Franziska Stalmann Annas Mann

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Inhaltsangabe zu „Annas Mann“ von Franziska Stalmann

Annas geliebter Mann stirbt bei einem Autounfall. Für Anna geht die Welt unter. Sie sucht Zuflucht in Jochens Ermittlungsbüro und findet Hinweise, dass sein Tod kein Unfall war. Naiv und unerfahren beginnt sie zu ermitteln. Dabei trifft sie auf Andreas, in dessen Bett sie Jochen für eine Weile vergessen kann. Hin und her gerissen zwischen neuer Leidenschaft und alter Liebe, ermittelt sie weiter, bis sie in einen unheimlichen Irrgarten aus Spurensuche und Bedrohung gerät ...§Franziska Stalmanns Roman besticht durch Wärme, Ironie, Spannung und den schwebenden Ton, in dem sie vom Verlust einer großen Liebe erzählt und davon, wie Anna den Boden unter den Füßen zurückgewinnt.

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  • Rezension zu "Annas Mann" von Franziska Stalmann

    Annas Mann
    parden

    parden

    06. February 2013 um 23:34

    AUF DER SUCHE... Der Unfalltod ihres Mannes wirft Anna komplett aus der Bahn. Als die größte Krise überwunden scheint, begibt sich Anna auf die Suche. Auf die Suche nach einem Sinn hinter dem Ganzen, nach einem neuen Halt in ihrem Leben, nach einer Aufgabe. So setzt sie sich fortan tagtäglich in das Ermittlungsbüro ihres Mannes und durchforstet alle Akten und Notizen. Wie sah Jochens Arbeitsalltag aus, welche Fälle waren ihm wichtig, wie hat er ermittelt? Als sie bei ihren wahllosen Recherchen auf eine bestimmte Akte stößt, keimt in ihr allmählich der Verdacht auf, dass der Tod ihres Mannes eventuell gar kein Unfall war... Naiv und unerfahren beginnt Anna nun selbst zu ermitteln. Mit Hilfe eines Ermittler-Handbuches tastet sie sich dabei allmählich vor, wobei von "verdeckter Ermittlung" keine Rede sein kann. Teilweise recht plump und meist sehr direkt geht sie die Observierung und Befragung an, was wohl jeden, der schon einmal einen Krimi gelesen hat, die Augenbrauen etwas hochziehen lässt. Selbst als sie schließlich in die Irrgärten neonazistischer Umtriebe gerät, verhält sie sich nicht sonderlich geschickt, sondern eher nach dem Motto: "mit mehr Glück als Verstand"... Tatsächlich sind es die Ermittlungen, die die Handlung des Romans vorantreiben. Aber nicht immer stehen sie dabei tatsächlich im Vordergrund. Der Roman ist eine schöne Mischung aus Melancholie und Spannung, erzählt mit Wärme und feiner Ironie und einer wohldosierten Leichtigkeit. Als Anna im Rahmen ihrer Ermittlungen auch den Rechtsanwalt Andreas kennenlernt, kommt auch noch ein angenehmer Schuss Erotik hinzu, ebenfalls mit einer Leichtigkeit präsentiert, die einen zum Lächeln bringt... Auch wenn die Naivität der Protagonistin ein wenig überzeichnet scheint, ist Anna schnell sympathisch, die Emotionen nachvollziehbar und das Gesamtbild überaus menschlich. Franziska Stalmann hat hier schwere Themen auf leichte Art miteinander verknüpft, was mir gut gefallen hat. Gelesen wird das Hörbuch von Juliane Kosarev, die das Ganze unaufgeregt vorträgt und dabei die feine Ironie, die erotische Spannung, die Selbstzweifel der Protagonistin und die Leichtigkeit des Erzählens gut aufgreift. Insgesamt ein angenehmes Hörerlebnis...

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