Franziska Steinhauer

 3,8 Sterne bei 96 Bewertungen
Autor von Racheakt, Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Franziska Steinhauer

Franziska Steinhauer lebt seit 1993 in Cottbus. Seit 2004 arbeite sie als freie Autorin. Die Schwerpunkte ihrer literarischen Tätigkeit sind Kriminalromane und Kurzgeschichten, die sie besonders gerne in Cottbus und dem Spreewald ansiedelt. Nach dem Abitur studierte sie Pädagogik und arbeitete viele Jahre im Schuldienst. In den letzten Jahren hat sie eine Ausbildung in Forensik (M.Sc.) an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg angeschlossen. Die hierdurch erworbenen Kenntnisse setzt sie für ihre schriftstellerische Arbeit ein. In ihren Krimis beschriebene kriminaltechnische Untersuchungen und die Rekonstruktion von Tathergängen laufen so auch in der Realität ab. Ihre psychologisch ausgefeilten, forensisch fundierten Kriminalromane ermöglichen dem Leser tiefe Einblicke in das pathologische Denken und Agieren des Täters. Mit besonderem Geschick verknüpft sie hierbei mörderisches Handeln mit Lokalkolorit und dem Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Franziska Steinhauer

Cover des Buches Racheakt (ISBN: 9783839232439)

Racheakt

 (14)
Erschienen am 13.08.2009
Cover des Buches Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann (ISBN: 9783839220702)

Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann

 (9)
Erschienen am 08.03.2017
Cover des Buches Seelenqual (ISBN: 9783899776973)

Seelenqual

 (8)
Erschienen am 01.07.2006
Cover des Buches Die Stunde des Medicus (ISBN: 9783839215012)

Die Stunde des Medicus

 (6)
Erschienen am 05.03.2014
Cover des Buches Fluch über Rungholt (ISBN: 9783839220160)

Fluch über Rungholt

 (6)
Erschienen am 08.02.2017
Cover des Buches Ferienhaus für eine Leiche (ISBN: 9783941895676)

Ferienhaus für eine Leiche

 (8)
Erschienen am 23.07.2012
Cover des Buches Gurkensaat (ISBN: 9783839211007)

Gurkensaat

 (5)
Erschienen am 12.07.2010
Cover des Buches Narrenspiel (ISBN: 9783839233191)

Narrenspiel

 (5)
Erschienen am 13.08.2009

Neue Rezensionen zu Franziska Steinhauer

Cover des Buches Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann (ISBN: 9783839220702)S

Rezension zu "Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann" von Franziska Steinhauer

Der Werwolf von Hannover
Sternenstaubfeevor 9 Monaten

Ein höchst spannender und wirklich erschütternder Roman über Fritz Haarmann, der in den 1920er Jahren schließlich des 24-fachen Mordes angeklagt und auch verurteilt wurde. Es sollen noch weit mehr Morde auf sein Konto gegangen sein. 

Der Roman beruht auf wahren Tatsachen, nur die Rahmenhandlung mit den zwei jungen Studenten ist fiktiv.

Obwohl der Roman relativ sachlich geschrieben ist und kein unnötiges "Gemetzel" beschreibt, musste ich doch immer wieder pausieren. Die Tatsache, dass man als Leser weiß, dass diese Morde tatsächlich geschehen sind, unterscheidet dieses Buch von einem fiktiven Krimi oder Thriller. Dieses ist mir viel näher gegangen. 

Wer gerne "True Crime" liest, sollte sich dieses Buch bzw. die Reihe vom Gmeiner-Verlag gerne näher anschauen. 

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Cover des Buches Spreewaldkohle (ISBN: 9783839228609)G

Rezension zu "Spreewaldkohle" von Franziska Steinhauer

So spannend und verzwickt...
gaby2707vor einem Jahr

Lokalpolitiker Patrick Stein, der sich vehement für den Ausstieg aus dem Kohleabbau einsetzt, kommt von einer Joggingrunde nicht zurück nachhause. Am folgenden Tag wird er in einer Schaufel eines Kohlebaggers am Kohletagebau gefunden. Kurze Zeit später wird die Wolfsaktivistin Constanze Blum von ihrem Mann als vermisst gemeldet. Sie findet man wie hingegossen auf einem Ansitz für Jäger, ebenfalls erstochen. 

Hauptkommissar Peter Nachtigall von der Kripo Cottbus ermittelt mit seinem Team in alle Richtungen, deckt Morddrohungen und Anfeindungen auf. Zu viele ungelöste Rätsel, zu viele Informationen, Indizien und Spuren verlangen den Ermittlern alles ab.


Für mich ist es der erste Fall, den ich mit HK Peter Nachtigall, Maja Klapproth und Silke Dreier der Kripo Cottbus gelöst habe. Nun haben die beiden einen neuen Fan.

Hatte ich zuerst Bedenken dem Fall nicht folgen zu können – es ist ja immerhin der 14. Fall – wurde ich schnell eines besseren belehrt. Es war gar kein Problem. Klar, mir sind die privaten Verhältnisse der Kommissare nicht geläufig. Aber so, wie ich sie hier kennengelernt habe, reicht es zum Verständnis allemal.

Der Fall bzw. die Fälle, es kommt ja noch ein dritter Mord hinzu, sind so verzwickt, so undurchsichtig und die Suche nach Spuren und Querverbindungen so schwierig, dass ich schon nicht mehr an eine Auflösung geglaubt habe. Aber die Ermittler geben nicht auf und so lösen sich auch diese Fälle nachvollziehbar und voll verständlich auf. 

Die Spannung baut sich schon auf den ersten Seiten auf. Auch wenn die Ermittlungsarbeit manchmal ein bisserl stockt, gibt es immer wieder kleine Ereignisse, die die Spannung von neuem anfachen und sehr hoch halten. 

Es hat mir großen Spaß gemacht, den Gedanken der Ermittler zu folgen; immer wieder neue Puzzleteilchen zu entdecken: das aufgebaute Konstrukt wieder zu verwerfen und auf anderen Wegen zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Die Autorin hat mir meine Polizeiarbeit hier nicht leicht gemacht und mich trotzdem begeistert.

Mir hat es sehr gut gefallen, wie Franziska Steinhauer aktuelle Themen, wie Wölfe in der Lausitz und den Ausstieg aus der Kohle, hier eingeflochten hat. Auch gibt sie der Homosexualität, der Samenspende und einer Dragqueen eine Stimme. Insgesamt finde ich die meisten der Menschen, die ich hier kennenlerne, sehr interessant. Allerdings nicht nur auf positive Weise.

Es war ein sehr spannender und interessanter Ausflug in die Lausitz. Die Lesestunden waren sehr unterhaltsam und ich hoffe bald einen neuen Fall mit Peter Nachtigall und seinen Kollegen lösen zu dürfen.

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Cover des Buches Spreewaldmord (ISBN: 9783839224229)L

Rezension zu "Spreewaldmord" von Franziska Steinhauer

Schade...
lissi91vor 2 Jahren

Wir waren zur Autorenlesung und fanden das Buch damals spannend und witzig geschrieben. Leider schien die Autorin nur die besten Stellen vorgelesen zu haben. Ich habe das Buch nach 2/3 abgebrochen, weil es mich einfach nur gelangweilt hat. Ständige Wiederholungen, abgehakte Erzählweise, unsensible Ermittler und unrealistische Dialoge. Die 2 Punkte habe ich noch geben können, weil ich mich an der mir vertrauten Umgebung erfreuen konnte. Als Spreewälderin und Wahl-Cottbuserin sind mir alle Orte so vertraut. Aber das war es dann auch leider schon... am Ende war mir egal, wer der Mörder war.

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