Franziska Stalmann Und morgen das Glück

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Inhaltsangabe zu „Und morgen das Glück“ von Franziska Stalmann

Gestern war Gucci, heute ist Leben und morgen wieder das Glück Ein Mann ist trotz großer Gefühle keine Lebensversicherung. Das weiß Nina, sie hat ja auch ihre Tochter allein großgezogen. Aber mit Robert ist alles anders. Bis zu seinem Unfalltod. Ein missgünstiger Stiefsohn und ein nicht auffindbares Testament bringen Ninas Welt zum Einsturz. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch … Bestsellerautorin Franziska Stalmann erzählt so schnörkellos wie bewegend von der Achterbahnfahrt einer Frau, die alles verliert und doch reich beschenkt wird

Ein sehr unterhaltsames Buch, dass auch zum nachdenken anregt.

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Trotz einiger unrealistischer Stellen ist das Buch extrem gut geschrieben. Es liest sich sehr flüssig, ist überraschend und sehr spannend.

— hasirasi2
hasirasi2

Eine schöne Geschichte, die allerdings mit der Person von Nina steht und fällt. Und Nina ist sehr ambivalent.

— Gelinde
Gelinde

Leider bin ich mit der Protagonistin nicht richtig warm geworden und habe mich so durch die Geschichte geschleppt.

— AmyJBrown
AmyJBrown

Bewegende Geschichte über neue Anfang, großartig geschrieben !!!

— marpije
marpije

Schöne Geschichte über die Achterbahnfahrt einer Frau, die alles verliert und ganz neu anfangen muss!

— Fanti2412
Fanti2412

Eine bewegendes Schicksal, doch das gewisse Etwas hat mir gefehlt.

— sommerlese
sommerlese

das Buch bewegt mit Herz und Verstand die Sinne - einfach genial

— Gudrun67
Gudrun67

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  • Ninas neues Leben

    Und morgen das Glück
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    15. September 2017 um 18:25

    Inhaltsangabe: Die gelernte Journalistin Nina ist überglücklich, denn sie hat mit ihrem Lebensgefährten das und lebt ein Luxusleben. Bis zu jenen Tag als Robert einen Unfall hat, bei dem er verstirbt. Als Nina erfährt das Robert kein Testament hinterlassen haben soll bricht ihre Welt zusammen. Das Luxusleben ist vorbei und auch das schöne Haus muss sie räumen. Nina muss wieder bei null anfangen, denn in ihrem alten Job als Journalistin findet sie keine Anstellung mehr. Wie wird es für sie weitergehen? Wird sie eine neue Wohnung finden? Einen Job? Wer wird ihr in dieser schweren Zeit noch zur Seite stehen?   Und morgen das Glück ist der neue Roman von Franziska Stalmann. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, so dass man das Buch in einem Rutsch weg lesen kann. Die Charaktere sind authentisch und sehr lebendig gezeichnet worden. Besonders die kleine Sophie, Ninas Enkeltochter, hatte es mir angetan. Sie hat mich von Anfang an mit ihrem kindlichen Charme verzaubert. Bei Nina hatte ich manchmal den Eindruck, dass hier keine 48jährige Frau agierte. Sie war trotzig, luxusverwöhnt und teilweise ein wenig naiv. An manchen Stellen hätte ich sie zur Seite genommen und ihr ordentlich die Meinung gesagt. Was ich nie ganz verstanden habe, war, dass Nina zwar kein Geld hatte, aber an diesem ganzen Pomp festhielt. Auch wenn es Erinnerungen an das gemeinsame Leben mit Robert waren, hätte man den überflüssigen Kram zu Geld machen können. Stattdessen lieh sie sich Geld bei Freunden. Kopfschütteln. Trotz alledem schafft Nina und dank ihrer neu gewonnen Freunde, dass sie einen Weg findet ihr Leben zu meistern und ihn so zu gehen, wie sie es für richtig hielt. Auch wenn ich mit Nina ein wenig gehadert habe, habe ich sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet.   In diesem Buch geht es um Trauer, Wut, Verzweiflung, Hoffnung, Freunde, Vertrauen, Neuanfang und Liebe. Auf jeden Fall hat es die Autorin geschafft, dem Leser zu zeugen, dass es in der größten Not immer wieder einen Ausweg gibt und man sich nie aufgeben sollte. Und morgen das Glück war für mich ein sehr schönes Buch, dass nicht nur unterhält sondern auch manchmal zum Nachdenken angeregt hat. Und eines wird hier mal wieder klar: Geld ist nicht alles im Leben! 4 von 5 Sterne!

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  • Und plötzlich ist alles anders

    Und morgen das Glück
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    02. September 2017 um 15:04

    Die 48-jährige Nina lebt mit ihrem Lebensgefährten Robert (64) seit elf Jahren glücklich zusammen. Robert ist sehr wohlhabend, so dass Nina vor zehn Jahren ihren Job als Journalistin aufgegeben und das Leben einfach nur gemeinsam mit Robert genossen hat. Doch dann stirbt Robert nach einem schlimmen Unfall, und plötzlich ist alles anders. Ein Testament ist nicht zu finden, und Nina verliert fast alles. Ein paar Einrichtungsgegenstände und ihren Schmuck darf sie behalten, doch sie muss sich eine neue Bleibe suchen und auch wieder Arbeit. Als Journalistin ist kein Job zu bekommen, also muss sie sich etwas anderes einfallen lassen... Mein Leseeindruck: Obwohl mir die Protagonistin Nina nicht wirklich sympathisch war und ich ihre Gedankengänge oft nicht nachvollziehen bzw. gutheißen konnte, habe ich doch auch irgendwie mit ihr mitfühlen können. Das Leben in Luxus ist plötzlich vorbei und sie muss ihr Leben neu ordnen. Das ist sicherlich nicht einfach, dazu natürlich die Trauer um den geliebten Mann. Ich fand es sehr interessant, diese Geschichte zu lesen und Ninas Weg aus der Trauer und in ein neues Leben mitzuerleben. Manches fand ich nicht so wirklich glaubwürdig, zum Beispiel die Ernsthaftigkeit von Ninas Enkeltochter Sofie. Für ihre 6 Jahre war sie mir oft viel zu erwachsen. Trotzdem mochte ich die Charaktere, die Geschichte und auch den Schreibstil. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten können und es auch hat Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen.

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  • Eine tolle Antiheldin auf dem Weg der Erkenntnis

    Und morgen das Glück
    hasirasi2

    hasirasi2

    01. September 2017 um 19:19

    Nina ist nicht die typische Heldin eines Frauenromans – hilflos, sympathisch, unverschuldet in die Bredouille geraten. Nina ist eher das Gegenteil. Sie ist seit 10 Jahren mit dem Immobilientycoon Robert liiert, als er plötzlich infolge eines Unfalls stirbt. Nina glaubt sich abgesichert, sie waren zwar nicht verheiratet (das war Robert immer noch mit einer anderen!) und haben keine Kinder, aber er hat sicher ein Testament hinterlassen, schließlich hat er sie ihre ganze gemeinsame Zeit über auf Händen getragen. Es gibt ein böses Erwachen, als kein Testament zu finden ist und Roberts erwachsener Sohn Alex alles bekommt – das Haus, welches Robert für sie gebaut hat, die ganzen Millionen ... Und statt dass sie sich jetzt auf Betteln oder Schmeicheln verlegt, wird sie zickig, pocht auf ihre angeblichen Rechte, kann ihre überzogenen Forderungen und Vorstellungen nicht lassen. Dazu kommt, dass sie ihre Freunde in den letzten Jahren vernachlässigt hat – Robert hatte ja genug und sie spielten auch in einer ganz anderen Liga. Nur wollen Roberts Freunde jetzt nichts mehr von ihr wissen. Am Ende landet Nina allein in einer heruntergekommen Dachwohnung zu Untermiete und da sie sich einfach nicht anpassen kann und diverse Job-Desaster erlebt, muss sie putzen gehen.   Wie schon gesagt, Nina ist keine Protagonistin, mit der man mitfühlt oder in die man sich hineinversetzen kann, dazu ist sie zu weltfremd und abgehoben. Ich hätte sie mir in einigen Situationen gern mal zur Brust genommen. Außerdem wirkte sie oft eher wie 18 als wie 48 in ihren Reaktionen. Aber es war amüsant, diese „Antiheldin“ erst scheitern zu sehen, bevor sie endlich die Kurve bekommt und merkt, was Freundschaft wirklich bedeutet und das Geld nicht alles ist. Trotz einiger für mich unrealistischer Stellen (in denen es z.B. um den Umgang mit Geld ging), ist das Buch extrem gut geschrieben. Es liest sich sehr flüssig, ist überraschend und so spannend, dass ich es auf einen Ritt durchgelesen habe.

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  • Und morgen das Glück

    Und morgen das Glück
    Gelinde

    Gelinde

    01. September 2017 um 12:28

    Und morgen das Glück, von Franziska StalmannCover:Ein bisschen „leblos“, ich hätte in einer Buchhandlung nicht nach dem Buch gegriffen.Inhalt:Nina (48) lebt jahrelang glücklich mit ihrem „stinkreichen“ Lebensgefährten Robert zusammen. Der lebt lediglich getrennt von seiner Frau, keiner denkt an die Zukunft.Nach seinem plötzlichen Unfalltod, steht Nina mit leeren Händen da.Da kein Testament zu finden ist nimmt der missgünstige Stiefsohn Nina alles.Nun steht Nina mit leeren Händen da, doch Not macht erfinderisch.Meine Meinung:Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen.Der Einstig in die Geschichte ist auch interessant und sehr emotional.Doch so nach und nach möchte ich mehr und mehr über Nina den Kopf schütteln. Sie ist in meine Augen sehr sprunghaft, manchmal finde ich sie verhält sich nicht wie eine 48 jährige Frau. Mal macht sie sich klein und schluckt alles und dann wieder ist sie zu stolz um einen Satz der Entschuldigung zu sagen, der ihre Probleme lösen würde. Dann ist sie wieder sehr weltfremd und naiv, obwohl sie doch, bevor sie ihren Robert kennengelernt hat, alleinerziehende Mutter und Journalistin war und das Leben doch auch in den Griff bekommen hat.Auf der einen Seite war Robert ihr alles und sie ist ja so am Boden zerstört, und dann landet sie schnell im Bett des nächstbesten (weil der Robert ähnlich sieht?) und kurz später hat sie einen wesentlich jüngeren Mann aufgetan mit dem sie hemmungslosen Sex (just for fun) hat.Nina ist eine Person die mich spaltet. Sie ist ein toller Familienmensch, für ihre Familie (Tochter und Enkelin) tut sie alles.Die „Freunde“ fliegen ihr eigentlich so zu, sie muss dafür nichts tun.Die Geschichte läuft mit lauter glücklichen Zufällen (die ich mir so im Leben nicht vorstellen kann), und für mich doch recht konstruiert, auf ein Happy End zu.Das Schöne an dem Buch ist auch, es zeigt, Geld ist nicht alles, und wahre Freundschaft kann man nicht kaufen.Einen tollen Satz habe ich im Buch gefunden:Zitat: Wenn man nur Leute lieben darf, die perfekt sind, dann muss man die Liebe ändern.Autorin:Franziska Stalmann eroberte mit ihrem Roman "Champagner und Kamillentee", verfilmt mit Andrea Sawatzki, ein Millionenpublikum. Die Autorin und Psychologin lebt in München.Mein Fazit:Eine schöne Geschichte, die allerdings mit der Person von Nina steht und fällt.Und da Nina (für mich) viel zu ambivalent ist, ist meine anfängliche Begeisterung zum Ende des Buches etwas verflüchtigt.Ich schwanke stark zwischen 3 und 4 Sternen.

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  • Tiefgründige Geschichte flach erzählt.

    Und morgen das Glück
    AmyJBrown

    AmyJBrown

    30. August 2017 um 12:26

    Dieses Buch habe ich vom Diana-Verlag angefordert, weil mich wie immer der Klappentext neugierig gemacht hat und ich gespannt war, wie diese schwierige Thematik bearbeiten wird.Gestern war Gucci, heute ist Leben und morgen wieder das Glück.Ein Mann ist trotz großer Gefühle keine Lebensversicherung. Das weiß Nina, sie hat ja auch ihre Tochter allein großgezogen. Aber mit Robert ist alles anders. Bis zu seinem Unfalltod. Ein missgünstiger Stiefsohn und ein nicht auffindbares Testament bringen Ninas Welt zum Einsturz. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch …Die Die Kindle Edition kostet 8,99, das Taschenbuch mit 352 Seiten 9,99€. Veröffentlicht wurde der Roman am 14. August 2017 im Diana-Verlag.Wir beginnen die Geschichte, als Protagonistin Nina vergeblich auf ihren Lebensgefährten wartet, die beiden wollen ins Theater gehen. Weder geht Robert ans Handy, und auch seine Mailbox ist nicht erreichbar. Eine Nachricht auf dem Festnetz hat er auch nicht hinterlassen. Das alles macht Nina stutzig, denn Robert ist sonst ein sehr zuverlässiger Mensch, Nina beschließt deshalb, sich bei Roberts Sohn Alex zu erkundigen, ob dieser irgendetwas über Roberts Verbleib weiß. Alex eröffnet Nina, dass Robert auf der Intensivstation im Koma liegt und Nina nicht erwünscht ist, dem Personal wurde gesagt, dass Nina nicht zu ihm darf, obwohl Nina schon seit zehn Jahren mit Robert verheiratet. Er hat sich bloß nicht von seiner Ehefrau scheiden lassen, damit diese in ihrer Familie nicht geächtet wird. Natürlich ist Nina ein Dorn im Auge von Roberts Familie, und das, obwohl Nina schon seit Ewigkeiten mit Robert zusammenlebt.Natürlich macht Nina sich trotzdem auf den Weg ins Krankenhaus und wird tatsächlich nicht Robert gelassen, deswegen lässt sich sich im Wartebereich nieder und darf sich auf der Personaltoilette waschen, versorgen und dort auf die Toilette gehen. Schließlich werden die Maschinen und die Medikation nach und nach verringert, damit Robert sterben kann, denn er ist tatsächlich unheilbar geschädigt. Als die Familie weg ist, wird Nina von einem Arzt doch zu Robert gelassen und er schläft friedlich bei ihr ein.Keine Angst, das ist nicht großartig gespoilert, denn das alles passiert auf den ersten 20 Seiten, die eigentliche Geschichte beginnt erst danach.Ich hatte lange meine Schwierigkeiten mit Nina, ihre Reaktionen auf Roberts Tod und alles, was vorher und drum herum passiert, erscheint mit unglaubwürdig nüchtern. Zwar will sie unbedingt bei ihm sein und lässt sich auch nicht davon abbringen, im Krankenhaus zu campieren, aber wenn man bedenkt, dass sie anfangs nicht zu dem Mann darf, den sie liebt und mit dem sie seit zehn Jahren zusammen ist und lebt, erscheinen mir ihre Reaktionen unglaubwürdig und viel zu trocken. Das kann ich anhand diesem Zitat gut belegen, denn das hat mich wirklich aufgeregt:"Mein reicher Freund ist tödlich verunglückt. Er hat kein Testament gemacht, und sein Sohn gibt mir nichts. Schade, dass ich keine Nutte bin. Dann hätte ich mich in den Jahren mit ihm gut bezahlen lassen. Ich habe auch keinen Verstand, sonst hätte ich ihn geheiratet.Dann könnte ich diesen blöden Laden hier kaufen und das Haus noch dazu. Ich bin bloß dämlich. Ich bin so ziemlich das Dämlichste, was rumläuft."Unmöglich. Auch das mag eine Art Eigenschutz sein, so nach dem Motto, ich verdränge, dass es mir schlecht geht und mache mich lustig, aber diese Aussage ist ein absolutes No-Go, wie ich finde.Nina hat mir zwar leid getan, weil sie jetzt ohne etwas dasteht und Roberts Familie alles in den Rachen geschoben bekommt, weil Robert sie ja nicht heiraten konnte, weil er noch immer mit seiner Frau verheiratet war, aber diese Aussage über eine Beziehung mit dem Mann, den man liebt, kann ich nicht nachvollziehen. Nina ist mir den kompletten Roman über unsympathisch geblieben, deswegen konnte ich leider auch die Geschichte nicht genießen.Der Roman ließ sich jedoch sehr flüssig lesen, der Schreibstil ist einfach, aber gut. Ebenfalls gut gewählt ist die Erzählperspektive, wir erfahren viel über Ninas Gedanken und Gefühle, weil er Roman aus ihrer Sicht geschrieben ist.Der Roman ist geeignet für Leute, die gerne Bücher lesen, die sich damit beschäftigen, worauf es im Leben wirklich ankommt, und die diese Erzählperspektive mögen.

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  • Und morgen das Glück

    Und morgen das Glück
    Fanti2412

    Fanti2412

    28. August 2017 um 18:45

    Zum Inhalt: Gestern war Gucci, heute ist Leben und morgen wieder das GlückEin Mann ist trotz großer Gefühle keine Lebensversicherung. Das weiß Nina, sie hat ja auch ihre Tochter allein großgezogen. Aber mit Robert ist alles anders. Bis zu seinem Unfalltod. Ein missgünstiger Stiefsohn und ein nicht auffindbares Testament bringen Ninas Welt zum Einsturz. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch …Bestsellerautorin Franziska Stalmann erzählt so schnörkellos wie bewegend von der Achterbahnfahrt einer Frau, die alles verliert und doch reich beschenkt wird. (Kurzbeschreibung gem. Diana Verlag)  Leseprobe Die Autorin: Franziska Stalmann eroberte mit ihrem Roman "Champagner und Kamillentee", verfilmt mit Andrea Sawatzki, ein Millionenpublikum. Es folgten weitere erfolgreiche Bücher zuletzt "Das Herz hat viele Zimmer" und "Helenas Männer". Die Autorin und Psychologin lebt in München. (Quelle: Diana Verlag) Meine Meinung: "Und morgen das Glück" erzählt die Geschichte von Nina, die durch einen tragischen Unfall ihren Lebensgefährten Robert, einen sehr reichen Unternehmer, verlor. Und wie sich herausstellen soll, verliert sie damit auch ihr sorgenfreies Leben, das sie in den letzten Jahren geführt hat. Es gibt offenbar kein Testament und Roberts Sohn zeigt ganz schnell, was er von Nina hält. Er gibt ihr kein Geld und sie muss sogar ihr Zuhause verlassen. Lediglich persönliche Dinge sowie die Einrichtungsgegenstände und ein paar Antiquitäten bleiben ihr. Und so steht Nina in ihrer Trauer vor einem Neuanfang, der für sie persönlich sehr schwierig wird. Dieses Zitat von Nina, nachdem sie vor einer Boutique von einer Kundin als arrogante Hobbynutte beschimpft wurde, gibt ihre Verfassung gut wieder: "Mein reicher Freund ist tödlich verunglückt. Er hat kein Testament gemacht, und sein Sohn gibt mir nichts. Schade, dass ich keine Nutte bin. Dann hätte ich mich in den Jahren mit ihm gut bezahlen lassen. Ich habe auch keinen Verstand, sonst hätte ich ihn geheiratet. Dann könnte ich diesen blöden Laden hier kaufen und das Haus noch dazu. Ich bin bloß dämlich. Ich bin so ziemlich das Dämlichste, was rumläuft." (Seite 111) Es ist mir nicht leicht gefallen mit Nina warm zu werden. Ich hätte sie schütteln mögen, dass sie sich in ihrer Beziehung mit Robert offenbar von Geld und Luxusleben blenden ließ, aber nie an existenzielle Sicherheit gedacht hat. Robert hat sich von seiner Frau nie scheiden lassen, so dass er Nina nicht heiraten konnte. Ihren Beruf als Journalistin hatte Nina aufgegeben und dadurch steht sie jetzt förmlich vor dem Nichts. Sie braucht eine Wohnung und einen Job und merkt schnell, dass sie ihre Ansprüche deutlich senken muss. Aber genau das will sie nicht wahrhaben und dazu kommt noch ihre Trauerarbeit, die ihr das Leben auch nicht leichter macht. Nina tat mir einerseits oft leid aber andererseits hat sie mich anfangs auch genervt mit ihrer Selbstgefälligkeit. Als Ninas Tochter Beziehungsprobleme bekommt und Nina ihre kleine Enkelin vorübergehend zu sich nimmt, beginnt sie sich zu verändern. Als hätte die Verantwortung für die Enkelin etwas in ihr wachgerüttelt, gestaltet Nina ihr Leben nun wieder aktiv und es war schön mitzuerleben, wie viel Energie Nina plötzlich wieder aufbringen kann und wie sie sich zum Positiven verändert. Da Nina uns ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt, ist der Schreibstil sehr flüssig und angenehm. Auch die vielfältigen Emotionen wie Trauer, Verzweiflung aber auch Wut, Neid, Misstrauen, Freundschaft und Zusammenhalt sind gut bei mir angekommen.  Auch wenn Nina mir anfangs nicht so sympathisch war, habe ich mit ihr gelitten und gehofft. Schnell in mein Herz geschlossen hatte ich Ninas kleine Enkelin Sophie, die so herrlich kindlich unbefangen und sehr liebenswert war. Insgesamt hat mir Ninas Geschichte trotz kleiner Kritikpunkte gut gefallen, denn sie zeigt, dass Geld im Leben längst nicht alles ist und Liebe, Freundschaft und Nächstenliebe viel mehr wert sein können. Egal wie groß der Schicksalsschlag ist, man sollte nie den Mut verlieren und aufgeben. Es gibt immer einen Weg! Dieser Frauenroman mit einer Achterbahn an Gefühlen vermittelt schöne Botschaften und unterhält auch gut! Fazit: 4 von 5 Sternen © Fanti2412

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  • Bin etwas zwiegespalten

    Und morgen das Glück
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    25. August 2017 um 10:51

    Inhaltsangabe: 10 Jahre waren Nina und ihr älterer Millionärsfreund Robert sehr glücklich. Nina führte ein Leben voller Luxus, Geld spielte keine Rolle. Doch dann verstirbt ihr Freund bei einem Autounfall. Roberts Sohn Alex dreht Nina nicht nur den Geldhahn zu sondern verlangt auch von ihr aus dem Haus, das Robert für sich und Nina gekauft hat, auszuziehen. Von heute auf morgen steht Nina vor dem Nichts, denn es gibt kein Testament..... Meine Meinung: Insgesamt hat mir die Geschichte recht gut gefallen, jedoch hat mich Nina sehr zwiegespalten. Es ist natürlich tragisch, seinen Partner, der auch noch die große Liebe war zu verlieren und ohne Geld und Arbeit dazustehen. Doch fand ich es sehr vermessen von ihr, jetzt von Roberts Freunden oder seinem Sohn zu verlangen, ihr Geld zu geben und zu helfen. Hat die Frau keinen Stolz?Roberts Bekanntenkreis zieht sich natürlich von Nina zurück und sie erfährt auch, dass Robert keineswegs so beliebt war, wie sie immer angenommen hat und dass auch sie nur geduldet war, weil sie Roberts Freundin war. Nina behauptet ständig, sie kann keine neue Beziehung eingehen, weil ihr Freund noch nicht mal ein Jahr tot ist, aber Sex hat sie schon. Das paßt auch nicht ganz zusammen, da ja Robert angeblich ihre ganz große Liebe war. Aber dann besinnt sich Nina darauf, dass sie bevor sie Robert kennengelernt hat, alleinerziehend war, auch nicht viel Geld hatte und es aber trotzdem geschafft hat. Was mich dann aber wieder sehr für Nina eingenommen hat, dass sie sich so liebevoll um ihre Enkelin Sophie kümmerte. Sie hat die kleine bei sich aufgenommen und bei ihr fehlte es Sophie an nichts. Sophie ist so ein liebenswertes Kind, ich habe sie auch gleich ins Herz geschlossen. Die Geschichte vermittelt einem, dass Geld nicht alles im Leben ist, sondern dass andere Werte, wie Liebe, gute Freunde und Freundschaften viel mehr zählen. Die Nina, die sie dann am Schluß war, war für mich jedenfalls sehr viel sympathischer. Trotz der beiden Kritikpunkte, möchte ich das Buch aber sehr gerne weiterempfehlen, der Schreibstil ist sehr schön und läßt sich leicht weglesen. Ich vergebe 4/5 Sternen.

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    • 5
  • Neue Anfang

    Und morgen das Glück
    marpije

    marpije

    22. August 2017 um 17:31

    Das Leben von Nina ändert sich auf ein Schlag, ihr Lebensgefährte , Robert hat ein Autounfall und ist gestorben - Nina  bleibt alleine nur mit großen Trauer, weil alles andere nimmt ihr der Sohn von Robert, Alex. Sie bleibt ohne Haus, ohne Geld und ohne Arbeit , sie ist hart mit Leben konfrontiert und sie muss ihe eigene Weg finden, trotz Einsamkeit, trotz Hass und Wut , trotz ständige Ablehnung und Demütigung - nich leicht aber Nina kämpft um ihr neue Glück und um neue Platz in Leben.Das Buch ist ein gutes Beispiel wie kann das Leben sich schnell ändern wenn wir sich um eigene Interesse nicht kümmern, aus den Schlaf erwachen und mit die nackten Tatsachen konfrontiert - das kann sehr unagenehm sein.Liebe ist schön aber nur von Liebe können wir nicht leben, Geld ist nicht wichtig aber ohne Geld heutzutage können wir nicht überleben - das hat Nina total vergessen. Sie war so überglücklich in die Beziehung mit den milionenschweren Robert dass sie überhaupt nicht in Zukunft geschaut hat , doch der Schicksal hat nicht lange gewartet - Robert ist Tod, kein Testamen und kein Geld , sogar alle Bekannten weichen von ihr weg, Nina steckt in ein Alptraum. Sie ist gezwungen ein Arbeit suchen, aber sie findet kein - sie ist zu alt, zu teuer, zu unerfahren, zu lange war nur Hausfrau - die frühere Juornalistin muss bitter schlucken und putzen gehen, für etwas anders ist sie nicht geeignet.Das Buch trotz die viel Trauer und Rückschläge ist sehr warm geschrieben wo die Emotionen und Gefüchle steigen bei mir sehr hoch - ich kann der große Leid von Nina spüren, die große Verzweiflung kann ich gut nachvollziehen und der Sehnsucht nach Liebe kann ich gut verstehen,  ich war erstaunt über die kaltherzigkeit  bei den reichen und habe mich auf die Besuche bei Famlile Rosenthal gefreut, ich war sauer auf Sven und habe ich die Momente mit die kleine Sophie genossen. Ich habe Nina in mein Herz geschlossen und bewundert ihr Mut , sie hat mir wichtige Botschaft übergeben - egal was passiert und egal wie schmerzlich das ist, das Leben geht weiter und für die neue Anfang ist nie zu spät.Bewegende Geschichte über neue Start, großartig geschrieben !!!!

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  • Ein bewegendes Schicksal, doch das gewisse Etwas hat mir gefehlt.

    Und morgen das Glück
    sommerlese

    sommerlese

    17. August 2017 um 15:11

    Franziska Stalmanns neuer Roman aus dem Diana Verlag heißt "Und morgen das Glück".  Nina hat sehr früh eine Tochter bekommen und allein großgezogen, inzwischen hat sie eine kleine Enkelin. Ihr großes Liebesglück ist ihre Beziehung zu ihrem Mann Robert, ein im Immobiliengeschäft reich gewordener Millionär, der 14 Jahr älter ist und mit dem sie viele Jahre in Glück und finanziellem Wohlstand lebt. Doch dann stirbt Robert bei einem Unfall, Nina ist inzwischen 48 Jahre alt und lange aus dem Berufsleben ausgestiegen. Ohne Testament und mit einem missgünstigen Stiefsohn muss Nina nun versuchen, wieder auf die Beine zu kommen.  "Es war so schrecklich, dass es mein Gehirn lähmte....Morgen ist auch noch ein Tag. Ich schaffte es tatsächlich, den Brief und die Kündigung zu vergessen." Zitat S. 233 Von der Autorin habe ich den Roman "Champagner und Kamillentee" gelesen und erhoffte mir eine ähnlich amüsantes Lesevergnügen um die Emanzipation einer Frauenfigur.   Nun habe ich die Achterbahnfahrt um Ninas Gefühlsleben und ihren Neuanfang zwar gespannt verfolgt, hatte aber mit ihr so meine Probleme.   Früh wurde Nina Mutter und war allein erziehend, damals hat sie viel geschafft. Das scheint sie inzwischen vergessen zu haben, sie ist dank Robert ein luxuriöses Leben gewohnt, macht sich über Discounter lustig und bemerkt erst, als der Geldhahn nicht mehr fliesst, dass man auch dort gut einkaufen kann. Doch auf teure Bioware mag sie nicht verzichten. Auch die Ausstattung ihrer neuen Wohnung mit den kostbaren Kronleuchtern finde ich übertrieben. Auch wenn deren Lichterglanz an den geliebten Mann erinnern sollen, so würde auch ein einziger den Sinn erfüllen. Normalerweise würde man solche Lüster bei Geldknappheit zu barer Münze machen. Doch auf die Idee kommt Nina gar nicht und sie fragt lieber sie eine Bekannte um finanzielle Hilfe. Das sind so Dinge, die mich an Nina stören und ich würde im echten Leben wohl mit ihr keine Freundschaft pflegen. Allerdings muss man ihr zugute halten, dass sie sich herzlich um ihre Enkelin kümmert. Entmutigt, ohne berufliche Perspektive und voller Trauer um ihren geliebten Robert, lebt Nina in den Tag hinein. Dabei sucht sie Hilfe bei alten Freunden ihres Mannes in finanzieller Art und bei der Wohungssuche. Doch sie landet auch schnell mit einem Mann im Bett, dabei will sie nur eine körperliche Leidenschaft oder sucht keine neue Liebe.   Mit der Protagonistin konnte ich zwar mitfühlen, aber sie blieb mir dennoch unsympathisch. Auch wenn mich das Schicksal der Protagonistin rührt, so wirkt sie manchmal etwas zu verwöhnt und selbstgefällig. Auch wird mir nicht klar, wie ihr früheres Verhältnis zu ihrem Stiefsohn aussah, war sie ihm eine Hilfe oder nur eine ungeliebte Stiefmutter? Die Zeit mit ihrer Enkelin ist schön geschildert, die Männerbekanntschaften finde ich eher übertrieben, wo doch Robert angeblich ihre große Liebe war.  Ein Frauenroman, der gut zu lesen ist und zeigt, dass große Gefühle keine Lebensversicherung bedeuten. Mir hat aber das gewisse Etwas gefehlt.

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  • das Buch bewegt mit Herz und Verstand die Sinne - einfach genial

    Und morgen das Glück
    Gudrun67

    Gudrun67

    15. August 2017 um 12:40

    Das Cover mit seiner "zerrissenen Tapete", die einen Blick auf die Zukunft werfen lässt, ist vortrefflich gewählt. Allein die Farben und Muster sind schon ein Blickfang und der Titel in silberner Farbe, jedoch dennoch reduziert, setzen dem Ganzen noch die Krone auf. Die Stimmung, die das Cover erzeugt, findet sich 1a-genauso im Inhalt des Buches wider. Der Schreibstil ist extrem eingängig und lässt sich flüssig lesen. Er bewirkt, dass man den Aufruhr und die Zerrissenheit und auch die anderen Gefühlsaufkommen tiefgreifend miterleben kann. Hier lässt einem nichts kalt und man ist voll und ganz daran beteiligt. Es ist bewegend, aufwühlend, berührend und herzergreifend ohne eine Zeile Kitsch sondern authentisch und realistisch. Es wird klar, worum es im Leben geht und auf was man getrost verzichten kann. Der wahre Reichtum liegt im Inneren und ruft die unterschiedlichsten Reaktionen hervor, die zum Beispiel Mitgefühl, Nächstenliebe, Zuwendung, Zusammenhalt, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Wärme Geborgenheit, Zuverlässigkeit und noch vieles mehr beinhalten.Wobei im Gegenzug unnütz angesammelter Reichtum und Tand häufig nur Neid, Missgunst, Ignoranz, Einsamkeit und Verzweiflung aufkommen lässt. Angenommene Wirklichkeiten stellen sich dann oft als Schein heraus und dann wird deutlich, was eben für ein erfülltes Leben wichtig ist. Der Inhalt von "Und Morgen das Glück" zeigt vor allen Dingen das Trauerjahr von Nina, die ihren 16 Jahren älteren, gut betuchten, Lebensgefährten nach 10 Jahren wilder Ehe in Saus und Braus durch einen Autounfall verloren hat. Sie steht plötzlich vor einem unerwarteten Scherbenhaufen und weiß nicht, wie sie das Leben noch meistern soll oder kann. Ausserdem muss sie Trauerarbeit bewältigen und die ein oder ander Lücke im Familienkreis schließen. Die Trauerphasen mit den jeweiligen Sequenzen, in denen die Protagonistin abstürzt, sind gekonnt in Szene gesetzt, so dass man jede einzelne Emotion hautnah miterleben kann. Die Autorin bedient sich hier einer extrem großen Gefühlspalette von beispielsweise Eifersucht, Missgunst, Rache, Vertrauen, Misstrauen, Zusammenhalt und so weiter und so fort und weiß, diese gezielt einzusetzen und gekonnt zu transportieren. Hier lässt es sich auch sehr gut "Hinter-die-Kulissen-schauen" und abzuwägen.Die Charaktere werden so intensiv geschildert, dass ich am liebsten den ein oder anderen meine Meinung gegeigt oder aber auch anderen helfend zur Seite gestanden hätte. Das Buch zeigt gelungen auf, dass es wichtig ist, auch in schweren Krisen den Mut nicht zu verlieren. Auch wenn es Zeiten gibt, in denen man denkt, dass es keinen Ausweg mehr gibt, sollte man trotz allem weiterhin versuchen, das Beste daraus zu machen und die Flinte nicht ins Korn zu werfen. Die Schilderungen der Autorin sind lebensnah und authentisch. Sie zeigt ein ehrliches und schonungsloses Bild mit Charakter.Die Intensität, wie die unterschiedlichsten Gefühle und Auf und Ab´s mit den verschiedensten Reaktionen beschrieben werden, ist phänomenal. Mein Fazit: das Buch bewegt mit Herz und Verstand die Sinne - einfach genial

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