz und immer ein wenig anders in Erscheinung tretend. Der Minimalismus des Covers setzt sich auch im Buch fort: Der Text verteilt sich auf 253 Seiten und 45 Kapitel – und das sehr großzügig verteilt: Die Ränder sind in alle Richtungen breit gehalten, das Schriftbild ist recht groß mit 1,5zeiligem Druck gewählt; da jedes Kapitel rechtsseitig beginnt, sind zahlreiche Seiten links vollkommen unbedruckt. In seinem Erscheinungsbild kommt das Buch sehr hochwertig daher, der Verkaufspreis ist hier allerdings mit 18€ dennoch recht hoch angesetzt. Was jedoch gar nicht minimalistisch ist, ist das Thema und somit der Inhalt dieses Buches, bei dem es nicht um einen Ratgeber, sondern einen persönlichen Erfahrungsbericht handelt. Franziska Seyboldt leidet bereits seit ihrer Kindheit unter einer Angststörung – erstmals in Erscheinung getreten bei einem Arztbesuch, wo sie ihn Ohnmacht fiel. Sie erkennt diese aber erst viel später als solche, wie es bei den meisten Patienten mit einer Angststörung der Fall ist. Ich weiß leider selbst zu gut, wovon die Rede ist, denn auch ich habe damals vor meinem BurnOut die Panik-Attacken als Kreislaufstörung oder Folge des Bluthochdrucks versucht zu erklären. Auch die Angst vor Kontrollverlust und die eigene Meinung, als Person nicht richtig zu sein, wie man ist, scheint unter vielen Angstpatienten sehr verbreitet, so auch bei Franziska Seyboldt. Sie beschreibt Situationen aus der Kindheit, Schule, Beruf und Privatleben in denen die Angst übermächtig ist, z. B. Redaktionskonferenzen im Job oder Flugreisen. Aber auch Tage oder gar Wochen, in denen sie es schafft, sich einen dicken Panzer zuzulegen und der Angst somit Paroli zu bieten. Sie sucht Rat bei Psychologen und findet für sich neue Wege, der Angst zu begegnen. Mal setzt sie sich poetisch mit ihr auseinander, mal betrachtet sie sie freundschaftlich und mal mit Ignoranz – sie setzt sich immer wieder in Dialogen mit ihr auseinander, so lange bis die Angst ihre Überlegenheit verliert. Der Umgang mit der Angststörung wird einfacher für sie, als sie sie öffentlich macht, sich selbst mutig dazu bekennt und in ihrer Kolumne „Psycho“ in der taz darüber schreibt und nicht mehr versucht es zu verheimlichen, was ich persönlich auch sehr wichtig finde – der Umgang mit psychischen Erkrankungen sollte nicht immer tabuisiert werden. Ein tolles Buch über ein ernstes Thema, in dem trotz Allem der Humor nicht zu kurz kommt. Wirklich sehr lesenswert – nicht nur für Betroffene. Einziger Kritikpunkt ist, dass oft Personen genannt werden, die man nicht zuordnen kann, weil sie weder vorher noch nachher mal erwähnt wurden und auch nicht bekannt ist, in welcher Beziehung sie zur Autorin stehen oder standen – das fand ich teilweise etwas verwirrend. Tolles Buch und eine 4****-Leseempfehlung von mir.

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  • Was es heißt, mit der Angst zu leben und sich nicht unterkriegen zu lassen

    Rattatatam, mein Herz

    Nabura

    08. February 2018 um 19:15

    Die Angst ist seit ihrer Kindheit Franziska Seybolds ständiger Begleiter. Mit zwölf fällt sie beim Arzt in Ohnmacht. Was wäre, wenn ihr das noch mal passiert – wieder beim Arzt? Oder vor Kollegen? Oder in der U-Bahn? Überhaupt malt sie sich ständig aus, was alles geschehen könnte. Sind ihre feuchten Hände und ihr rasendes Herz ein Vorzeichen? Sollte sie besser aus der Situation fliehen? Die Autorin gibt Einblicke, was es für sie heißt, mit ihrer Angst zu leben und sich von ihr nicht unterkriegen zu lassen.Fast jeder sechste Erwachsene in Deutschland leidet unter einer Angststörung – diese Zahl war mir schon länger bekannt, doch was heißt das für die Betroffenen? Anonyme Berichte findet man im Internet viele. In diesem Buch gibt Franziska Seyboldt ganz unanyonym preis, was das Leben mit der Angst für sie heißt. Dazu holt sie etwas aus, denn es ist gar nicht so einfach und schnell erklärt. „[Die Angst] eignet sich einfach nicht für Smalltalk, dafür ist sie viel zu komplex. Und vieles verstehe ich ja selbst nicht.“ (S. 192)Die Autorin beschreibt dem Leser, welche Situationen bei ihr Angst auslösen – rückblickend in ihrer Kindheit und Jugend sowie in ihrem Alltag heute. Ich durfte teilhaben an ihren Gedanken und Reaktionen in diesen Momenten, sodass ich einen Eindruck von ihren Innenleben erhalten habe. Sie berichtet von guten und schlechten Tagen, Erfahrungen mit Psychotherapie und Auszeiten, Situationen, in denen sie ihre Angst besiegt hat und innere Zwiegespräche mit jener. Interessant fand ich auch ihren Bericht über die Reaktionen ihrer Umwelt auf ihren Artikel über Angst, der schon vor diesem Buch erschienen sind.Franziska Seybold ist sehr reflektiert und schlägt einen eher nachdenklichen Ton an, ist mal witzig, mal ernst. Man merkt beim Lesen, wie wichtig ihr dieses Thema ist, das heute kein Tabu mehr sein sollte. Gleichzeitig zeigt sie, dass sie kein Mitleid braucht und auch nicht die mit der Angststörung sein will. Die Angst ist ein Teil von ihr, aber nicht das, was sie hauptsächlich ausmacht. Ein ehrliches Buch, das mein Verständnis in Bezug auf Angststörungen vertieft hat und dem ich noch viele Leser wünsche.

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  • Ein gesellschaftliches Tabu-Thema ehrlich zur Sprache gebracht

    Rattatatam, mein Herz

    grit0707

    07. February 2018 um 14:27

    Klappentext: Jeder 6. Deutsche leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung.Angststörungen treten laut einer internationalen Studie häufiger auf als Depressionen. Und doch sind sie immer noch ein Tabuthema. Franziska Seyboldt will dies mit »Rattatatam, mein Herz« ändern.Die Angst hat sich schon früh eingeschlichen in Franziska Seyboldts Leben. Und sie ist weit über das hinausgegangen, was man allgemein unter »ängstlich« versteht. Angst davor, mit der U-Bahn zu fahren, zum Arzt zu gehen, in beruflichen Situationen zu versagen, kurz: generalisierte Angststörung. Panikattacken. Millionen von Menschen kämpfen sich mit dieser Erkrankung und der daraus resultierenden Angst vor der Angst durchs Leben und sind wahre Meister im Ausredenerfinden geworden, notgedrungen. Warum spricht niemand darüber? Warum ist die Angststörung nicht so »normal« wie Depressionen oder Burn-out? Diese Fragen stehen am Anfang von Franziska Seyboldts poetischem und mutigen Buch, das ihren Weg durch die Angst beschreibt. Sie ist nie eingeladen, diese Angst, und doch immer dabei. Indem sie unter ihrem Klarnamen schreibt, befreit sich Franziska Seyboldt aus dem Zwang nicht aufzufliegen, keine Schwäche zu zeigen: »Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt, oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück?«, fragt sie. Ein wegweisendes Buch, das eines der wichtigsten Themen unserer durchperfektionierten Gesellschaft aufs Tapet bringt.Meine Meinung:Ich wollte das Buch gerne lesen, da ich in meinem Umfeld Menschen kenne, die mit einer generalisierten Angststörung leben und ich außerdem der Meinung bin, dass Depressionen auch viel mit Angst und Selbstzweifeln zu tun haben. Ich finde es mutig, dass Franziska Seyboldt ihre Erfahrungen mit dieser Krankheit, die in unserer Gesellschaft ein Tabu-Thema ist, aufgeschrieben und somit öffentlich gemacht hat. Der Schreibstil ist flüssig und besticht dadurch, dass neben den ernsten auch amüsante Zeilen zu lesen sind. Dass die Angst personalisiert wird, fand ich eine gute Idee. Wenn ich in einer depressiven Phase bin, rede ich auch immer von meinem schwarzen Begleiter. Ich wünsche mir, er wäre an mir vorbeigegangen. Die Autorin hat das ähnlich empfunden und daher fühlte ich mich als Leserin mit ihr sofort sehr verbunden. Trotzdem habe ich am Ende überlegt, ob es allen Menschen mit einer Angststörung oder Depressionen gelingen wird, sich so konsequent dieser Krankheit zu entledigen. Aber natürlich fand ich es sehr gut, dass sich Franziska Seyboldt getraut hat über das Thema zu schreiben und andere zu ermutigen, zu dieser Krankheit zu stehen. Mein Fazit: Dieses Buch behandelt ein Thema, dass in unserer Gesellschaft gerne totgeschwiegen wird. Es ist kein Ratgeber, wie man mit einer Angststörung umgehen sollte, sondern die Lebensgeschichte einer Betroffenen, die sich sehr gut lesen lässt und nicht nur ernste Züge hat. Mir hat das Buch gut gefallen und ich hoffe, dass es viele Menschen lesen werden.

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  • Die Angst, ja die Angst

    Rattatatam, mein Herz

    Kitty_Catina

    05. February 2018 um 13:59

    In unserer Gesellschaft werden Angsterkrankungen noch immer gern unter den Teppich gekehrt. Dabei leiden viel mehr Deutsche an dieser psychischen Krankheit, als die meisten denken, auch die Autorin Franziska Seyboldt. In diesem Buch erzählt sie aus ihrem Leben mit der Angst.Die Autorin erzählt mit wahnsinnig viel Witz und Ironie. Ihr Schreibstil ist einfach und leicht lesbar, aber sehr verbildlicht. So beschreibt sie die Angst als Person, die sie auf ihren Wegen begleitet, mit ihr spricht und ihr Leben buchstäblich beeinflusst. So kann man sich beim Lesen sehr gut in sie und ihre Gefühle hinein versetzen. Gerade selbst Betroffene werden sich in diesem Buch ganz oft wiederfinden, denn genauso ging es mir. Ich konnte Franziska Seyboldts Gedanken und Gefühle so gut nachvollziehen und mich in so einige Situationen hinein versetzten und habe sie selbst schon so oder so ähnlich erlebt.Natürlich kann man die Handlung des Buches nicht bewerten, da es die Gedanken und Erlebnisse der Autorin selbst sind. Aber man kann doch auf jeden Fall sagen, dass sie dieses ernste Thema sehr anschaulich herüber gebracht hat. Gerade ihr Plädoyer am Ende hat mich sehr bewegt. Man sollte dieses Thema, sowie auch alle anderen Themen rund um psychische Erkrankungen eben nicht weiter ignorieren. Man muss darüber sprechen oder schreiben. In diesem Sinne hat Franziska Seyboldt allen Betroffenen eine Stimme gegeben. Sie hat ein Tabuthema aufgedeckt, ohne auf die Tränendrüse zu drücken oder Mitleid zu erheischen. Und genau das brauchen alle, die jeden Tag mit diesen unterschätzten Krankheiten zu kämpfen haben, nämlich ein offenes Ohr und Verständnis. Und so kann ich dieses Buch, auch wenn mir irgendetwas, was ich nicht benennen kann, gefehlt hat, nur allen weiter empfehlen und ich sage, wirklich allen. Dieses Thema geht nicht nur psychisch Kranke etwas an, sondern jeden. Die Welt braucht noch viel mehr solcher Bücher. Danke Franziska für deine offenen und ehrlichen Worte!

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  • Humorvolles Anschreiben gegen die Angst

    Rattatatam, mein Herz

    leselea

    04. February 2018 um 18:27

    Jeder 6. Deutsche leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung. Franziska Seybold ist einer davon – ich ein weiterer. Dass man nicht alleine ist, vergisst man als Betroffener häufig. Angststörungen bedeuten nicht nur Panikattacken, Stress und Vermeidungsverhalten, sondern auch große Verzweiflung, Scham und Wut auf einen selber, weil man nicht in der Lage ist, Sachen zu tun oder Situationen zu durchleben, die für andere Menschen selbstverständlich zu sein scheinen. Umso wichtiger ist es, dass Franziska Seyboldt offen und nicht unter einem Pseudonym in Rattatatam, mein Herz über ihre Erkrankung und den Wegen daraus schreibt. Rattatatam, mein Herz ist dabei weder ein Ratgebern, noch ersetzt es im Ansatz eine Psychotherapie. Das Buch ist nicht mehr als der persönliche Erfahrungsbericht der Autorin – aber auch nicht weniger: Es wird deutlich, dass Franziska Seyboldt sich in ihrer eigenen Therapie intensiv mit ihrer Krankheit auseinandergesetzt hat und auch aus beruflichen Gründen (sie ist Redakteurin bei der taz und verfasst die Kolumne „Psycho“ über psychische Erkrankungen) viel über das Thema recherchiert hat. Daher habe ich viele Gedanken von ihr als sehr hilfreich und unterstützend für den eigenen Heilungsprozess verstanden. Rattatatam, mein Herz ist kein Trigger-Buch (zumindest habe ich es nicht als solches empfunden), sondern kann meiner Meinung nach als positiver Begleiter im Alltag mit der Angst fungieren. Dies liegt vor allem an Franziska Seyboldts Erzählton: Humorvoll, ironisch, dabei aber nie abwertend, sondern immer wohlwollend und verständnisvoll gegenüber sich selber schreibt sie über die Angst und ihre Auswirkungen. Häufig habe ich mich in den Szenen wieder erkannt und konnte über mich selber lachen – oder besser gesagt mit mir. Franziska Seyboldt schafft es, Distanz zwischen sich (bzw. mich) und die Angst zu bringen und Stärke zu zeigen. Menschen mit Angststörungen sind keine Trauerklöße, keine verhuschten Hasen, die sich nichts trauen und nicht am Leben teilnehmen können, keine Psychos, die kurz vorm Durchdrehen sind. Man kann mit ihnen lachen, Spaß haben, die Nächte durchtanzen, ihnen Geheimnisse anvertrauen, sie um Rat und um Hilfe bitten. Wir sind ganz normale Menschen und meistern unser Leben – nur manchmal reißt uns die Angst den Boden unter den Füßen weg! Das alles verdeutlicht Franziska Seyboldt ungeschönt und authentisch, sie spart die schlimmen Momente nicht aus, stellt aber auch die kleinen Erfolge in der Angstbewältigung immer wieder in den Vordergrund. Als Betroffene bin ich mehr als zufrieden mit diesem Buch. Ich habe mich verstanden gefühlt und bei der Lektüre eine Gleichgesinnte getroffen. Allerdings lege ich Rattatatam, mein Herz auch allen Nicht-Betroffenen ans Herz, sodass irgendwann hoffentlich ein offener Diskurs über Angst, ohne Stigmatisierungen und Vorverurteilungen, in der Gesellschaft möglich sein wird. Franziska Seyboldt hat einen ersten Beitrag dazu schon geleistet!

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  • Diskussionswoche und Buchverlosung zu "Rattatatam, mein Herz" von Franziska Seyboldt

    Rattatatam, mein Herz

    diewortklauberin

    Nur Mut!  „Du machst Sachen“, sagte die Angst und hob eine Augenbraue. „Muss ich mir Sorgen machen?“ Ich wischte eine Träne weg, die sich aus meinem Augenwinkel gelöst hatte und Anstalten machte, über meine Wange zu rollen. Die Angst setzte sich rittlings auf die Liege und schaute sich um. Was passiert, wenn die Angst dein ständiger Begleiter ist? Bei der Fahrt zur Arbeit, im Flugzeug, im Meeting-Raum. Mutig und mit viel Sprachwitz beschreibt Franziska Seyboldt ihren Weg durch die Angst. Diskutiert mit uns und der Autorin über das Tabuthema Angst und gewinnt eines von 10 Exemplaren von "Rattatatam, mein Herz". Mehr zum Inhalt Jeder 6. Deutsche leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung. Angststörungen treten laut einer internationalen Studie häufiger auf als Depressionen. Und doch sind sie immer noch ein Tabuthema. Franziska Seyboldt will dies mit "Rattatatam, mein Herz" ändern. Die Angst hat sich schon früh eingeschlichen in Franziska Seyboldts Leben. Und sie ist weit über das hinausgegangen, was man allgemein unter "ängstlich" versteht. Angst davor, mit der U-Bahn zu fahren, zum Arzt zu gehen, in beruflichen Situationen zu versagen, kurz: generalisierte Angststörung. Panikattacken. Millionen von Menschen kämpfen sich mit dieser Erkrankung und der daraus resultierenden Angst vor der Angst durchs Leben und sind wahre Meister im Ausredenerfinden geworden, notgedrungen. Warum spricht niemand darüber? Warum ist die Angststörung nicht so "normal" wie Depressionen oder Burn-out? Diese Fragen stehen am Anfang von Franziska Seyboldts poetischem und mutigen Buch, das ihren Weg durch die Angst beschreibt. Sie ist nie eingeladen, diese Angst, und doch immer dabei. Indem sie unter ihrem Klarnamen schreibt, befreit sich Franziska Seyboldt aus dem Zwang nicht aufzufliegen, keine Schwäche zu zeigen: "Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt, oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück?", fragt sie. Ein wegweisendes Buch, das eines der wichtigsten Themen unserer durchperfektionierten Gesellschaft aufs Tapet bringt.>> Hier geht's zur LeseprobeMehr zur AutorinFranziska Seyboldt, geboren 1984 in Baden-Württemberg, studierte Modejournalismus und Medienkommunikation in Hamburg. Seit 2008 lebt und arbeitet sie in Berlin. Sie ist Redakteurin, Autorin und Kolumnistin bei der taz, schreibt Werbetexte und Bücher für Erwachsene und Kinder. "Rattatatam, mein Herz" ist ihr drittes Buch.Gemeinsam mit Kiepenheuer & Witsch verlosen wir 10 Exemplare von "Rattatatam, mein Herz" unter allen, die sich fleißig an der Diskussion beteiligen. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und diskutiert im Anschluss zusammen mit uns in den unterschiedlichen Unterthemen!Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussionswoche und wünschen euch viel Freude beim aktiven Austausch rund um dieses spannende Thema!*Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen!

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    leselea

    26. January 2018 um 06:57
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