Franziska Steinhauer

 3.8 Sterne bei 78 Bewertungen
Autor von Racheakt, Die Stunde des Medicus und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Spreewaldmord

Erscheint am 13.03.2019 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Franziska Steinhauer

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Racheakt

Racheakt

 (11)
Erschienen am 01.02.2006
Die Stunde des Medicus

Die Stunde des Medicus

 (6)
Erschienen am 05.03.2014
Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann

Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann

 (5)
Erschienen am 08.03.2017
Seelenqual

Seelenqual

 (6)
Erschienen am 01.07.2006
Narrenspiel

Narrenspiel

 (4)
Erschienen am 01.02.2007
Gurkensaat

Gurkensaat

 (4)
Erschienen am 12.07.2010
Fluch über Rungholt

Fluch über Rungholt

 (4)
Erschienen am 08.02.2017
Ferienhaus für eine Leiche

Ferienhaus für eine Leiche

 (6)
Erschienen am 10.10.2008

Neue Rezensionen zu Franziska Steinhauer

Neu
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Rezension zu "Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann" von Franziska Steinhauer

Spannung pur
Steffi85vor 19 Tagen

Dieses Buch konnte mich rundum begeistern. Optisch ist es durch den roten Buchschnitt schon klasse, denn das fällt einfach ins Auge. Schon allein, dass es mit den Textzeilen von "Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt der Haarmann auch zu dir..." beginnt finde ich total klasse. Wenn ich an Haarmann denke habe ich meist auch diese Zeilen im Kopf. Dann ist kurz beschrieben, was Haarmann damals gemacht hat, wo die Schädel und Knochen gefunden wurden...und wie er an die "Jungs" gekkommen ist. Das ist besonders für diejenigen wichtig, die vorher noch nichts über Fritz Haarmann gelesen haben. Anschließend steigt man in die Geschichte aus Sicht Haarmanns ein...wie er neben einem seiner Mordopfer aufwacht und feststellt, dass dieser tot ist. Wie ich finde, ist dies ein sehr gelungener Einstieg, der eindeutig Lust auf mehr macht. Das Buch ist entweder wie eben schon geschrieben, aus der Sicht Haarmanns geschrieben, oder eben aus der, der Bevölkerung. Es ist durch die Überschriften auch immer gut zu sehen, welche Sicht man gerade vor sich hat. Gut gefallen hat mir auch, dass die Kapiel ebenfalls mit Zeitangaben versehen waren. Dies ist zum Teil für die Geschichte auch sehr wichtig. Alle Gefühle und Gedanken sind gut beschrieben...seien es jetzt die, der betroffenen Bevölkerung oder auch die von Haarmann. Gerade auch der Gedanke der Bevölkerung, dass sie vielleicht Menschenfleisch gegessen haben, und wie sie damit umgehen, ist für mich sehr gut nachvollziehbar und schon sehr krass. Insgesamt ist das Buch sehr fesselnd und spannend geschrieben, so dass ich es kaum aus der Hand legen wollte, und z.B. der Mittagspause entgegen gefiebert habe, damit ich weiterlesen konnte. Gut finde ich, dass die Realität auf Fiktion trifft. Es sind in dem Buch Vernehmungsprotokolle Haarmanns eingearbeitet. Fiktion ist in diesem Fall die Sicht der Bevölkerung und die Radtour. Wobei ich mir vorstellen kann, dass die Bevölkerung damals oft so gedacht hat, wie es hier beschrieben wurde. Heftig finde ich, dass nie geklärt werden konnte, wie er seine Opfer getötet hat - es gibt zwar Vermutungen, aber gewiss sind diese nicht. Und das auch nie geklärt wurde, ob er vielleicht wirklich Menschenfleisch verkauft hat... Am Ende des Buches ist der Lebenslauf Haarmanns aufgeführt, wo er gewohnt hat, wie oft er im Gefängnis war...und auch das sein Kopf erst 2014 eingeäschert wurde - man diesen nach dem Köpfen erst untersucht hat, um herauszufinden, ob es da Auffälligkeiten gibt - auch das Ergebnis finde ich super interesant. Für mich waren auch dies Fakten total spannend. Insgesamt konnte das Buch mein Interesse an Fritz Haarmann noch verstärken. Ich kann allen, die sich für wahre Verbrechen und im speziellen für Fritz Haarmann interessieren, dieses Buch empfehlen.

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Rezension zu "Zuhause wartet schon dein Henker" von Franziska Steinhauer

Zuhause wartet schon dein Henker
Tapsi0709vor 3 Monaten

Es ist das erste Buch was ich von der Autorin Franziska Steinhauer gelesen habe ... noch weitere Bücher von ihr liegen auf meinem SUB, darauf freue ich mich schon. Dieses Buch hat mir also sehr gut gefallen, es hat mich sehr gut unterhalten und man konnte toll mitraten wer der Mörder ist. Außerdem gibt es diesbezüglich eine sehr interessante Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte.


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Rezension zu "Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann" von Franziska Steinhauer

Must Read!
KyraCadevor einem Jahr

Die Geschichte Fritz Haarmanns ist weitgehend bekannt. Fast einhundert Jahre ist es her, dass der Altkleiderhändler in Hannover junge Männer getötet, deren Leichen zerstückelt und die Reste verwertet hat. Von dem Kannibalismusvorfall waren viele aus der Stadt betroffen, hatte Haarmann sich doch als äußerst zuvorkommender und netter Mann präsentiert und Fleisch günstig verkauft oder verschenkt. Der Homosexuelle hatte Jungen in einschlägigen Vierteln aufgegriffen und mit dem Versprechen einer warmen Mahlzeit und Geld zu sich gelockt. Dort kam es zu sexuellen Handlungen und wenn die jungen Männer überlebten, gab es die versprochene Mahlzeit und etwas Geld oder auch neue, warme Kleidung. Haarmann hatte einen guten Ruf, bis zufällig alles aufflog. Steinhauerhat sich der Thematik angenommen und eine fiktive Geschichte mit zahlreichen Fakten vermischt. Im Grunde ist nur die Rahmenhandlung zweier junger Männer erfunden, um sich Haarmann und seiner Vorgehensweise zu nähern. Der Rest beruht auf Berichten und Vernehmungsprotokollen.

Haarmann ist im Volksmund nicht zuletzt wegen eines Liedes bekannt, das man leichtfertigt vor sich hinsingen konnte. Vor einigen Jahren verkörperte Götz George den Massenmörder in Der Totmacherin grandioser Weise. Die Einfältigkeit, die Stupidität und den Wahnsinn Haarmanns hat der Schauspieler gekonnt dargestellt. Auch im Buch wird die mangelnde Bildung durch abgedruckte Schriften des Hannoveraners deutlich.

Steinhauer hat mit viel Geschick nicht nur die Historie aufleben lassen, sondern den Schrecken, die Ungewissheit, die Angst und die Ohnmacht der Bevölkerung, vor allem aber der Angehörigen, die ihre Kinder vermissten und schließlich die grausame Realität erfuhren, dargestellt. Bei den Beschreibungen wird einem durchaus mal schlecht oder schwer ums Herz. Wenn die Eltern die Kleidungsstücke der Söhne identifizieren oder dem Mörder gegenüberstehen, lässt das den Leser nicht kalt. Ein fiktiver Presseclub stellt immer wieder dar, wie die Öffentlichkeit auf die Ermittlungen reagiert, wie die Medien berichten und was bei der Verhandlung geschieht.

Man kann Steinhauer für diese Aufarbeitung nur loben. Wahre Verbrechen geschickt in Kriminalromane verpackt, lesenswert und schockierend zugleich. Allgemein ist die Reihe „Wahre Verbrechen“ des Gmeiner Verlags eine uneingeschränkt empfehlenswerte Reihe für Leser, die damit umgehen können, dass die Untaten alle wirklich stattgefunden haben und ein Teil deutscher Kriminalgeschichte sind.

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