Franziska Wilhelm Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 0 Leser
  • 11 Rezensionen
(10)
(1)
(7)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen“ von Franziska Wilhelm

Millas Familie, das sind die dominante Großmutter Lucia und ihre in die Jahre gekommene Mutter Rosana - eine Dorfschönheit, die für jeden, der wegen ihres Lächelns nicht auf dem Bahngleis endet, mit dem Zitronenmesser eine Kerbe in den Tresen ritzt. Und dann gibt es noch Millas Onkel Jano, mit dem Milla am liebsten den öden Kneipenalltag hinter sich lassen würde. Janos und Millas Beziehung ist eng - zu eng, wie Großmutter Lucia meint. Als die beiden eines Abends beim Tête-à-tête erwischt werden, bekommt Jano kalte Füße und verschwindet. Milla bleibt allein in Strottenheim zurück. Ausgerechnet mit einem Paketfahrer, der noch mehr in Schwierigkeiten steckt als sie, macht sie sich auf, Jano zu suchen.

Geht unter die Haut ...

— MissStrawberry

keine Ahnung warum aber das Buch hat mich fasziniert :)

— elisaxo

Roadmovie über das sich selbst finden, die Liebe und die Familie. Leider konnte mich das Buch so gar nicht mitreißen.

— Maedchenglitzer

Ein authentischer Roadmovie mit leichter Melancholie, Tiefgang und ohne Schwülstigkeit, dem man ein Lächeln schenken kann.

— Sky

Stöbern in Romane

Die Farbe von Milch

Großartiges Buch, in einfacher und eindringlicher Sprache geschrieben, passend zur Protagonistin Mary.

meppe76

Acht Berge

Ein berührendes Buch.

Campe

Olga

Traurig. Melancholisch. Dennoch schön

Freda_Graufuss

Der Weihnachtswald

Tolles Weihnachtsbuch! Die Geschichte ist romantisch und verzaubert schön.

lesefant04

Das Herz des Henry Quantum

Meiner Meinung nach sehr emotionslos und überhaupt nicht packend

snekiiic

Leere Herzen

Tolles Cover, spannende Handlung, sprachlich ausgefeilt, Leseempfehlung!

dasannalein

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • leicht schräges Buch

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    Gruenente

    13. June 2014 um 14:18

    Milla betreibt mit ihrer Mutter, der Großmutter und ihrem drei  Jahre älterem Onkel  Janos die Sportplatzkneipe in Strottenheim. Der Fußballverein verliert immer und auch viele Kunden gehören eher auf die Verliererseite des Lebens. Auch die Kneipe hält die Familie gerade mal so am Leben. Die Mutter ist ätherisch schön und schwebt durchs Leben. Die „Großmutter Lucia war so fest im Boden verankert, dass sich ihre Füße beim Gehen nur wenige Millimeter von Der Erde lösten.“ Ihre Fußabdrücke glichen deshalb Furchen. Soweit zum Buchtitel. Das besondere an der Kneipe ist die Nähe zur Bahnstrecke und zu einem Punkt, an dem sich Menschen gerne vor den Zug warfen. Die Familie setzt viel Ehrgeiz in die Rettung der Lebensmüden die vor dem Zug, mit dem sie ihr Leben beenden wollen, gerne noch ein Bier in der nahen Kneipe trinken. Soweit zu den skurilen Lebensumständen von Milla. Einer jungen Erwachsenen, die viel träumt, aber sich auch nicht zu einer Veränderung entschließen kann. Bis zu dem Tag, an dem sich Kalle nicht vor den Zug warf. Das ist auch der Tag, an dem Janos ohne Abschied nach Bratislava aufbricht. Ihrer Hauptbezugsperson beraubt, fährt sie mit Kalle und dessen schrottreifen Bulli hinterher. Zum Teil lustig, sarkastisch, traurig, froh, dramatisch und spannend. Ein Buch über viele ziellose Menschen, die sich treiben lassen um vielleicht mal per Zufall den eigenen Weg zu finden. Mit offenem Ende, das eine Fortsetzung möglich macht. Leicht schräges Buch, dass zum herausgebenden Verlag passt.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen" von Franziska Wilhelm

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    FranziskaWilhelm

    Hallo zusammen, gerade ist mein erster Roman "Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen" bei Klett-Cotta erschienen. Er ist Roadmovie, Familiengeschichte und Sportplatzkneipenstory in einem. Erzählt wird er aus der Sicht der 23-jährigen Milla Enders, die mit ihrer Familie eben jene Sportplatzkneipe betreibt, in die sich einsame Lederjackenträger, bockwurstmampfende Vereinssportler, dick geschminkte Alt-Herren-Spieler-Frauen oder auch mal ein Paketfahrer in der Lebenskrise verirren. Hier auf LovelyBooks könnt ihr vom 06. bis zum 16. März 2014 eins von insgesamt zehn Büchern gewinnen. Dafür müsst ihr mir nur eure seltsamste, schrägste, schönste oder lustigste Kneipenbegegnung kurz schildern. Ich bin gespannt, was ihr so erlebt habt.

    Mehr
    • 222
  • Die Protagonistin fährt weg und nimmt einen lebensmüden Typen mit

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    KerstinnI

    26. April 2014 um 18:35

    "Hier oben", sagte er und blickte Richtung Ufer, "Hier oben erkenne ich nichts mehr. Kein Baum, kein Hügel steht mehr dort, wo er früher war. Doch seltsamerweise habe ich bis heute das Gefühl, dass da unten am Grund des Sees noch ein bisschen Beesdorf übriggelblieben ist". Er lächelte Schief. Ich fuhr mit der Hand über seine Schulter, nur ganz langsam und vorsichtig, damit ich nicht wieder abtrieb. "Und hast du schon mal nachgeschaut, am Grund des Sees?" fragte ich und spürte, wie sich unsere Beine in ihren Schwimmbewegungen berührten. "Ziemlich oft" flüsterte Kalle, griff meine Hand und zog mich wieder unter Wasser.  (S. 73)   Millas Leben findet in einer Sportplatzkneipe statt, in der sich Selbstmörder ihr letztes Bier genehmigen. Ihre Mutter versucht diese Männer zu retten. Ihre Oma führt Diszipliniert aber Still diese Kneipe. Milla ist dazwischen. Sie hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Onkel Jano. Als er abhaut möchte sie ihn wiederfinden und verfolgt ihn mit dem lebensmüden Kalle und seinem Bulli. Dabei stellt Milla fest, dass nicht nur Jano einen Grund hat, zu verschwinden. Dieses Buch ist auf interessante Weise sehr tiefgründig, amüsant und traurig. Der Schreibstil ist einfach und direkt, die Protagonisten zu gleichen Teilen oberflächlich und tiefsinnig. Ich habe kein Bild vor Augen, wie Milla aussieht, aber ein Gefühl dafür bekommen, wie es ihr geht. Ich sehe zwei Menschen in einem Bulli auf der Suche nach sich selbst, aber sie haben kein Gesicht... Ich bin daher sehr hin und her gerissen, wie ich dieses Buch finde. Was mich dazu verleitet, "nur" drei Sterne zu geben ist das Ende. Das hat mir leider nicht gefallen. Ich kann nicht mal genau sagen, was ich mir da gewünscht hätte, insbesondere, ohne zu viel zu verraten. Ich empfehle dieses Buch, weil ich gern wissen möchte, wie andere darüber denken. :-)

    Mehr
  • Anfangs heiter, verdichten sich nach und nach die Wolken

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    Bagirabalu

    25. April 2014 um 12:42

    Milla betreibt zusammen mit ihrer Mutter sowie ihrer Großmutter das "Cafe Enders", die im Ort die einzige Sportplatzkneipe ist. Da die Kneipe nahe an den örtlichen Gleisen ist, kommt es immer wieder zu unerwartetem Besuch von Menschen, die sich hier offensichtlich das Leben nehmen wollen. Für Milla ist jeder Tag der gleiche. In ihrer Freizeit umgibt sie sich gern mit ihrem Onkel Jano, mit dem es zu Intimitäten kommt. Von einem Tag auf den anderen ist Jano dann verschwunden und Milla versteht die Welt nicht mehr. So macht sie sich mit Kalle auf die Suche nach ihrem Onkel, der in Bratislava weilen soll....   Mein Fazit:   Ich hatte unter Geschichten in der Sportplatzkneipe etwas komplett anderes erwartet. Die Geschichte nimmt eine ernste Seite an, als Milla Kalle kennen lernt. Ich erwartete Geschichten aus dem Kneipenleben wie die, die wir bei der Bewerbung geschrieben haben.   Trotz allem lies sich das Buch gut lesen, es war nur nicht ganz so mein Fall!

    Mehr
  • Von Fußabdrücken, Furchen und den Spuren des Lebens.

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    LimaKatze

    23. April 2014 um 21:22

    Zum Inhalt: „Bei Leuten, die sich vor einen Zug schmeißen wollten, war Strottenheim eine große Nummer.“ So lautet der erste Satz in diesem Debütroman. Wahrscheinlich entwickelt man doch einen etwas schrägen Humor, wenn man wie Milla als Teenager in einer Kneipe aufgewachsen ist, die bevorzugt von Selbstmordkandidaten aufgesucht wird. Die von Millas Familie geführte Sportplatzkneipe heißt eigentlich Café Enders und übt durch ihre unglückliche Lage an den Bahngleisen diese etwas merkwürdige Anziehungskraft auf jene ganz spezielle Kundschaft aus. Milla ist die Hauptprotagonistin und Erzählerin in diesem Buch. „Großmutter Lucia war so fest im Boden verankert, dass sich ihre Füße beim Gehen nur wenige Millimeter von der Erde lösten. Großmutter Lucias Fußabdrücke waren keine Fußabdrücke, sondern Furchen. Die Spuren meiner Mutter waren ganz anders. ... Alle Bewegungen meiner Mutter waren langsam, schwingend und gleichförmig. Wenn sie neben meiner Großmutter ging, wirkte sie schwerelos. ... Auf ihre Weise waren meine Mutter und meine Großmutter ein gut eingespieltes Team. Durch ihre Unterschiedlichkeit nahmen sie nur sehr viel Raum ein.“ (Seite 16/17) Milla ist nicht nur gelangweilt vom Kneipenalltag und von Strottenheim, sondern hat gleichzeitig das Gefühl neben ihrer dominanten Großmutter und ihrer betörenden Mutter keinen Raum für ihre eigene Entfaltung zu haben. Die junge Frau möchte nur allzu gern ihrem bisherigen Leben entfliehen. Am liebsten mit ihrem Onkel Jano, mit dem sie ein kleines Techtelmechtel hat. Als die beiden erwischt werden, sucht Jano das Weite und lässt Milla in Strottenheim zurück. Zunächst ist sie völlig fassungslos, doch zugleich soll dieses Ereignis der große Wendepunkt in Millas Leben werden. Mit Paketfahrer Kalle, der am Abend zuvor bei seinen Selbstmordabsichten von Milla gestört wurde, begibt sie sich auf die Suche nach Jano, um diesen zur Rede zu stellen. Für Milla und Kalle beginnt damit eine ganz besondere Reise, die sie bis nach Bratislava führt. Für den leidgeprüften Kalle wird diese gemeinsame Fahrt zur Vergangenheitsbewältigung, und für die willensstarke Milla eine Reise zu sich selbst und zu den Spuren der Vergangenheit ihrer Familie. Am Ende erfährt sie nicht nur den Grund für Janos Flucht, sondern auch ein schicksalsschweres Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter. *** Mein Fazit: Dieser erste Roman von Franziska Wilhelm ist ein wunderbares Leseerlebnis und hat mich völlig überrascht mit seiner Vielseitigkeit. Die Protagonisten sind glaubwürdig gezeichnet, der Schreibstil ist frisch und kurzweilig, und die Erzählweise abwechslungsreich von humorvoll bis tiefgründig. Die Stimmung auf den Stationen vor und während dieses abenteuerlichen Roadtrips wurde sehr gut eingefangen, und am Ende des Buches habe ich eigentlich nur bedauert, dass hier auch für mich als Leser die Reise beendet war. Ein Debüt, welches mich absolut überzeugt und begeistert hat. Das sehr ansprechende Cover und ein darauf abgestimmtes Lesezeichen runden den Gesamteindruck ab. Sehr gerne vergebe ich für dieses lebendige Leseabenteuer fünf Sterne.

    Mehr
  • Kneipe der Selbstmörder

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    dieFlo

    Milla lebt mit ihrer Mutter und Großmutter in eine Kneipe, die von Sportlern nach und vor Spielen besucht wird, von Gästen, die spannende Spiele sehen wollen und eben auch von Selbstmördern. Denn die Kneipe liegt abgelegen, irgendwo im nirgendwo und gleich hinter der Kneipe ist dieser Bahndamm.  Menschen kommen also und verbringen ihre letzten Stunden in dieser Umgebung.  Milla ist jung und will eigentlich etwas vom Leben, in Janko ihren nur 3 Jahre älteren Onkel hat sie einen kleinen Verbündeten. Mit ihm schließt sie Wetten ab, ob der jenige sich traut vor den Zug zu springen oder eher nicht und mit ihm hat sie eine kleine, heimliche Liebelei. Die darf natürlich nicht an die Öffentlichkeit, denn es wäre Inzest. Kalle hat im Leben nicht viel erreicht und will sein Leben beenden, er kann nicht ahnen, dass Janko und Milla ihn beobachten und seine Entscheidung beeinflussen!   Janko flieht als er mit  Milla erwischt wird und Milla muss ihn suchen. Wer soll ihr helfen? Wie gut, dass der letzte Selbstmordsüchtige doch ein Hasenherz hatte. Mit ihm begibt sich Milla auf die Reise nach Bratislava und erkennt auf dieser Reise, dass Kalle ein ganz patenter Kerl ist. Ein tolles Debüt mit schöne Wortspielen und tollen Vergleichen! Ich freue mich auf mehr von dieser Autorin!

    Mehr
    • 2

    awogfli

    14. April 2014 um 08:50
  • Veränderungen

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    MissStrawberry

    05. April 2014 um 23:07

    Millas Familie betreibt das "Cafè Enders", eine Sportplatzkneipe an den Bahngleisen. Selbstmörder kommen hier gern her, um vor ihrem Suizid noch ein letztes Bier zu trinken. Rosanna, Millas Mutter, versucht sie mit ihrer Art zu retten und macht am Ende des Tages in die Theke für jeden Geretteten eine Kerbe. Milla ist jung genug, um sorglos durchs Leben zu gehen und es nicht schlimm zu finden, mit ihrem nur drei Jahre älteren Onkel Jano am Rande der Inzest zu jonglieren. Nachdem sie fast erwischt werden, verschwindet Jano ohne Abschied. Milla will ihn unbedingt suchen und Kalle, der sich in allerletzter Sekunde für das Leben statt den Freitod entschieden hat, hilft ihr dabei. Anfangs ist das Buch lockerflockig lustig und leicht geschrieben. Oft markaber und sarkastisch, aber eben luftig-leicht. Mit jeder Seite mehr verliert es von dieser Leichtigkeit. Zunächst mutet das seltsam an und man glaubt, da ist etwas falsch gelaufen. Aber am Ende erkennt man: das war das erste Anzeichen für die Veränderungen, die in Milla und ihrem Leben (und dem Leben von Jano, Kalle und vielen anderen) stattfinden. Milla wird erwachsen, reif und ein wenig weise. Obwohl die Autorin beim Mauerfall erst 8 Jahre war, spürt man, dass sie mit diesem Buch ein Stück Vergangenheit, ein Stück DDR, ein Stück anderes Leben aufarbeitet und quasi selbst damit wächst, sich befreit und neu starten kann. Ein Buch, das teils schockiert, teils amüsiert, aber auf alle Fälle zum Nachdenken anregt. Als wunderschönes Extra liegt im Buch ein Lesezeichen, das die wenigen Lespausen zu einem Augenschmaus macht: aus dem Buch schaut vorwitzig der am Himmel schwebende rote (im Buch ist er allerdings nicht rot) Bulli hervor. Eine geniale Idee, die Schule machen sollte: statt Lesebändchen ein passendes Lesezeichen. Von mir für dieses aufwühlende Buch vier Sterne.

    Mehr
  • Meine Mutter schwebt im Weltall und Grossmutter zieht Furchen

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    Gelinde

    30. March 2014 um 10:59

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Grossmutter zieht Furchen, ein Debüt-Roman von Franziska Wilhelm Cover: Ich finde es ausgefallen, gut. Das Papier mit dem Himmel ist schön, es ist ein bisschen rau oder eher matt. Die Schrift dagegen ist glatt + glänzend. Genauso wie der Bulli, sieht aus wie wenn ein Sticker aufgeklebt ist – gefällt mir. Das Lesezeichen im Buch, mit dem Bulli oben drauf ist super. Dass Großmutter auf dem Cover mit zwei –ss- geschrieben wird hat mich irritiert. Zum Inhalt: Milla ihre Mutter und ihre Großmutter, betreiben eine Sportgaststätte. Diese liegt an einer Bahnstrecke die sich viele Selbstmörder für ihre Verzweiflungstat aussuchen. Aber eigentlich gibt es nichts Besonderes in Millas Leben. Außer ihre Beziehung zu ihrem nur 3 Jahre älteren Onkel Jano. Als dieser über Nacht einfach abreist, will Milla ihm hinterher. Mit Kalle, den sie indirekt gerade von einem Selbstmord abgehalten hat, begibt sie sich auf den Weg nach Bratislava um Jano dort zu finden. Übrigens wird der Titel ziemlich bald aufgeklärt. Meine Meinung: Das Buch ist für mich schwer zu beschreiben. Ich denke ich bin mit meinen 53 Jahren dafür schon viel zu „verkopft“. Es ist am Anfang, sehr locker und teilweise lustig (z.B. Sportlokal zum Muskelkater) geschrieben, zur Mitte und zum Ende des Buches wird es aber immer ernster und es kommen auch harte Szenen. Vor allem ist es für mich irritierend, wie locker über die Selbstmörder geschrieben wird. Wie kann man sich ein Spiel daraus machen welchen Beruf sie haben, oder sie bei ihrer Tat zu beobachten? Teilweise ist es auch sehr verwirrend. Fragen werden aufgeworfen und nicht beantwortet. Auch mein Gerechtigkeitssinn rebelliert, wie kann ich einen Fehler eines anderen damit beantworten in dem ich ihm einfach was kaputt mache. Und wenn dann noch Drogen, sei es auch „nur“ ein Joint, als etwas harmloses, ganz alltäglich normales, dargestellt wird, das man halt so macht, dann finde ich das alles andere als gut. Mein Fazit: Das Cover und der Titel haben mich neugierig gemacht, der Schreibstil ist auch nicht schlecht, aber die Inhalte stellen sich mir etwas quer.

    Mehr
  • Wunderschön...

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    Schuemel

    11. March 2014 um 19:38

    Dieser Roman ist einfach nur wunderschön. Die Handlung fließt vor sich hin, sie ist nicht spektakulär, aufregend, sensationell, sondern wird in einer sehr schönen, ruhigen und doch frischen Art erzählt. Die Protagonistin ist überaus sympathisch, ebenso die weiteren Hauptfiguren. Die Geschichte war für mich in keinster Weise vorhersehbar. Ich habe zunächst überlegt, ob ich den - meiner Meinung nach - hohen Preis von 14,99 € bezahlen möchte. Aber ich habe es nicht bereut. Besonders gefallen hat mir, dass in dem Roman so viele verschiedenen Stimmungen vorkamen und jeglicher Kitsch gefehlt hat. Toll!

    Mehr
  • Debütautoren 2014 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Bereits zum dritten Mal wollen wir in diesem Jahr gemeinsam deutschsprachige Debütautoren und ihre Bücher entdecken. Fast 200 Leser haben sich 2013 beteiligt und die Bücher von über 170 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2014 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestsellerautoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: Leserunde zu "Auf zwei Flügeln zum Glück" von Dr. Andrea F. Polard Leserunde zu "Endlich selbstbestimmt Frau sein! Erst mutig, dann glücklich!" von Martina Nachbauer Leserunde zu "Glasgesichter" von Cordula Hamann Leserunde zu "Bluterben - Nachtahn 2" von Sandra Florean Leserunde zu "Prozentrechnen" von Tina Weng Leserunde zu [identität] von Christian Lorenz Leserunde zu "Weggetrieben" von Johannes Möhler Leserunde zu "Tödliche Flaschenpost" von Susanne Limbach Leserunde zu "Ex & Mops" von Tina Voß Leserunde zu "LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel" von Eva Siegmund Leserunde zu "Katerfrühstück mit Aussicht" von Jennifer Wellen Leserunde zu "Die Heilerin vom Strahlenfels" von Antonia Salomon Leserunde zu "Der tote Schatten" von Susanne Ferolla Leserunde zu "Tote Väter" von Andrea Weisbrod Leserunde zu "Essenz der Götter I" von Martina Riemer Leserunde zu "Das Vermächtnis des Unbekannten" von Marc Weiherhof Leserunde zu "Josh & Emma: Soundtrack einer Liebe" von Sina Müller Leserunde zu "Die Offenbarung des Frühlings" von Elisabeth Koll Leserunde zu "Verloren in der grünen Hölle" von Ute Jäckle Leserunde zu "Die Quintessenz von Staub" von Nora Lachmann Leserunde zu "Die Schlangenmaske" von Annabelle Tilly Leserunde zu "Mord im Viertel" von Cord Buch Leserunde zu "MC Blutige Engel" von Wolfgang Quest Leserunde zu "Dunkellicht" von Martin Ulmer Leserunde zu "Die ummauerte Stadt" von Jan Reschke Buchverlosung zu "The Rising - Neue Hoffnung" von Felix Münter Leserunde zu "In den Straßen von Nizza" von Robert de Paca Leserunde zu "Meine Trauer traut sich was!" von Andrea Riedinger Leserunde zu "Die Lichtung" von Linus Geschke Leserunde zu "Im Zentrum der Lust" von Alissa Stone Leserunde zu "Meine inoffizielle Selbsthilfegruppe" von Mathilda Kistritz Leserunde zu "Hummeln im Herzen" von Petra Hülsmann Leserunde zu "Das Gesternberg-Haus" von Charlotte Schroeter Leserunde zu "The Rising 2 - Das Gefecht" von Felix A. Münter Leserunde zu "Liebe, Sünde, Tod" von Monika Mansour Leserunde zu "Hotline" von Jutta Maria Herrmann Leserunde zu "Flamme der Seelen" von Melanie Völker Leserunde zu "Goodbye, Jehova!" von Misha Anouk Leserunde zu "Ohne Erbarmen" von P.M. Benedict Leserunde zu "Die Verborgene" von Sarah Kleck Leserunde zu "Ivory - Von Schatten verführt" von Regina Meißner Leserunde zu "Brombeerblut" von Cornelia Briend Leserunde zu "Alia: Der magische Zirkel" von C.M. Spoerri Leserunde zu "Zeit für die Liebe" von Anna Herzig Leserunde zu "Auf Freiheit zugeschnitten" von Margret Greiner Leserunde zu "Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt" von Nicole Böhm Leserunde zu "Hotline" von Jutta Maria Herrmann (14.10.2014) Leserunde zu "Das mit dir und mir" von Sabine Bartsch (20.11.2014) -- Leserunde zu "MC Blutige Engel" von Wolfgang Quest Leserunde zu "Das Lächeln der Leere" von Anna S. Höpfner Leserunde zu "Hollywood Hills - Crazy, Sexy, Cool" von Kerstin Steiner Leserunde zu "Hollywood Hills - Sex, Laughs & Rock 'n' Roll" von Kerstin Steiner Leserunde zu "Augustas Garten" von Andrea Heuser Leserunde zu "Götternacht" von Anna Bernstein Buchverlosung zu "Du bist mein Sonnenstrahl" von Ani Roc Leserunde zu "Aqualove" von Nola Nesbit Leserunde zu "Sturmschatten" von Franziska B. Johann Leserunde zu "Survive" von El Sada Leserunde zu "Sekundensache" von Alexej Winter Leserunde zu "Die Karte" von Thomas Dirk Meye Leserunde zu "Flammenwüste" von Akram El-Bahay Leserunde zu "Strawberry Icing" von Daniela Blum Leserunde zu "Piagnolia" von Matthias von Arnim Leserunde zu "Die Tochter von Rungholt" von Birgit Jasmund Leserunde zu "Der algerische Hirte" von Wolfgang Haupt Leserunde zu "Heilbronn 37°" von Henrike Spohr Leserunde zu "Flocke und Schnurri" von Lady Grimoire Leserunde zu "Elf Meter" von Kathrin Schachtschabel Leserunde zu "Dead Man's Hand" von Nina Weber Leserunde zu "Das Simpsons-Syndrom" von Bettina Balbutis Leserunde zu "Narradonien - Die Rückkehr des Drachenjungen" von Merlin Monzel Leserunde zu "Hallo Japan" von Lucinde Hutzenlaub Leserunde zu "Sibirischer Wind" von Ilja Albrecht Leserunde zu "Kiellinie" von Angelika Svensson Leserunde zu "Mächtiges Blut - Nachtahn 1" von Sandra Florean Leserunde zu "Ein dunkler Sommer" von Thomas Nommensen Leserunde zu "Elchscheiße" von Lars Simon Leserunde zu "Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt" von Akram El-Bahay Leserunde zu "Hexenliebe" von Marita Spang  Leserunde zu "Ich dache, die Kleine wäre bei dir?!" von Sara Timothy Leserunde zu "Rabenschwester" von Monja Schneider Leserunde zu "Als Gott schlief" von Jennifer B. Wind Leserunde zu "Der Kaufmann von Lippstadt" von Rita Maria Fust Leserunde zu "Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht" von Jenny Bünnig Leserunde zu "Leichrevier" von Regina Ramstetter Leserunde zu "Das stumme Kind" von Michael Thode Leserunde zu "Die Krieger des Seins" von Ralph Gawlick Leserunde zu"Schorle für dich" von Sandra Grauer Leserunde zu "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" von Marie Pellissier Leserunde zu "Zum Glück gibt's die Liebe" von Felicitas Brandt Leserunde zu "Irrtum 5,8: Trümmer von L'Aquila" von Sara More Leserunde zu "Greifbar" von Melanie Stoll Leserunde zu "Verschmähte Träume" von Mina Urban Leserunde zu "Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung" von Darius Buechili Leserunde zu "Das Geheimnis der Feentochter" von Maria M. Lacroix Leserunde zu "Tribunal" von André Georgi Leserunde zu "Mama, sind wir bald da?" von Pia Volk Leserunde zu "Aber sowas von Amore" von Christina Beuther Leserunde zu "Mord & Schokolade" von Klaudia Zotzmann-Koch Leserunde zu "Schuld war nur der Tee" von Emma Grey Buchverlosung zu "Farben der Dunkelheit" von Marion Hübinger Leserunde zu "Tod in der Hasenheide" von Connie Roters Leserunde zu "Die Reise des Guy Nicholas Green" von Diana Feuerbach Leserunde zu "Heimflug" von Brittani Sonnenberg Leserunde zu "Das Geheimnis des Spiegelmachers" von Antoinette Lühmann Leserunde zu "Die Pfarrerstochter" von Antonie Magen Leserunde zu "Möwenfraß" von Klara Holm Leserunde zu "Die Rache des Sidhe" von Leann Porter Leserunde zu "Das Liebesleben der Suppenschildkröte" von Theresia Graw Leserunde zu "Kobrin - Die schwarzen Türme" von Caroline G. Brinkmann Buchverlosung zu "Was will Sissi hier?" von Birgit Huspek Buchverlosung zu "Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen" von Franziska Wilhelm Leserunde zu "Als der Sommer eine Farbe verlor" von Maria Regina Heinitz Buchverlosung zu "Kaktus Kid und die brennende Geisterkutsche" von Bradley Buxbaum Leserunde zu "Das Herz des Sternenbringers" von Priska Lo Cascio Leserunde zu "Chroniken eines Pizzalieferanten" von Tinka Wallenka Leserunde zu "Das vermisste Mädchen" von Bettina Lausen Leserunde zu "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich Fragefreitag zu "Und auch so bitterkalt" mit Lara Schützsack Leserunde zu "Liebe kann man nicht googeln" von Julia K. Stein Leserunde zu "Ausgeweidet" von Brigitte Lamberts Leserunde zu "Am Ende schmeißen wir mit Gold" von Fabian Hischmann Leserunde zu "Des einen Freud, des anderen Tod" von Emlin Borkschert Leserunde zu "Ella - Ein Hund fürs Leben" von Daniel Wichmann Fragefreitag zu "Es wird keine Helden geben" mit Anna Seidl Leserunde zu "Das letzte Polaroid" von Nina Sahm Leserunde zu "Teufelsgrinsen" von Annelie Wendeberg Leserunde zu "Hanna und Sebastian" von Thomas Klugkist Leserunde zu "Dachdecker wollte ich eh nicht werden" von Raul Krauthausen Leserunde zu "Mindfuck Stories" von Christian Hardinghaus Leserunde zu "Wo der Hund begraben liegt" von Beate Vera Leserunde zu "Das Lachen der Hyänen" von Johannes Zacher Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2014 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig ab 24. Dezember 2013 bis Ende 2014 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2015 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2014 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2014 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es auch zählen müsste, so schreibt mir eine Nachricht und ich überprüfe das dann. Bitte listet erst auf meine Zusage hin ein solches Buch auf. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Bitte schickt mir dazu eure Nachricht mit Vorschlägen und ich versuche dann, etwas mit dem jeweiligen Autor zu organisieren. PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Teilnehmer: 19angelika63 (15/15) Alchemilla (0/15) anastasiahe (5/15) anell (0/15) Annilane (0/15) Anniu (0/15) Antek (23/15) anushka (15/15) Arizona (4/15) babsl_textblueten (1/15) bluebutterfly222 (0/15) Blutengel (0/15) bookgirl (17/15) Brilli (17/15) Buchrättin (29/15) Bücherwurm (0/15) Caress (0/15) Cellissima (9/15) Chiawen (1/15) Christlum (0/15) clair (6/15) Clairchendelune (0/15) coala_books (0/15) conny (3/15) Curin (2/15) DaniB83 (7/15) dany1705 (0/15) danzlmoidl (7/15) Darayos-von-Wichelkusen (0/15) dieFlo (57/15) Donauland (17/15) DonnaVivi (6/15) dorli (13/15) Dreamworx (46/15) duceda (4/15) elane_eodain (3/15) Eskarina* (8/15) eskimo81 (11/15) Floh (21/15) Franzis2110 (2/15) Frejana (0/15) Gela_HK (20/15) Gelinde (39/15) Gruenente (16/15) Gulan (8/15) Hanny3660 (4/15) HeartLand (0/15) hexe2408 (12/15) Hikari (7/15) Ignatia (0/15) janaka (18/15) janschina (0/15) Jaq82 (2/15) Jarin12 (0/15) jennifer_tschichi (0/15) JennyBrookeA (0/15) JessSoul (0/15) JoKaSoS (0/15) Kaisu (1/15) Kerstin_Lohde (5/15) Kidakatash (0/15) kolokele (2/15) Krimine (48/15) LaDragonia (0/15) LadySamira091062 (12/15) laraundluca (15/15) lesebiene27 (15/15) LeseMaus (0/15) Letanna (16/15) LibriHolly (5/15) Lilli33 (15/15) LimaKatze (16/15) LimitLess (11/15) Line1984 (0/15) Literatur (1/15) Loony_Lovegood (0/15) Looony (10/15) Lua23 (0/15) mabuerele (26/15) Marcuria (0/15) MarkusDittrich (0/15) Marlis96 (1/15) martina400 (16/15) Matalina85 (6/15) Mausezahn (8/15) mecedora (0/15) Meduza (1/15) MelE (23/15) Melpomene (0/15) merlin78 (14/15) Mikki (7/15) Mira123 (0/15) missmistersland (4/15) moorlicht (13/15) Moosbeere (9/15) Mrs_Nanny_Ogg (0/15) Nicki-Nudel (0/15) Nova7 (0/15) Pascal_Trummer (0/15) raven1965 (0/15) robberta (17/15) Rockmaniac (0/15) roseF (0/15) saskia_heile (1/15) Sassi123 (0/15) schafswolke (18/15) schlumeline (15/15) SchwarzeRose (15/15) Seelensplitter (7/15) Simona1277 (0/15) SmilingKatinka (0/15) Solifera (0/15) solveig (1/15) sommerlese (22/15) Sonnenwind (5/15) Spatzi79 (2/15) Starlet (1/15) steffchen3010 (0/15) steppenwoelfin (0/15) Stjama (0/15) Strickliesel22 (0/15) sursulapitschi (13/15) TanjaJasmin (0/15) Themistokeles (0/15) thora01 (22/15) Tiana_Loreen (15/15) tineeey (0/15) Tinkers (15/15) vielleser18 (9/15) villawiebke (0/15) Waldschrat (0/15) Wildpony (1/15) ZauberFeder (1/15) Zsadista (16/15) Zweifachmama (0/15) Zwerghuhn (15/15) Es zählen ausschließlich die Bücher, die später an diesem Beitrag angehängt sein werden:

    Mehr
    • 1096
  • Ein ganz erstaunliches und unterhaltsames Romandebüt

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    WinfriedStanzick

    05. March 2014 um 12:40

    Ein ganz erstaunliches und unterhaltsames Romandebüt hat die 1981 in  Erfurt geborene junge Autorin Franziska Wilhelm mit ihrem Roman vorgelegt. An diesem Buch ist nicht nur der lange Titel ungewöhnlich, der die Wesensart der beiden wichtigsten Frauen im Leben der Ich-Erzählerin Milla Enders beschreiben soll.   „Großmutter war so fest im Boden verankert, dass sich ihre Füße beim Gehen nur wenige Millimeter von der Erde lösten. Großmutters Lucias Fußabdrücke waren keine Fußabdrücke, sondern Furchen. Die Spuren meiner Mutter waren ganz anders. Wenn sie einen Weg entlanglief, sah man hier und da nur kleine Dreiecke im Schnee. Meine Mutter trat nie mit dem ganzen Fuß auf…. Alle Bewegungen meiner Mutter waren langsam, schwingend und gleichförmig. Wenn sie neben meiner Großmutter ging, wirkte sie schwerelos.“   Großmutter Lucia und Mutter Rosana führen seit langem das Cafe Enders, eine Sportplatzkneipe in dem kleinen ostdeutschen Ort Strottenheim, in der direkten Nähe der ICE –Strecke. Das ist insofern von Bedeutung, als seit vielen Jahren Selbstmörder in der Kneipe ihr letztes Bier trinken, bevor sie sich vor den Zug werfen. Rosana, die solche Kandidaten sofort erkennt, wenn sie die Gaststätte betreten, hat schon viele durch ihren Charme vom Selbstmord abgehalten und für jeden von ihnen eine Kerbe in den Tresen geschnitzt.   Lucia stammt aus der Slowakei und ist eine Roma, die jedoch alles, was auf ihre Herkunft deuten könnte verdrängt. So muss Rosana, die gerne Gästen aus den Karten liest, diese Wahrsagungen in einem Hinterzimmer vornehmen, wo sie sich auch manches Mal von einem männlichen Gast, der ihr gefällt, etwas Gutes tun lässt.   Milla hilft in der Gaststätte und hat mit ihrem Onkel Jano eine Beziehung, die aber der Großmutter zu eng ist. Über die Gründe wird man später im Verlauf des Buches mehr erfahren. Jedenfalls werden die beiden bei einem Liebesspiel in der Villa eines Dorfbewohners erwischt, und Jano verschwindet am nächsten Tag aus dem Dorf. Milla denkt, er scheue den Konflikt, der sich schon bald anbahnt, aber hier wird der Leser, durchaus überraschend, im weiteren Verlauf des Buches eines Besseren belehrt.   In der Zwischenzeit ist Milla dem Paketfahrer Kalle, der vorher in der Kneipe sein obligatorisches Bier getrunken hat an den Bahndamm gefolgt, wo sie beobachtet, wie er im letzten Moment , wohl durch ihre Anwesenheit irritiert, von seinem selbstzerstörerischen Vorhaben ablässt und im letzten Moment vor dem bremsenden ICE weg springt.   Als Kalle am nächsten Tag wieder in der Kneipe auftaucht, hat Milla auch in der Zwischenzeit herausgefunden, wo Jano eventuell hin verschwunden sein könnte und sie machen sich beide mit Kalles alten und klapprigen Lieferwagen auf in Richtung Bratislava.   Ein sehr ungewöhnlicher Roadtrip mit allerlei Abenteuern beginnt. Eine Geschichte, die davon erzählt, wie sowohl Milla, als auch Kalle und Jano auf eine sehr sympathisch geschilderte Weise versuchen, sich selbst zu finden, und dabei eine Freiheit entdecken, von der sie vorher nichts wussten.   Franziska Wilhelm gelingt es hervorragend, diese Suche ohne Klischees und Kitsch zu erzählen. Frisch und locker, mit einer einladenden Sprache, die auf jeder Seite unterhaltsam ist und doch Tiefgang besitzt und mit einem trockenen Humor erzählt sie von der Suche ungewöhnlicher, manchmal auch skurriler Menschen nach ihrem Glück und ihrer wahren Geschichte. Dabei hält sie den Leser bis kurz vor dem Ende des Buches in gespannter Aufmerksamkeit, weil die Handlung immer wieder ungeahnte Wendungen nimmt, bis zu einem – vielleicht doch nicht ganz so- überraschenden Ende.   Auf den nächsten Roman dieser Schriftstellerin bin ich gespannt. Franziska Wilhelm besitzt ein großes erzählerisches Talent.

    Mehr
  • Die Kneipe der Selbstmörder

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    Sky

    21. February 2014 um 19:08

    Die Kneipe der Selbstmörder In Strottenheim ist nicht viel los, mal abgesehen davon, dass es als sehr beliebter Ort für Selbstmorde gilt. Und nicht selten trinken sie ihr letztes Bier in der Sportplatzkneipe, ganz in der nahe von den Gleisen, wo man sich wunderbar vor die nächste Bahn werfen kann. Sie gehört Rosana, die mit ihrer Schönheit und Charme schon so manchen Menschen vor der Klippe bewahrt hat. Und da ist noch Milla, ihre Tochter, die die Gäste bedient und überall anpackt, wo es in der Kneipe am Nötigsten ist Der Alltag verfolgt sie oft ereignislos und die einzigen Höhepunkte die sie erlebt, sind mit ihrem Onkel Jano. Mit ihm wettet sie um die armen Seelen, die Rosana nicht vor ihrer Todessehnsucht fern halten konnte. Doch ihr Verhältnis ist gerade in den Augen der Großmutter Luca viel zu intim geworden. Zu besonders erscheint ihr das und so verwundert sie es nicht, als Jano eines Tages abgehaut. Denn Milla und Jano schleichen sich in eines der Häuser, nicht das erste Mal, und werden bei ihrer Aktion erwischt. Danach haut er ab und lässt sie allein zurück. Und wer hätte gedacht, dass gerade ein Selbstmörder sich mit ihr auf die Suche macht. Sie ist ihm gefolgt, als er sich vor dem Zug werfen wollte und hat ihn unfreiwlligerweise aufgehalten. Der Gute ist Paketfahrer und begibt sich gemeinsam mit Milla auf einen Roadtrip, der sie beide verändern wird, auf der Suche nach Jano. Was Franzisksa Wilhelm uns da auftischt, ist kein üblicher Roadtrip, sondern einer mit teils skurrilen Momenten, viel Lebensnähe und den Wunsch sich selbst zu finden, die Freiheit zu bekommen, nach der man sich so sehr sehnt, ohne es vorher gewusst zu haben. Mit Milla hat sie eine Figur geschaffen, die sich selbst sucht und aus der Tristesse des Drofes herausbrechen will. Sie ist jung, sie will sich entfalten können, aus der Enge und dem kleinen Kreis des Hochhauses ausbrechen und sehnt sich nach besonderen Momenten. Dass dies gerade mit dem Paketfahrer passiert, der vor den Zug springen will, ist reiner Zufall und doch finden sie zusammen, auf ihre Art und Weise. Die Protagonistin erzählt mit ihrem trockenen Humor, ihrer eigenwilligen Art zu denken und ihren Sinn für spezielle Vergleiche, über die neue Freiheit in der DDR, fährt mit Kalle vorbei an Dörfern, die sich derselben Scheinheiligkeit hingeben, trifft Menschen, die durch ihre Eigenheiten sich dem Leser als Menschen präsentieren. Hier wird nicht ausgeschmückt, hier wird sich nicht in Worten verloren, hier wird Klartext geschrieben ohne großen literarischen Plattitüden und Satzmonstern. Und immer wieder steht da die Frage, ob dass was sie suchen, auch wirklich das ist, was man wirklich will. Ist der Beweggrund der Richtige, will Jano überhaupt gefunden werden? Und was ist mit Kalle? Diese Empfindungen und Gefühle der Beiden machen sie zu unaufdringlichen Persönlichkeiten, so plastisch dargestellt, dass man in ihnen die Wärme spürt, die Zweifel in den Stirnfalten erkennt und sich die Bilder immer mehr in den Kopf schleichen, die wie einem Roadmovie durch den Schädel rasen. Über allem schwebt dieser Hauch der Melancholie, die Last, die uns Menschen oft ergreift, wenn wir uns selbst verloren haben und neu zusammensuchen müssen, und man sich mit einem Galgenhumor über Wasser hält um nicht darin zu ertrinken. Manchmal gelingt den Leser ein Schmunzeln, wenn er über die Seiten schwebt. Franzsiksa Wilhelm rutscht nicht einmal in das Fettnäpfchen der Klischees, wird nicht schwülstig und schreibt doch über die Suche nach dem Glück und der Liebe, so authentisch und unglaublich überraschend, dass man sich in der Geschichte verliert. Mit Tiefgang und emotionaler Nähe schafft sie uns den Zugang zu zwei Menschen auf der Flucht vor dem, was sie einmal waren, aber niemals sein wollten. Zwei Menschen, die sich den Stereotypen nicht anschließen wollen und gerade dadurch menschlich sind. Nicht nur einmal wird man vom Verlauf der Dinge überrascht und oftmals hinterfragt man die Reaktionen der Beiden, um doch nickend sich einzugestehen, dass sie es nicht besser machen konnten. Sie steuern auf ihren Weg die ungewöhnlichsten Orte an, finden Worte und dann wieder nicht und landen schlussendlich in einem Ende, welches man nicht kommen sah, aber einem leise angedeutet wurde und hätte doch am liebsten den Weg der beiden noch weiter begleitet, egal in welche Richtungen sie auch immer sich bewegen werden. Fazit Franziska Wilhelms Debüt "Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen" ist eine unaufdringliche Geschichte, die Klischees gekonnt umschifft und mit zwei Persönlichkeiten aufwartet, die sich dem Stereotypen verweigern. Ein authentischer Roadmovie mit leichter Melancholie, Tiefgang und ohne Schwülstigkeit, dem man ein Lächeln schenken kann.

    Mehr
  • Vom Suchen und Finden

    Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen

    michael_lehmann-pape

    17. February 2014 um 16:03

    Vom Suchen und Finden Strottenheim macht nicht viel her, das ist nicht nur für Milla ganz offenkundig. Vor allem, wenn man altermäßig gerade mal um die Volljährigkeit kreist, die „Wende“ zwar schon fast ein Jahrzehnt im Raum steht, aber Thüringen an sich schon nicht der Nabel der Welt ist (oder in absehbarer Zukunft sein wird). Aber doch vertraut, das Dorf, keine Frage. Gut, da ist die leicht zugängliche Bahnlinie, die in Selbstmörderkreisen nicht unbekannt ist, aber solche kommen ja meist nur einmal ins kleine Nest. Selbst die anregende Nähe zu ihrem Onkel Jano hat in diesem engen sozialen Gefüge keine rechten Aussichten auf dauerhafte Erleichterung, da ist allein schon die Großmutter davor. Klaren Blickes, kritischen Auges und ohne jedes Problem mit ihren klaren Vorstellungen. „Großmutter Lucia sagte, ihr Haar sei so stark, weil sie einen so starken Wille habe und der käme ja aus dem Kopf“. Millas Mutter betreibt die einzige Kneipe im Dorf, das „Cafe Enders“ und so sitzt man als Familie an der Quelle all der Geschichten und Geschichtchen und weiß fast alles über alle. Kein Wunder, dass Jano sich plötzlich aus dem Staub macht, als die unbotmäßige Nähe zur Nichte offenkundiger wird. Und ganz gut nun, dass Milla in Kalle einen neuen Freund findet (obwohl der nur ganz knapp eben auch nur einmal nach Strottenheim mit seiner Bahnlinie gekommen wäre). „Wenn die letzte Bahn des Abends an Strottenheim vorbeigezogen war, ritzte meine Mutter für jeden Geretteten eine kleine Kerbe in das Furnierholz des Tresens“. Fast schon der Höhepunkt des sozialen Lebens, könnte man sagen. Ohne Jona sieht das Leben nämlich düster aus. Mit dem neuen Freund Kalle macht Milla sich auf. Einfach so. Jona suchen. In den Gefilden der näheren und weiteren Umgebung. Aber eigentlich ist dies auch nur ein letzter Tropfen in einem großen Fass, in dem Wunsch, wegzukommen, der Ahnung, dass es überall anders besser sein könnte als hier. So wird zu Beginn der Unternehmung schon deutlich, dass, egal, ob Milla und Kalle den Onkel finden werden, die Suche auf jeden Fall zu „Findungen“ führen wird. Mit einem feinen Gespür für das Alltägliche, für das, was am Wegesrand liegt, erzählt Wilhelm diese kleine, feine Geschichte von der neuen Freiheit, in der man sich erst einmal zu recht finden muss. Im Großen der ehemaligen DDR und im Kleinen der inneren Suche nach dem, was das eigene Leben an Liebe, Lust und offener Zukunft erfüllen könnte. Im Rahmen von Vereinen (ziemlich viele der Zufallsbegegnungen bewegt sich in mannigfaltigen Vereinen, egal welchen, vom Sportverein bis zum Heimatverein), von alten Strukturen, von fachlichen Gesprächen über Aquarien und Sauerstoffpumpen, die gute Gelegenheit geben, dem attraktiven jungen Mann mal Einblick in den eigenen Ausschnitt zu ermöglichen (was nicht Millas Art wäre und sie ziemlich nervt, dieses „sich Heranwerfen“ anderer) Auf einer Reise, die mehr und mehr nach Osten führt und Neuanfang, Durchgangsbegegnungen und Abschiede mit trockenem Humor gewürzt unterhaltsam und teils anrührend zu lesen in sich trägt. In ihrer frischen, respektlosen und dennoch aufmerksamen Erzählweise findet Wilhelm für diese Geschichte genau den richtigen Ton, der Freude beim Lesen durchgehend erzeugt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks