Franziska Weidinger Keine Sau hat mich lieb

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Inhaltsangabe zu „Keine Sau hat mich lieb“ von Franziska Weidinger

Himmiherrgottsakrament! Burgi Schweinsteiger, Metzgerin aus Untermarktlbrunn, kann es nicht glauben. Da verläuft sich einmal ein interessanter Mann ins Dorf, prompt hat ihr Vater, der Hallodri, einen 'kleinen Unfall', der sich als ausgewachsene Katastrophe entpuppt. Statt mit dem Filetstück von Mann über das Leben, die Liebe und die Literatur zu plaudern, muss Burgi tricksen, was das Zeug hält. Schließlich steht nicht nur der Familienbesitz, die Metzgerei, auf dem Spiel, sondern auch der erste bayerische Poetry Slam der Geschichte, die Ehre ihrer besten Freundin und Burgis Traum von einem Leben mit etwas mehr Poesie …

Rasanter Roman mit viel Spannungseffekten

— Dion

Nachdem ich ein bisschen schwer rein gekommen bin, hat es mir doch sehr gut gefallen.

— Maus71

Kurzweilig, gut geschrieben ich konnt nicht aufhören zu lesen. Das Ende war etwas enttäuschend aber vielleicht gibt es ja noch nen Teil :-)

— Biah

Dieses Buch ist mit seiner bayrischen Mundart humorvoll und hat mit Burgi eine sympathische Protagonistin. Absolut lesenswert!!!

— janaka

Durchaus lustig. Aber im mittleren Teil etwas langatmig. Von der Schreibe her hat's mich an Rita Falk erinnert. Mehr Spannung wäre gut.

— Almleserin

I war traurig wias ausglesn war und konns net dawartn bis des nächste kimmt!

— Noiram

Burgi berührt tief im Herzen, sie ist so charakterfest und außerordentlich nett... es wäre für jeden eine Ehre, mit ihr befreundet zu sein.

— aba

Mei Trostbiacherl, i hob so g'lacht !

— elisabethjulianefriederica

Des Buach is a Schau!!

— leserattepeace

Zitat: Männer sind wie Leberkäse Ein superwitziger Roman, bei dem kein Auge trocken bleibt.

— ChattysBuecherblog

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  • eBook Kommentar zu Keine Sau hat mich lieb von Franziska Weidinger

    Keine Sau hat mich lieb

    werner stenglwin

    via eBook 'Keine Sau hat mich lieb'

    Einfach super. Ich habe mich köstlich amüsiert!

    • 13
  • Humorvoller Roman mit ein bisschen Liebe

    Keine Sau hat mich lieb

    Dion

    24. February 2016 um 09:54

    Walburga, ihres Zeichens Metzgerin aus Bayern, ist auf der Suche nach ihrem Traummann. Der will anscheinend nicht gefunden werden und so begnügt sie sich damit, den Dorfpolizisten bei Ermittlungstätigkeiten in Sachen verschwundener Dorfzuchtstier zu unterstützen, den eigenen Vater in Schach zu halten und den Bruder neu kennen zu lernen.  Ein sehr gelungener Roman, der durch Witz und Spannung besticht. Die Geschichte wird absolut nie langweilig, sehr rasant aufgebaut, so dass ich sie in zwei Tagen leider schon ausgelesen hatte. Und wer weiß, vielleicht hat Walburga ja auch den Traummann noch gefunden.... ;-) Verdiente 5 Sterne!!!!!!!!!!!!

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  • Rezension zu "Keine Sau hat mich lieb" von Franziska Weidinger

    Keine Sau hat mich lieb

    aba

    Herzallerliebst! Franziska Weidinger hat eine bayrische Heldin geschaffen, die ich so gerne als Freundin hätte. Sie wird Burgi genannt und vergleicht Männer mit Leberkäse. Kein Wunder, ihre philosophische Inspiration liefern ihr die männlichen Kunden, die bei ihr täglich Leberkäsebrote verspeisen. Burgi besitzt eine Metzgerei. Man könnte meinen, bei Burgi läuft alles paletti. Sie ist selbstständig, teilt sich ein Haus mit Vater und Bruder, hat eine treue Freundin und genießt ein gewisses Ansehen im Dorf. Aber der Schein trügt… nicht alles ist rosig in ihrem Leben. Einiges läuft schief in ihrer Familie und das Geschäft funktioniert nicht wie gewünscht. Und in Sachen Liebe kann man es so zusammenfassen wie einst "U2": But I still haven’t found what Iˈm looking for. In "Keine Sau hat mich lieb" erzählt Franziska Weidinger über ein paar Tage in Burgis Leben, über Katastrophen, die sich in dieser kurzen Zeit ereignen und über die Suche nach Lösungen. Konkrete Hilfe bekommt sie von ihrem guten Freund Jesus (Tschieses ausgesprochen, möchte aber lieber Snake genannt werden) und (un)praktische Ratschläge holt sie sich bei James Joyce, dessen "Ulysses" als Orakel fungiert. Dieses Buch ist die perfekte Lektüre gegen Depressionen und Langeweile. Man möchte immer mehr von Burgis Abenteuern lesen und wünscht sich, dass es nie zu Ende geht. Aber Burgi berührt auch tief im Herzen, sie ist so charakterfest und außerordentlich nett, dass es für jeden eine Ehre wäre, mit ihr befreundet zu sein. Für die Leser, die sich mit Burgi einwandfrei verständigen möchten, hat Franziska Weidinger stellvertretend ein paar der gängigsten bayrischen Ausdrücke in einem Glossar zusammengefasst. Und für diejenigen, die Burgis herzhafte Gerichte nachkochen möchten (ja, sie kann auch kochen!) ist der Rezeptteil im Anhang ideal. "Keine Sau hat mich lieb" ist schlicht und einfach allerliebst!

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    • 4
  • Männer sind wie Leberkäs… heiß!!!

    Keine Sau hat mich lieb

    janaka

    Die 32jährige Metzgerin Burgi Schweinsteiger lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder in Untermarktlbrunn, einem beschaulichen Ort in Oberbayern. Große Abwechslung gibt es dort nicht und bis auf ihre Freundin Anni, die verheiratet ist und dem Schulfreund Snake, der die Kneipe "Kuh 8" besitzt, hat Burgi auch keine Freunde. Beim Aussuchen ihrer Männer hat sie hohe Ansprüche, er darf kein Vegetarier nicht sein, aber auch keiner, der Pizzaleberkäs isst oder Weißwürste zuzelt. Dann taucht der norddeutscher Handwerksgeselle Hinnerk auf, ein Traum von einem Mann. Aber Anni ist schneller, sie langweilt sich in ihrer Ehe, bricht aus und schnappt sich ihn. Eines Nachts wird der Gemeindebulle Rocky von Burgis Vater aus Versehen tot gefahren und Burgi muss helfen… sie verwurstet Rocky und beseitigt alle Spuren am Unfallort. Um etwas Pepp in die ländliche Gemeinde zu bringen, organisieren Burgi und Anni einen Poetry Slam. Mit " Keine Sau hat mich lieb" hat Franziska Weidinger einen wunderbar witzigen Roman geschrieben. Allein schon das Cover ist ein echter Hingucker... die badende Gans mit Badekappe, echt witzig. Der Schreibstil ist flüssig und witzig, ich habe oft laut lachen müssen und die restliche Zeit hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Die bayrische Mundart ist mir als Nordlicht nun nicht gerade sehr geläufig, aber im Anhang befinden sich die Übersetzungen. Tauchte ein bayrisches Wort auf, habe ich die Stelle laut gelesen und meistens war mir dann auch klar, was gemeint ist. Echt genial!!! Einigen Stellen haben mich als Leser zum Nachdenken gebracht, was aber meinen Lesefluss absolut nicht störte, denn das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein. Mit ihren Protagonisten hat die Autorin wunderbare Menschen ins Leben gerufen. Burgi ist eine patente Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihr Träume versucht umzusetzen… Poetry Slam, Mittagstisch. Sie ist mir sehr sympathisch und als Freundin könnte ich sie mir gut vorstellen Anni dagegen ist der komplette Gegensatz, verheiratet mit ihrer Jugendliebe Anda, drei Kinder, aber auch nicht wirklich glücklich. Ihre Schwiegermutter die "heilige Katt" ist ein richtiges Schwiegermonster und Anni kann ihr nichts recht machen. Dann ist da noch Snake, der mir nach und nach ans Herz gewachsen ist. Früher nannte er sich Tchieses, aber die Zeiten ändern sich. Heute besitzt er die Kneipe "Kuh 8" und gewährt allen Thermomixparty - und Stammtisch-Verweigerer Zuflucht. Dieses humorvolle Buch mit seinen tollen Protagonisten kann man einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es bekommt eine klare Leseempfehlung von mir.

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    • 2
  • Keine Sau hat mich lieb

    Keine Sau hat mich lieb

    Sunangel

    06. March 2014 um 12:17

     Ich hoffe sehr, dass dieses Buch irgendwann verfilmt wird, denn dieser Film wäre wirklich was für die Lachmuskeln. Ich habe wirklich Tränen gelacht bei dieser Geschichte.  Es geht in dieser Geschichte um Burgi, die Metzgerin. Das ist die Hauptprotagonistin, ohne sie läuft nichts. Sie hat es nicht leicht, denn irgendwie wird alles auf sie abgewälzt, obwohl sie das manchmal  gar nicht möchte. Alle Sorgen der Dorfbewohner landen bei ihr. Burgi ist ein herzensguter Mensch und wenn sie von ihren Kochkünsten erzählt, dann läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Nur wenn man Burgi ärgert, dann kann sie auch ganz schön zickig werden. Über ihre Familie lässt sie nichts kommen und da kann sie kämpfen wie ein Stier. Leider ist sie vom Pech verfolgt. Alleine wenn man sich die Szenen vorstellt, in denen sie drin steckt, möchte man sich am liebsten die Decke über den Kopf ziehen. Natürlich spielen auch viele weitere Menschen in Burgis Leben eine Rolle. Zum Beispiel ihr Bruder, der eine Überraschung parat hat, ihr Vater, der stur wie ein Esel ist oder ihre beste Freundin, mit der sie durch dick und dünn geht. Zusätzlich gibt es noch eine Menge Protagonisten die die Geschichte abrunden. Ein Pfarrer, der manchmal nicht mehr weiß was er tut oder eine Nachbarin, die über alles im Dorf Bescheid weiß. Ach ich könnte jetzt noch weiter erzählen aber das müsst ihr einfach selber lesen. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich geschrieben und oft passiert etwas, mit dem man gar nicht gerechnet hat. Von Anfang an ist man mittendrin im Dorfleben. Sämtliche Tratschereien, Intrigen oder auch ehrlich Hilfe, kenne ich von mir daheim auch. Ein Dorf ist einfach ein Dorf und die Autorin hat sich wirklich viel Mühe gegeben, das auch rüber zu bringen. Es wird nie langweilig, denn wenn man denkt, die Lage hätte sich beruhigt, dann passiert wieder was anderes. Die Umgebungsbeschreibungen passen wunderbar dazu, denn so stellt man sich ein Dorf vor. Desweiteren legt die Autorin sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild der kleinen Gemeinde und man wird das Gefühl nicht los, dass Frau Weidinger selbst einmal Teil eines Dorfes war. Es ist viel auf bayrisch geschrieben, was mir persönlich gut gefallen hat. Aber auch für Leser die kein bayrisch können, ist hinten im Buch alles erklärt. Also keine Panik. Ganz toll finde ich auch das Cover, es passt wie die Faust auf Auge. Es sticht gleich heraus und es sagt schon sehr viel über die Geschichte aus. Fazit: Wer eine urkomische und temporeiche Geschichte lesen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig. Mit viel Humor und dem gewissen Sarkasmus, berichtet Frau Weidinger, über die Missgeschicke im Ablauf einer Dorfgemeinschaft. Wer wirklich mal abschalten möchte und was für die Lachmuskeln braucht, der sollte sich das Buch nicht entgehen lassen. Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite!

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  • Die Geschichte hat mir sehr viel Spass gemacht

    Keine Sau hat mich lieb

    pelznase

    13. January 2014 um 18:45

    Bei diesem Buch war ich sofort in das Cover verliebt. Andererseits hatte ich aber auch Angst, dass es zu sehr in Richtung Chick-Lit gehen könnte. Auf den ersten Seiten sah ich diese Angst noch bestätigt, denn da schildert Burgi Schweinsteiger ihre Ansichten zur Männerwelt. Dabei teilt sie die Herren der Schöpfung ein in Filetstücke und Leberkäse (nichts Besonderes, überall zu finden). Okay, Burgi ist Metzgerin, da kann man das noch nachvollziehen. Trotzdem ist es nicht mein Fall. Ich mag es nicht, wenn man Frauen ein Verhalten durchgehen lässt, für das sie -im umgekehrten Falle- jeden Mann quasi an’s Kreuz nageln würden. Zum Glück habe ich mich davon nicht abhalten lassen. Burgi mochte ich nämlich sonst eigentlich sofort, so burschikos, humorvoll und einfach nett wie sie ist. Trotzdem sie selber so typische bayerisches Dorf ist (was ich keinefalls abwertend meine), hat sie zudem doch einen feinen Blick auf die übrigen Dörfler und ihre mitunter schrägen bis unagenehmen Eigenschaften. Es ist ungemein vergnüglich, davon zu lesen. Gelacht habe ich auch über Burgis Leben, das durch einen Unfall in’s schiere Chaos gestürzt wird. Niemand darf davon erfahren, die Beweise müssen vernichtet werden, notfalls mit dem Fleischwolf, und alle Konsequenzen müssen möglichst unauffällig bewältigt werden. Und dieser Unfall zieht unerwartet weite Kreise! Da sind  Kreativität, Durchhaltevermögen und einiges an Coolness gefragt. Wer hat von alldem schon stets im Übermaß? Burgi jedenfalls nicht. Ja, für sie wäre es eine Katastrophe, wenn alle herauskäme, aber für den Leser ist es oft zum Tränenlachen komisch ohne je albern zu werden. Und natürlich hofft man automatisch, dass sich für Burgi alles zum Guten wenden wird. Um Burgi, ihr Liebesleben und verschiedene Männer geht es neben alldem mitunter auch. Für mein Empfinden steht das jedoch nicht im Mittelpunkt, worüber ich ein wenig froh war. Bayerischen Liebeskitsch hätte ich nicht gebraucht. Doch dies hier ist eine eher dezente Liebesgeschichte, die einem außerdem noch die Augen dafür öffnet, dass auch ein guter Leberkäse so fein wie ein Filetstück sein kann. Das Ende hat es dann sogar geschafft, mich zu Tränen zu rühren, und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Burgi erzählt locker, fröhlich und frisch. Ganz wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ab und zu spricht sie den Leser direkt an, was Nähe schafft. Mit etwas Dialekt und einer Reihe bayerischer Vokabeln muss man dabei klarkommen. Notfalls kann man in der Vokabelsammlung am Ende des Buchs nachschlagen. So liest sich “Keine Sau hat mich lieb” im Nu und mit größtem Vergnügen weg. Keine Ahnung, was das Cover mit der Geschichte zu tun hat. Für mich gar nichts. Lustig, niedlich und ein echter Blickfang ist es trotzdem.  Fazit: Ich habe lange bei keinem Buch mehr so sehr Tränen gelacht wie bei “Keine Sau hat mich lieb”. Eine herrlich chaotische Geschichte mit ganz viel Lokalkolorit und unerwarteten Weisheiten. Burgis Liebesleben ist dabei beinahe Nebensache. Aber eben nur beinahe, sodass mich das Ende doch noch richtig gerührt hat.

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  • Leserunde zu "Keine Sau hat mich lieb" von Franziska Weidinger

    Keine Sau hat mich lieb

    Franziska_Weidinger

    Hallo an alle Leseratten von Lovelybooks! Ich möchte euch zu einer "griabigen" (Anm.: lustig, heiter, gemütlich) Leserunde zu meinem am 2.9. erschienenen  Roman "Keine Sau hat mich lieb" einladen. Die Bewerbung läuft bis 4.10. und die Leserunde endet am 19.10.2013. Worum gehts?  Burgi Schweinsteiger, Metzgerin im beschaulichen oberbayerischen Dorf Untermarktlbrunn hat es nicht leicht: Anstatt in Paris Haute Cuisine zu kochen, muss sie sich um die von der Mutter geerbte Metzgerei kümmern, wobei ihr weder ihr Vater noch ihr Bruder eine große Hilfe sind. Auch die Suche nach der ganz großen Liebe, sozusagen dem Filetstück unter den Männern, gestaltet sich eher deprimierend und als dann ihr Vater auch noch einen folgenschweren Zusammenstoß mit dem Gemeindestier hat und die Ehre ihrer Freundin Anni in Schieflage gerät, braut sich das Unheil über Burgis Kopf wie eine prall gefüllte Schweinsblase zusammen. Ob sie dieser Schweinsblase entrinnen kann und am Ende vielleicht doch irgendwo noch ein Filetstück von Mann auf sie wartet? Neben einem interessanten Austausch in dieser Leserunde habe ich auch noch ein ganz spezielles Anliegen an euch: Ich bin mit meinem Buch am 20. Oktober auf dem ersten Poetry-Slam für Romanautoren in Würzburg eingeladen (http://www.posthalle.de/de/programm.html?seite=1&id=746). Es treten vier Autoren gegeneinander an und lesen pro Runde 10 Minuten. Der Applaus des Publikums entscheidet dann, wer weiterkommt und wer ausscheidet. Es wäre toll, wenn Burgi ins Finale käme, deshalb möchte ich euch bitten, mit mir zu entscheiden, welche Abschnitte am besten geeignet für diesen LESESLAM wären! Macht mir unter der entsprechenden Rubrik Vorschläge, was ihr am lustigsten, am berührendsten oder auch spannendsten gefunden habt! Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung! Ich werde die Leserunde begleiten, ihr könnt mir Fragen stellen, Kritik äußern und natürlich freue ich mich über Lob und Eure Rezensionen! Viel Spaß! Franziska Weidinger

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    • 281
  • Von Weibern, gestandenenen Mannsbildern, Leberkas und Rocky...

    Keine Sau hat mich lieb

    Cappuccino-Mama

    27. December 2013 um 23:24

    Himmiherrgottsakrament! In Bayern als alleinstehende Metzgerin mit Vater und Bruder unter einem Dach zu leben, ist alles andere als einfach. Hier im Dorf regiert Kirche und Tradition! Neuerungen sind unerwünscht! – Willkommen, oh Du heiliges Spießertum. Was mich an diesem Buch gelockt hat, war nicht nur das auffällige Cover, sondern auch der Titel und die Buchbeschreibung, die ein humorvolles Geschehen prophezeit haben. Das Cover: Herzallerliebst sitzt sie in ihrer Emaillewanne, die weiße Gans mit ihrem blauen Duschhäubchen (natürlich samt Spitzenabschluss) auf dem Kopf. Im Hintergrund befindet sich eine rote Bretterwand, auf der sich ein Kreis befindet, der wie ein rosa gestreiftes Stoffdeckchen wirkt. Auf diesem Deckchen befindet sich der Buchtitel – KEINE SAU HAT MICH LIEB – ja, wortwörtlich gesehen trifft dies wohl auf die Berufsgruppe der Metzger zu – Metzgerinnen und Schweine passen wohl nur von Berufs wegen zusammen – Freunde werden sie wohl eher nicht, denn kein Schwein wird den Metzger lieben. Aber sicherlich wird es doch wohl Mann geben, der Burgi lieben wird. Das Cover wurde glänzend gestaltet, lediglich der Buchtitel und auch der Autorenname, sowie ein kleiner, gelber Schmetterling, welcher in der oberen Buchecke umherflattert, wurde matt gestaltet. Unbestritten ist das Cover ein Hingucker, zum einen wegen des tierischen Motivs, zum anderen aber auch durch die kräftige Farbgebung. Die Handlung: Burgi Schweinsteiger ist 32 Jahre alt und Metzgerin im beschaulichen Untermarktlbrunn im tiefsten Bayern. Im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Anni, die schon seit Urzeiten verheiratet und Mutter von drei Söhnen ist, geht Burgi als (mehr oder weniger frustrierter) Single durchs Leben. Seit dem Tod ihrer Mutter vor acht Jahren, kümmert Burgi sich um den jüngeren, etwas arbeitsscheuen Bruder Luis und ihren Vater, der ein richtiger Hallodri ist. Dabei träumt die gelernte Köchin doch von einem Leben in Paris – mit einem eigenen Restaurant. Doch eines Tages taucht ein fremder Mann im Dorf auf. Hinnerk ist Zimmermann und Friese. Burgi sieht ihre Chance gekommen, sich diesen Mann zu angeln. Jedoch: Die Konkurrenz schläft nicht und wenn ein gutaussehendes, ein „g'standenes“ Mannsbild in einem Kuhdorf auftaucht, gilt es schleunigst, den Mann zu erobern! Doch noch bevor es dazu kommt, funkt Burgis Vater dazwischen. Dieser hatte nämlich einen folgenschweren Unfall mit dem Gemeinschaftsstier des Dorfes. Ein unglückliches Zusammentreffen (im wahrsten Sinne des Wortes) mit dem wertvollen Zuchtbullen stellt Burgi vor ein schwerwiegendes Problem. Und fortan ist Burgi schwer damit beschäftigt, den Fehler ihres Vaters zu vertuschen. Leider hat Burgi nun jedoch fast keine Zeit mehr, sich den Liebesdingen zu widmen. Und dann ist zu allem Übel auch noch die Existenz der Metzgerei, nicht zuletzt durch den neueröffneten Supermarkt, gefährdet. Wird es Burgi gelingen, die Metzgerei vor dem Aus zu bewahren und wird sie vielleicht sogar noch die ganz große Liebe finden? Und dann steht auch noch der erste bayrische Poetry Slam an. Wird sich Burgis Traum von einem Leben mit etwas mehr Poesie erfüllen?... Meine Meinung: Metzgerin Burgi findet Männer, die Pizzafleischkäse essen, einfach nur inakzeptabel – mit so einem Mannsbild würde sie sich doch nie im Leben einlassen! - Denkt sie. Burgi ist eine starke Frau, aber dennoch auch sensibel. Doch was würde aus Vater und Bruder und vor allem der Metzgerei werden, wäre Burgi nicht, denn ohne Burgis Kampfgeist würde alles den Bach hinuntergehen. Burgis Leidenschaft gilt unter anderem ihrem Motorrad und dem Kochen. Eine meiner Lieblingssituationen: Burgi stinkt nach Jauche und ist schmutzig von Kopf bis Fuß – und ausgerechnet dann trifft sie auf ihren Angebeteten – natürlich sehr zur Erheiterung der Leser. Burgi fand ich sehr authentisch und sehr sympathisch, zeigt sie doch Charakter und schwimmt nicht immer mit dem Strom, sondern hat ihren eigenen Willen und geht ihren eigenen Weg. Anni führt ein scheinbar perfektes Leben mit ihrem Mann „Anda“, ihrer Jugendliebe, und den drei Söhnen. Doch leider ist da der Moralapostel in der Familie: Schwiegermutter Katharina! Und mit diesem Schwiegermonster ist nicht gut Kirschen essen – Anni kann ihr eben nichts recht machen. Und Anda ist ihr leider keine große Stütze, in Sachen Abwechslung ist er recht antriebslos und sagt immer brav „ja und amen“, wenn seine Mutter mal wieder ihren Unmut über die Schwiegertochter äußert. Man hätte sich gewünscht, dass Anda endlich einmal gegen die Mutter aufbegehrt, einmal seine eigene Meinung vertritt und bei Bedarf auch mal auf den Tisch haut. Fast ist man versucht zu sagen, dass Anda ein richtiger Waschlappen ist! Kein Wunder, dass Anni ihr Heil in den kleinen Fluchten sucht. Gemeinsam mit Burgi entflieht sie in ihrer Lieblingskneipe, dem „Kuh 8“, dem tristen Landleben und dem eintönigen Alltag. Ihr Motto: Spießigkeit, nein danke! Luis, Burgis Bruder, ist weder besonders arbeitsam, noch besonders ehrgeizig – kurzum wirkte er auf mich eher wie ein Taugenichts, der in den Tag hineinlebt und seine Schwester nur dann bei der Arbeit unterstützt, wenn diese ihn in den Allerwertesten tritt. Doch er sorgt für eine Überraschung, mit der wohl keiner gerechnet hätte. Zudem macht er im Laufe des Buches eine enorme Wandlung durch. Und plötzlich erwacht in Luis ein großer Kampfgeist und eine Kreativität tritt zutage, die weder Burgi, noch ihr Vater und auch der Leser nie erwartet hätten. Doch wer, oder was, steckt hinter diesem plötzlichen Tatendrang? Der Vater ist ein Hallodri und Burgi glaubt, dass ihre Eltern nie richtig glücklich miteinander waren, dass der Vater nicht immer ganz treu war und die Mutter unter seinem Verhalten litt. Doch dann erfährt Burgi die Hintergründe der großen Liebe ihrer Eltern und plötzlich erscheint alles für Burgi in einem völlig neuen Licht. Anfangs wirkt der Vater recht emotionslos, in entscheidenden Momenten jedoch zeigt sich seine Vaterliebe, wenn auch nicht sehr gefühlsbetont. Tschieses / Snake hatte in seiner Teenagerzeit eine kurze Liebschaft mit Burgi, die er nur zu gerne wiederbeleben würde. Doch dazu gehören nun einmal immer zwei. Seine Lebensgeschichte voll Tragik erfährt man erst mit der Zeit, was ich richtig spannend fand, schaffte es die Autorin doch, mich in dieser Hinsicht neugierig zu machen – häppchenweise präsentierte sie hier die Ereignisse in der Familie von Snake. Hinnerk, das Nordlicht, Zimmermann auf Wanderschaft und in Burgis Augen ein „g'standenes Mannsbild“. Doch leider schläft auch die Konkurrenz nicht, selbst Anni scheint Feuer und Flamme für den Zimmermann zu sein – und auf einem Hof gibt es immer genug zu tun. Ob Burgi da bei ihrem Traummann eine Chance hat? Die heilige Katt ist der herrische Schwiegerdrachen von Anni. Sie führt ein strenges Regiment auf dem Hof, hält sich für unentbehrlich und schaut der Schwiegertochter, die ihr natürlich nicht ebenbürtig ist (wie sie findet!), auf die Finger. Doch wie sagt man so schön? Immer erst vor der eigenen Türe kehren! Der Pfarrer wirkt alt und senil und geistig nicht gerade auf der Höhe. Doch gerade solche Protagonisten sind für so manche Überraschung und auch so manchen Schmunzler und Lacher gut. Und so ein Pfarrer weiß oft mehr über seine „Schäfchen“ Bescheid, als denen lieb ist. Und auch über seine Haushälterin weiß er so einiges zu berichten, was ihr gar nicht gefällt, mich aber zum Lachen brachte. Rocky, der Gemeindestier ist den Bauern von Untermarktlbrunn lieb und teuer – 30 000 Euro ist ihnen dieser Luxus wert, ihre Kühe einem lebenden Samenspender zuzuführen. Was für ein Drama, als Rocky eines Tages spurlos verschwindet. Untermarktlbrunn: Katholisch, kleinbürgerlich, langweilig! Alles was nicht dem gängigen Schema entspricht, wird ausgegrenzt, sei es die junge Mutter mit einem türkischen Freund, die deshalb gemieden wird, oder Bewohner, die nicht in den gängigen Vereinen tätig sind. Nur keine Neuerungen – alles soll so bleiben, wie es ist. Und so ist das „Kuh 8“ so exotisch, dass es für Burgi und Anni erst recht anziehend wirkt. Ein bayrisches Buch ohne Mundart? Undenkbar! Und so kommt auch dieses Buch nicht ohne den bayrischen Dialekt aus. Und damit die „Saupreiß'n“, als die Leute jenseits des Weißwurschtäquators nicht nur Bahnhof verstehen, befindet sich im Anhang des Buches ein recht umfangreiches und äußerst unterhaltsames Glossar, genannt „Kurzes bayrisches Wörterbuch“. Hier finden sich Begriffe von A wie (sich) aufbrezln, über F wie Fleischpflanzerl bis hin zu Z wie zwider. Und da Burgi ja bekanntlich leidenschaftlich gerne kocht (sie träumt ja, wie bereits erwähnt, von einem Restaurant in Paris), dürfen im Anhang auch die Rezepte nicht fehlen. „Böfflammott“ und „Bsoffne Jungfern“ sind nur zwei der kulinarischen Köstlichkeiten aus Burgis Speisekarte. KEINE SAU HAT MICH LIEB – Ja, das kann man in Bezug auf Schweine so sagen, wenn frau eine Metzgerin ist. Doch über mangelndes Interesse seitens der Männer kann Burgi sich wahrlich nicht beklagen – auch wenn Burgi das vielleicht nicht so wahrhaben will. Aber vielleicht fehlt es ihr einfach nur etwas an Selbstbewusstsein... Fazit: Eine humorvolle Handlung, kurzweilig und äußerst unterhaltsam, ohne dabei jedoch albern zu wirken, was mitunter etwas nervig sein kann, wenn die Handlung übertrieben witzig wirken soll. Hier wurde genau die richtige Dosis Humor verwendet. Doch ebenso verbergen sich in diesem Buch auch die unterschiedlichsten Lebensgeschichten – oft sehr dramatisch, tiefgründig und mitunter auch etwas traurig. Eine gelungene Mischung heiterer und ernster Geschehnisse – meist zum Lachen, mitunter aber auch zum Nachdenken. Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung und hiermit auch 5 wohlverdiente Sterne.

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  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

    Buchverlosung: Gewinnt eure beliebtesten Bücher 2013 In den letzten Wochen konntet ihr auf LovelyBooks eure beliebtesten Bücher für den Leserpreis nominieren und in der Finalrunde für die 35 Favoriten in 15 verschiedenen Kategorien abstimmen. Die Resonanz beim diesjährigen Leserpreis war einfach überwältigend. Hunderte Blogbeiträge, viele Tausende Beiträge bei Facebook und Twitter und über 37.000 abgegebene Stimmen machen den Leserpreis 2013 zu einem der größten Publikumspreise im deutschsprachigen Raum. Als kleines Dankeschön an alle leidenschaftlichen Leser da draußen möchten wir zum Abschluss zehn feine Buchpakete mit vielen nominierten Büchern verlosen. So kannst du mitmachen Du nimmst automatisch am Gewinnspiel teil, wenn du unter diesem Beitrag folgende Frage beantwortest: Welches Buch ist dein absolutes Lieblingsbuch 2013? Damit wir bei der Verlosung deine Vorlieben berücksichtigen können, gib bitte auch gleich drei verschiedene Buchpakete an, über die du dich am meisten freuen würdest. Wir haben folgende Pakete für euch zusammengestellt: Romane Fantasy Krimi und Thriller Kinderbuch Jugendbuch Erotik Hörbuch Humor Liebesromane Historische Romane EDIT: Vor lauter Leserpreisfieber habe ich den Teilnahmeschluss vergessen. Alle Mitglieder, die hier bis zum Donnerstag, 5.12., kommentrieren, nehmen automatisch an der Verlosung teil. :-)

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    • 1441
  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Das Leben ist ein Überraschungsei! - Das Buch auch!

    Keine Sau hat mich lieb

    Leserin71

     Die Burgi hat’s nicht leicht: Im oberbayerischen Untermarktlbrunn  betreibt sie eine Metzgerei, hält die Familie nach dem Tod ihrer Mutter zusammen und hofft auf ein Filetstück aus dem Angebot der Männerwelt. Zur Seite steht ihr ihre beste Freundin, die Anni, die eigentlich verheiratet ist und drei Kinder hat. Als Anni ihre Eheprobleme mit dem Wandergeselle Hinnerk zu lösen versucht, wird die Freundschaft auf die Probe gestellt. Für Burgi kompliziert sich alles noch mehr, als ihr Vater einen Unfall hat, bei dem der Gemeindestier ums Leben kommt. Gut, dass es da Snake - ehemals als Tschiesas im Ort bekannt – gibt, der Burgi mit Rat und Tat zur Seite steht. In seinem Lokal Kuh 8 will Burgi einen Poetry Slam Wettbewerb veranstalten, doch die Anmeldungen halten sich in Grenzen. Als die Polizei ermittelt, wird es turbulent.  Doch Burgi wäre nicht Burgi, wenn sie nicht aus jeder Situation das Beste machen würde, egal ob sie beim eleganten Kickstart ihrer KTM den Schuh verliert, die Kühe des Bauern davon abhält, ihre neu dekorierte Auslage mit Kuhfladen zu dekorieren, oder ihrem Vater eine Ladung ihres geliebten Zwetschgendatschis ins Gesicht schleudert. Auch im familiären Bereich gibt es einige Entwicklungen,  wodurch Burgi ihre Familie mit neuen Augen sieht – und nicht nur ihre Familie, so dass es am Ende zwar heißt: „Das Leben ist ein Überraschungsei!“ Dieses Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen! Ich habe an so vielen Stellen gelacht, einige Passagen laut vorgelesen, selten habe ich mich so amüsiert.  Die witzigen Szenen zeigen menschliche, liebenswerte Eigenschaften ohne dabei in Platitüden abzudriften. Auch ernste Themen wie Umgang mit Ausländern oder Schwulen werde gekonnt eingeflochten. Die Handlung ist logisch aufgebaut und kumuliert in einem Happy End, das mich sehr zufriedengestellt hat. In humorigem Ton beschreibt Franziska Weidinger die Charaktere, die es tatsächlich so in jedem kleinen bayerischen Ort gibt. Wie auch im Leben ist manches dann doch anders, als es auf den ersten Blick scheint. Damit auch Nicht-Eingeborene Bayern die Dialoge nachvollziehen können, sind ein Glossar und ein Wörterbuch angehängt. Die Rezepte am Ende (z. B. Dampfnudelgulasch) sind noch ein zusätzliches Plus. Das Buch ist ein Überraschungsei! Meine Bewertung:  5 Sterne

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    • 2

    aba

    30. October 2013 um 20:23
  • Das Filetstückerl in Sachen rührend und urkomisch

    Keine Sau hat mich lieb

    Antek

    Burgi, die gute Seele aus der Dorfmetzgerei erzählt hier ihre Geschichte von den Macken mit dem Landleben. Ein Problem ist schon einmal, dass das Männerangebot in Untermarktlbrunn nichts hergibt und wenn man dann so wie Burgi noch zum Grundsatz hat, nie einen Mann zu nehmen der Pizzaleberkäse isst, egal wie saftig sein Hinterschinken ist, sieht es ganz finster aus. Die zwei Neigschmeckte, der Zimmermann und der Lehrer sind beide schneller vergeben, als Burgi sich auch nur umdrehen kann. Aber nicht nur in Liebesdingen läuft es nicht ganz so gut. Ihr Bruder ist auch nicht gerade glücklich mit seinem Leben auf dem Dorf und auch so. Ihr Vater, der ein ganz schöner Grantelhuber sein kann, baut zu allem Elend auch noch einen Unfall, der nicht ohne Folgen bleibt. Ja und seit es den Supermarkt gibt, läuft auch die Metzgerei nicht mehr ganz so gut. Wird Burgi die Probleme stemmen und am End'gar noch den passenden Deckel finden? Das wird hier jetzt natürlich auf keinen Fall verraten, selber lesen ist hier dringend zu raten. Eigentlich führt da gar kein Weg vorbei. Die Charakter sind alle so liebevoll ausgewählt und wirkliche Unikate. So hat ein jeder Dorfbewohner einen erlesenen Namen und seine eigene Geschichte. Keine Frage, die Burgi ist mir von der ersten Seite ab ans Herz gewachsen und wenn eine Freundin, dann wirklich eine solche. Aber auch die anderen Handelnden sind wirklich eine Schau. Über den alten dattrigen Pfarrer Lechner habe ich Tränen gelacht, kein Wunder, dass das ganze Dorf so an ihm festhält. Auch die heilige Katt, die auf ihrem Scheffel über Sitte und Recht im Örtchen wacht, ist eine Wucht, eine Person braucht man ja auch zum Schimpfen. Erwähnen möchte ich auch noch Tschieses, der im Ort den Stempel gspinnert hat. Er hat im Dorf das Kuh 8, die Kneipe für Stammtisch und Thermomixparty-Verweigerer. Außerdem ist er eine ganz gute Seele und steht Burgi nicht nur einmal rettend oder tröstend zur Seite. Und da gibt's noch so viel von der Sorte einfach toll. Der Schreibstil von Franziska Weidinger hat mir von der ersten Seite ab super gut gefallen. Ich habe wirklich mit ständigem Dauergrinsen, das von lauten Lachern abgelöst wurde Seite für Seite verschlungen. Aber und das ist die große Kunst in meinen Augen, wird hier nicht nur schnöde oder gekünstelte Comedy geboten, sondern die Geschichte erwärmt neben zu auch noch das Herz, ohne aber kitschig zu sein. Wirklich eine ausgewogene Balance aus Alltag, Problemen und Freuden, die bei Burgi eben auch für ganz viel zum Lachen im Gepäck haben. Ja und dann sei noch erwähnt, dass au a weng was vom Bayrischen in dem Bücherl vorkommt, aber net verschrecken, für alle die jenseits des Weißwurstäquators kommen und vielleicht ein wenig Sprachprobleme haben, gibt es ein sakrisch guats Glossar und Wörterbuch, da bleibt keine Frage offen! Und wer dann noch bayrische Schmankerln probieren möchte, der bekommt die Rezepte auch gleich mitgeliefert. Alles in allem habe ich Keine Sau hat mich lieb" regelrecht verschlungen und ich kann wirklich nur fünf Sterne für die Meisterleistung vergeben. Nur gut, dass mich das geniale Cover magisch angezogen hat, da hätte ich sonst wirklich etwas verpasst!

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    • 3

    aba

    30. October 2013 um 20:16
  • Ulysses und Leberkas – einfach saukomisch !

    Keine Sau hat mich lieb

    elisabethjulianefriederica

    21. October 2013 um 21:22

    Keine Sau hat mich lieb von Franziska Weidinger Derfs a bisserl mehra sei ?Die bairische Metzgerei unseres Vertrauens steht in Untermarktlbrunn !Metzgerin Burgi Schweinsteiger ist verantwortlich für den familieneigenen Betrieb nach dem Tod der Mutter. Sie ist Single, hofft jedoch auf ein Filetstück von Mannsbild, aber als einer auftaucht, ist ihr Freundin Anni schneller und schnappt sich den Zimmermannsgesellen Hinnerk um die Eintönigkeit in ihrer Ehe und den täglichen Ärger mit Schwiegermutter Katt ein wenig zu kompensieren. Als Burgis Vater noch den Gemeindestier Rocky nach einem feuchtfröhlichen Abend überfährt, ist es mit der Ruhe in der Metzgerei vorbei. Burgi muss tricksen, um die Metzgerei zu retten , den Ruf ihrer besten Freundin wiederherstellen und den ersten bairischen Poetry Slam der Literaturgeschichte auf die Beine stellen zusammen mit Anni und ihrem Jugendfreund Snake, Besitzer der Kneipe Kuh8. Tägliche Inspirationen holt sie sich bei James Joyce, dessen Ulysses zwar viele im Regal stehen , aber nur wenige gelesen haben (ich gehöre auch dazu ). Dieses Buch ist der Hammer, das T-Bone-Steak unter den humoristischen bairischen Romanen, einfach herrlich witzig geschrieben, aber trotzdem niemals anspruchslos. Es geht um Freundschaft, Liebe, Anderssein, Familie, Dorfleben und ist voll aus dem Leben gegriffen. Franziska Weidinger hat Figuren geschaffen, die einfach wunderbar gezeichnet sind, nicht nur die Freundinnen Burgi und Anni, auch die Nebenfiguren, z.B. der alte Pfarrer und seine Haushälterin, Annis bigotte Schwiegermutter, die „heilige Katt“ oder der Kneipenbesitzer Snake oder Tchieses, Wirt des Kuh8 , der Wirtschaft für Thermomixparty - und Stammtisch-Verweigerer. Saukomisch geschrieben, ich hab mich königlich bairisch amüsiert !Bairische Dialektausdrücke werden im Anhang erklärt und die besten Rezepte der Apollonia Weißgerber sind dort auch abgedruckt. Sehr empfehlenswert als Trostbuch für schlechte Laune, zum Verschenken für beste Freundinnen oder für Krankenbesuche, aber Vorsicht: nicht für Frischoperierte,deren OP-Nähte könnten vor Lachen ganz schnell aufplatzen !

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  • Rezension zu "Keine Sau hat mich lieb" von Franziska Weidinger

    Keine Sau hat mich lieb

    tigerbea

    21. October 2013 um 20:39

    Burgi Schweinsteiger lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder im tiefsten Bayern - genauer gesagt in Untermarktlbrunn und ist die hiesige Metzgerin. Außer ihrer Freundin Anni und dem Schulfreund Snake, der jetzt eine Wirtschaft betreibt, hat sie niemanden. Doch dann taucht ein toller Typ im Dorf auf - ein Zimmermann auf der Walz. Doch der entscheidet sich für die verheiratete Anni. Dies wird jedoch nicht Burgis größtes Problem, nein, es kommt noch toller. Ihr Vater fährt nach einem ausgiebigen Gelage in der örtlichen Wirtschaft ausgerechnet Rocky, den 30.000 € teuren Dorfstier um. Burgi und ihr Vater wissen sich nicht anders aus der Affäre zu ziehen, als ihn zu verwursten.... Das Buch ist der absolute Wahnsinn! Es liest sich so toll, man mag gar nicht mehr aufhören und die Enttäuschung ist groß, wenn man es zu klappt. Denn man möchte einfach mehr davon! Der Schreibstil ist bombastisch - leicht, locker und eine tolle Prise bayrische Mundart. Die braucht aber niemanden abschrecken, denn man versteht es leicht - und wenn mal nicht, ist hinten im Buch ein tolles Glossar (nicht zu vergessen die leckeren Rezepte...). Was mir persönlich gut gefällt, ist die Ausgewogenheit des Buches. Es gibt Stellen, da kann man sich vor Lachen fast nicht mehr halten, um dann auch wieder auf sehr nachdenkliche Stellen zu treffen. Ein absoluter Hingucker ist jawohl auch das niedliche Cover. Auch wenn Burgi laut Titel meint "Keine Sau hat mich lieb" - da täuscht sie  sich gewaltig. Ich mag sie wirklich sehr und hoffe auf weitere Unterhaltung mit ihr!  

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  • Saugut!

    Keine Sau hat mich lieb

    Bella5

    17. October 2013 um 11:50

    James Joyce - Fan Walburga, genannt "Burgi", betreibt in Bayern eine Metzgerei. Einst hatte sie es sogar bis nach Straßburg im Elsaß geschafft und träumte davon, in ihrer Traumstadt Paris der Gourmetküche zu frönen. Doch nach dem Tod der Mutter kommt alles anders - Burgi hält den Familienbetrieb zusammen, ihr Vater, der eine Leidenschaft für's Akkordeonspielen und für Spirituosen hat, ist jedenfalls keiner, der alles allein "wuppen" kann. Hört sich traurig an, oder ? Doch weit gefehlt! Burgi versucht, das Beste aus dem Landleben zu machen, und leiert sogar einen Poetry Slam in der Dorfkneipe "Kuh 8" an. Mit dabei ist Freundin Anni, die qua Vanilleeis die Launen ihrer Schwiegermutter erträgt und ein Auge auf den Zimmermann Hinnerk geworfen hat. Und ob sich Jugendfreund "Snake" zum Poeten aufschwingen wird? Die Dörfler haben so ihre Eigenheiten, der Pfarrer wird gehegt und gepflegt, denn man möchte schliesslich keinen kleinen Inder wie das Nachbardorf zum Seelsorger bekommen. Ausserdem hat Burgi ihre liebe Müh' und Not mit der Männerwelt. Wenn einer die falsche Wurstware bestellt, ist er gleich unten durch... Während der Lektüre von "Keine Sau hat mich lieb" habe ich unheimlich viel geschmunzelt und gelacht. Die Figuren sind einfach herzig & originell, und auch die Handlung hat es in sich. Ausserdem sind viele kleine Weisheiten enthalten, die jedoch in keinster Weise oberlehrerhaft präsentiert werden. Und erst die Landschaftsbeschreibungen - traumhaft, ich wollte sofort da hinziehen, der Natur wegen. *g* Ein wunderbares Wohlfühlbuch mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit !

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